Erzieherin
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Träger übernimmt lediglich die Verantwortung für die Aufrechterhaltung der Plätze und nicht für die Qualität der Bildungsarbeit. Eine stetige Kontrolle und Weiterentwicklung sowie Reflexion mit verschriftlicher Dokumentation fehlt. Kinderrechte sind ein Plakat im Flur und leider noch keine Haltung im Alltag.
Verbesserungsvorschläge
Um Machtmissbrauch zu stoppen, müsste eine anonyme Beschwerdestelle eingerichtet werden. Die hohe Kündigung ra musste aufgearbeitet und hinterfragt werden. Die Fachaufsicht unter Träger sollten blindes Vertrauen durch Kontrolle und Transparenz ersetzen.
Arbeitsatmosphäre
Die Leitung zeichnet sich durch Mikromanagement aus, mit wenig Vertrauen in die Fachkompetenz des Teams. Durch die hohe Flu Variation besteht viele Frustration und der Fokus liegt nicht auf der pädagogischen Arbeit.
Kommunikation
Leider findet viel Austausch in der Betreuungszeit der Kinder statt, ebenso die Unzufriedenheit über willkürliche Entscheidungen der Leitung.
Kollegenzusammenhalt
Abhängig von der Gruppe, in der man eingesetzt ist und immer unter der Berücksichtigung das Kontrollbedürfnisses der Leitung.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungsebene übernimmt keine Verantwortung für anfallende Personal- und Verhaltensprobleme. Bei Fehl Dritten einzelner Mitarbeiter wird die Zuständigkeit auf die Kollegen abgewälzt, anstatt das Problem auf Leitungsebene professionell zu lösen. Dies schadet dem Team Klima massiv.
Interessante Aufgaben
Pädagogisch wertvolles Arbeiten wird komplett ausgebremst. Die Konzeption existiert nur auf den Papier, das gelebte Bild vom Kind und die tägliche Praxis widersprechen aktuellen wissenschaftlichen Standards der Erziehungswissenschaften massiv. Es fehlt ein zeitgemäßes Bild vom Kind, und somit gleicht der Alltag einer reinen Verwahrung.
Arbeitsbedingungen
Es klafft eine massive Lücke zwischen Theorie und Praxis. Ford und Weiterbildung liegen in Papierform im Schrank sowie die Konzeption.
Die Wahl des Materials oder der Methode ist abhängig von der Zustimmung der Leitung. Ein professionelles Arbeiten am Kind ist unter diesen Umständen unmöglich.