Gut am Arbeitgeber finde ich
Unter dem neuen Bürgermeister ändert sich vielleicht jetzt was.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gab absolut nicht positives vor Ort, so traurig das klingt. Habe mir mehrere Monate Zeit genommen bevor ich eine Kritik geschrieben habe.
Verbesserungsvorschläge
Praktikanten nur einstellen, wenn auch sinnvolle Aufgaben gegeben werden und die entsprechenden Verantwortlichen Ahnung haben von dem was sie tun.
Arbeitsatmosphäre
Sehr Bedrückt. Vorgesetze sind kaum ansprechbar. Fragen werden nur schleppend geklärt. Nicht sehr transparent. Keiner fühlt sich zuständig.
Image
Zuvor weder Gutes noch Schlechtes gehört. Beim Arbeiten dort viel Kritik mitbekommen von Bewohnern und Angestellten.
Work-Life-Balance
Es wird von flexiblen Arbeitszeiten gesprochen. Das stimmt so nicht ganz. Die mit 50h+ Überstunden konnten ggf mal früher gehen aber sowas wie um 9 Uhr kommen und um 18:30Uhr gehen wird nicht erlaubt solange es nicht einen absolute Ausnahme ist. So war es zumindest bei mir persönlich. Es wurde auch vermittelt, dass es Vorgabe ist um 8 vor Ort zu sein.
Karriere/Weiterbildung
HIer kann man warten bis der nächste Amtsleiter wieder mal genug hat und seine Stelle aufgibt. Wertschätzung gab es keine.
Gehalt/Benefits
Normale gesetzliche Leistungen. Keine weitere Förderungen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird unnötig viel ausgedruckt. Räume sind schlecht isoliert. Es ist teils sehr laut direkt an der Straße. Nachhaltigkeit lässt sich kaum erkennen.
Kollegenzusammenhalt
Nicht vorhanden. KLeine Gruppen stehen zueinander aber nur wenige. Es wird an jeder Ecke gelästert. Abteilungsintern und -übergreifend. Es kann gefühlt keiner den anderen leiden.
Umgang mit älteren Kollegen
Langdienende Mitarbeiter gab es reichlich. Neue Ältere Personen wurden während meiner Zeit dort nicht eingestellt. Die Personen vor Ort wurden allerdings nicht angemessen mitgenommen. Programme wurden kaum effizient genutzt. Nur der Drucker lief heiß.
Vorgesetztenverhalten
Vorgestze waren meistens nicht ansprechbar, beschäftigt oder von Anfang an so desinteressiert, dass man gar nichts fragen möchte.
Delegierte Aufgaben waren teils sehr unnötig, hatten nichts mit der Arbeit an sich zu tun und dankbarkeit fürs erledigen lies nicht erkennen. Rückmeldungen ließen auf sich warten und waren ungenügend.
Arbeitsbedingungen
Als fest Angestellter teilt man sich meisten ein Büro mit 1-4 weiteren Angestellten, Amtsleiter hatten oft ihr eigenes Reich. Praktikanten wurden im alten Druckerbereich untergebracht oder im Eingangsbereich als Sekretär abgestellt.
Kommunikation
Schwierig. Hier und da wurde man informiert, größtenteils war es allerdings so, dass man ja nicht zu viel wissen sollte.
Gleichberechtigung
Es gab meiner Auffassung nach gleichermaßen Frauen, Männer, Jüngere und Ältere Angestellte. Nur Personen, die Familie haben sieht man hier weniger.
Interessante Aufgaben
Aufgaben waren sehr strikt getrennt für Angestellte, für Praktikanten gabs die klassischen Aktensortieraufgaben oder etwas digitalisieren. Es wurde einem nichts neues zugetraut und selbst bei nachfragen gab es keine (angemessenen) interessanten Aufgaben. Man wird kaum im Alltag miteingebracht.