Der Fall eines einstigen Vorzeigeunternehmens
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre hat seit dem plötzlichen massiven Rückgang des mobilen Arbeitens rapide abgenommen.
Ausbleibende Gehaltserhöhungen, Wegfallens des Wellpasses und als Kirsche noch der Rückgang des mobilen Arbeitens haben sein übriges getan.
Gefühlt jeder zweite Kollege ist bereits auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber.
Image
Bis vor ein paar Jahren genoss GEMÜ ein tolles Image in der ganzen Region.
Dieses hat sich aber in den letzten 2 Jahren beständig verschlechtert.
Durch Mundpropaganda machen inzwischen viele Fachkräfte einen Bogen um das Unternehmen.
Azubis und Studenten werden auch zum Großteil nicht übernommen.
Selbst billige Werkstudenten müssen um eine Vertragsverlängerung kämpfen.
Die Fachkräfte von morgen zu vergraulen, dass kann GEMÜ!
Work-Life-Balance
War bedeutend besser.
Besonders die Baustelle in Neuenstein wodurch man nun ewig ins Headquarter fährt.
Abbau Homeoffice auf maximal 1 Tag pro Woche um welchen man kämpfen muss.
Karriere/Weiterbildung
Sehr abhängig vom Vorgesetzten. Glücksspiel!
Gehalt/Benefits
Unterm Branchendurchschnitt.
Wer gut verhandelt steht besser da, gibt jedoch auch Personen die sehr unterbezahlt sind.
Generell ist das Gehaltssystem komplett intransparent.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der Kauf von Co² Zertifikaten macht einen nicht Klimaneutral.
Genauso wie Homeoffice zurückfahren, damit die Belegschaft schön alleine mit dem Auto durch Hohenlohe gurkt während es vor Baustellen nur so wimmelt.
Kollegenzusammenhalt
Sehr gut, da kann man nichts dagegen sagen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen haben ganz klar die Hosen an und werden teils sogar bevorzugt.
Vorgesetztenverhalten
Teils unsachlich und sehr selbst überzeugt jedoch bemüht den Mitarbeiter zu fördern.
Kommunikation
Sehr Abteilungsabhängig aber oft werden nur wenige Informationen nach unten weitergegeben.
Das war mal anderst!
Das meiste erfährt man über den Flurfunk.
Interessante Aufgaben
Grundsätzlich Ja, jedoch auch viel Aufgaben, die mit dem eigentlichen Tätigkeitsbereich nichts zu tun haben.