Schönes HQ, nette Leute, aber viel zu viel Leerlauf im Vertrieb und Produktmanagement
Gut am Arbeitgeber finde ich
Neues Hauptquartier, richtig gute Arbeitsbedingungen.
Viele Kollegen sind menschlich top.
Zeitweise sehr angenehmes Arbeiten, weil wenig Druck und viel Flexibilität.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu wenig echte Arbeit für zu viele Leute.
Meetingkultur ohne Ergebnis, dafür viel Show.
Führung zu passiv, Probleme werden eher verwaltet als gelöst.
Viele tun beschäftigt, weil es sonst auffällt, dass es nichts zu tun gibt.
Verbesserungsvorschläge
Meetings radikal reduzieren: weniger Teams Runden, mehr klare Aufgaben und Ergebnisse.
Arbeit ehrlich messen: wer macht was, was bringt es, was fällt doppelt an.
Strukturen verschlanken: weniger Zwischenebenen. Teilweise braucht es keine Teamleiter, wenn sie eh nichts entscheiden.
Aufgaben sauber schneiden: Entweder Rollen mit echtem Inhalt, oder ehrlich sagen, dass es eine Sachbearbeiterstelle ist.
Homeoffice Regelung sinnvoll koppeln: nicht als Trostpflaster, sondern zusammen mit echter Auslastung und klaren Zielen.
Arbeitsatmosphäre
Oberflächlich entspannt, weil kaum Druck da ist. Aber auf Dauer macht genau das mürbe, weil man sich jeden Tag irgendwie beschäftigen muss, ohne echten Sinn.
Kommunikation
Viel Gerede, wenig Inhalt. Es wird endlos abgestimmt, aber am Ende kommt oft nichts Konkretes dabei raus.
Kollegenzusammenhalt
Die Leute halten meistens zusammen. Man hilft sich, auch wenn es manchmal eher darum geht, irgendwie durch den Tag zu kommen.
Work-Life-Balance
Mit 50 Prozent Homeoffice war es für viele fast zu bequem. Jetzt mit nur 1 Tag pro Woche ist es schwierig, weil man im Büro sitzt und die Zeit trotzdem nicht sinnvoll gefüllt wird.
Vorgesetztenverhalten
Sehr viel laufen lassen. Das wirkt nett, ist aber am Ende ein Führungsproblem, weil keiner richtig steuert, priorisiert oder mal ungemütliche Wahrheiten anspricht.
Interessante Aufgaben
Ehrlich: zu wenig Substanz für Vollzeit. Es gibt Phasen, da könnten drei Leute eines Vier-Mann-Teams im Urlaub sein und es fällt kaum auf.
Gleichberechtigung
Da hatte ich nichts Negatives. Umgang war fair, zumindest in dem Bereich, den ich erlebt habe.
Umgang mit älteren Kollegen
Respektvoll und normal. Keine großen Spielchen, eher pragmatisch.
Arbeitsbedingungen
Neues HQ ist wirklich stark, modern, angenehm. Technisch war auch alles da, was man braucht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Wirkt nach außen ordentlich, intern war es für mich kein Riesenthema. Nicht schlecht, aber auch nichts, was wirklich hängen bleibt.
Gehalt/Benefits
Für das, was teilweise geleistet werden musste, war das Gehalt echt gut. Genau das ist aber auch Teil des Problems, weil es zu viele Rollen und Titel gibt, die am Ende kaum Mehrwert bringen.
Image
Nach außen professionell, innen merkt man die Unzufriedenheit. Kununu spiegelt das aus meiner Sicht ziemlich passend.
Karriere/Weiterbildung
Viele Titel, wenig Entwicklung. Teamleiterrollen wirken oft wie ein extra Schild an der Tür, aber ohne echten Entscheidungsspielraum.