Keine schönen Arbeitsbedingungen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Alles, deswegen habe ich ja auch gekündigt.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen schliessen und das jahrelang aus dem Unternehmen auf Kosten der Arbeitnehmer herausgezogene Geld spenden.
Arbeitsatmosphäre
Kaum Arbeitnehmer freundlich dazu verlogen und falsch
Image
Allgemein bekannt als schlechter Arbeitgeber. Versucht sich durch den Zukauf einstmals großer Namen (Selbermachen, PM -Magazin etc.) die Attitüde eines weltmännischen Verlages zu geben. Wer die ausgemergelten Produkte dann sieht, kommt dem Trick auf die Schliche. Wenn der Profit passt , werden auch gerne alte Kriegsmagazine verlegt. Versuche das Produkt in seinem Marktumfeld besser zu platzieren scheitern am fehlenden Geld und dem miesen Image des Verlages. Man möchte ungern mit dem Haus zusammenarbeiten.
Work-Life-Balance
Viel Work, wenig Balance.
Karriere/Weiterbildung
Man kann head of Simsalabim werden, bucht damit das ticket in die Arbeitshölle und das war es. Weiterbilden kann man sich - selber - und auf eigene Kosten. Karriere endet als CEO , wo man dann für die Sparpolitik des Verlegers den Kopf hinhalten muss. Solange bis man an Überlastung oder Altersschwäche stirbt oder rechtzeitig noch kündigt am besten ohne dem Verlag seine Folgeadresse mitzuteilen. Wegen der Haftung
Gehalt/Benefits
Soziale Leistungen, für wen? Gehalt? Mies. Rechnungen werden planmäßig deutlich zu spät und unvollständig bezahlt. Ich empfehle nur noch auf 100% Vorkasse tätig zu werden, andernfalls droht ein Zahlungsausfall da Schriftlich zugesagte Leistungen im Nachhinein in Abrede gestellt werden. Unbedingt alle Mails und Dokumente aufheben und Gespräche mit den Vorgesetzten dokumentieren und sich bestätigen lassen. Bei Anzeichen von Leistungsstörung sofort Arbeiten herunterfahren und die Sache vor Aufnehmen der Tätigkeit nachhaltig und schriftlich klären.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Druckerei in Billiglohnland und soziales Gewissen nicht vorhanden. Die Langfassung würde den Platz sprengen.
Kollegenzusammenhalt
Wenn es darauf ankommt, ducken sich die Festangestellten weg. Allerdings braucht man die auch kaum, denn nach wenigen Wochen haben die meisten eh wieder gekündigt. Die die bleiben sind sprach- und rückradlos - vor Angst diesen tollen Job zu verlieren .
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen werden unter dem Hinweis auf ihre beschränkten Chancen am Arbeitsmarkt mit Arbeit überhäuft.
Vorgesetztenverhalten
Mit einem Wort : Wenig gesellschaftsfähig
Lügen, Desinteresse, Mobben und sich wegducken, wenn es etwas zu entscheiden gibt. Die erste Führungsebene besteht zumeist aus verzweifelten ausgebrannten Angestellten, die da arbeiten, weil sie eigentlich aufgegeben haben. Einige junge kommen mit high flyer Ideen bisweilen hinzu, merken aber schnell, wo sie gelandet sind und ergeben sich, still und heimlich nach einer neuen Stelle suchend, dem Schicksal. Pseudo CEO‘s mit der Qualifikation eines LKW-Fahrers werden als Alibi GF eingesetzt. Alle qualifizierten Mitarbeiter suchen schnell wieder das Weite. Völliges Desinteresse der direkten Vorgesetzten , gepaart mit Ahnungslosigkeit, wenn es um die Produktoptimierung geht. Hauptsache, die Zeit bis zum Ausscheiden und dem Ruhestand geht schnell und ohne große Schwierigkeiten rum. Engagierte Mitarbeiter stören da nur.
Arbeitsbedingungen
Mies. EDV völlig veraltet und unsicher. Auch wenn hier die HR-Beauftragte stetige Verbesserung auslobt. Dem ist nicht so. Das uralte System brach dank schlechter Datensicherung bei einem Hackerangriff zusammen. Wichtige Produktionsprogramme muss man sich selber besorgen und warten. Ein EDV Admin gibt es nur pro forma, man wartet wochenlang auf Antworten. Hefte werden mit Excel-Tabelle geplant, ein Redaktionssystem gibt es nicht, ebensowenig wie ein Archiv oder ein Bildarchiv. Wer auf älteres Material zugreifen will, muss den Altbestand händisch durchsuchen. Die Zeit wird dafür nicht bezahlt. Verträge sind oft nicht auffindbar.
Kommunikation
Solange der Verlag etwas möchte gut, danach schlecht. Vorsätzlich werden mündliche Zusagen von Führungskräften nicht eingehalten. Rechtzeitig Beweise in Form von Mails sammeln— man braucht sie später-vor Gericht. Die Benutzung verschiedener Mailadressen für eine Person wird auch gern dazu genutzt, um den Eingang von wichtigen Informationen im Streitfall zu leugnen. Also auch hier nur mit Lesebestätigung arbeiten. Wichtige Dokumente unbedingt per Post senden. Am besten doppelt und per Einwurf Einschreiben. Niemals auf etwas verlassen was nur besprochen wurde.
Gleichberechtigung
Frauen stellt der Inhaber gerne ein- sie kann man leichter ausnutzen.
Interessante Aufgaben
Da es generell zu wenig Personal gibt, kann man für ein Projekt tatsächlich alles alleine machen und lernt, dank fehlender Anleitung, im Selbststudium sehr viel. Das ist interessant. Später kann man dann in der Auseinandersetzung vor Gericht mit dem Laden sein juristisches Wissen wieder etwas aufmöbeln.Also viele interessante Aufgaben warten.