Ich finde, das Unternehmen zeigt kein Interesse an Angestellten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen bietet einen sicheren Arbeitsplatz, der auch schwierige wirtschaftliche Zeiten, wie die Pandemie, gut überstanden hat. Zudem schätze ich die gute Parkmöglichkeit direkt vor dem Gebäude, die den Arbeitsweg erleichtert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
-Siehe Gesamtbewertung-
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen sollte sich von traditionellen Arbeitsmodellen entfernen und modernere Arbeitsbedingungen schaffen. Ein erster Schritt könnte sein, den Angestellten mehr Aufmerksamkeit zu schenken und aktiv mit ihnen zu kommunizieren, um ihre Stärken besser zu erkennen und gezielt einzusetzen. Viele Mitarbeiter fühlen sich im Unternehmen nicht wirklich integriert oder willkommen.
Angestellte sind das wertvollste Kapital eines Unternehmens. Eine stärkere Wertschätzung der Mitarbeiter und eine intensivere Auseinandersetzung mit ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten würden dem Unternehmen zugutekommen.
Arbeitsatmosphäre
In den letzten Jahren hat sich das Betriebsklima verändert, da der Fokus verstärkt auf der Einstellung von Berufseinsteigern liegt, was andere Themen in den Hintergrund rücken könnte. Bei Konflikten unter Kollegen wird aus meiner Sicht nicht ausreichend Unterstützung zur Lösung angeboten. Es fällt auf, dass bestimmte Mitarbeiter bei der Besetzung von Positionen bevorzugt werden. Trotz der kulturellen Vielfalt und der hohen Zahl an weiblichen Mitarbeitern sind Frauen vor allem in Planungspositionen vertreten.
Image
Für Berufseinsteiger und studentische Aushilfen ist das Unternehmen aufgrund seiner internationalen Bekanntheit sicher ein interessanter Arbeitgeber. Das äußere Image des Unternehmens entspricht jedoch nicht immer den Erfahrungen, die intern gemacht werden.
Work-Life-Balance
Überstunden waren in meinem Fall nicht erforderlich, und generell werden stundenlange Überstunden selten erwartet. Die Arbeitszeiten sind im normalen Rahmen, und es wird auf persönliche Herausforderungen Rücksicht genommen, etwa durch die Möglichkeit unbezahlter Urlaubstage. Der Urlaub kann flexibel geplant werden, sofern es das Projekt zulässt. Gelegentlich kann Gruppenzwang bezüglich der Arbeitszeiten wahrgenommen werden, jedoch ist dies kein dauerhafter Zustand. Dennoch empfinde ich die seelische Erschöpfung als Herausforderung und finde es manchmal schwierig, eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Privatleben zu erreichen.
Karriere/Weiterbildung
Meiner Wahrnehmung nach bestehen begrenzte Aufstiegschancen. Neue Kollegen übernehmen Aufgaben, auf die sie sich nicht aktiv beworben haben.
Weiterbildungswünsche werden zumindest angehört. Karrieremöglichkeiten und Weiterbildungen entwickeln sich sehr unterschiedlich.
Auch hier bitte eigene Erfahrung machen....
Gehalt/Benefits
Die Gehälter werden pünktlich ausgezahlt, und Sozialleistungen wie die Inflationsausgleichsprämie wurden in voller Höhe gezahlt. Allerdings wurde diese Prämie bei Gehaltsverhandlungen wiederholt angesprochen, was einen unangenehmen Eindruck hinterließ.
Die Stundenlöhne der studentischen Aushilfen variieren stark, und auch die Gehälter der festangestellten Mitarbeiter wirken nicht immer fair strukturiert.
Verantwortung wird oft nicht offiziell zugewiesen, um Gehaltsanpassungen zu vermeiden. Diese Praxis könnte zwar als strategischer Zug betrachtet werden, wirkt sich jedoch negativ auf die Motivation der Mitarbeiter aus, insbesondere bei Architekten, die sich nicht ausreichend anerkannt fühlen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hab ich nicht beobachtet, kann ich nicht gut genug beurteilen.
Kollegenzusammenhalt
Viele Kollegen erleben ähnliche Herausforderungen, wodurch oft nicht genug Energie für den Teamzusammenhalt bleibt. Die individuellen Belastungen lassen wenig Raum für gemeinsame Unterstützung. Innerhalb der Teams ist eine gewisse Unzufriedenheit spürbar, und unangenehme Aufgaben werden häufig abgetreten. Auf der Projektleitungsebene scheint die Zusammenarbeit nicht immer kollegial zu sein, was zu Spannungen führt.
Umgang mit älteren Kollegen
Es werden zwar ältere Kollegen eingestellt, jedoch habe ich den Eindruck, dass langdienende Mitarbeiter nicht immer die Wertschätzung erhalten, die sie verdienen.
Vorgesetztenverhalten
Es wäre hilfreich, wenn Vorgesetzte regelmäßig an Schulungen teilnehmen würden. Trotz klarer Kommunikation wurden Konflikte zwischen Angestellten oft nicht gelöst. Bei Auseinandersetzungen zwischen Projektleitung und Architekten scheint häufig die entscheidende Person bevorzugt zu werden. Differenzen werden nicht immer ernst genommen, und es werden gelegentlich unpassende Bemerkungen gemacht. Dies kann zu seelischer Belastung führen.
Arbeitsbedingungen
Die Büros sind als Großraumbüros gestaltet, und obwohl seit Jahren von einer Renovierung die Rede ist, hat diese bislang nicht stattgefunden. Es entsteht der Eindruck, dass die Arbeitsbedingungen und die Büroausstattung nicht ausreichend berücksichtigt werden. Die Ausstattung entspricht nicht immer den aktuellen Standards. Für einen höhenverstellbaren Tisch muss eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden, und einige dieser Tische werden als unpassend zum restlichen Inventar betrachtet. Persönliche Gegenstände wie Tassen, Stifteboxen oder Fotos sind am Arbeitsplatz nicht erwünscht.
Kommunikation
Die Kommunikation über die Erfolge des Unternehmens erfolgt alle zwei Wochen während der Montagsveranstaltung. Bei projektbezogenen Themen besteht noch Potenzial zur Verbesserung, um Unsicherheiten und mangelnde Klarheit zu vermeiden.
Gleichberechtigung
Meiner Beobachtung nach gibt es im Unternehmen in einigen Bereichen noch Verbesserungspotential in Bezug auf die Gleichberechtigung. Es könnte sein, dass Architektinnen in einigen Fällen möglicherweise nicht immer die gleiche Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit erfahren.
Macht gerne eure eigene Erfahrung....
Interessante Aufgaben
Ein Unternehmen dieser Größe und mit diesem Ansehen bietet sicherlich interessante Projekte und Aufgaben. Allerdings wirkt die Aufgabenverteilung oft ungerecht. Besonders geduldige Personen könnten über die Jahre hinweg immer wieder mit denselben Aufgaben betraut werden. Einige Mitarbeiter übernehmen wiederholt Tätigkeiten wie das Zeichnen von Treppen oder konzentrieren sich auf eine einzige Leistungsphase. Es scheint, dass nicht immer darauf geachtet wird, den Mitarbeitern abwechslungsreiche Aufgaben zu bieten, und Wünsche nach mehr Vielfalt werden oft nicht berücksichtigt. Die Möglichkeit, an verschiedenen Leistungsphasen eines Projektes mitzuarbeiten, variiert stark, was zu einer Ungleichbehandlung führen kann. Es gibt interessante Aufgaben, aber die Chancengleichheit scheint nicht immer gegeben.