Firma in der so einiges schief läuft
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt/Sozialleistungen sind sehr fair und man wird ausreichend entlohnt für seine Arbeit. Man kann sich seine Arbeitszeit frei einteilen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang mit Mitarbeitern die kündigen und die Verhaltensweise der Verwaltung gegenüber Mitarbeitern die in der Produktion tätig sind. Schlechte Arbeitsbedingungen in manchen Bereichen (Werkzeuge, Licht).
Verbesserungsvorschläge
mehr auf die kleinen Mitarbeiter eingehen. Die Mittlere Führungsebene etwas ausbremsen (Sie machen zum Teil was sie wollen) neues Mülltrennungskonzept erstellen, und Vorgesetzte unter die Lupe nehmen. Arbeitsplätze besser ausleuchten, und Werkzeug schneller bereitstellen.
Arbeitsatmosphäre
je nach Bereich variiert die Arbeitsatmosphäre sehr stark. Im Bereich Ausbildung herrscht zum Beispiel ein sehr gutes Klima unter den Auszubildenden. Hier gibt es nichts auszusetzen. Die Vorgesetzten dort tragen auch zum positiven Klima bei. Anders sieht es in der Produktion aus. Hier arbeitet in vielen Bereichen jeder gegen jeden. Familiäres Betriebsklima trifft also nur in manchen Bereichen zu.
Kommunikation
Die Kommunikation ist mangelhaft. Bei der Abteilungsinternen Kommunikation muss man häufig seinen Vorgesetzten erst ewig suchen, und wenn man elektronische Kommunikationswege nutzt muss man entweder lang auf eine Antwort warten, oder bekommt gar keine. Genauso sieht es aus wenn man etwas aus der Verwaltung benötigt. hier kommt hinzu das man oft keine oder eine Unzureichende Antwort erhält. Mitarbeiter sind teilweise im Homeoffice und man weiß nichts davon. das erschwert eine offene und ehrliche schnelle Kommunikation
Kollegenzusammenhalt
Wie bereits oben beschrieben gibt es Bereiche in denen der enge Kollegenkreis wie ein Freundeskreis ist. Es gibt aber auch Bereiche in denen jeder gegen jeden arbeitet und jeder auf sich alleine gestellt ist.
Work-Life-Balance
Im Regelbetrieb ist die Work Life Balance teils gegeben. Abgesehen von der 40 Std Woche kann man sich seine Arbeitszeit flexibel einteilen und es gibt fast nie Gegenwind der Vorgesetzten. Anders sieht es meistens gegen Jahresende aus. Hier wird oft Mehrarbeit angeordnet und man wird teils unter Druck gesetzt länger zu bleiben. hier ist eine 45- 50 std Woche mit Samstagsarbeit keine Seltenheit.
Vorgesetztenverhalten
Vorgesetzte verhalten sich im Einzelfall so als wären sie Teil der Belegschaft. Diese Minderheit versteht die Belange der Arbeiter und geht auf diese ein. Wenn ein Arbeiter ein Problem hat, versuchen sie dieses schnellstmöglich zu lösen. Anders schaut es bei dem Großteil der Vorgesetzten aus. Es wird über die Arbeiter hinweg entschieden, und man wird nicht gefragt. Sie verhalten sich so als wären sie etwas besseres. So kommt es zumindest bei vielen Arbeitern an. Es gibt allerdings auch Bereiche, in denen die Vorgesetzten einen jeden Morgen persönlich begrüßen. Das ist natürlich toll
Interessante Aufgaben
Am Anfang ist natürlich alles neu und interessant. Aber nach einer gewissen Zeit ist es so, das sich die Baugruppen ständig wiederholen und man schnell gelangweilt wird. Es kehrt alles immer wieder. Falls doch mal eine interessante Aufgabe oder ein kniffliges Problem aufkommt kümmern sich die Vorgesetzten lieber selbst darum, als den Arbeiter eigenständig nach einer Lösung suchen zu lassen. Selbst wenn sie wissen das dieser im Stande dazu wäre. Azubis erhalten meistens einfach nur simple Tätigkeiten die nicht anspruchsvoll sind und die genauso gut ein Ferienarbeiter o. Ä. erledigen kann.
Gleichberechtigung
Beim Thema Gleichberechtigung gibt es auch große Unterschiede je nach Abteilung. in manchen Bereichen bekommen Frauen leichtere Aufgaben zugewiesen. Freunde von Vorgesetzten bekommen häufig interessantere Aufgaben als andere Mitarbeiter.
Wenn frisch ausgelernte Mitarbeiter Wünsche zu ihrer späteren Arbeitsstelle bekanntgeben werden diese absolut nicht berücksichtigt, und sie werden einfach dahin gesteckt wo sie gerade am dringendsten gebraucht werden. Teils in Bereichen in denen ungelerntes Personal arbeitet. Hier ist bei der Einsatzplanung deutlich potential nach oben.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier gibt es nichts auszusetzen. Ältere Kollegen werden respektiert und wenn man ein Problem hat sind sie immer zur stelle. Bei den älteren Kollegen ist die Identifikation mit der firma auch noch voll da.
Arbeitsbedingungen
In manchen Bereichen fehlt die passende Beleuchtung. man muss an einem recht dunklem Arbeitsplatz arbeiten. In der Tischauflage sind bereits sehr viele Macken und Striemen zu erkennen. Hier fällt es einem schwer etwas vernünftig zu montieren. Auch ist es sehr eng in manchen Bereichen. hier steht Wagen an Wagen dicht an dicht, so das zum Teil Laufwege versperrt werden, und man über Maschinenteile drüberklettern muss. Auch wenn mal ein Werkzeug kaputt geht dauert es teils Wochen und man bekommt es nicht ersetzt. Man muss meistens kreativ werden was die Werkzeuge angeht um einen Arbeitsauftrag zu erledigen. Oft fehlt auch das passende Spezialwerkzeug. Es ist in vielen Bereichen sehr laut. Ein Radio oder Kopfhörer sind nicht erlaubt, obwohl das keinen stören würde, und man so viel produktiver arbeiten kann. Bei den Azubis kann von alldem nicht die Rede sein. Hier ist es so, das alle ihre benötigten Werkzeuge bekommen und die Arbeitsplätze top ausgestattet und ausgeleuchtet sind.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma versucht zwar etwas für die Umwelt zu tun, allerdings ist davon nichts zu erkennen. Müll wird einfach in eine Tonne gegeben, und danach zusammengekippt mit dem Rest des Mülls. Abgesehen von den kleinen Sammelbehältern für Mülltrennung gibt es für größere Mengen nur Restmüll. Viele Standartbauteile wie Schrauben, Scheiben etc. werden einfach weggeworfen obwohl sie noch gut sind. Wenn in einem teuren Blechteil ein Loch zuviel ist, welches im eingebauten Zustand überhaupt nicht stören würde wird das Teil lieber weggeworfen, und ein neues bestellt als das bereits bestehende Teil zu verbauen.
Gehalt/Benefits
teils teils. Das Gehalt befindet sich im Marktdurchschnitt. man verdient nicht schlecht für die Arbeit die man verrechnet. Und die Sozialleistungen sind wirklich gut. wenn man vorhat länger in der Firma zu bleiben, ist die Firma finanziell gesehen wirklich gut. Hat man allerdings gekündigt, so ändert sich alles. Sonderzahlungen werden unangekündigt vom Gehalt abgezogen, und es wird sich zum Teil nicht mehr an die Mitarbeiterinformationen zu den Sonderzahlzungen gehalten Man wird einfach fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel und ob man sein Privatleben dann noch geregelt bekommt ist der Firma völlig egal. Selbst wenn man auf bevorstehende Umzüge und Existenzgründungen hinweist wird das ignoriert und die Firma setzt alles daran so wenig Geld wie möglich an den Mitarbeiter auszuzahlen. Es werden zum Teil sogar Dokumente überprüft um festzustellen ob weitere Abzüge möglich sind. Das stimmt nicht mit Great Place to work überein.
Image
Mehr Schein als sein. Das Image nach außen ist auch nicht mehr das, was es mal war. Jedoch ist und bleibt die Firma weiterhin Weltmarktführer und vertreibt einwandfreie Spitzenklasse Produkte
Karriere/Weiterbildung
Hier ist es kaum möglich sich persönlich weiterzuentwickeln. Wenige Bildungsangebote und nahezu keine Aufstiegsmöglichkeiten machen es schwer beruflich weiterzukommen. Da sind andere Mitbewerber weit voraus.

