Stress, Druck und permanentes Mikromanagement
Gut am Arbeitgeber finde ich
Remote work und den Kollegenzusammehalt – man leidet eben gemeinsam.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wo fange ich an? Es ist nach außen hier ein nettes, modernes Unternehmen. Und dann hört es auch schon auf. Eigentlich ist es nämlich nichts außer Micromanagement und Kontrolle (das mit Stolz als "Prozess" getarnt wird), Meinungen aufdrücken (nicht nur in beruflichen Belangen), Druck ausüben (schon auf die Junioren, von den Vorgesetzten möchte ich gar nicht anfangen) und versuchen, nach außen hin eine heule Welt vorzugaukeln. Stress wird einfach nur als persönliches Empfinden abgestempelt, man solle doch besser priorisieren und Resilienz aufbauen. Gute Mitarbeiter*innen kündigen am laufenden Band, man kommt mit dem Hiring gar nicht mehr hinterher und die verbleibenden Kolleg*innen fangen die Lücken auf und tragen dauerhaft eine hohe Mehrbelastung. Insgesamt entsteht so ein Arbeitsumfeld, das wenig nachhaltig ist und langfristig stark auf Kosten der Mitarbeiter*innen geht.
Verbesserungsvorschläge
Man sollte die Menschen arbeiten lassen und nicht an Prozessen festhalten, die vorne und hinten keinen Sinn machen. Es sollte auf Micromanagement und Druck verzichtet werden, wenn man nicht ständig Leute verlieren will.
Kollegenzusammenhalt
Man sitzt eben im gleichen sinkenden Boot
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt es keine
Image
Das Image nach außen ist toll, das Problem ist innerhalb des Unternehmens