40 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
40 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
40 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Durch einen umfassenden Bewerbungsprozess wird sehr auf den Cultural Fit geachtet – das merkt man im Team. Angenehme, smarte Leute, mit denen sich prima arbeiten lässt.
Bei Journalisten und in der Branche gut angesehen und bekannt.
Die Ziele sind sehr klar gesteckt, wodurch die Zeiteinteilung sehr flexibel ist und auch so gelebt wird. Es wird immer versucht, alle privaten Dinge möglich zu machen, wie z.B. früher zum Sport etc. Solange verbindlich und transparent kommuniziert wird, geht immer alles. Man gönnt sich gegenseitig ein schönes Privatleben.
Viele interne Masterclasses und Wissensaustausch
Super Team, gute Unterstützung teamübergreifend. Wissen wird geteilt, sodass Arbeit für alle leichter wird.
Gibt so gut wie keine
Sehr transparent und klar durch strukturierte Zielvorgaben etc. Auch kritisches Feedback wird gegeben und angenommen. Sehr unterstützend, es entsteht immer das Gefühl, dass Vorgesetzte wirklich wollen, dass man sich weiterentwickelt.
Da fully remote und Home Office schwer zu beurteilen. Wenn man etwas braucht für zuhause, kann man immer drüber sprechen.
Wird so einfach wie möglich gehalten und gestreamlined – intern nur Slack. Aber durch unterschiedliche Tools mit Kunden kann es natürlich viel digitale Noise sein.
Transparente Zielvereinbarungen für Positionen, top
Die Unternehmen sind sehr divers, was die Arbeit dynamisch macht
Nette Kolleg*innen (oder wohl eher Leidensgenoss*innen)
Pünktliches Gehalt.
Mieses Gehalt für das, was verlangt wird,
Niedrige Kompromissbereitschaft bei Gehaltsverhandlungen
Utopische Scorecards
Kein Urlaubs-/Weihnachtsgeld
Ständiger Druck von oben
Stress wird als „gefühlte Auslastung“ oder „falsche Priorisierung“ abgestempelt. Ständig wird der Fehler bei Mitarbeiter*innen gesucht, nie bei Vorgesetzten, im Management, geschweige denn in den Prozessen.
Es wirkt manchmal so, als wären hier Personen in Führungspositionen, die in keinster Weise dafür qualifiziert oder ausgebildet sind.
Die Außendarstellung entspricht leider überhaupt nicht der Realität. Nach außen wirkt getpress sehr klein, süß und sympathisch. Innen drin sieht es leider anders aus. Viele sind gestresst, frustriert und überarbeiten sich.
Mehr auf die Mitarbeiter*innen eingehen.
Krankenstand hinterfragen.
Für weniger Fluktuation sorgen (nein, nicht in jeder Agentur wechselt die Belegschaft einmal im Jahr durch).
Für weniger Mikromanagement sorgen.
Berater in die Planung neuer Tools frühzeitig involvieren, anstatt sie ständig vor vollendete Tatsachen zu stellen.
Remote work und den Kollegenzusammehalt – man leidet eben gemeinsam.
Wo fange ich an? Es ist nach außen hier ein nettes, modernes Unternehmen. Und dann hört es auch schon auf. Eigentlich ist es nämlich nichts außer Micromanagement und Kontrolle (das mit Stolz als "Prozess" getarnt wird), Meinungen aufdrücken (nicht nur in beruflichen Belangen), Druck ausüben (schon auf die Junioren, von den Vorgesetzten möchte ich gar nicht anfangen) und versuchen, nach außen hin eine heule Welt vorzugaukeln. Stress wird einfach nur als persönliches Empfinden abgestempelt, man solle doch besser priorisieren und Resilienz aufbauen. Gute Mitarbeiter*innen kündigen am laufenden Band, man kommt mit dem Hiring gar nicht mehr hinterher und die verbleibenden Kolleg*innen fangen die Lücken auf und tragen dauerhaft eine hohe Mehrbelastung. Insgesamt entsteht so ein Arbeitsumfeld, das wenig nachhaltig ist und langfristig stark auf Kosten der Mitarbeiter*innen geht.
Man sollte die Menschen arbeiten lassen und nicht an Prozessen festhalten, die vorne und hinten keinen Sinn machen. Es sollte auf Micromanagement und Druck verzichtet werden, wenn man nicht ständig Leute verlieren will.
Das Image nach außen ist toll, das Problem ist innerhalb des Unternehmens
Man sitzt eben im gleichen sinkenden Boot
Gibt es keine
Mehr interne Kommunikation, Feedback aus den Teams "schneller" Umsetzen oder wirklich transparent zu sagen warum etwas nicht geht z.B
Öfter zusammenkommen - mehr vor Ort Events
Manchmal etwas "realistischere" oder vorhersehbarere Planung
Ich kann jetzt auch nur für mich sprechen aber ich finde in unserem Team haben wie eine sehr gute Arbeitsatmosphäre. Natürlich gibt es Phasen in denen es hoch hergeht und alle super viel zu tun, aber das liegt auch einfach in der Natur von Agenturen. Im Daily Doing bleibt bei uns aber immer noch Platz für Scherze und Coffeetalks.
It's Agentur, manchmal eben sehr viel zu tun und dann macht man auch mal länger als vielleicht zu Tagesbeginn geplant, aber ich habe das Gefühl mir das in den kommenden Tagen wieder zurückholen zu können, dann an einem Freitag eben was früher raus sein o.Ä.
Bei 100% remote arbeiten liegts halt auch irgendwie an einem selber, dass man ein Ende findet oder ob man eben den Laptop nochmal aufklappt oder nicht.
Es gibt keine individuellen Weiterbildungsbudgets oder so, aber es gibt intern viele Formate an denen man teilnehmen kann. Jeder hat eine Scorecard und finde schon, wenn man diese Matched, dass man auch eine Beförderung oder Gehaltserhöhung bekommt. Durchschnittlich 1x pro Jahr ca.
Kann immer etwas mehr sein vermutlich, allerdings mit 100% Home office rechne ich es gegen und dann ist es auch okay. Kommunikationsbranche eben, da ist es im Durchschnitt.
Bei den Events habe ich schon den Eindruck dass Wert darauf gelegt wird, veganes, regionales und Bio Essen, oder bei der Location an den Summerdays. Produkte im Office vor Ort kann ich jetzt nicht bewerten
Ich finds schon sehr toll. Es gibt wirklich keine Person mit der ich nicht zusammenarbeiten könnte und auch wenn wir uns nicht alle täglich sehen, fühlt sich nichts fremd oder awkward an. Im engeren Team sowieso 10/10.
Manchmal etwas übermotivierte Ziele tbh, aber wenn man drüber spricht findet man eigentlich auch immer einen Mittelweg.
Ansonsten hatte ich schon mehrfach sehr wertschätzende Erfahrungen.
Fürs Homeoffice habe ich persönlich alles was ich brauche. Bildschirm habe ich gekauft aber habe auch gehört dass man sich melden kann und dann einen geschickt bekommt.
Könnte manchmal noch tiefer gehen, es gibt in regelmäßigen Abschnitten Insights, mal mehr mal weniger Tief aber ich finde man kann auch nachhören wenn man mehr wissen will.
100%, also ich bin schon der Meinung wenn man sich gleich viel einbringt wie Kolleg*innen dann hat man auch die gleichen Chancen.
Nicht super regelmäßig total neue Aufgaben, einfach weil es das Modell so nicht hergibt, aber wenn man aufs Jahr zurückschaut gab es schon immer wieder Projekte bei denen man was neues gelernt hat oder neu reinfuchsen musste.
Besonders positiv finde ich die Möglichkeit vollständig remote arbeiten zu können sowie die Vertrauensarbeitszeit, die viel Flexibilität ermöglicht. Auch die Option, im EU Raum eine Workation zu machen, ist ein großer Pluspunkt. Die Urlaubstage sind nicht nur fair, sondern der Wahnsinn, das Team ist super und die regelmäßigen Teamevents sorgen für ein starkes Zugehörigkeitsgefühl.
Nichts
Die Reisekostenregelung für Teamevents sollte etwas überarbeitet werden
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr angenehm. Wenn etwas gut läuft, bekommt man ehrliches Lob von den Vorgesetzten, was motiviert und zeigt, dass die Arbeit gesehen wird. Durch das Vertrauen im eigenen Bereich übernimmt man viel Verantwortung, was die Arbeit sehr vielseitig macht. Das Verhältnis zu den Vorgesetzten ist offen und unkompliziert. Besonders schön ist das super Teamklima, in dem man sich gegenseitig hilft und gerne zusammenarbeitet.
Das Image des Unternehmens ist insgesamt gut und deckt sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen.
Die Work Life Balance ist mal mehr, mal weniger gut möglich, je nach Phase und Projekt.
Karriere und Weiterbildung sind in meinem Aufgabenbereich eher schwierig, was allerdings weniger am Unternehmen selbst liegt, sondern an der Art der Tätigkeiten. Möglichkeiten gibt es, aber sie sind - zumindest in meinem Bereich - begrenzt.
Der Kollegenzusammenhalt ist wirklich stark ausgeprägt. Wir haben ein sehr gutes Teamgefüge, in dem man sich (auch teamübergreifend) aufeinander verlassen kann. Selbst in stressigen Zeiten unterstützt man sich gegenseitig, und genau das macht die Zusammenarbeit sehr angenehm.
Die ältesten Mitarbeitenden sind etwa 40 Jahre alt, daher lässt sich der Umgang mit wirklich älteren Kollegen schwer beurteilen. Bisher gibt es jedoch keinerlei Unterschiede im Umgang im Vergleich zu jüngeren Mitarbeitenden. Alle werden gleich behandelt und ins Team eingebunden.
Das Verhältnis zu den Vorgesetzten ist offen und ehrlich, was die Zusammenarbeit sehr angenehm macht. Die Kommunikation läuft klar und direkt. Die Zielsetzungen sind überwiegend gut verständlich und realistisch, sodass man weiß, worauf man hinarbeitet.
Ich arbeite remote und habe alles gestellt bekommen, was ich für meinen Arbeitsalltag brauche. Die Ausstattung passt und ermöglicht ein reibungsloses Arbeiten von zu Hause aus.
Ich fühle mich insgesamt gut informiert. Wichtige Themen werden klar und rechtzeitig kommuniziert, sodass man weiß, woran man ist. Auch im Alltag läuft der Austausch unkompliziert und offen, was vieles erleichtert.
Das Gehalt und die Sozialleistungen sind insgesamt gut. Natürlich ist aber immer etwas Luft nach oben, aber insgesamt passt das Gesamtpaket.
Es werden keine Unterschiede gemacht. Alle werden gleich behandelt und bekommen die gleichen Chancen, unabhängig von Position oder Hintergrund.
Es gibt viele regelmäßige und sich wiederholende Aufgaben, weshalb der Arbeitsalltag manchmal sehr monoton wirkt. Durch kleinere Projekte kommt aber zwischendurch immer wieder etwas Vielfalt rein, was das Ganze etwas auflockert.
- grundsätzliche Möglichkeit, remote und flexibel zu arbeiten
- Zusammenhalt unter den Kolleg:innen
- getpress hat es bis zu einem bestimmten Punkt geschafft, tolle, engagierte, lustige, smarte Leute zusammenzubringen; das verwässert zusehends, weil immer schnell für Nachschub gesorgt werden muss/te und die cultural fits allmählich weniger werden
- zu hoher Workload
- zu schnell zu viel Verantwortung - ob für Trainees oder Kolleg:innen ohne Führungserfahrung oder dahingehende Ausbildung
- absurde Feedbackschleifen und Workflows
- mangelnde Kritikfähigkeit
- sehr hohe Fluktuation
- geringes Gehalt
- Workload gleichmäßiger/realistischer verteilen > max. 3-4 Accounts p. P., davon max. 2 im Lead (je nach Umfang/Scope of Work)
- Anforderungen in den Scorecards anpassen/herunterschrauben
- weniger Micromanagement, Kontrolle & Druckausübung
- weniger Reportings bzw. Ausdünnen von Reportings, die aktuell noch an diversen Stellen parallel stattfinden (Check-in-Agenda, Airtable, Kommunikationsplan, Kunden-Jour Fixe, Weekly, ...)
- mehr Raum für fokussiertes, kreatives Arbeiten schaffen
- Meetings ausdünnen
- Kritik ernst nehmen und umsetzen
- mentale Gesundheit der Mitarbeitenden in den Vordergrund stellen
Bei getpress arbeiten - oder sollte man besser sagen "arbeiteten"?, denn die Fluktuation ist wahnsinnig hoch - viele tolle, junge, fähige, kreative und kluge Menschen. Menschen, die allerdings auch unglaublich gestresst sind. Selten so oft die Sätze "Habe es nicht geschafft oder vergessen zu essen und zu trinken", "Bin super müde, hab total schlecht geschlafen", "Ich hab nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe und sollte endlich lernen, mir zwischen den To Dos auch mal Blocker zum Durchatmen zu setzen", "Ich bin eigentlich den ganzen Tag nur in Terminen, da passt nichts mehr rein", "Ich freu mich SO sehr aufs Wochenende! Werde einfach mal nichts machen und nur schlafen" gehört. Und täglich jeden Morgen in so müde, leere Gesichter geschaut. Das ist sehr schade, denn grundsätzlich will oder viel mehr wollte man das Richtige: echte PR-Arbeit mit Mehrwert, Impact. Gebaut hat man sich eine PR-Maschine, wie es intern so schön heißt, die immer weiter auf Effizienz und KPIs getrimmt wird, bis auch noch der:die letzte einst euphorische "getpressi" den Kahn verlässt, weil der Seegang zu stark geworden ist. Permanenter Performance-Druck, Reportings und Kontrolle am laufenden Band.
Das Bild, das getpress nach außen hin bzw. auf Social Media präsentiert, entspricht längst nicht mehr der Realität, auch wenn das sicherlich mal anders war. AI first, New work und ein enger Kolleg:innenzusammenhalt treffen auf Erschöpfung, Frust und zunehmendes Unverständnis über die Geschäftspraktiken der Agentur. Zunehmend mehr Kolleg:innen fallen krankheitsbedingt wochen- und monatelang aus oder sind bereits im Burnout, bevor sie sich dann endlich zur Kündigung entschließen. Nach innen hinein werden dahingehende Warnungen zwar angehört, ein entsprechendes Handeln erfolgt allerdings nicht. Auch Kunden sind zunehmend irritiert über die hohen Fluktuation, stellen Nachfragen und verlangen nach Erklärungen.
Mit New-Work-Floskeln wie "remote first", "unbegrenztem Urlaub ab dem zweiten Jahr Betriebszugehörigkeit" und "arbeiten von überall" lockte getpress lange neue Mitarbeitende. Klingt ja auch erstmal verlockend. In der Realität sieht die Sache deutlich anders aus: Durch fest gesetzte Team-Meetings jeden Morgen und jeden Nachmittag, fünf Tage die Woche, Kundencalls und tägliche interne Projekt-Abstimmungen bleibt wenig Raum für echte Flexibilität. Mal ein wenig später anfangen oder etwas früher aufhören? In diesem starren Gefüge nahezu unmöglich. Überstunden sind bei den meisten Kolleg:innen und auch bei den Teamleads an der Tagesordnung - auch am Wochenende wird häufig gearbeitet, im Urlaub in die Mails geschaut, "weil man nichts verpassen will." Toxische Arbeitsweisen werden bei getpress vorgelebt und auch nicht hinterfragt. "Muss jeder selbst wissen, sind alle alt genug", heißt es, wenn man Kritik äußert. Sporteinheiten werden in die Mittagspause gequetscht, um sich zumindest vorzumachen, flexibel zu arbeiten; die verpassten Stunden werden am Abend hinten drangehängt. Das Mittagessen, also die Nahrungsaufnahme, wird von vielen oft ausgelassen oder eingeschoben, weil die Zeit fehlt.
Wer bereit ist, zu jeder Zeit alles zu geben und die sogenannte "Extrameile" zu gehen, kann schnell aufsteigen. Auch vertikale Veränderungen in andere Berufsfelder, zum Beispiel von der PR in den Sales-Bereich oder ins Marketing-Team, sind grundsätzlich möglich.
Meistens und allen voran geht es jedoch darum, die teilweise vollkommen utopischen Anforderungen der sogenannten "Scorecard" möglichst schnell und innerhalb weniger Monate zu erfüllen, einer Art Stellenprofil für die jeweiligen Levels. Notwendige Einarbeitungsphasen, die in anderen Unternehmen durchschnittlich 3-9 Monate betragen, werden bei getpress nicht als Bewertungsmaßstab angesetzt. Man hat von Tag 1 an zu performen; sind die Ziele beim ersten Feedbackgespräch, das in der Regel nach drei Monaten erfolgt, nicht vollständig erreicht, die angepeilten Clippings, die man im Quartal liefern muss, nicht erfüllt, spürt man schnell Gegenwind und der Druck wächst. Für anvisierte externe Weiterbildungen, den Besuch von Messen oder Veranstaltungen oder die Verinnerlichung bestimmter Prozesse bleibt inmitten des hohen Workloads oft schlichtweg keine Zeit.
In Anbetracht des hohen Workloads und im Vergleich zu anderen Agenturen ist das Gehalt eher durchschnittlich/an der unteren Grenze. Insbesondere Junioren und Trainees wird deutlich zu wenig gezahlt. Die versprochene allgemeine Anpassung dieser Gehälter um ein paar Prozentpunkte war schlussendlich wieder nur an Bedingungen und Performance gebunden ("Wenn Du xy bis dahin erreichst, passen wir Dein Gehalt auch ohne Beförderung an").
Ist mir während meiner Zeit bei getpress nicht aufgefallen, dass darauf gesteigerter Wert gelegt wird. Nach außen hin vermittelt man zwar das Bild, eine sogenannte "Impact Company" zu sein und vor allem für und mit Unternehmen zu arbeiten, die einen gesellschaftlichen Mehrwert bieten; dieser USP ist inzwischen allerdings stark verwässert und es werden z. T. riesige, weltweit agierende, umsatzstarke Neukunden mit teilweise abstrusen Geschäftspraktiken unter Vertrag genommen.
Während der Büro- oder Teamtage wird regelmäßig bei diversen Lieferdiensten bestellt und der Verpackungsmüll stapelt sich in der Küche.
Der Zusammenhalt unter den PR-Kolleg:innen ist wahnsinnig groß, denn Leidensgenossen halten nun einmal zusammen. Alle vier PR-Teams kämpfen mit denselben Problemen, Sorgen und Stressoren und tauschen sich dazu ehrlich und auf Augenhöhe untereinander aus: Einem dauerhaft viel zu hohen Workload, zu vielen Kunden (teilweise sind es 5-6, die man parallel betreut, oftmals 3-4 davon im sgn. Lead), wahnsinnig vielen Meetings, die vor- und nachbereitet sowie moderiert werden wollen - in manchen Wochen bis zu 20 oder mehr -, teilweise zu hoher Verantwortung auf den niedrigeren Leveln (Trainee, Junior), einer hohen Fluktuation unter den Mitarbeitenden, die dazu führt, dass keine Kontinuität eintritt und einem viel zu geringen Gehalt. Man versucht, sich gegenseitig so gut es geht zu (unter)stützen, die Last gleichmäßig auf mehrere Schultern zu verteilen und ein offenes Ohr zu haben, um den andren das Gefühl zu vermitteln: Du bist nicht allein, mir geht es genau so. Demgegenüber stehen die Teamleads, von denen man oft das Gefühl hat, dass sie einfach nur ausführen, was die Management-Ebene vorgibt und selbst kaum einen Hebel haben, Dinge zum Positiven zu verändern und den Kurs mitzubestimmen.
Man versucht immer wieder, ältere und erfahrene Kolleg:innen einzustellen - hat es dann mal erfolgreich geklappt, sind diese meist allerdings auch sehr schnell wieder weg. Entweder, weil sie mangels Performance ruckzuck aussortiert werden oder weil sie selbst die Flucht ergreifen.
Äußerst man Kritik an Workflows, den teilweise viel zu hochgesteckten KPIs, der Kundenauswahl, die so gar nicht zu einer vermeintlichen Impact-Company passt oder sagt ehrlich und offen, dass man den Workload kaum mehr bewältigen kann oder sich ernsthaft Sorgen um Kolleg:innen macht, stößt man oft auf Unverständnis und bekommt im Gegenzug die immer gleichen Allgemeinplätze zu hören: Das liege an der falschen Priorisierung, die eigene Auslastung sei nur gefühlt so hoch, real sähe das ganz anders aus, was anhand einer willkürlich zusammengestellten Excel-Tabelle (der sogenannten "Kappa-Planung") "belegt" wird - die man jedoch als Mitarbeitende:r nie zu Gesicht bekommt. Bekennt man sich zum Unwohlsein ob der hohen Fluktuation innerhalb der Firma, wird man fast mitleidig angeguckt, bevor das halbherzige Angebot "Möchtest Du darüber sprechen?" kommt, das jedoch keinerlei Antworten auf die Frage liefert, warum immer wieder Leute urplötzlich gehen. Manchmal hat man das Gefühl, die Teamleads würden hier und da gern selbst etwas verändern, ihnen sind aber die Hände gebunden, weil der Kurs ganz klar von oben vorgegeben wird. Leute ohne Führungserfahrung wurden in leitende Positionen gehoben.
Dadurch, dass getpress eine remote-first-Company ist und die meisten Mitarbeitenden im Home Office arbeiten, sind die Arbeitsbedingungen an sich gut, was die Ausstattung mit Technik & Co. anbelangt. Man kriegt ein neues MacBook sowie ein iPhone gestellt. Tastatur & Maus werden auf Nachfrage zur Verfügung gestellt. Alles andere - ob Laptoperhöhung, externer Bildschirm o. ä. - muss auf eigene Kosten angeschafft werden. Ist man gemeinsam im Büro, zum Beispiel anlässlich eines Team-Events mit dem Kernteam oder den firmenweiten halbjährlichen Summer-/Winter Days, wird es mit dem konzentrierten Arbeiten schon schwieriger. Zu wenig und schlecht isolierte Meeting-Räume machen das Abhalten von Google-Meetings oder internen Brainstormings in ruhiger Atmosphäre schwierig. Ein großer, offener Open Space, der nicht durch Trennwände o. ä. abgegrenzt ist, sorgt für einen ständigen Lautstärkepegel und dauerhafte Ablenkung. Es wird parallel Tischtennis gespielt, die Siebträgermaschine läuft, in der Sitzecke wird sich lautstark unterhalten oder am Arbeitsplatz gegenüber ein Meeting mit Kopfhörern abgehalten. Regelmäßige digitale oder persönliche Team-Events sind in der Ausgestaltung oft infantil.
Nach außen hin gibt man sich als moderne Company, die New Work lebt; in der Mitarbeitende gehört werden und aktiv mitgestalten können. Dieses Bild, das via LinkedIn und Instagram nahezu idealistisch vermittelt wird, trügt gewaltig, schaut man einmal nach innen. Man wolle weg von der "Hire & Fire"-Mentalität früherer Jahre und stelle deshalb erfahrenere Leute ein, habe die Fluktuation erfolgreich eingrenzen können, heißt es vonseiten der Management-Ebene. Die Realität sieht allerdings anders aus: Urplötzlich werden quasi wöchentlich Leute kurz vor Ende oder sogar nach dem Bestehen ihrer Probezeit entlassen, teilweise mit den abstrusesten "Begründungen" ("passe kulturell nicht", "man brauche jetzt wirklich Leute, die mitziehen, die echte A-Player sind", "Kollege:in wolle sich nochmal neu orientieren" etc.). Fragwürdige Entscheidungen bei der Neukundenwahl und entsprechende Nachfragen, ob man Projekt xy wirklich annehmen wolle, obwohl es so gar nicht dem vermeintlichen USP entspricht, werden ignoriert und weggewischt. "Manchmal muss man auch mal Kunden betreuen, die vielleicht nicht den eigenen Interessen entsprechen. Wirtschaftlich ist das für uns wichtig."
Grundsätzlich werden alle Mitarbeitenden bei getpress gleichberechtigt behandelt - egal, welchem Geschlecht sie angehören. Je nach Dauer der Firmenzugehörigkeit und dem "Kurs", den die Kolleg*innen verfolgen, spürt man aber deutliche Unterschiede im Umgang miteinander. Diejenigen, die schon lange dabei sind und die "getpress-Methode" von der Pieke auf gelernt haben, weil sie mit einem Traineeship begonnen haben, hinterfragen Prozesse selten, äußern kaum Kritik und laufen "auf Spur". Oft sind sie dementsprechend auch die Lieblinge der Teamleads & Co. Erfahrene Kolleg:innen, für die es vielleicht nicht der erste Job ist, die andere Arbeitsumfelder kennengelernt haben, Anregungen zu Veränderungen liefern und auch mal offen Kritik äußern, werden zunächst vermeintlich gehört, landen aber mindestens so schnell auch auf der Abschussliste, werden schikaniert, zusehends kontrolliert und unter Druck gesetzt und irgendwann aussortiert oder in die Eigenkündigung getrieben, mit teils abstrusen Methoden: Einer verlängerten Probezeit von 6 auf 12 Monate, der Runterstufung auf ein niedriges Level, utopischen Entwicklungszielen, um die langersehnte Beförderung zu erreichen usw.
Oftmals sehr eintönige Aufgaben und reine Produkt-PR, statt echtem Impact. Es wird äußerst viel Wert darauf gelegt, die akribisch ausgearbeitete und erprobte "getpress-Methode" beim Outreach an Journalist:innen anzuwenden. Wer das nicht tue, müsse sich auch nicht wundern, wenn Story-Angles und Pitches nicht funktionieren. Gewünscht ist, dass man möglichst sofort und jederzeit zuerst zum Hörer greift, um Journalist:innen von einem Thema zu überzeugen - obwohl zahlreiche Studien immer wieder belegen, dass dieses Cold Calling durch PR-Agenturen alles andere als erwünscht ist und vielerseits sogar als extrem nervig angesehen wird.
Permanentes Reporten und ein ständiges Aktualisieren von den unterschiedlichsten Listen und Agenden sowie spontane Abfragen oder Check-ins durch/mit den Teamleads erschweren ein fokussiertes, kreatives Arbeiten zusätzlich. Getpress steht inzwischen für Micromanagement und Kontrolle und weniger für Kreativität, Smartness und starke Stories.
Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
Flexible Arbeitszeiten geben etwas Spielraum
Gutes Standing bei Kund:innen
Kolleg:innen halten zusammen, um den Stress gemeinsam aufzufangen
Sehr hohe Arbeitsbelastung, permanenter Druck und ständige Kontrolle
Kaum Raum für individuelle Entwicklung – gefordert ist nur Anpassung an Scorecards und Prozesse
Aufgaben sind monoton, wenig abwechslungsreich und kaum kreativ
Offene Kommunikation wird nach außen betont, intern jedoch nicht gelebt – Kritik wird häufig als persönlicher Angriff gesehen
Führungskräfte behandeln Mitarbeitende nicht gleichwertig, sondern bevorzugen einzelne „Lieblinge“
Überlastung wird kleingeredet („gefühlte Auslastung“), Probleme werden systematisch auf Mitarbeitende abgewälzt
Bezahlung steht in keinem Verhältnis zu Workload und Verantwortung
Hohe Fluktuation im Team, wodurch kaum Kontinuität entsteht
Realistische Arbeitslasten schaffen und Prioritäten klarer setzen, statt permanenten Druck aufzubauen
Führungskräfte darin schulen, Feedback wertschätzend aufzunehmen und Mitarbeitende gleichwertig zu behandeln
Echte individuelle Entwicklungsmöglichkeiten bieten, die über reine Scorecards hinausgehen
Aufgaben abwechslungsreicher gestalten und Raum für Eigeninitiative sowie Kreativität zulassen
Offene Kommunikation wirklich leben – Kritik ernst nehmen, statt sie kleinzureden oder umzudeuten
Faire und transparente Gehaltsstrukturen einführen, die dem Workload entsprechen
Fluktuation senken, indem Mitarbeitende langfristig gefördert und stärker an das Unternehmen gebunden werden
Die Stimmung ist oberflächlich positiv, aber dahinter steckt massiver Druck. Alles dreht sich darum, Ziele und KPIs zu erreichen. Von Tag 1 an wird man mit Meetings, Check-ins und Vorgaben überflutet. Kreativität oder eigene Ansätze sind nicht gefragt – es geht darum, stur die „Methode“ abzuarbeiten. Kritik oder ehrliches Feedback prallen an der Fassade der Dauer-Euphorie ab und werden schnell als „dein persönliches Problem“ abgetan.
Nach außen gelingt es der Agentur, sich sehr professionell und modern zu präsentieren. Kund:innen und Geschäftspartner:innen haben in der Regel ein positives Bild und nehmen das Unternehmen als kompetent wahr. Dieses starke Außenimage steht allerdings im Kontrast zu den internen Arbeitsbedingungen. Während die Agentur glänzend darin ist, sich selbst zu vermarkten, spüren Mitarbeitende häufig, dass die interne Realität nicht mit dem äußeren Auftritt übereinstimmt.
Überstunden, Arbeitsverdichtung und permanenter Druck sind Alltag. Wer nicht mithält, bekommt schnell vermittelt, dass er oder sie selbst schuld ist. „Du hast falsch priorisiert“ oder „du warst nicht schnell genug“ sind Standardsätze. Dass die Aufgaben stumpf und repetitiv sind, wird dabei gerne übersehen – Hauptsache, die Zahlen stimmen. Viele Kolleg:innen wirken ausgebrannt oder fallen krankheitsbedingt länger aus.
Persönliches Wachstum oder Weiterbildung finden kaum statt. Es geht nicht darum, dass Menschen sich nach ihren Stärken oder Interessen entwickeln. Im Gegenteil, eigene Ideen oder ein individueller Weg sind unerwünscht. Entwicklung bedeutet hier ausschließlich, sich zu 100 % entlang der Scorecard anzupassen.
Wer Dinge hinterfragt oder versucht, einen eigenen Stil einzubringen, eckt sofort an. Man spürt schnell: Die Organisation will keine Vielfalt an Ansätzen, sondern Mitarbeitende, die exakt so funktionieren, wie es in den Prozessen vorgesehen ist. Alles andere gilt als Störung.
Hohe Fluktuation sorgt zwar für ständiges Kommen und Gehen, aber die Leute im Team halten zusammen und stützen sich gegenseitig. Das ist oft die einzige Motivation, durchzuhalten.
Offiziell heißt es, man könne über alles sprechen. In der Realität führt das Ansprechen von Problemen häufig zu Gaslighting: Überlastung wird klein geredet, Umfrage-Ergebnisse werden als „Sabotage“ gedeutet. Das Management feiert sich lieber selbst, anstatt wirklich hinzuschauen. Einzelne direkte Vorgesetzte sind zwar bemüht, können sich aber gegen die Unternehmenskultur nicht durchsetzen. Sie bevorteilen bestimmte Lieblinge, bei denen über Fehler und schwache Leistungen großzügig hinweggesehen wird, während andere überkritisch behandelt und gezielt nach Fehlern durchsucht werden.
Überstunden, Arbeitsverdichtung und permanenter Druck sind Alltag. Wer nicht mithält, bekommt schnell vermittelt, dass er oder sie selbst schuld ist. „Du hast falsch priorisiert“ oder „du warst nicht schnell genug“ sind Standardsätze. Dass die Aufgaben stumpf und repetitiv sind, wird dabei gerne übersehen – Hauptsache, die Zahlen stimmen. Viele Kolleg:innen wirken ausgebrannt oder fallen krankheitsbedingt länger aus.
Nach außen „offen und ehrlich“, intern aber kontrollierend und einseitig: Wer widerspricht, wird als unloyal angesehen. Feedback ist nur willkommen, wenn es zur Unternehmenslinie passt.
Die Bezahlung steht in keinem Verhältnis zum Workload und zur Verantwortung. Besonders ärgerlich: Zusagen zu Gehaltsanpassungen werden im Nachhinein an Bedingungen geknüpft, die vorher so nicht kommuniziert wurden.
Hinsichtlich des Geschlechts werden Mitarbeitende grundsätzlich gleichbehandelt, es gibt keine erkennbaren Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Allerdings bedeutet das nicht, dass alle Kolleg:innen unabhängig von ihrer Person oder Leistung gleichwertig behandelt werden. Einige Führungskräfte neigen dazu, einzelne Teammitglieder zu bevorzugen. Bei diesen werden Fehler oder schwächere Leistungen übersehen, während andere überkritisch beurteilt und strenger kontrolliert werden. Das führt zu einer spürbaren Ungleichbehandlung innerhalb der Teams, die sich negativ auf Motivation und Fairness auswirkt.
Von „interessant“ kann man hier kaum sprechen. Die Arbeit besteht im Wesentlichen darin, vorgegebene Abläufe und Methoden nach Schema F abzuarbeiten. Kreativität, Eigeninitiative oder originelle Ideen sind nicht gefragt, im Gegenteil, wer etwas Neues ausprobieren möchte, bekommt schnell signalisiert, dass das nicht erwünscht ist. Viele Tätigkeiten fühlen sich dadurch monoton und austauschbar an, eher wie in einem Callcenter -verkaufen, Zahlen liefern, Scorecard erfüllen. Mit echter inhaltlicher Weiterentwicklung oder abwechslungsreichen Aufgaben hat das wenig zu tun.
Vor allem das Team, die flexiblen Arbeitszeiten und remote-work
getpress ist eine quirlige, KPI getriebene Agentur mit einem jungen Team, die sich untereinander sehr gut verstehen. Habe auf Teamevents immer das Gefühl, wir kennen uns schon ewig, auch wenn man manche Personen zum ersten mal live sieht. Das macht das Recruitingteam echt gut!
Agenturleben kann sehr stressig sein, da ist man selbst dafür verantwortlich, auf Auszeiten zu achten. Die Teamleads geben sich viel Mühe, Stress abzufangen, von der Geschäftsleitung kommt aber viel Druck effizienter und auf mehr Kunden zu arbeiten (in den letzten Monaten leider zu viel, aber ist jetzt einsichtiger und damit besser geworden). Zum Glück gibt es auch immer wieder mal Phasen, in denen wenig los ist und man auch mal früher Schluss machen kann.
Wir haben regelmäßig interne Weiterbildungen und auch Termine, in denen andere Teammitglieder ihre Expertise teilen. Wer befördert werden will, muss bestimmte KPIs erreichen und halten können. Dazu hilft die Scorecard und regelmäßige Feedbackgespräche. Und wenn man gute Arbeit leistet, wird das auch gesehen. Zuletzt wurden viele befördert.
Der Zusammenhalt ist wirklich außergewöhnlich, hier wird niemand allein gelassen und alle unterstützen sich gegenseitig. Besonders, wenn man sich persönlich trifft, merke ich immer wieder, wie gern ich alle habe.
Ältere Kollegen und Kolleginnen gibt es eher nicht, aber wenn, denke ich, dass der Umgang wie mit allen ganz normal und wertschätzend wäre.
Man bekommt schon vor dem ersten Arbeitstag sein Macbook und Iphone zugeschickt und kann damit wunderbar arbeiten. Das Büro wird jetzt bald umgestaltet und noch schöner. Im Homeoffice ist man natürlich selbst verantwortlich, es sich schön zu machen.
Manchmal versteht man nicht sofort die Ziele und Maßnahmen der Firma, aber man hat immer die Möglichkeit, nachzufragen, was toll ist. Es gab auch schon eine anonyme Fragerunde, um Fragezeichen zu klären.
ich denke das Gehalt ist agenturüblich und bin zufrieden. On top hat man noch die Möglichkeit, eine betriebliche Altersvorsorge abzuschließen und auch Gutscheincodes zum Sparen. Nicht zu verachten sind die vielen Urlaubstage, die man schon ab Beginn hat (ab 2 Jahren dann sogar unbegrenzt).
bei getpress arbeiten zu 90% Frauen, auch in Führungspositionen und in der Geschäftsführung. Auf Termine rund um Kinder wird Rücksicht genommen und niemand wird benachteiligt, nur weil sie in Elternzeit waren.
Hier wird es nie langweilig, da Kundenbranchen und Themen super vielfältig sind. Irgendwann ist man selbst Experte/in für die Themen, was ich persönlich sehr mag. Außerdem wird versucht, unseren Prozess immer weiter zu optimieren und am Zahn der Zeit zu bleiben.
Alle sind super offen und hilfsbereit. Es gibt viele Angebote und Formate zum Austausch von Feedback, die es in anderen Unternehmen nicht gibt. Man merkt, dass dem Unternehmen die Mitarbeitenden wichtig sind.
Flexible Arbeitszeiten, Remote-Company. Generell gibt es schon viele Freiheiten, die man sich aber auch bewusst nehmen und einplanen muss. Getpress ist kein 9-5 und beruht auf eigenverantwortlichem Arbeiten. Das bringt Freiheiten aber auch Verantwortung mit sich.
Jeder der will kann sich weiterentwickeln und schnell aufsteigen. Das bekommt man nicht zugeworfen aber kann man sich erarbeiten.
Agenturüblich.
Alle helfen einander!
Gibt es tatsächlich eher weniger.
Wenn man offen ist und Kritik mit Lösungsvorschlägen äußert trifft man immer auf ein offenes Ohr. Manchmal kommt man schneller auf einen Nenner und manchmal muss man seinen Standpunkt hart vertreten und ausdiskutieren. Raum dafür ist jederzeit da.
Du bekommst alles was du an Materialien brauchst. Durch remote bist du selbst für deine Arbeitsumgebung verantwortlich und kannst dir so deinen eigenen Arbeitsplatz schaffen.
Ehrlich direkt und offen. Die interne Kommunikation zu Neuerungen etc. könnte etwas flüssiger laufen aber ansonsten ist getpress sehr transparent was die Entwicklung und Strategie angeht.
Insgesamt schon spannende Themen und Kunden. Manche Aufgaben sind weniger spannend, aber das ist vermutlich in jedem Job so.
Möglichkeit, mobil zu arbeiten
Toxische Arbeitskultur trifft auf hohen Workload. Das wichtigste ist, dass Du Deine Ziele und Zahlen erreichst und die getpress-Kultur mitträgst.
Effizienz steht über allem. Es wird massiv Druck aufgebaut, damit die Ziele erreicht werden. Kollegen arbeiten sich sprichwörtlich krank bis sie sich teils wochenlang krankmelden müssen. Den Satz "Ich kann einfach nicht mehr, es ist alles zu viel" hört man in persönlichen Gesprächen sehr häufig.
Schaffst Du den Workload nicht, machst Du was falsch. Zu viel Workload? Nein, du hast falsch priorisiert. Überstunden? Dann hast Du zu langsam gearbeitet. Alle Meetings, alle CheckIns, alle Aufgaben müssen immer schneller und schneller abgearbeitet werden. Die Arbeitsverdichtung ist enorm, das Micro-Management, der Druck und die ständige Kontrolle sorgen für krassen Stress
genießt bei Kunden gutes Ansehen
Hohe Fluktuation, aber starker Zusammenhalt mit den eigenen Kolleginnen und Kollegen. Alle versuchen sich untereinander zu unterstützen, um irgendwie nicht unterzugehen
direkte Vorgesetzte und das Management betonen ständig, dass sie auf unserer Seite sind und man über jegliche Probleme sprechen kann. Die Realität sieht anders aus.
Sprichst Du z. B. zu viel Workload an, beginnt das Firmen-Gaslighting von oben: Das sei nur eine Einbildung mit der Überlastung, das sei nur eine "gefühlte Auslastung" etc. Niemand habe gekündigt, weil sie mit der Agentur unzufrieden sind. Glauben die ernsthaft, dass man nicht miteinander spricht?
Wird in der anonymen Mitarbeitendenumfrage negativ abgestimmt, sehen das Führungskräfte als persönlichen Angriff und werfen in den Raum, dass hier absichtlich versucht wird, die Umfrage zu sabotieren.
Es ist eigentlich egal, welches Problem man anspricht: Die Agentur hat nie Schuld, es liegt immer an einem selbst. Wie praktisch.
Hast Du irgendwelche Fragen oder brauchst Unterstützung? Frag einfach die KI. Okay, aber wofür brauchen wir dann Vorgesetzte?
"offene und ehrliche Kommunikation" wird gewünscht und erwartet. Aber auch nur so lange du auf getpress-Linie bist. Wer aber wirklich ehrlich Feedback gibt, wird kritisch angegangen
Das Gehalt stimmt gerade in den unteren Positionen nicht mit der Kundenverantwortung und dem Workload überein
So verdient kununu Geld.