Agentur mit Herz und Seele
Arbeitsatmosphäre
Ich bin jetzt schon einige Jahre dabei und habe getunik durch verschiedene Phasen begleitet und miterlebt. Aktuell befinden wir uns in einer sehr guten Phase: uns geht es als Unternehmen gut, die Aufträge machen Spaß, wir können Risiken eingehen. Das war nicht immer so.
Aber: das haben wir uns erarbeitet, durch offene und ehrliche Gespräche, gemeinsame Strategien und eben auch der Bereitschaft und Einsicht, dass manche Wege für uns nicht, oder nicht mehr, funktionieren und wir umdenken müssen. Immer begleitet von viel Wohlwollen und dem gemeinsamen Ziel, an etwas Grösserem zu arbeiten.
Das gibt mir auch das Vertrauen, dass wir grundsätzlich gut aufgestellt sind, um mit allem umzugehen, was Markt, Branche sowie äussere und innere Umstände uns zuwerfen und zumuten. Weil wir es eben gemeinsam angehen.
Work-Life-Balance
Für mich ist besonders die Jahresarbeitszeit, also das flexible Verteilen der Arbeitsstunden, natürlich entsprechend der anstehenden Aufgaben und Projekte, ein extremer Mehrwert. Das gegenseitige Vertrauen macht es möglich.
Remote Work, Home Office, mega Office in Berlin machen den Kreis rund.
Natürlich gibt es auch intensivere Phasen, beispielsweise zur End-Of-Year-Phase, in denen die Freiräume etwas kleiner werden und mehr Abstimmung gefragt ist. Das gehört für mich jedoch dazu und entspricht meinen Erwartungen an ein dynamisches Arbeitsumfeld. Da solche Spitzenzeiten die Ausnahme und nicht die Regel sind, empfinde ich den Ausgleich insgesamt als sehr stimmig.
Kollegenzusammenhalt
Einmalig. Jede einzelne Person bei getunik, egal ob Junior, Senior, Geschäftsführung und egal welcher Circle, unterstützt sich, hört sich zu und hat Spaß daran, zusammen zu arbeiten.
Es wird durch das Retreat, Team Days, Sommer-, Weihnachtsfeier etc. viel investiert, um die gute Bindung zueinander zu stärken bzw. aufrechtzuerhalten und auch neuen Mitarbeiter*innen einen einfachen Einstieg zu ermöglichen und das ist in meinen Augen nicht selbstverständlich, aber ein extremer Mehrwert und fast schon ein Joker, da es eine riesige Stütze bei den komplexen Themen und Aufgaben mitbringt, mit denen man sich im Arbeitsalltag beschäftigt. Last, but definitely not least, macht das Arbeiten so auch einfach mehr Spaß.
Vorgesetztenverhalten
Für mich eine der großen Plus-Punkte bei getunik: Aus meiner Erfahrung sind alle Leads sowohl menschlich als auch fachlich sehr korrekt. Im Gegensatz dazu, wie ich es teilweise aus meinen vergangenen Arbeitsverhältnissen kenne, wird bei getunik nicht automatisch jede Person zum Lead, die lange genug dabei ist und wo der nächste Schritt in der Karriere ansteht, was dazu führt, dass Leads die Rolle bewusst einnehmen wollen, dafür geeignet sind und auch der Freiraum für die Ausführung der Rolle geschaffen wird, statt Leads dauerhaft auch inhaltlich arbeiten zu lassen.
Wie unter "Gleichberechtigung" ausgeführt, fehlen aktuell weibliche Führungskräfte, die aus meiner Sicht eine wertvolle zusätzliche Perspektive und Ebene einbringen würden.
Aufgrund der noch eher kleinen Agenturgrösse wäre es zudem spannend, wenn es stärker ausgeprägte inhaltliche Rollen geben würde, zum Beispiel in Form von fachlichen Leads oder „Evangelists“ für bestimmte Themenbereiche. Das könnte die fachliche Tiefe und die Entwicklungsmöglichkeiten insgesamt noch einmal auf ein höheres Niveau heben.
Arbeitsbedingungen
Dass wir mittlerweile im Co-Working-Space sitzen, hatte eine sehr positive Auswirkung auf die Arbeitsbedingungen.
Kommunikation
Die Entscheidungen der Geschäftsführung und Zahlen rund um den Erfolg des Unternehmens werden in regelmässigen Abständen transparent vorgestellt und besprochen. Ich habe dabei immer das Gefühl, dass Rückfragen und Meinungen nicht nur erwünscht, sondern auch direkt eingefordert werden und sich Gedanken gemacht wird, wie man eine Mitgestaltung kreieren und unterstützen kann.
Natürlich bedeutet das auch, dass manchmal mehr Zeit für interne Themen aufgewendet wird oder werden muss. Für mich überwiegt der Mehrwert aber klar, weil ich dadurch die Möglichkeit habe, mein Arbeitsumfeld mitzugestalten und Veränderungen mitanzustoßen.
Gehalt/Benefits
Ein Abzug, der im Kontext Arbeiten im Fundraising/NGO-Bereich leider dazu gehört, aber dennoch schade ist, auch wenn getunik das nur bedingt gestalten kann.
Die Übernahme des BVG-Tickets oder Urban-Sport-Mitgliedschaft werten es etwas auf, hier gibt es aber sicherlich noch Luft nach oben.
Gleichberechtigung
Generell ist Diversität ein Thema, das bei getunik einen hohen Stellenwert hat. Ich schätze besonders, dass wir im Team eine recht ausgewogene Geschlechterverteilung haben und in den richtigen Bereichen sowohl eine gewisse Homogenität als auch an anderen Stellen spürbare Vielfalt an Perspektiven mitbringen.
Einen Punkt sehe ich allerdings etwas kritischer: Die Geschäftsführung besteht aktuell ausschliesslich aus Männern. Zudem kommen drei der vier Personen aus der Schweiz, während nur eine Person Teil des Berliner Teams ist. Ich verstehe, wie diese Konstellation entstanden ist, und glaube nicht, dass dahinter eine bewusste Entscheidung steckt. Trotzdem finde ich es wichtig, dass die Kommunikation dazu, ob das wirklich ganzheitlich der Historie und anderen Einflussfaktoren geschuldet ist oder ob es Faktoren gibt, die dazu beitragen, die wir hinterfragen sollten, weitergeführt wird.
Der Branchen-Fokus auf den DACH-Raum hat sicherlich auch Einfluss auf die Ausgestaltung der Diversität. Auch darüber sollte die Kommunikation und Diskussion offen bleiben.
Interessante Aufgaben
Für mich absolut erfüllt durch die Vielzahl an Organisationen, mit denen wir zusammen arbeiten, sowie die Vielzahl an Themen, strategischer und technischer Natur. Jede*r Mitarbeitende hat auch einen gewissen Einfluss auf die Gestaltung der Aufgaben, sodass auch persönliche Interessen, Schwerpunktthemen und Weiterbildungsbereiche Platz finden, auch wenn das natürlich stark von der aktuellen Arbeitsbelastung abhängig ist, ob dafür Raum besteht.