Mittelalterlich anmutende Arbeitsweisen und eine starre, cholerische sowie anmaßende Führungsebene.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wird nicht durch die Führungsebene geschaffen, sondern hängt stark von der jeweiligen Abteilung und den dort beschäftigten Kolleginnen und Kollegen ab. Mit gleichaltrigen Mitarbeitenden ist die Zusammenarbeit meist gut und unkompliziert.
Es gibt jedoch auch einige verbissene, überwiegend ältere Kollegen, die Fehler nicht offen ansprechen und einen teilweise bewusst ins offene Messer laufen lassen. Daher fährt man häufig besser damit, sich auf die eigenen Aufgaben zu konzentrieren, selbstständig zu arbeiten und entstandene Fehler möglichst eigenständig zu korrigieren.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance scheint für diesen Arbeitgeber ein Fremdwort zu sein. Es gibt weder Gleitzeit noch die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Flexible Arbeitsmodelle oder eine zeitgemäße Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sind nicht vorgesehen.
Gehalt/Benefits
Eine klare und nachvollziehbare Gehaltsstruktur ist nicht erkennbar. Die Vergütung wirkt teilweise subjektiv und nicht ausschließlich an Leistung, Verantwortung oder Arbeitsaufwand gekoppelt. Dadurch kann der Eindruck entstehen, dass persönliche Sympathien bei der Gehaltsgestaltung eine Rolle spielen und Mitarbeitende trotz vergleichbarer Tätigkeit unterschiedlich bezahlt werden. Insgesamt hatte ich nie das Gefühl, für meine Arbeit angemessen vergütet zu werden.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der obersten Führungsebene ist teilweise von einem angespannten und einschüchternden Umgangston geprägt wodurch bei Mitarbeitenden eher Unsicherheit und Angst als ein vertrauensvolles Arbeitsverhältnis entsteht.
Kommunikation
Auch die Kommunikation ist stark von der jeweiligen Abteilung abhängig. Viele Entscheidungen werden sehr kurzfristig getroffen und von den Vorgesetzten nicht klar oder rechtzeitig kommuniziert. Dadurch entstehen regelmäßig unnötige Missverständnisse und vermeidbarer Mehraufwand.