Versprechen, warten, erwarten und dann wieder nur warten...
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Dinge, die ich mitbekommen habe, sind: Bessere Kommunikation, wie kann es sein, dass ich als Angestellter der Führungskraft hinterherrennen muss, nachdem diese Führungsperson meinte, dass sie sich meldet?
Wie kann es sein, dass sensible Sachverhalte in Email-Verteilern besprochen werden und es scheinbar keine Sanktionen gibt?
Wie kann es sein, dass man Überstunden über Überstunden macht und am Ende nicht mal ein "Danke" bekommt?
Wie kann es sein, dass 4/5 Dinge im Bewerbungsgespräch versprochen wurden, die am Ende nicht einmal im Ansatz eingehalten wurden?
Wie?
Arbeitsatmosphäre
Im Allgemeinen, denke ich, ist es schon angenehm für den AG zu arbeiten. Allerdings haben am Ende viele Dinge, meiner Meinung nach, dazu beigetragen, dass nun mehr ein fader Beigeschmack bleibt. Zu Beginn klingt alles gut, man kann mit Menschen arbeiten, man respektiert sich gegenseitig...Zum Ende hin hatte ich Zweifel daran, dass meine Führungskraft tatsächlich wollte, dass ich etwas in der Firma, mit der Firma erreiche oder nicht.
Mein Fazit lautet nun mehr: Schade.
Image
Gibt wohl eins, aber Eigen- und Fremdwahrnehmung scheint auch hier irgendwie auseinander zugehen.
Work-Life-Balance
Eigentlich ist die Balance gut, eigentlich sind auch die Materialien und "Folien" gut. Eigentlich leben wir auch in der längsten Periode des Friedens. Wenn nur eigentlich nicht wäre. Was bleibt, zumindest in meiner Erfahrung, ist, dass wer den Teilnehmern helfen will, muss nacharbeiten, Stoffe vorbereiten oder anderweitig Zeit aufbringen. Nichts davon scheint die Führungskraft in meinem Fall zu interessieren.
Karriere/Weiterbildung
Haha, ich warte immer noch auf eine vernünftiges Angebot bzw. Hilfestellung zur Weiterbildung. Individuell ist hier nur der Anstrich.
Gehalt/Benefits
Ganz gut. Allerdings warte ich nun auch seit mehr als zwei Monat auf Antwort meiner Führungsperson bzgl. dem Gehalt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Bewusstsein ist vorhanden.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen, denke ich, können nichts dafür, wenn die Organisation überladen ist, schlussendlich ist jeder irgendwie Einzelkämpfer. Spannend ist es allerdings, zumindest empfinde ich das so, wenn andere Kollegen der Meinung sind, dass Ziel von vermeintlichen Aktionen seien.
Umgang mit älteren Kollegen
Bin nicht alt genug, um das zu beurteilen.
Vorgesetztenverhalten
Nein, einfach nein. Von ewigen Wartezeiten, nicht antworten zu "sie wissen nicht was sie tun". Hier ist alles dabei.
Arbeitsbedingungen
Findet statt, man wartet noch auf bessere Technik.
Kommunikation
Meetings, Besprechungen, Absprachen gab es viele. Es darf an dieser Stelle gern überlegt werden, wieviel Besprechung notwendig ist. Viel bedenklicher ist es, denke ich, wenn der/die Vorgesetzte versichert, sich um ein Anliegen zu kümmern und dann hört man eine Woche oder so nichts mehr davon. Fragt man dann nach, was nun der Stand ist, wird man direkt in die Schuldschiene geschoben. Man hätte doch was machen können, man hätte doch eher etwas sagen können usw...
Gleichberechtigung
Kann ich keine Aussage zu treffen.
Interessante Aufgaben
Hängt davon ab, wie man "interessant" definiert. Tagein, tagaus heißt es Teilnehmerbetreuung. Andere Elemente sind in meinem Fall ausgeblieben, wurden zwar versprochen, aber, ich warte noch immer.