Vom Arbeitgeber in Krisensituation im Stich gelassen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Technische Ausstattung und Gehalt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den Umgang mit Krisensituationen. Ich habe damals meine Vorgesetzte um einen Tag Home Office gebeten, um für meine Familie da zu sein und die Todesnachricht zu verarbeiten. Da ich zu diesem Zeitpunkt ausschließlich online Coachings durchgeführt habe wäre das grundsätzlich möglich gewesen, meine Vorgesetzte hat mir damals stadtessen widerwillig einen Tag Urlaub eingetragen. Ich hatte das Gefühl, dass mir nicht einmal geglaubt wird. Die Todesnachricht meiner Mutter hat mich damals sehr getroffen und ich wollte keinen Sonderurlaub nehmen, um keinen schlechten Eindruck in der Firma zu hinterlassen. Stattdessen wurde mir trotzdem gekündigt. Wäre ich nicht in der Probezeit gewesen, hätte ich in diesem Fall sogar rechtliche Schritte in Betracht gezogen. Die Vorgesetzte die mich im online Meeting gekündigt hat, hat mir am Ende sogar noch den Spruch mitgegeben "lieber ein Schrecken mit Ende, als ein Schrecken ohne Ende" . Dies war für meine Situation. mehr als unpassend und vor allem unempathisch.
Verbesserungsvorschläge
Der Umgang mit Krisensituationen und Möglichkeit remote zu arbeiten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wirkt im ersten Moment sehr familiär, aber dieser Schein trügt. Für familiäre Arbeitsbedingungen wird auch entsprechende Leistung erwartet.
Kommunikation
Es gibt flache Hierarchie und auch Personen aus höheren Bereichen werden alle geduzt. In meinem Fall würde ich die Kommunikation als minderwertig bezeichnen. Nach einem plötzlichen Todesfall in meiner Familie habe ich meine Vorgesetzte direkt kontaktiert. Zwei Tage später wurde ich daraufhin in einem online Meeting gekündigt Da ich noch in der Probezeit war konnte ich leider nichts dagegen machen.
Kollegenzusammenhalt
Mehr Schein als Sein. Ich habe damals meine private Situation offen und ausführlich erzählt, anstatt Beileid oder Unterstützung habe ich wenige Tage nach der Todesnachricht so auch noch eine Kündigung erhalten.
Work-Life-Balance
Nicht gegeben, selbst in schwierigen Situationen wird einem nicht Mal ein Tag Home Office zugestanden.
Vorgesetztenverhalten
Kein Verständnis für die Probleme ihrer Mitarbeitenden. Stadtessen wird konsequent volle Einsatzbereitschaft erwartet. Es gibt außerdem jährliche Team Events, an denen Anwesenheit erwartet wird, obwohl diese angeblich freiwillig sind.
Interessante Aufgaben
Als Jobcoach zu arbeiten ist sehr spannend und abwechslungsreich.
Gleichberechtigung
Kann ich nicht beurteilen
Umgang mit älteren Kollegen
Kann ich nicht beurteilen
Arbeitsbedingungen
Morderne technische Ausstattung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kann ich nicht beurteilen
Gehalt/Benefits
Gutes Gehalt
Image
Image ist alles in diesem Konzern.
Karriere/Weiterbildung
Kann ich nicht beurteilen
