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Bewertung

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Ein AG mit viel Potenzial / Spart aber am falschen Ende

2,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Dortmund gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

pünktliche Bezahlung/ es werden immer neue Projekte-Kunden gefunden/ private Nutzung des KFZ möglich/ BAV

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man kommt sich vor, als würde das Unternehmen nur noch auf maximalen Gewinn aus sein. Es wird beim Techniker versucht überall zu sparen.
BR und Gewerkschaft werden nicht geduldet.
Der AG sorgt sich nicht um den Erhalt der Arbeitskraft (Gesundheitsfürsorge).
Es wird versucht, den Techniker aufs Maximale auszupressen.

Verbesserungsvorschläge

Der AG sollte langsam wissen, dass sein wichtigstes Gut seine Techniker sind. Daher sollte er diese nicht weiter verärgern. Er sollte die Techniker wieder mehr wertschätzen. Kleinigkeiten wie zb ein montalicher 50€ Sachbezuggutschein würde hier schon einen "Anfang" machen.

Arbeitsatmosphäre

Das direkte Vorgesetzen (Teamleiter) -Verhalten ist super.
Der AG an sich trägt nicht zu einem guten Betriebsklima bei. Tochterfirmen mit Betriebsräten wurden abgewickelt. Mitarbeiter, welche neagtiv auffallen bzw. nicht "ja" sagen, werden aus dem Unternehmen "entfernt". Es wird versucht, immer mehr am Techniker zu sparen (KFZ, Dienstkleidung, etc.) .
Man hat das Gefühl, dass nur noch im Innendienst entschieden wird, mit was der Techniker draußen arbeiten soll - also fernab der Realität.
->maximale Gewinnspanne

Kommunikation

Ist zwar vorhanden, aber die wirklich wichtigen Informationen kommen nicht beim Techniker an.
Wie hoch der Gewinn in der gesamten Firma bzw. in den einzelnen Projekten ist, wird gar nicht kommuniziert.
Neue Projekte werden an Land gezogen, der Techniker aber erst informiert, wernn er quasi morgen darin arbeiten soll.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist spitze. Hier hilft jeder jedem - ob grüne, rote, blaue oder gelbe Vorgeschichte.
Hierfür kann aber der AG nichts.

Work-Life-Balance

Kommt wohl auf das Team und in welchem Projekt man hauptsächlich eingesetzt wird an.
Man wird in der Regel nicht zu Überstunden gezwungen.
Es wird eigentlich immer eine Lösung gefunden, wenn es nötig ist.

Vorgesetztenverhalten

Das dirkete Vorgesetzeverhalten zum Teamleiter und eine Stufe darüber ist super.
Leider kommt es einem aber so vor, dass das was der TL und der Regionalleiter mit nach "oben" nehmen dort nicht ankommt oder ignoriert wird. Der AG hat wohl leider immer noch nicht verstanden, dass er nur durch seine Techniker auch das Geld nach Hause gebracht bekommt. Der AG sollte langsam auf seine Techniker hören.
Direktes Vorgesetzenverhalten 5 Sterne.

Interessante Aufgaben

Es gibt sehr viele Abreitsfelder und Aufgaben.
Vielleicht schon zu viele.
Man bekommt leider meistens keine richtige Einarbeitung in neue/andere Projekte, welche man nebenbei zu seinem Hauptprojekt bedienen/unterstützen soll.
Richtige Anleitungen sind auch nicht vorhanden. Man muss sich alles selbst zusammen suchen oder bei seinen netten Kollegen nachfragen.
In machen Projekten sind die Kollegen teilweise überlastet. Hier versucht der AG aber mit Neueinstellungen nachzusteuern.

Gleichberechtigung

Kaum Frauen in unserem Arbeitsumfeld unterwegs. Daher schwer zu bewerten. Aber ich denke, dass es in unserem Unternehmen damit keine Probleme gibt.

Umgang mit älteren Kollegen

Bisher habe ich nichts negatives gehört.

Arbeitsbedingungen

Im Fieldservice gibt es keinen festen Arbeitsplatz. An den Technikstandorten ist das Arbeiten immer unergonomisch - dies ist einem Techniker aber bewusst.
Für das home based office werden keine Büromöbel gestellt. Daher ist man hier selbst für die Ergonomie zuständig.
Die IT (Laptop, Handy) muss so lange genutzt werden, bis diese defekt ist.
Für zB Rechnenzentren werden auch keine passeden Headsets organisiert.
Am Dienst KFZ (welches zur Arbeitsumgebung gehört) wird immer mehr zum Negativen gespart. Es soll in Zukunft nur noch "große" KFZ geben. Diese sind aber für Techniker in Stadtgebieten nicht praktikabel (Parkhäuser, Parkplätze, etc).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Für den Fieldservice gibt es immer noch keine Hybrid oder e Autos.
Um die Müllentsorgung wird sich auch immer erst später Gedanken gemacht.

Gehalt/Benefits

Gehalt kommt pünktlich.
Für Gehaltsanpassungen muss man selbst kämpfen.
Eine automatische Anpassung an den Infaltionsausgleich gibt es nicht.
Betriebliche Altersvorsorge vorhanden.
30 Tage Urlaub.
Überstunden können ausbezahlt oder abgefeiert werden.
Verpflegungsmehraufwand wird nicht vom AG bezahlt - nur die steuerliche Berücksichtung möglich.
keine Sachbezugsgutscheine, Fitnesssudio, Jobrad oder sonstiges.

Image

gibt es keins. Die meisten Telekommunikationsunternehmen kennen die GfTD nicht.

Karriere/Weiterbildung

nicht vorhanden. Es werden nur vereinzelt Techniker zur Fortbildung geschickt. Diese sollen dann alles duplizieren, was aber nicht funktioniert.
Die Firma lebt von dem Wissen der Techniker.

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