Als Bewerber sollte man kritischere Fragen stellen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In der Zeit stehen geblieben. Beim Umgang mit sensiblen Daten besteht Handlungsbedarf. Versprechungen wurden nicht gehalten. Man war sich selbst überlassen. Es fand nahezu keine Einarbeitung statt. Teils wurde man auch verbal attackiert.
Verbesserungsvorschläge
Digitalisierung massivst vorantreiben. Prozesse beschreiben und zugänglich machen. Das Intranet ist teils unübersichtlich, man sucht viel zu lang. Einen Einarbeitungsplan der diesen Namen auch verdient vor Arbeitsantritt des neuen MA erstellen. Ansprechpartner dem neuen MA zur Seite stellen, die auch gewillt sind dieser Aufgabe gerecht zu werden. Der Ton macht die Musik (motzig, pampig), das geht gar nicht. Mir wurde geraten die Faust in der Tasche zu machen. Das kann es in der heutigen Zeit nicht sein, ist ein absolutes No-Go.
Arbeitsatmosphäre
Die Kollegen vor Ort (Baustelle) waren nett, konnten jedoch bei der Einarbeitung nicht unterstützen, da anderer Bereich.
Das Vorstellungsgespräch fand an einem anderen Standort statt und nicht am späteren Arbeitsort. Im Gespräch wurde eine gute unterstützende Einarbeitung zugesagt. Diese Zusage wurde nicht eingehalten. Einen Einarbeitungsplan gab es erst auf Nachfrage zu einem späteren Zeitpunkt. Letztendlich musste man selbst sehen, wie und woher man diverse Informationen erhält. Rückfragen, selbst einmalige, waren unerwünscht, entweder wurde gar nicht reagiert oder wirsch. In dem Unternehmen fehlt es an Digitalisierung und Struktur, Prozesse waren teils nicht vorhanden. Das Papier hat die Oberhand. Aktenordner wohin das Auge reicht.
Auch der Umgang mit sensiblen Daten muss definitiv noch geübt werden und entsprechend umgesetzt werden. Hier mangelt es massivst.
Work-Life-Balance
Auch wenn die Betriebsvereinbarung eigentlich die Option auf HO ermöglicht, konnte dies nicht von allen genutzt werden.
Umgang mit älteren Kollegen
Ist vorhanden.
Vorgesetztenverhalten
Die Kommunikation war sehr gering, es fand wenig Zusammenarbeit statt. Es gab Vorgesetzte die sich teils massiv im Ton vergriffen haben. Geht gar nicht.
Arbeitsbedingungen
Prozesse waren nicht bekannt, teils nicht vorhanden. Die Digitalisierung steckt noch massivst in den Kinderschuhen, da ist noch Unmenge an Luft nach oben. Der Umgang mit sensiblen Daten muss noch umgesetzt werden. Eine Einarbeitung die auch nur in Ansätzen diese Bezeichnung verdient fand leider nicht statt. Es mangelt auch an höhenverstellbaren Schreibtischen und einer auch sonst angenehmen Arbeitsatmosphäre. Man war irgendwie in den 80er stehen geblieben.
Kommunikation
Die Kommunikation war schwierig, bis wenig vorhanden. Es war alles eine Holschuld. Man musste wissen, was man wissen muss und man muss wissen, wen man ansprechen könnte.
Gehalt/Benefits
Gehalt war OK.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben wären interessant gewesen. Leider fehlte die Unterstützung um Einblicke zu bekommen und auch ans Laufen zu kommen. Schade.

