19 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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19 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Positiv hervorzuheben waren aus meiner Sicht insbesondere die Produkte, die vorhandene Innovationskraft sowie das erkennbare Entwicklungspotenzial des Unternehmens. Durch die thematische Breite ergaben sich zudem abwechslungsreiche Aufgabenfelder, die unterschiedliche fachliche und persönliche Kompetenzen gefordert hatten. Besonders prägend empfand ich den kollegialen Zusammenhalt innerhalb der Belegschaft. Herausforderungen wurden häufig gemeinsam aufgegriffen, Lösungen im Austausch entwickelt und deren erfolgreiche Umsetzung anschließend auch entsprechend gewürdigt. Gerade diese Zusammenarbeit hatte für mich einen wesentlichen Teil der positiven Arbeitsatmosphäre ausgemacht. Gleichzeitig hätte ich mir an einigen Stellen gewünscht, die vorhandenen Potenziale noch konsequenter zu nutzen und Weiterentwicklung stärker strukturell zu fördern. Insgesamt blieb insbesondere die Erfahrung in Erinnerung, dass engagierte Mitarbeitende gemeinsam viel bewegen konnten, wenn ausreichend Raum für Eigeninitiative, konstruktiven Austausch und die Umsetzung guter Ideen vorhanden war.
Aus meiner damaligen Sicht fehlte es dem Unternehmen teilweise an einer klaren Vision und einer übergeordneten strategischen Ausrichtung. Dadurch entstand bei wichtigen Themen mitunter der Eindruck, dass Entscheidungen nicht rechtzeitig getroffen oder nach einer getroffenen Festlegung nicht konsequent weiterverfolgt wurden. Für eine Organisation, insbesondere auf Leitungsebene, erschwerte dies aus meiner Erfahrung eine verlässliche Priorisierung und eine stringente Umsetzung von Vorhaben.
Gleichzeitig nahm ich in einzelnen Bereichen ein vergleichsweise hohes Maß an Kontrolle und Misstrauen wahr. Unter bestimmten Rahmenbedingungen wurde die eigene Arbeit zudem durch das Verhalten einzelner Mitarbeitender erschwert. Dabei entstand bei mir gelegentlich der Eindruck, dass neben sachlichen Faktoren auch persönliche Interessen eine Rolle spielten. Eine offenere Kommunikation sowie ein stärker auf Vertrauen und gemeinsame Zielerreichung ausgerichteter Umgang hätten aus meiner Sicht dazu beitragen können, solche Situationen frühzeitig zu entschärfen.
Auch bei der Anerkennung von Ergebnissen und geleisteter Arbeit sah ich Verbesserungspotenzial. Erreichte Ziele wurden aus meiner Erfahrung nicht immer in dem Maß wahrgenommen oder gewürdigt, wie es der jeweilige Beitrag aus meiner Sicht nahegelegt hätte. Gerade für die Motivation und langfristige Bindung qualifizierter Mitarbeitender wäre eine regelmäßigere und nachvollziehbarere Wertschätzung sinnvoll gewesen.
Auf Ebene des CEO nahm ich darüber hinaus Entwicklungsbedarf beim Verständnis bestimmter betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge sowie bei personalbezogenen Fragestellungen wahr. Eine stärkere Orientierung an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, klaren Verantwortlichkeiten und zeitgemäßen Grundsätzen der Mitarbeiterführung hätte aus meiner Sicht manche Entscheidungsprozesse unterstützt.
Insgesamt habe ich das Unternehmen als Organisation mit Entwicklungspotenzial erlebt. Aus meiner Sicht hätten eine klarere strategische Linie, mehr Vertrauen in die Fachkompetenz der Mitarbeitenden und eine konsequentere Anerkennung von Leistung wesentlich dazu beitragen können, die Zusammenarbeit effizienter zu gestalten und vorhandene Potenziale besser auszuschöpfen.
Aus meiner Sicht verfügt das Unternehmen über gute Voraussetzungen, um sich langfristig erfolgreich weiterzuentwickeln. Dafür sehe ich insbesondere bei Führung, Organisation, Kommunikation und strategischer Ausrichtung einige konkrete Ansatzpunkte.
Strategische Ausrichtung und Verantwortlichkeiten
Eine klar formulierte Vision sowie eine nachvollziehbare Unternehmensstrategie würden aus meiner Sicht Orientierung schaffen. Dazu gehört auch eine eindeutige Zuordnung von Zuständigkeiten. Erfahrene Führungskräfte, die ihre Leistungsfähigkeit über Jahre unter Beweis gestellt haben, sollten dabei stärker in ihrer Verantwortung agieren können. Voraussetzung dafür ist ein entsprechendes Maß an Vertrauen und Entscheidungsspielraum.
Rolle der Geschäftsführung
Der CEO könnte seine Wirkung aus meiner Sicht noch stärker auf Netzwerkarbeit, strategische Fragestellungen und die Entwicklung neuer Geschäftsideen konzentrieren. Operative wirtschaftliche sowie personelle Themen ließen sich stärker an die jeweils verantwortlichen Führungskräfte übertragen. Dadurch könnten Entscheidungswege verkürzt und vorhandene Kompetenzen besser genutzt werden.
Führung und Wertschätzung
Anerkennung für geleistete Arbeit und den persönlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg halte ich für einen wichtigen Bestandteil guter Führung. Ein respektvoller und wertschätzender Umgang sollte unabhängig von Position oder Hierarchieebene selbstverständlich sein. Gleichzeitig wäre es sinnvoll, die vorhandene Fach- und Führungskompetenz der Spezialisten in den einzelnen Bereichen konsequenter einzubeziehen.
Finanzen und Kommunikation
Bei den finanzwirtschaftlichen Verantwortlichkeiten und bestehenden Partnerschaften erscheint mir eine kritische Überprüfung sinnvoll. Ebenso wichtig sind aus meiner Sicht eine offene, konsistente Kommunikation und eine realistische Betrachtung der wirtschaftlichen Situation. Kennzahlen sollten ganzheitlich über das gesamte Unternehmen einschließlich der Tochtergesellschaften betrachtet werden, damit Entscheidungen auf einer belastbaren Grundlage getroffen werden können.
Ziele und Vergütung
Klare, einheitliche und nachvollziehbare Zielvorgaben würden Verantwortlichkeiten und Erwartungen für alle Beteiligten transparenter machen. Ergänzend sehe ich Potenzial bei einer marktgerechten Vergütung mit regelmäßiger systematischer Überprüfung. Transparente kollektive und individuelle Ziele könnten dabei als Grundlage für Boni, variable Vergütungsmodelle oder eine Beteiligung der Beschäftigten am Unternehmenserfolg dienen.
Infrastruktur und Digitalisierung
Für die weitere Entwicklung sollten Investitionen stärker an der langfristigen Strategie ausgerichtet werden. Dazu zählen insbesondere eine geeignete räumliche Infrastruktur, eine leistungsfähige IT-Landschaft sowie zeitgemäße ERP- und CRM-Lösungen. Auch Automatisierung kann dazu beitragen, Prozesse effizienter zu gestalten und administrative Ressourcen zu entlasten.
Personalplanung
Eine frühzeitigere und strategisch ausgerichtete Personalbedarfsplanung würde aus meiner Sicht helfen, Wachstum und organisatorische Veränderungen besser vorzubereiten. Entscheidend wäre dabei, den zukünftigen Kompetenzbedarf bereits aus den Unternehmenszielen abzuleiten und notwendige Kapazitäten rechtzeitig aufzubauen.
Für die Geschäftsführung sehe ich darin weniger eine grundsätzliche Kritik am Unternehmen als vielmehr konkrete Ansatzpunkte, vorhandene Stärken besser zu nutzen. Gharieni verfügt über Know-how, etablierte Strukturen und engagierte Mitarbeiter. Entscheidend wird sein, diese Ressourcen mit einer klaren strategischen Ausrichtung, verlässlichen Verantwortlichkeiten und geeigneten Investitionen zusammenzuführen.
Sollten die notwendigen Veränderungen aus eigener Kraft nicht umgesetzt werden können, wäre aus meiner Sicht alternativ auch ein Verkauf an einen strategisch geeigneten Investor denkbar. Voraussetzung wäre dabei ein langfristiges Interesse an Gharieni sowie die Bereitschaft, notwendige Investitionen und strukturelle Weiterentwicklungen tatsächlich umzusetzen.
Für Bewerber und bestehende Mitarbeiter dürfte daher insbesondere die Frage relevant sein, wie konsequent die Unternehmensleitung diese Themen künftig angeht. Die Entwicklungsmöglichkeiten sind aus meiner Sicht vorhanden; deren Ausschöpfung hängt wesentlich von der strategischen Führung und der Bereitschaft zur Veränderung ab.
Aus meiner Sicht war die Arbeitsatmosphäre dauerhaft von hohem Leistungs- und Zeitdruck geprägt. Einige Leistungsträger arbeiteten phasenweise an ihrer Belastungsgrenze, da der Unternehmenserfolg wesentlich von wenigen Schlüsselpersonen getragen wurde. Die Anwesenheit des CEO beeinflusste zudem das Arbeitsklima: In seiner Abwesenheit nahm ich eine konstruktivere Fehlerkultur wahr, während bei seiner Anwesenheit häufiger nach Verantwortlichen gesucht wurde und „Fingerpointing“ die offene Kommunikation erschwerte. Die Führungskräfte bemühten sich, Zuversicht und Motivation zu vermitteln, während der CEO wiederholt eine unmittelbar drohende Insolvenz kommunizierte. Dies stand für mich im Widerspruch zur späteren Bezeichnung als Rekordjahr. Insgesamt hätte ich mir eine konsistentere, transparentere Kommunikation, mehr gemeinsame Lösungsfindung und eine offenere Fehlerkultur gewünscht, um Leistungsträger zu entlasten und qualifizierte Mitarbeiter langfristig zu binden.
Gharieni präsentierte sich nach außen konsequent als etablierte, international bekannte Marke der Spa- und Wellnessbranche. Die Produkte genossen hohe Anerkennung, die Innovationskraft war international sichtbar. Aus meiner damaligen Sicht stand dieses öffentliche Bild jedoch nicht in allen Punkten mit den Erfahrungen der Belegschaft im Einklang.
Im Arbeitsalltag zeigte sich abseits von Fachmagazinen, Außendarstellung und öffentlicher Kommunikation ein differenzierteres Bild. Entscheidend war weniger die grundsätzliche Leistungsfähigkeit als die Diskrepanz zwischen kommuniziertem Anspruch und interner Wahrnehmung. Für Mitarbeitende lohnte es sich daher, Arbeitsbedingungen, Führungsstrukturen und Abläufe unabhängig von der Außenwirkung zu betrachten.
Aus meiner Perspektive als ehemaliger Mitarbeiter auf Leitungsebene wäre ein stärkerer Abgleich dieser Wahrnehmungen sinnvoll gewesen. Offenere interne Kommunikation und ein konsequenterer Abgleich von Anspruch und gelebter Unternehmenskultur hätten dazu beitragen können, vorhandene Stärken glaubwürdiger nach innen und außen abzubilden. Für Bewerber wäre ein realistisches Bild der internen Arbeitsweise eine gute Grundlage für eine fun
Aus meiner Sicht herrscht eher eine Work-Balance als eine ausgewogene Work-Life-Balance. Nachvollziehbar ist, dass ein CEO als stark mit dem Unternehmen verbundenes Lebenswerk hohe Einsatzbereitschaft zeigt. Problematisch wird es, wenn diese Haltung auf Beschäftigte übertragen wird: Überstunden, zusätzliche Aufgaben und Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit werden besonders für Führungskräfte zunehmend selbstverständlich.
Viele Führungskräfte leisten aufgrund ihrer Identifikation freiwillig Mehrarbeit. Diese sollte als besondere Leistung und Mehrwert anerkannt werden. Wird sie jedoch als selbstverständlich erwartet, entsteht aus freiwilligem Engagement schleichend eine unausgesprochene Verpflichtung.
Auch flexible Arbeitszeiten und mobile Arbeit werden aus meiner Sicht nicht einheitlich, sondern teilweise selektiv gehandhabt. Dies kann die intrinsische Motivation nachhaltig schwächen und zu einer „Dienst nach Vorschrift“-Mentalität führen. Daher sollte klar zwischen vertraglicher Arbeitsleistung und freiwilligem Engagement unterschieden werden. Flexibilität und Mehrleistung müssen als freiwilliger Beitrag anerkannt werden.
Aufgrund der Unternehmensgröße waren die Karrieremöglichkeiten aus meiner Sicht begrenzt. Die wenigen Führungspositionen waren weitgehend mit langjährig Beschäftigten besetzt; zusätzliche Führungsrollen wurden trotz wahrgenommenen organisatorischen Bedarfs nicht geschaffen. Eine gezielte Karriereentwicklung war nur eingeschränkt erkennbar. Weiterentwicklung und Weiterbildungen wurden teilweise zurückhaltend betrachtet, insbesondere bei möglichen Gehaltssteigerungen. Ein strukturiertes Konzept zur Verknüpfung von individueller Entwicklung, Qualifizierung und Personalbedarf fehlte. Mein Vorschlag einer strategischen Personalbedarfsplanung mit Entwicklungsplänen wurde vom CEO nicht weiterverfolgt. Entwicklung erfolgte daher vor allem durch zusätzliche Aufgaben und Verantwortung, ohne automatische Vergütungsanpassung. Gewünscht hätte ich mir transparentere Entwicklungsplanung, verbindlichere Weiterbildung und klare fachliche sowie disziplinarische Perspektiven.
Aus meiner Zeit in der Leitungsebene blieb der Eindruck, dass die Vergütung deutlich hinter Anforderungen und Marktvergleich zurücklag. Es gab keinen Tarifvertrag sowie kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld; Gehälter lagen nach Datenlage etwa 20 % unter vergleichbaren Unternehmen. Variable Vergütung war kaum vorgesehen. Gehaltsgespräche und Inflationsanpassungen fanden selten systematisch statt, Verhandlungen wurden teils verschoben oder entfielen. Ein konzipiertes leistungsabhängiges Provisions- und Bonussystem wurde trotz Vorstellung auf CEO-Ebene nicht umgesetzt. Einzelne Leistungsträger übernahmen Aufgaben im Umfang von zwei bis drei Vollzeitstellen, ohne angemessene Vergütung. Insgesamt gab es wenige finanzielle Anreize für zusätzliche Verantwortung, Einsatz und Mehrarbeit. Eine transparentere Vergütungsstrategie mit regelmäßigen Entwicklungsgesprächen und leistungsbezogenen Komponenten wäre aus meiner Sicht sinnvoll gewesen.
Das Unternehmen vermittelte nach außen einen ausgeprägt umweltbewussten und nachhaltigen Eindruck und verfügte über entsprechende Zertifizierungen. Während meiner Tätigkeit entstand jedoch der Eindruck, dass Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein vor allem im Zusammenhang mit Zertifizierungen relevant waren und weniger konsequent im operativen Alltag verankert wurden. Positiv erlebte ich das soziale Miteinander der Belegschaft: Kolleginnen und Kollegen unterstützten sich auch über Zuständigkeitsbereiche hinaus. Die Führungskultur nahm ich hingegen differenzierter wahr. Beim CEO konnte wertschätzende Kommunikation aus meiner Sicht stark von Leistung und Verhalten abhängen und sich bei veränderter Einschätzung schnell wandeln. Teilweise erlebte ich sachlich aus meiner Sicht nicht ausreichend begründete Vorwürfe, die auch persönliche Lebensbereiche berührten. Ich hätte mir daher mehr Konsistenz zwischen Unternehmenswerten und praktischer Umsetzung gewünscht. Bewerber sollten neben den offiziellen Werten insbesondere Führungskultur und Umgang im Arbeitsalltag berücksichtigen.
Trotz vorhandener Reibungspunkte waren es aus meiner Sicht vor allem die Mitarbeitenden und der starke Zusammenhalt, die wesentlich zum Unternehmenserfolg beitrugen. Leistungsstarke und engagierte Beschäftigte ermöglichten es wiederholt, ambitionierte Ziele unter anspruchsvollen Bedingungen zu erreichen. Gleichzeitig prägten hoher kurzfristiger Handlungsdruck, fehlendes Material, wechselnde Prioritäten sowie Anpassungen bei Komponenten und Lieferterminen den Alltag. Dadurch war die Führung stark mit der Stabilisierung des Tagesgeschäfts gebunden, während für vorausschauende Planung, Weiterentwicklung und nachhaltige Prozessoptimierung wenig Spielraum blieb. Eine stärkere Fokussierung auf belastbare Planung, stabile Prozesse und die Beseitigung wiederkehrender Ursachen hätte Führungskräfte und Mitarbeitende entlastet. Das vorhandene Engagement bot dafür eine gute Grundlage.
Im Unternehmen waren viele ältere Beschäftigte tätig, und auch bei Neueinstellungen wurden weiterhin erfahrene Mitarbeiter berücksichtigt. Dadurch entstand aus meiner Sicht ein insgesamt positives Bild im Umgang mit älteren Kollegen. Der Erfahrungsschatz langjähriger Mitarbeiter wurde im Arbeitsalltag selbstverständlich eingebunden, was zu einer guten Altersdurchmischung beitrug. Für Bewerber, die ein Umfeld mit unterschiedlichen Altersgruppen und entsprechend vielfältigen beruflichen Erfahrungen suchten, war dies aus meiner Sicht ein positiver Aspekt.
Das Vorgesetztenverhalten war stark von Abteilung und Führungskraft abhängig. Einige aus Fachpositionen aufgestiegene Führungskräfte waren zunächst nicht ausreichend auf die neuen Anforderungen vorbereitet, zeigten jedoch hohes Engagement und in den vergangenen fünf Jahren deutliche Weiterentwicklung. Entwicklungsansätze waren positiv, hätten aber systematischer erfolgen können. Auf höheren Führungsebenen fehlten teils Verständnis für moderne Führung, bereichsübergreifende Zusammenarbeit, Eigenständigkeit und konstruktiver Widerspruch. Das Verhalten des CEO wurde als verbesserungswürdig erlebt, insbesondere aufgrund von Misstrauen, impulsiver Kommunikation, verkürzter Informationsaufnahme und teils situationsabhängiger Verbindlichkeit. Sachlichere, faktenbasierte Kommunikation sowie konsequentere Führungskräfteentwicklung hätten Vertrauen, Zusammenarbeit und strategische Führung stärken können.
Aus meiner damaligen Tätigkeit in der Leitungsebene nahm ich dauerhaft hohen Leistungs- und Zeitdruck wahr. Gleichzeitig entsprachen Teile der Infrastruktur, insbesondere in Lager, Produktion und Logistik, den aktuellen Anforderungen nur noch eingeschränkt. Auch IT- und Telefoninfrastruktur sowie das ERP-System waren aus meiner Sicht modernisierungsbedürftig. Viele Abläufe blieben manuell, teils papiergestützt, wodurch Effizienz- und Transparenzpotenziale ungenutzt blieben. Räumlich bestanden ebenfalls Verbesserungsmöglichkeiten, etwa bei Klimatisierung und Sozialräumen. Positiv war die vergleichsweise geringe Geräusch- und Staubbelastung. Insgesamt sah ich vor allem bei Infrastruktur, Digitalisierung und räumlicher Ausstattung Entwicklungspotenzial. Eine vorausschauendere Investitionsplanung hätte Abläufe entlasten, manuelle Tätigkeiten reduzieren und Wachstum unterstützen können. Bewerber sollten den hohen Leistungsanspruch und das hohe Arbeitstempo berücksichtigen.
Die Kommunikation innerhalb und zwischen den Abteilungen hatte sich weiterentwickelt, wies jedoch weiterhin Potenzial bei Abstimmung und zeitnaher Informationsweitergabe auf. Hoher Leistungs- und Zeitdruck belastete die Mitarbeitenden und führte vereinzelt zu angespannten Auseinandersetzungen, die durch Führungskräfte moderiert werden mussten. Trotz des Anspruchs des CEO auf Transparenz blieben Entscheidungen teilweise länger offen, wodurch eigenständige Entscheidungen und späterer zusätzlicher Abstimmungsbedarf entstanden. Strategische Entscheidungen wurden nicht immer ausreichend weitergegeben, was ein einheitliches Verständnis der Ausrichtung erschwerte. Wiederholte Änderungen von Entscheidungen und uneinheitliche Kommunikation führten zu Missverständnissen, Korrektur- und Koordinationsaufwand. Hilfreich wären klarere Verantwortlichkeiten, konsequentere Kommunikation strategischer Entscheidungen und eine verlässlichere Vermittlung der Unternehmensausrichtung gewesen.
Aus meiner damaligen Perspektive als Führungskraft zeigte sich im Unternehmen kein erkennbares Problem hinsichtlich der Gleichberechtigung. Obwohl zum damaligen Zeitpunkt lediglich eine Frau eine Führungsposition innehatte, konnte ich keine Hinweise auf einen geschlechtsspezifischen Vergütungsunterschied feststellen. Aus meiner Sicht wäre es dennoch sinnvoll gewesen, den Anteil von Frauen in verantwortungsvollen Funktionen langfristig weiter zu erhöhen und entsprechende Entwicklungsmöglichkeiten transparent zu gestalten.
Aus meiner Sicht befand sich das Unternehmen während meiner Tätigkeit in einer spannenden Transformationsphase: Aus einem Kleinunternehmen entwickelte es sich zunehmend zu einem mittelständisch geprägten Betrieb. Besonders hervorzuheben waren die Produkte und die Innovationskraft, die eine interessante Positionierung im Nischenmarkt für SPA- und Wellnessprodukte ermöglichten. Das Wachstum brachte anspruchsvolle Aufgaben zur zukünftigen Ausrichtung und Weiterentwicklung mit sich und bot Mitarbeitenden Gestaltungsspielraum. Positiv empfand ich die wenig ausgeprägten starren Zuständigkeiten, die Einblicke in verschiedene Themenfelder und einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag ermöglichten. Gleichzeitig sah ich Potenzial für eine weitere Professionalisierung: Mit zunehmender Größe wären stärker systematisierte Abläufe und klarere Zuständigkeiten sinnvoll gewesen. Insgesamt erlebte ich die Entwicklung als dynamisch und fachlich interessant, geprägt von Nischenfokus, Produktinnovation und unternehmerischem Gestaltungsspielraum.
Die Hauptsache ist, du musst funktionieren.
Naja.
Überhaupt nicht vorhanden.
Nichst.
Sehr wenig Geld für das von einem gefordert wird.
Es kommt darauf an mit wem.
Naja.
Dorfliga
Im Sommer viel zu heiß.
Das eine sagen, aber das andere meinen.
Nichts davon.
Getretener Quark wird breit, nicht stark.
Arbeitszeiten, lockerer Umgang mit Vorgesetzten und Kollegen in der Halle und warm, meistens
Wie schon gesagt steht alles bei verbesserungsvorschlägen
Zahlen Sie mehr Gehalt für die Mitarbeiter in der Produktion, bitte auch transparenter darüber berichten und der Chef der Produktion und generell sollte die Leute ein bisschen bei Laune halten, weil es gehen mittlerweile immer mehr Leute.
Man kann dort jeden Chef fragen es wird sich nie um die Weiterbildung gekümmert es ist ihm egal hauptsache es läuft.
Viel zu wenig wird gezahlt in der Firma Urlaubsgeld oder 13. Gehalt. Ein Fremdwort.
Die beste Lösung ist: Arbeitsplatzwechsel!
Flexibilität, tolle Arbeitskollegen, lockeres Umfeld, eigenständiges Arbeiten, umfangreiche und spannende Tätigkeiten
- Fachlich kompetentes Führungspersonal
- Faire Gehälter, um gute Mitarbeiter zu halten
- Geschäftsprozesse optimieren
Arbeitskollegen sind sehr nett, man hat viel Spaß zusammen, Vorgesetze dämpfen allerdings das Betriebsklima
Möglichkeit zum Home Office besteht, allerdings wird scheinbar wahllos entschieden wer darf und wer nicht. Sehr tolerant und großzügig zu Arbeitszeiten und privaten Terminen
Hier stimmt alles!
Hier besteht enorm Schulungsbedarf und Professionalität
Leider kaum vorhanden. Vorgesetzte halten Informationsfluss auf und geben Infos selten bis gar nicht weiter. Man erfährt Änderungen oftmals durch Zufall oder vom Kunden selbst
Faire Gehälter bezahlen, Schulung der Vorgesetzen, mehr Frauen in Führungspositionen, Weiterbildungsmöglichkeiten, Altersvorsorge und Bonuszahlungen
Super nette Kollegen und Kolleginnen
Nicht vorhanden
Viel Leistung für wenig Gehalt
So gut wie nicht vorhanden
Es ist ein Arbeitsklima geschaffen worden, in dem man gerne arbeitet und für seine Arbeit wertgeschätzt wird.
Weiterhin den Kurs der hohen Mitarbeiterzufriedenheit halten.
Das Arbeitsklime ist durchweg angenehm und fast familiär.
Die Work Life Balance ist tatsächlich überragend und sucht glaube ich in vielen Firmen seinesgleichen
Kein unnötiges Aufspielen sowie eine flache Hierarchie sind sehr angenehm.
Die Kommunikation könnte teilweise besser sein, ist alles in allem aber schon sehr gut.
Die Mitarbeiter werden größtenteils nach Ihren Stärken eingesetzt und bekommen Rollenübergreifend interessante Aufgaben.
Man legt wert auf das Wohlbefinden eines jeden Einzelnen, ein richtiger Familienbetrieb eben.
Individuelle Förderung wird immer unterstützt.
Super tolle KollegInnen
Jedes Alter ist vertreten!
Alle haben immer ein offenes Ohr für Anliegen, Verbesserungsvorschläge oder auch Probleme.
Toller renovierter Standort, so macht die Arbeit Spaß!
Zwar gibt es immer viel zu tun, dafür sind es spannende Aufgaben bei denen man immer Neues dazu lernt.
Angenehmes Umfeld.
Gehört zu den Marktführern
Alle Möglichkeiten vorhanden. Es wird auf einen eingegangen und immer nach einer Lösung gesucht.
Bei Bedarf kann man mit Unterstützung rechnen.
Aufgrund der Größe der Firma nicht so reichlich wie in einem Industriebetrieb.
Wenn was möglich ist wird es möglich gemacht.
Mehr Freunde als Kollegen
Total normal
Mehr Kollege als Chef. Immer bereit zu erklären warum etwas so gemacht werden sollte.
Tolle Lokation
Gut bis sehr gut allerdings manchmal chaotisch
Es wird kein Unterschied gemacht!
Tolle Produke interessantes Umfeld.
Keine Feedbackgespräche!
Mitarbeiter einarbeiten, Neuerungen in der Welt annehmen.
Jeder redet über jeden, man wird nicht ins Team integriert!
Gut in der Welt!
Keine Gleitzeit möglich!
Gleich null!
Sehr wenig Geld für das geforderte Fachgebiet!
Null Interesse die Umwelt zu schonen!
Es bilden sich Gruppen und kein Team!
Man wird nicht ernst genommen und will keine Erneuerungen und ist festgefahren!
Einige sehr nett, aber andere nicht kompetent!
Gestank vom Nachbarwerk, keine Klima, sehr altes Gebäude!
Man muss alles erfragen und wenn man fragt weil man keine Infos hat, gilt man als nicht selbstständig!
Die langjährigen Mitarbeiter werden vorgezogen!
Sehr abwechslungsreich, jedoch fehlt Input um es kreativ zu gestalten!
So verdient kununu Geld.