5 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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5 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Bewerbungsprozess war organisatorisch gut strukturiert und die Kommunikation vor dem Gespräch freundlich. Im Interview selbst habe ich mich jedoch leider nicht wohlgefühlt.
Die Gesprächsatmosphäre empfand ich als wenig offen und wenig wertschätzend. Obwohl die ausgeschriebene Position Kreativität, Social-Media-Expertise und neue Ideen erfordert, hatte ich nicht den Eindruck, dass andere Perspektiven oder konstruktive Impulse wirklich willkommen sind. Kritische oder alternative Sichtweisen auf bestehende Ansätze wurden aus meiner Wahrnehmung eher skeptisch aufgenommen als als Grundlage für einen fachlichen Austausch genutzt.
Besonders überrascht hat mich, dass ich auf Fragen und Anmerkungen teilweise eine sehr zurückhaltende oder ablehnende Reaktion wahrgenommen habe. Dadurch entstand für mich der Eindruck einer eher hierarchischen Kultur, in der neue Ideen zunächst verteidigt werden müssen, statt gemeinsam weitergedacht zu werden.
Nach dem Gespräch hatte ich das Gefühl, dass die Unternehmenskultur möglicherweise nicht zu meiner Arbeitsweise passt. Wer ein Umfeld sucht, in dem man bestehende Prozesse hinterfragen, neue Impulse einbringen und auf Augenhöhe diskutieren kann, sollte im Bewerbungsprozess besonders darauf achten, ob die Chemie stimmt.
Verbesserungsvorschläge:
- Mehr Raum für fachlichen Austausch und unterschiedliche Perspektiven schaffen.
- Kritische Fragen und neue Ideen als Chance statt als Widerspruch verstehen.
- Im Interview eine offenere und wertschätzendere Gesprächsatmosphäre fördern.
- Bewerbenden das Gefühl geben, dass ihre Expertise und Erfahrungen ernst genommen werden.
Das Gespräch an sich war interessant und angenehm. Es wurde der Eindruck vermittelt, dass man wirklich an meinem Werdegang und meiner Person interessiert sei und alle relevanten Themen wie Gehalt, Rahmenbedingungen, Startdatum und sogar ein mögliches Kennenlernen Ort wurden ausführlich besprochen.
Umso enttäuschender und auch ärgerlicher war es, dann eine Absage mit der Begründung zu erhalten, dass die Stelle intern besetzt wird. Wenn das bereits vorher klar ist, sollte man externe Bewerber nicht durch ein komplettes Auswahlgespräch schicken und ihnen das Gefühl geben, es sei ein positives Gespräch mit echten Chancen. Die Position, für die ich das Gespräch hatte und die laut eigenen Angaben intern besetzt wird, ist sogar noch auf der Website ausgeschrieben und Bewerber haben nach wie vor die Möglichkeit, sich auf die Position zu bewerben. Das wirkt zusätzlich unprofessionell und respektlos.
Leider hat der gesamte Prozess bei mir den Eindruck hinterlassen, dass Bewerber nicht respektvoll mit ihrer investierten Zeit und Vorbereitung behandelt werden.
Bitte davor erwähnen, dass das Gespräch auf Englisch stattfinden wird.
Der Bewerbungsprozess und die Gespräche waren sehr angenehm u. fair. Ich hatte zu keiner Zeit ein ungutes Gefühl. Daher gibt es hier nichts zu verbessern.
Doch eher überraschend, drei Monate nach meiner Bewerbung, wurde ich tel. zu einem Gespräch in einer Hotellobby in HH eingeladen. Das Gespräch selbst verlief recht harmonisch, wenn auch nicht in allen Punkten informativ. Meinem Gesprächspartner, ein Bezirksleiter, schien es äußerst wichtig zu sein, sich nicht nur für das bisherige Bewerbungsmanagement zu entschuldigen, auch stellte er selbst einige betriebliche Abläufe/Endscheidungen in frage, so dass ich den Eindruck bekam, dass er insgesamt eher eine "entschuldigende" Haltung gegenüber dem Unternehmen einnahm. Als ich entgegen einer Absprache auch drei Wochen nach dem Gespräch noch kein Feedback bekam, rief ich in der Firma an, worauf man mir sagte, dass man noch nichts sagen könne. Da das die einzige Information war die ich bekam, beschloss ich, es dabei zu belassen, denn ich denke, von einem Unternehmen mit solch einem Bewerbermanagement ist auch keine konstruktive Zusammenarbeit zu erwarten.