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Gisela Vogel Institut für berufliche Bildung GmbH & Co.KGals Arbeitgeber

Deutschland Branche Bildung
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Gisela Vogel Institut für berufliche Bildung GmbH & Co.KG Erfahrungsbericht

  • 30.Jan. 2019
  • Mitarbeiter

Hier bitte nur arbeiten, wenn man gezwungen wird

1,38

Arbeitsatmosphäre

Von ständiger Angst der Belegschaft geprägt.

Vorgesetztenverhalten

Der Mitarbeiter muss die ultrageizige Sparpolitik ausbaden. Viele Projekte sind dermaßen vor die Wand gefahren worden. Aufgrund der geizigen Personalpolitik, (Stellen bleiben über Monate verwaist, die da sind müssen das auffangen) ist die Arbeit schon aus logischen, zeitlichen und motivationalen Gründen faktisch nicht zu schaffen. Irgendwas muss immer liegen bleiben. Der Vorgesetzte wirft einem eben das dann auch in regelmäßigen Abständen vor. Egal was man macht und mit der Projektleitung abspricht, beim nächsten mal wird einem die Nichterledigung der anderen Aufgaben vorgeworfen.

Kollegenzusammenhalt

Ist auf der horiztontalen Ebene ok. Ist halt nur schade, dass die durchaus gewollte strukturelle Unterbesetzung jeden Arbeitstag wie einen Deadlineday.

Interessante Aufgaben

Wenn man mal in einen normalen Arbeitsmodus reinkäme und sich nicht vom ersten Tag an in einem "Wir-sind-4-Monate-hinterher-Modus-Alarmmodus" befände, könnte man vielleicht interessante Aufgaben erkennen. Weiter erschwert eine absurd hohe (und keineswegs mit der Bundesagentur vereinbarte) Teilnehmerzahl, eine seriöse Bearbeitung der Aufgaben. Imgrunde befasst man sich ausschliesslich nur mit Anmeldeformalia, Zählen von Fehlzeiten für interne Statistiken und dem Vertrösten von Teilnehmern, weil das Unternehmen doch nicht den Nachhilfeunterricht (etwa für die Berufschule) anbieten kann, weil es zu geizig ist, die dafür nötigen Dozenten zu bezahlen.

Kommunikation

Es erfolgt keine Einarbeitung. Sämtliche Informationen, die es braucht, um seine Arbeit erledigen zu können, müssen selbst beschafft werden. Das Unternehmen hat keine Probleme damit, seine Mitarbeiter wie die letzten Idioten erscheinen zu lassen.

Gleichberechtigung

Ja alle werden gleich schlecht behandelt.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen gibt es nicht wirklich viele. Nach 2 Jahren wird man eh nicht übernommen oder die Mitarbeiter ziehen die Reißleine und gehen von selbst.

Karriere / Weiterbildung

Gibt es nicht. Aufgrund der strukturellen Unterbesetzung ist eine Teilnahme an Weiterbildungsprogrammen (welche auch sehr überschaubar sind) faktisch nicht möglich.
Karriere gibt es leider auch nicht. Das Unternehmen ist nur gewachsen und gewachsen, ohne sich eine notwendige Organisationsstruktur (Stichwort: Geiz) zu geben. Hier gibt es wahrlich flache Hierarchien, weil die (durchaus benötigten) Positionen und Mitarbeiter fehlen.
Zumal dort ja auch kaum einer länger, als 2 Jahre bleibt bzw. bleiben darf. Man kann Projektleiter werden für 150€ mehr im Monat und sich dann von der GL köpfen lassen, wenn Projekte gegen die Wand fahren, weil man keine Mitarbeiter hat (halten können).

Gehalt / Sozialleistungen

Gehalt ist an der untersten Skala zu verorten , kein Bonus, kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld.

Arbeitsbedingungen

Die PCs erfüllen ihren Zweck. Bei Wärme und Hitze ist es jedoch im ganzen Gebäude bestialisch warm.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Ein Sozialbewusstsein existiert nicht. Der ins Familienunternehmer eingeheiratete Geschäftsführer macht einen auf Selfmademan und Unternehmer, obwohl dieses Unternehmen nur von Aufträgen der Arbeitsagentur (also dem Staat erhält) existiert. Diese Projekte werden dem Unternehmen zugeschrieben, weil sie eben billig sind. Und woher rührt dieser "Wettbewerbsvorteil"? Man spart am Personal und besetzt Stellen einfach nicht. Es ist eigentlich ein Skandal, dass öffentliche Gelder so dermaßen verbrannt werden.

Image

Als ich ezählt habe, wo ich arbeite, bekam ich lediglich Mitleid, Gelächter und Warnungen zu hören. Selbst Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit (welche ja die Aufträge, dem Unternehmen zuschiebt) erzählten, dass "alle" Mitarbeiter der Agentur dieses Unternehmen hassen, weil sich dieses aufgrund ihres Preisvorteils (auf Kosten der Mitarbeiter) viele Aufträge an Land zieht, diese Aufträge jedoch selten vetragskonform bearbeiten kann (aufgrund der wenigen Mitarbeiter). Qui bono ;) ?

Verbesserungsvorschläge

  • Ich glaube kaum, dass es dem Abeitgeber schlecht geht. Die Aufträge der Bundesagentur für Arbeit kommen doch eh rein. Mitarbeiter werden vom ersten Tag an als "ersetzbar" behandelt. Es ist ja auch völlig in Ordnung, sich personalpolitisch so aufzustellen, nur sollte man dann auch markgerechtere Arbeitsbedingungen anbieten. Ansonsten ist das Unternehmen für alle Mitarbeiter als Arbeitgeber ersetzbar.

Pro

Fehlanzeige

Contra

- Arbeitsklima
- Befristungspraktiken
- Gehalt
- Vorgesetzenverhalten
- Kommunikation
- das parasitäre Abgreifen von öffentlich finanzierten Projekten, die man aufgrund einer geizigen Personalpolitik niemals wird erfüllen können
- absurde Arbeitsverdichtung
- niemals auch nur ein Wort der Anerkennung
- Kontrollanrufe während der Arbeitszeit (ob man auch wirklich am Arbeitsplatz ist) :D

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Parkplatz wird geboten
  • Firma
    Gisela Vogel Institut für berufliche Bildung GmbH & Co.KG
  • Stadt
    Bochum
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige