Nein, einfach nein!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Homeoffice
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Geschäftsführung (mit dem herablassenden Ignorieren üblicher gesetzlicher Regeln, dass ein BR z.B. völlig legitim ist und es den Arbeitnehmern zusteht, bei Bedarf einen BR gründen zu dürfen, ohne fristlos entlassen zu werden).
Verbesserungsvorschläge
Eine neue Geschäftsführung wäre eine gute Maßnahme. Alternativ könnte sich die "neue" GF auch mal mit moderner Mitarbeiterführung auseinandersetzen. Man lernt nie aus, auch als GF nicht. Man muss es nur wollen.
Arbeitsatmosphäre
Ein Appell an alle, die sich von den älteren guten Bewertungen verführen lassen: Macht einen gaaaaanz großen Bogen um diese Firma! Und das sage ich, wo ich doch so verliebt in diese Agentur war! Früher war alles perfekt. Ich habe es geliebt, ins Büro zu kommen, meine Kolleg*innen zu treffen und auch mal einen kurzen Flurtalk mit den Geschäftsführern führen zu können. Hier wurde Zusammenhalt gelebt, auf Augenhöhe, in wertschätzender, familiärer Atmosphäre.
Heute, tja, heute sind das alles schöne Erinnerungen. Walter Services hat sich wie ein seeeehr dunkler Schatten über die GKK gelegt, vergleichbar wie die grauen Herren aus "Momo". Wertschätzung, wie buchstabiert man das? Familiäre Atmosphäre?? Bloß nicht auf der Arbeit, man könnte sich ja wohlfühlen! Wie widerlich! Zitat der neuen Geschäftsführer: "Die Wellness-Oase ist hiermit beendet!" Ja, das haben wir direkt gemerkt, das hätten SIE nicht noch so betonen müssen...
Image
Mit den Worten von Miley Cyrus: Walter came here like a wrecking baaaall...
Work-Life-Balance
War früher selbst zu meinen Telefonie-Zeiten vorhanden. Durch neue, kleinlichste Zeiterfassungssysteme und der "Das hier ist keine Wellness-Oase"-Mentalität der neuen GF mit diversen Veränderungen kann man hier nicht mehr von einer Balance sprechen, eher von einem Drahtseil-Akt.
Karriere/Weiterbildung
Schauen wir mal, was wird.
Gehalt/Benefits
Man hat bei der GKK noch nie superviel verdient, wurde aber für gute Arbeit geschätzt und bekam Gehaltserhöhungen (Und das sogar teilweise einfach so, ohne nervenaufreibende Gehaltsverhandlungen). Sozialleistungen? Gab es mal, aber jetzt leben wir im Mittel(w)alter.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
1 Punkt für Walter: Das Toilettenpapier ist nun aus Recyclingpapier.
Kollegenzusammenhalt
Zum Glück gilt hier noch die Mentalität: Wir sitzen alle in einem Boot, und versuchen, das sinkende Schiff so gut es geht noch über Wasser zu halten, bis wir hoffentlich bald neues Land erreichen!
Umgang mit älteren Kollegen
War früher ebenfalls top, gerade langjährige Mitarbeiter wurden für ihre Treue mit tollen Geschenken belohnt. Wenn es jetzt noch nicht mal mehr den Pseudo-Obstkorb gibt, könnt ihr euch denken, wie es mit diesen Prämien aussieht.
Vorgesetztenverhalten
Die Frage ist: Sprechen wir hier von den Teamleitern oder der GF? Die Teamleiter sind trotz der schwierigen Lage stets bemüht, die gute Laune und die Zuversicht zu behalten. Sie tun wirklich alles in ihrer Macht stehende, damit die Mitarbeiter nicht zu sehr in den Walter-Sog gezogen werden.
Arbeitsbedingungen
Selbst das Toilettenpapier wurde nun an die neuen Begebenheiten angepasst. Wie sagte mein Fortbildungslehrer damals so schön: Das Betriebsklima erkennt man am Toilettenpapier: Je schlechter dessen Qualität, desto bescheidener das Betriebsklima! Und ja, er hatte absolut recht mit dieser Aussage.
Kommunikation
Die war früher top, jetzt ein Armutszeugnis. Weiß hier eigentlich überhaupt irgendjemand noch, was der Andere macht? Getreu dem Motto "Einmal mit Profis arbeiten" wünscht man sich mittlerweile, dass wenigstens das Datum im Arbeitszeugnis stimmt, und selbst daran hapert es schon.
Gleichberechtigung
Früher war es so, aber wie es in Zukunft aussehen wird? Schauen wir mal, was wird.
Interessante Aufgaben
Ich konnte mich nie beschweren, war immer in tollen Projekten mit Aufstiegsmöglichkeiten usw....bis Walter kam und es sich selbst mit langjährigen, hochzufriedenen Kunden verscherzte. Wenn es so weitergeht, bleiben nur noch klischeehaft schlecht bezahlte perspektivlose Callcenter-Jobs übrig.