Hoffnungslos
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass ich nicht mehr dort arbeiten muss
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
So ziemlich alles
Verbesserungsvorschläge
Die gkk verkaufen an einen Eigentümer, der die nötige Branchenkenntnis besitzt und eine Arbeitskultur pflegt, die einer modernen CX Agentur im 21. Jahrhundert gerecht wird.
Arbeitsatmosphäre
Mit der Übernahme von Walter Services im August 2025 gab es einen derartigen Cultural Clash. Das Betriebsklima war lange Zeit der absolute USP dieser Firma mit einer modernen Kultur, Kommunikation auf Augenhöhe und einem wertschätzenden, respektvollen Miteinander. Davon profitierten maßgeblich auch nicht nur die Mitarbeiter der gkk, sondern auch deren Klienten. Über 10 Jahre lang war ich stolz darauf in so einer angenehmen Atmosphäre arbeiten zu dürfen. Innerhalb von wenigen Wochen wurde das komplett zerstört. Aus Duz-Kultur wurde Siez-Kultur, Mitarbeiter waren nun keine individuellen Persönlichkeiten mehr, sondern anonyme Nummern. Ich hätte das im 21. Jahrhundert nicht mehr für möglich gehalten, dass eine derart rückwärtsgewandte Denkweise in Unternehmensführungen möglich ist. Man nimmt sich offenbar die Autokratien der Weltpolitik zum Vorbild. Ein Klima aus Angst wurde erzeugt, zum Beispiel wurde die Wahl eines Betriebsrates unterbunden und die Initiatoren erhielten eine Kündigung.
Image
Die gkk hatte sich in über 25 Jahren ein sehr gutes Image aufgebaut als Spezialist für CX Lösungen. Das Image bröckelt seit der Übernahme. In der Branche fragt man sich was Walter mit der Agentur wirklich vor hat. In der Außenwahrnehmung stellt man fest: Zugpferde und Branchenexperten wandern ab, Leistungsbereiche fallen weg, Großkunden wechseln den Dienstleister. Zu dem Image von Walter Services braucht man denke ich nicht viel schreiben. Einfach mal "Walter Services" in Kombination "Verdi" googeln. Und die letzten Bewertungen hier sprechen auch Bände.
Work-Life-Balance
Auch hier starke Einschnitte seit der Übernahme. Wertvolle Benefits, die zum Beispiel auf einen gesunden Lebensstil und einen Ausgleich zum Berufsalltag einzahlen wurden ersatzlos gestrichen. Lediglich die Home-Office-Fahne hält Walter hoch, jedoch rein aus Kosteneffizienzgründen.
Karriere/Weiterbildung
Karriere macht dort nur noch, wer wie ein braver Soldat zu allem Ja und Amen sagt und der Führung von Walter gegenüber loyal ist. Wer Wiederworte gibt oder andere Meinungen vertritt gerät aufs Abstellgleis.
Gehalt/Benefits
gkk = Geld kriegsde kaum! Das war noch nie die große Stärke der gkk, hat sich jetzt durch die Sparmaßnahmen eher weiter verschlechtert. Gibt natürlich Ausnahmen, durch die massiv vielen Abgänge, gab es natürlich auch Aufsteiger
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Prio 1 ist Profitabilität - das Wort Umwelt hab ich von der neuen Führung nicht einmal gehört
Kollegenzusammenhalt
Bis zuletzt eines der wenigen verbliebenen positiven Aspekte. Der Zusammenhang der langjährigen gkk Mitarbeiter war und ist super! Leider gibt es auch einige, die sich von der neuen Walter Führung haben instrumentalisieren lassen, um sich einen eigenen Vorteil zu verschaffen. Diese sorgen dafür, dass auch der Zusammenhalt immer mehr bröckelt.
Umgang mit älteren Kollegen
Die langdienenden Kollegen wurden in vielen Fällen alles andere als wertschätzend und respektvoll behandelt
Vorgesetztenverhalten
Viele der langjährigen gkk Führungskräfte sind inzwischen weg. Die von Walter eingesetzten Führungskräfte glänzen mit mangelndem Fachwissen und Sachverständnis in den Geschäftsbereichen außerhalb des Call-Center Business. Sie vertreten eine rückschrittliche Unternehmenskultur und
Arbeitsbedingungen
siehe "Arbeitsatmosphäre"
Kommunikation
Seit der Übernahme durch Walter Services eine einzige Katastrophe! Von Seiten der neuen Leitung Misstrauen, haltlose Unterstellungen und Drohungen in Richtung der langjährigen Führungskräfte. Dass im Zuge einer neuen Struktur Köpfe rollen müssen, mag sein, aber langjährige Mitarbeiter ohne Vorwarnung und irgendein erklärendes Gespräch rauszuwerfen, ist an Respektlosigkeit nicht zu überbieten. Über (Ex-)Mitarbeiter die sich in der Folge aus freien Stücken für einen Wechsel entschieden haben, wurde dermaßen abfällig geredet und hergezogen. Letztendlich wurde dieses Verhalten jedoch zum Boomerang und mündete in ein immer größer werdendes Loyalitätsproblem. Ein Großteil der Leistungsträger ist inzwischen weg. Auch die Klienten merken zunehmend die Veränderung, hier sind auch schon einige abgesprungen.
Gleichberechtigung
Wer sich loyal gibt, wird bevorzugt.
Interessante Aufgaben
Die Aufgabenvielfalt der gkk hat sich seit einigen Monaten stark reduziert. Ganze Fachbereiche sind weggebrochen, weil sowohl die Mitarbeitenden als auch die Klienten keine Lust auf die Zusammenarbeit mit Walter hatten. Es bleibt im wesentlichen Kern das Call-Center Geschäft.