Gut am Arbeitgeber finde ich
• Arbeitsmaterial/kleidung wird gezahlt
Verbesserungsvorschläge
• Ausbilder prüfen
• Gleitzeitmodell in der Praxis durchführen
• Moderner und Innovativer werden
• Nicht so viele Azubis einstellen um an Gehalt zu sparen
Arbeitsatmosphäre
Ein offenes und wertschätzendes Miteinander war nicht durchgehend gegeben, der Umgangston wurde teilweise als herablassend empfunden. Insgesamt hätte ich mir mehr Präsenz, Unterstützung und ein respektvolleres Führungsverhalten gewünscht, um ein angenehmeres Arbeitsklima zu schaffen. Gemeinsame Aktivitäten gab es nie. Generell ist es dort sehr veraltet.
Karrierechancen
Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sind aus meiner Sicht nur eingeschränkt vorhanden. Eigeninitiative oder der Wunsch nach Weiterentwicklung wurden nicht aktiv gefördert. Stattdessen entstand teilweise der Eindruck, dass Engagement oder Ambitionen nicht immer positiv aufgenommen wurden. Insgesamt fehlte es an klaren Perspektiven und Unterstützung für eine langfristige Entwicklung im Unternehmen.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten waren insgesamt sehr unflexibel. Flexible Modelle wie Gleitzeit wurden in der Praxis nicht gelebt. Es wurde erwartet, stets pünktlich zu festen Zeiten anwesend zu sein, und selbst geringfügige Abweichungen wurden direkt hinterfragt.
Auch Pausenzeiten waren stark reglementiert, beispielsweise musste die Mittagspause zu einer festen Uhrzeit stattfinden. Zudem war ein früheres Gehen vor einer bestimmten Uhrzeit nicht vorgesehen, unabhängig von der tatsächlichen Arbeitslage. Insgesamt hätte ich mir mehr Vertrauen und Flexibilität im Umgang mit Arbeitszeiten gewünscht.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung war Durchschnittlich.
Die Ausbilder
Die Ausbilderin war in meinem Ausbildungsalltag kaum präsent und nur selten erreichbar. Statt einer kontinuierlichen Betreuung wurden viele ihrer Aufgaben von Auszubildenden aus höheren Lehrjahren übernommen.. was aus meiner Sicht nicht dem eigentlichen Ausbildungsauftrag entspricht.
Bei Problemen, Fragen oder Anliegen erhielt man häufig keine Rückmeldung oder Unterstützung, sodass man in vielen Situationen auf sich allein gestellt war. Eine aktive Begleitung der Ausbildung hat aus meiner Sicht kaum stattgefunden.
Zudem hatte ich den Eindruck, dass während der ohnehin begrenzten Anwesenheitszeiten oft private Themen im Vordergrund standen, statt sich mal um die Auszubildenden zu kümmern. Zusätzlich war der Umgangston oft sehr herablassend. Schulische Veranstaltungen wurden auch fast nie besucht.
Spaßfaktor
Der Spaßfaktor war insgesamt sehr gering. Der Arbeitsalltag hat sich oft eher belastend und wenig abwechslungsreich angefühlt, sodass kaum Motivation oder Freude aufkam. Durch die allgemeine Atmosphäre und die fehlende Unterstützung entstand teilweise das Gefühl, eher „funktionieren zu müssen“, anstatt sich entwickeln zu können :)
Aufgaben/Tätigkeiten
Die übertragenen Aufgaben entsprachen häufig nicht dem eigentlichen Ausbildungsziel. Statt sinnvoller Tätigkeiten wurden oft Aufgaben erledigt, die wenig zum fachlichen Lernen beigetragen haben- wie z.B. Kaffeemaschine reinigen, Getränke bestellen oder private Briefe verschicken. Zudem wurden viele Aufgaben, die eigentlich in den Verantwortungsbereich der Ausbilderin/Personal fallen, von Auszubildenden aus höheren Lehrjahren übernommen.
Variation
Die Variation der Aufgaben ist sehr eingeschränkt. Zwar gibt es im Unternehmen verschiedene Abteilungen, jedoch verbringt man einen großen Teil der Ausbildungszeit (ca. 12 Monate) ausschließlich in der Verwaltung, wodurch Einblicke in andere Bereiche fehlen.
Zudem entspricht die als „Personal“ bezeichnete Abteilung inhaltlich nur bedingt dem klassischen Personalbereich. Wichtige Bereiche wie Buchhaltung, Controlling, Marketing und ein strukturierter Personalbereich sind in der Ausbildung kaum bzw. gar nicht vertreten. Statt eines abwechslungsreichen Durchlaufs durch mehrere Abteilungen ist man häufig über längere Zeit, z. B. im Vertrieb, eingesetzt, da dort personeller Bedarf besteht. Insgesamt bleibt die Ausbildung dadurch einfach einseitig.
Respekt
Der Umgang untereinander wurde nicht durchgehend als respektvoll empfunden. Teilweise war der Ton herablassend, insbesondere gegenüber Auszubildenden. Anliegen oder Probleme wurden nicht immer ernst genommen, was das Gefühl vermittelt hat, wenig Wertschätzung zu erfahren. Insgesamt hätte ich mir einen respektvolleren und unterstützenderen Umgang gewünscht.