GlasfaserPlus GmbH Logo

GlasfaserPlus 
GmbH
Bewertung

Attraktive Leistungen, jedoch eingeschränkte Work-Life-Balance und wenig Transparenz

2,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei GlasfaserPlus GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Ausstattung mit Arbeitsmaterialien ist sehr gut, moderne Tools stehen zur Verfügung. Es gibt interessante Aufgaben, die fachlich herausfordernd sind und Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Die Gehälter und Sozialleistungen sind für einen Teil der Mitarbeitenden attraktiv, es gibt aber keine Tarifbänder. In Veranstaltungen und Partyys wird investiert, was den Zusammenhalt nach außen fördert. Nachhaltigkeitsmaßnahmen wie die Nutzung elektrischer Fahrzeuge sind positiv hervorzuheben. In den letzten Jahren wurden auch ältere Mitarbeitende eingestellt, was die Altersstruktur etwas ausgeglichener macht.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kollegenzusammenhalt wirkt nach außen positiv, wird aber durch Silodenken und viel informelles Gerede im Hintergrund geschwächt. Kommunikation ist uneinheitlich, teilweise widersprüchlich, und organisatorische Abläufe sind nicht immer transparent. Vorgesetztenverhalten ist inkonsistent; Aussagen und Handlungen stimmen nicht immer überein, Mitbestimmung wird kaum gefördert.
Die hohe Belastung beeinträchtigt die Work-Life-Balance, Überstunden werden zwar dokumentiert, aber das Abfeiern ist nicht gern gesehen. Gleichberechtigung ist ausbaufähig: deutlich weniger Frauen im Unternehmen. Das Büro ist als Großraumbüro mit wenig Schallschutz für konzentriertes Arbeiten ungeeignet, Meetingräume sind oft belegt.

Verbesserungsvorschläge

Transparente Kommunikation stärken: Klare und konsistente Informationen zwischen Abteilungen und Führungskräften würden Missverständnisse reduzieren und Vertrauen fördern; Führungskräfte qualifizieren: Mehr Schulungen und Weiterbildungen für Führungskräfte könnten die Qualität der Entscheidungen und die Fürsorgepflicht verbessern; Gleichberechtigung fördern: Faire und transparente Gehaltsstrukturen sowie eine stärkere Förderung von Frauen und Minderheiten würden die Unternehmenskultur verbessern. Arbeitsumgebung optimieren: Maßnahmen gegen Lärm im Großraumbüro und bessere Verfügbarkeit von Meetingräumen würden konzentriertes Arbeiten erleichtern. Kritik zulassen: Ein offener Umgang mit Feedback und Beschwerden ohne Nachteile für Mitarbeitende würde das interne Image stärken.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist von starkem Wettbewerb geprägt, da Gehaltserhöhungen eng mit individuellen Erfolgen verbunden sind. Dies führt teilweise zu einem Ellenbogenklima. Micromanagement ist verbreitet und sorgt für Frustration. Die Bürobedingungen sind durch Lärm und ältere Ausstattung (z. B. Teppichboden) belastet.

Kommunikation

Die abteilungsübergreifende Kommunikation ist verbesserungswürdig. Organisatorische Probleme, etwa bei Fahrzeugbereitstellungen oder der Handhabung von Benefits, führten zu Unklarheiten und unterschiedlichen Regelungen für Mitarbeitende. Es herrscht starkes Silodenken.

Kollegenzusammenhalt

Zwischen den Abteilungen herrscht ausgeprägtes Silodenken. Jede Einheit vertritt vor allem ihre eigenen Interessen, wodurch der Zusammenhalt im Gesamtunternehmen geschwächt wird. Unterstützung bei hoher Belastung ist nicht immer gegeben. Nach außen wirkt der Zusammenhalt zunächst positiv, im Hintergrund wird jedoch häufig viel informell diskutiert und getratscht, was die Glaubwürdigkeit der Zusammenarbeit beeinträchtigt.

Work-Life-Balance

Die hohe Belastung erschwert eine ausgewogene Balance. Flexible Modelle wie Überstundenkonten sind vorhanden, reichen jedoch nicht aus, um die Belastung vollständig auszugleichen. Zwar können Überstunden theoretisch abgefeiert werden, in der Praxis wird dies jedoch nicht gerne gesehen, da unklar bleibt, wer die liegengebliebene Arbeit übernimmt. Dadurch entsteht zusätzlicher Druck und die Möglichkeit zur Entlastung wird faktisch eingeschränkt.

Vorgesetztenverhalten

Die Führung ist uneinheitlich. Teilweise fehlt es an klarer Qualifikation und an konsistenter Fürsorgepflicht. Entscheidungen wirken nicht immer transparent, und Mitbestimmung wird nicht aktiv gefördert. Zudem kommt es vor, dass bestimmte Aussagen getroffen werden, im praktischen Handeln jedoch das Gegenteil umgesetzt wird. Dies führt zu Verunsicherung und mindert das Vertrauen in die Führung. Es gibt aber auch 1-2 gute Führungskräfte.

Interessante Aufgaben

Es gibt durchaus interessante und abwechslungsreiche Aufgaben, die fachlich herausfordernd sind und Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Allerdings bedeutet dies in der Praxis häufig, dass zusätzlich zur regulären Arbeit weitere Aufgaben übernommen werden müssen. Dadurch steigt die Gesamtbelastung und die Work-Life-Balance wird beeinträchtigt. Wer bereit ist, sich vollständig dem Job hinzugeben, findet hier viele Möglichkeiten, sich einzubringen – allerdings auf Kosten der persönlichen Ausgeglichenheit.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung ist ausbaufähig. Es besteht ein deutliches Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen im Unternehmen, sowohl in der Anzahl der Beschäftigten als auch in der Vergütung. Mitarbeitende kennen teilweise gegenseitig ihre Gehälter, und dabei zeigen sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Dies führt zu Diskussionen und beeinträchtigt das Vertrauen in eine faire Behandlung.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist insgesamt respektvoll. In den letzten Jahren wurden auch vermehrt ältere Mitarbeitende eingestellt, was die Altersstruktur im Unternehmen etwas ausgeglichener macht. Dennoch ist die Integration in bestehende Teams nicht immer reibungslos, da die Unternehmenskultur stark leistungsorientiert geprägt ist.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsmaterialien sind sehr gut, man wird umfassend ausgestattet und hat Zugriff auf moderne Tools. Das Büro selbst ist jedoch nur eingeschränkt geeignet, konzentriert zu arbeiten. Es handelt sich um ein Großraumbüro mit wenig Schallschutz, wodurch die Geräuschkulisse hoch ist. Zudem sind die Meetingräume häufig ausgebucht, was die Möglichkeit für ruhige Besprechungen oder konzentriertes Arbeiten weiter einschränkt. Hohe Arbeitsbelastung führe bereits zu gesundheitlichen Problemen. Die einen erhalten dann einen Präsentkorb, die anderen nicht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen zeigt Engagement im Bereich Nachhaltigkeit, etwa durch die Nutzung elektrischer Fahrzeuge, was positiv hervorzuheben ist. Gleichzeitig bestehen Herausforderungen bei der Mülltrennung: Viele Mitarbeitende übernehmen hier wenig Verantwortung, sodass die Umsetzung nicht konsequent erfolgt. Insgesamt ist das Umwelt- und Sozialbewusstsein vorhanden, aber in der Praxis noch ausbaufähig.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter und Sozialleistungen sind insgesamt attraktiv, was auch durch die Zugehörigkeit zur deutschen Telekom positiv beeinflusst wird. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass persönliche Nähe zu Führungskräften Vorteile bringen kann, was die Transparenz und Gleichbehandlung bei Gehaltsfragen einschränkt.

Image

Im Unternehmen wird unter den Mitarbeitenden häufig Kritik geäußert und es gibt viele Beschwerden im informellen Austausch. Offiziell wird dies jedoch nicht gerne gesehen, da die offene Artikulation von Kritik als nachteilig wahrgenommen werden könnte. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld zwischen dem internen Stimmungsbild und der offiziellen Außendarstellung.

Karriere/Weiterbildung

Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden im Unternehmen grundsätzlich zugesagt und einzelnen Mitarbeitenden auch ermöglicht. In der Praxis fehlt jedoch häufig die notwendige Zeit, um diese Angebote konsequent wahrzunehmen. Dadurch bleiben Weiterbildungsmaßnahmen und Karriereentwicklung oft hinter den Erwartungen zurück.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Loading...
Pulse Promotion Banner

Neu für dich: Puls,
dein Stimmungs-Check

Teile anonym, wie deine Arbeitswoche läuft und finde heraus, ob Kolleg:innen sie ähnlich erleben.