hier macht (fast) jeder nur seins, leider kein Gemeinschaftsgefühl
Gut am Arbeitgeber finde ich
ein guter Purpose und eine vielversprechende Pipeline
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mehr Transparenz zu getroffenen Entscheidungen, nicht überall herrscht psychologische Sicherheit, viele Personalwechsel, selbst wenn die Personen im Unternehmen verbleiben, kommt es zu häufigem Wissensverlust
Verbesserungsvorschläge
regelmäßige Assessments 360 Grad der Führungskräfte, klare konkrete Erwartungen formulieren und nicht die Standardfloskeln runterspulen
Arbeitsatmosphäre
Jeder konzentriert sich auf seine konkreten Ziele, so wird halt formal der Erfolg gemessen. Wenige übernehmen mal Verantwortung über die eigenen Kernaufgaben hinaus. Neues wird dadurch nicht angegangen, man beruft sich immer auf "die Prozesse" und "das machen wir so". Dadurch scheitert man schnell, wenn man selbst mal out of-the-box was erreichen will. Ist eventuell auch dadurch beeinflusst, dass einzenle Bereiche völlig unterbesetzt sind (im Vgl zum Industriestandard (zB HR, Einkauf, Finance, Compliance)
Work-Life-Balance
Sicher unterschiedlich, je nach Bereich und Phase. Ich empfinde es als fair.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
dies fällt nicht positiv auf
Karriere/Weiterbildung
Hier steht GSK ganz deutlich hinter den Branchenstandards zurück. Man würde gerne, setzt Programme auf aber bekommt nichts auf die Straße.
Kollegenzusammenhalt
Wenn man sich gut kennt, scheinen alle Mitarbeiter sehr nett und freundlich zu sein. Trotzdem gibt es ein gewisses Grundmisstrauen, das ich so in anderen Pharmafirmen noch nicht erlebt habe. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit ist sehr unterschiedlich, teilweise aber schlecht. Bitten um Unterstützung werden auch von langjährigen Mitarbeiter*innen abgelehnt ohne Lösungsidee oder alternativen Kontaktpersonen.
Vorgesetztenverhalten
Ziele werden zu spät oder überhaupt nicht kommuniziert. Entscheidungen auf vielen Ebenen von oben herab getroffen. Kritik wird nicht selten als Angriff empfunden, auch wenn sie konstruktiv geäußert wird. Die oberste Führungsebene gibt sich nahbar, im Alltag hat man aber das Gefühl man solle seine Probleme auf seienr Ebene lösen.
Arbeitsbedingungen
technisch insgesamt gut ausgestattet, IT-Equipment teilweise veraltet, bei mir funktioniert alles, aber andere klagen. Die Großräume sind wirklich groß und offen. Zum telefonieren zieht man sich in so Art Telefonkabinen zurück.
Kommunikation
Die Kommunikation ist sehr regelmäßig und gut strukturiert. Aber wenn es mal kritische Themen gibt, zB Sparmaßnahmen bei Resiekosten etc, dann wird entweder garnicht kommuniziert sondern es sickert langsam durchs Unternehmen. Ich selbst habe mehrere Beispiele in den letzten 12 Monaten erlebt.
Gehalt/Benefits
Grundsätzlich ein guter Arbeitgeber was die Leistungen anbelangt. Bei den Gehaltszahlung kam es bei mir zu Fehlern zu meinen Ungunsten durch den Zahlungsdienstleister.
Gleichberechtigung
keine negativen Beobachtungen
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind interessant. Ich kann aber keine 5 Sterne vergeben, weil der eigene Gestaltungsspielraum häufig eingeengt ist. Es müssen meist zwei weitere Hierarchie-Ebenen mitentscheiden, auch wenn Risiko und Impact überschaubar sind.