Mit Vorsicht genießen!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass ich nicht mehr dort arbeite.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vorgesetztenverhalten, Work-Life-Balance, unprofessionelles Verhalten von Partnern und Anwälten.
Verbesserungsvorschläge
Das Verhältnis zwischen Anwälten und Support Staff muss sich um 180 Grad drehen. Anwälte müssen auf Expertise der Mitarbeiter vertrauen und nicht immer alles besser wissen. Die Vorgesetzten sollten sich mehr für ihr Team einsetzen und nicht immer nur darauf bedacht sein bei den Partnern selbst gut dazustehen.
Bevor ich mit meiner Bewertung fortfahre, möchte ich betonen, dass die von mir angesprochenen Punkte wiederholt von mir und KollegInnen intern angesprochen wurden. Trotz der Bemühungen, diese Probleme durch die richtigen Kanäle zu kommunizieren, habe ich leider keine substanziellen Veränderungen oder Verbesserungen in den genannten Bereichen feststellen können. Dies deutet darauf hin, dass die Probleme bekannt sind, aber bisher nicht effektiv adressiert oder gelöst wurden. Mein Ziel ist es, durch diese Bewertung eine transparente Darstellung meiner Erfahrungen zu geben, in der Hoffnung, dass dies zu den notwendigen Veränderungen führen wird, die nicht nur mir, sondern auch meinen ehemaligen KollegInnen und zukünftigen MitarbeiterInnen des Unternehmens zugutekommen.
Arbeitsatmosphäre
Immer Stress, immer Druck. Support Staff muss sofort immer alles perfekt liefern, am besten gestern schon, während man bei Partnern oder Anwälten allgemein Wochenlang auf Input warten und tausendmal nachhaken muss, nur um halbgare Antworten zu bekommen.
Work-Life-Balance
Es wird erwartet, dass man 24/7 ansprechbar ist und die Workload ist viel zu hoch. Nachtschichten waren fast alltäglich. Die Vorgesetzten tun hier nichts und schlagen statt besserer Verteilung der Arbeit eher vor, dass man doch selbst einfach effizienter werden müsse. Absolut realitätsfern!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird gerne über Umwelt-/Sozialbewusstsein gesprochen, aber man hinkt dem Industriestandard noch ordentlich hinterher.
Karriere/Weiterbildung
Es wird gerne von Weiterbildung gesprochen, aber da geht es nur um interne Kurse, die nicht wirklich was bringen. Wenn man extern sich weiterbilden möchte, dann fehlt da plötzlich Zeit und Budget!
Kollegenzusammenhalt
Manche KollegInnen sind wirklich super, aber es gibt dennoch immer ein gewisses "Gerangel" um Sichtbarkeit und es ist üblich, dass die eigene Arbeit auf KollegInnen einfach abgeladen wird.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten sieht man im Grunde nur, wenn sie Beschwerden haben. Wenn man Unterstützung braucht oder Fragen hat, dann sind sie leider kaum zu sprechen. Es werden von Vorgesetzten auch absurde Schuldzuweisungen gemacht und man wird komplett alleine gelassen.
Arbeitsbedingungen
Teils sehr veraltete Software, die zum Einsatz kommt. Die Systeme und Datenbanken sind überholt und nur sehr umständlich zu nutzen.
Kommunikation
Es wird in der Kommunikation immer klar gemacht, dass manche im Unternehmen "besser" sind als andere und so wird auch kommuniziert.
Gehalt/Benefits
Es gibt hier nichts Besonderes und das Gehalt ist nicht wirklich hoch.
Gleichberechtigung
Es wird gerne über Gleichberechtigung gesprochen, aber man hinkt dem Industriestandard noch ordentlich hinterher.
Interessante Aufgaben
Nur sehr begrenzt. Man wird nicht ermutigt selbstständig zu denken, sondern man soll nur zuarbeiten.

