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Küstenjunge 
GmbH
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22 von 53 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

KI-Zusammenfassung
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 41%
Score-Details

22 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Schlechte Bedingungen spaßige Arbeit.

1,8
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Glorious Art/Küstenjunge AG in Köln gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Gehälter anpassen oder mehr Urlaubstage anbieten. Mehr kommunizieren und mehr auf den Rat von unteren hören.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb es Teams gut sobald es um die Vorgesetzten geht ist es eher negativ.

Image

Die Mitarbeiter und andere Läden der selben Branche sind der Meinung das unsere Firma nicht sonderlich gut zu ihren Mitarbeitern ist.

Work-Life-Balance

Eigentlich muss man immer erreichbar sein, zumindest wenn man seinen Job behalten möchte.

Karriere/Weiterbildung

Du hast kaum Chancen aufzusteigen.

Gehalt/Benefits

Knapp über Mindestlohn, mindest Anzahl an Urlaubstagen und keine sonstigen Zusatz Leistungen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In unserer Branche fällt sehr viel Müll an.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Teams wunderbar, auch hier wieder Städte übergreifend eher schwierig.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es bei unserem Job nicht.

Vorgesetztenverhalten

Immer höhere unerreichbar Zahlen die erreicht werden sollen, hier geht Geld vor Professionalität!

Arbeitsbedingungen

Keine gute Luftzufuhr, kein pausenraum, keine Mitarbeiter Toilette.

Kommunikation

Innerhalb des eigenen Teams klappt es gut auch hier wieder die Kommunikation mit Vorgesetzten gestaltet sich eher schwierig.

Gleichberechtigung

Wenn man jemanden kennt der oben mitspielt kann man hier auch viel erreichen.

Interessante Aufgaben

Vielfalt der Aufgaben. ( liegt aber an der jobwahl)

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael SchmidtGeschäftsführer

KUNUNU STELLT UNTERNEHMEN BEI KOSTENLOSEN PROFILEN NUR MAXIMAL 400 ZEICHEN FÜR ANTWORTEN ZUR VERFÜGUNG. WIR WEIGERN UNS, FÜR DIESE PLATTFORM AUCH NUR 1 CENT ZU ZAHLEN!

Zur Bewertung: Einige Aussagen sind für uns pauschal, unbelegt und teils nachweislich falsch. Bei uns zählen Leistung, Zuverlässigkeit und Verantwortung.
Unsere HR-Abteilung hilft und ist Ansprechpartner.
personal@glorious-art.de

Ich bin enttäuscht , ich habe mich damals so gefreut dort zu arbeiten , aber dann soll es wohl nicht so sein.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Küstenjunge GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

die Arbeit als Piercer an sich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt
kein Teamgeist
Druck zwecks Upselling ( das hört man wirklich jeden Tag )

Verbesserungsvorschläge

- mehr Gehalt
- mehr Kommunikation
- mehr Kontrolle und Schulung zwecks verschiedener Anatomischer Körpermerkmale
- Shopmanager mit Bedacht wählen
- wenn wir Piercingspakete verkaufen sollen , sollte auch dementsprechend Schmuck da sein , damit die Kunden den auch tauschen können.

Work-Life-Balance

Teilzeit hat ganz gut gepasst,

Kollegenzusammenhalt

Es gab nur Geläster , Statt ehrliche Worte

Umgang mit älteren Kollegen

Überwiegend gab’s nur Junge Menschen

Vorgesetztenverhalten

An sich ganz nett , aber genauso wenig Kommunikativ

Arbeitsbedingungen

Es ist alles sauber und hygienisch, da kann man nicht meckern.
Jedoch wird an vielen Ecken gespart , wie das Erneuern von Randleisten oder dreckigen Wänden.

Kommunikation

leider wird sehr wenig kommuniziert, alles hinter dem Rücken. Ich erfahre alles als letztes, selbst wenn ich etwas falsch gemacht habe. Keiner macht dich darauf professionell aufmerksam, es wirkt alles leider sehr toxisch.

Gehalt/Benefits

Für die Arbeit leider zu wenig , ich verstehe , das man als Piercer nicht reich wird , aber könnte man wirklich dran arbeiten

Gleichberechtigung

Trinkgeld wird nicht gerecht aufgeteilt , andere bekommen 3 Samstage im Monat frei andere gehen jeden Samstag arbeiten


Arbeitsatmosphäre

Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael SchmidtGeschäftsführer

KUNUNU STELLT UNTERNEHMEN BEI KOSTENLOSEN PROFILEN NUR MAXIMAL 400 ZEICHEN FÜR ANTWORTEN ZUR VERFÜGUNG. WIR WEIGERN UNS, FÜR DIESE PLATTFORM AUCH NUR 1 CENT ZU ZAHLEN!
Zur Bewertung: Schade, dass du es so erlebt hast. Hygiene und Arbeit selbst bewertest du positiv. Anonyme Bewertungen lassen leider keine konkrete Prüfung einzelner Situationen zu.
Unsere HR-Abteilung hilft: personal@glorious-art.de

Ich fühle mich wohl

4,8
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Küstenjunge GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die schnelle und saubere Kommunikation. Man fühlt sich gewertgeschätzt und respektiert.
Es wird sich Zeit genommen und professionell gehandelt, dennoch steht das zwischenmenschliche an erster Stelle.

Work-Life-Balance

Es sind nunmal Öffnungszeiten, die im Handel üblich sind

Karriere/Weiterbildung

Entwicklungsmöglichkeiten

Vorgesetztenverhalten

Direkter Kontakt zu den wichtigen Schnittstellen

Arbeitsbedingungen

Faire und offene Kommunikation. Gerechtfertigte Ansprüche

Kommunikation

Es wurde auf meine zahlreichen Fragen inhaltlich eingegangen


Arbeitsatmosphäre

Image

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael SchmidtGeschäftsführer

KUNUNU STELLT UNTERNEHMEN BEI KOSTENLOSEN PROFILEN NUR MAXIMAL 400 ZEICHEN FÜR ANTWORTEN ZUR VERFÜGUNG. WIR WEIGERN UNS, FÜR DIESE PLATTFORM AUCH NUR 1 CENT ZU ZAHLEN!

Zur Bewertung: Vielen Dank für dein positives Feedback. Wertschätzung, direkte Kommunikation und Entwicklungsmöglichkeiten sind uns sehr wichtig.

Unsere HR-Abteilung hilft und ist Ansprechpartner.
personal@glorious-art.de

Guter Arbeitgeber – man fühlt sich wohl und wird geschätzt

5,0
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Beschaffung / Einkauf bei Glorious Art/Küstenjunge AG in Köln gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Man geht gerne zur Arbeit. Die Stimmung im Team stimmt einfach.

Image

Guter Ruf in der Branche. Man empfiehlt den Arbeitgeber gerne weiter.

Work-Life-Balance

Freizeit bleibt Freizeit. Überstunden sind die Ausnahme, nicht die Regel.

Gehalt/Benefits

Faires Gehalt mit guten Extras. Man wird für seinen Einsatz anständig bezahlt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit wird hier wirklich gelebt, nicht nur auf dem Papier.

Kollegenzusammenhalt

Starkes Team. Man hilft sich gegenseitig, ohne lange zu fragen.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte sind nahbar, geben ehrliches Feedback und nehmen einen ernst.

Arbeitsbedingungen

Gute Ausstattung und es wird stetig besser. Man merkt, dass da investiert wird.

Kommunikation

Läuft gut. Man weiß immer, was Sache ist, und kann jederzeit ansprechen, was einen beschäftigt.

Gleichberechtigung

Faire Chancen für alle. Leistung zählt, nicht wer man kennt.

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich und man kann eigene Ideen wirklich einbringen.


Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael SchmidtGeschäftsführer

KUNUNU STELLT UNTERNEHMEN BEI KOSTENLOSEN PROFILEN NUR MAXIMAL 400 ZEICHEN FÜR ANTWORTEN ZUR VERFÜGUNG. WIR WEIGERN UNS, FÜR DIESE PLATTFORM AUCH NUR 1 CENT ZU ZAHLEN!

Zur Bewertung: Vielen Dank für dein tolles Feedback. Wertschätzung, Teamgeist, klare Kommunikation und Entwicklungsmöglichkeiten sind uns sehr wichtig.

Unsere HR-Abteilung hilft: personal@glorious-art.de

Toller Job, schlechte Bedingungen

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Küstenjunge GmbH in Köln gearbeitet.

Work-Life-Balance

Es wird erwartet, dass man sein Leben für seinen Job aufgibt

Karriere/Weiterbildung

An Weiterbildungen wird reichlich gespart, jedoch wird erwartet dass man alles weiß und kann

Arbeitsbedingungen

Für Mindestlohn darf man ackern ohne wertgeschätzt zu werden


Arbeitsatmosphäre

Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael SchmidtGeschäftsführer

KUNUNU STELLT UNTERNEHMEN BEI KOSTENLOSEN PROFILEN NUR MAXIMAL 400 ZEICHEN FÜR ANTWORTEN ZUR VERFÜGUNG. WIR WEIGERN UNS, FÜR DIESE PLATTFORM AUCH NUR 1 CENT ZU ZAHLEN!

Zur Bewertung: Einsatz, Verlässlichkeit und Verantwortung sind normale Erwartungen. Schulungen und Entwicklung sind fester Bestandteil unserer Arbeit.

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personal@glorious-art.de

Cooler Job aber geht lieber woanders hin

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Glorious Art/Küstenjunge AG in Köln gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Nicht viel zu sagen, intern im Store war alles ziemlich angenehm. Man fühlt sich nur leicht beobachtet durch die vielen Kameras und oft unter Druck gesetzt von Vorgesetzten (extern), Upselling zu pushen, neue Aufgaben zu übernehmen die teils innerhalb der Schichten nicht zu schaffen waren.

Image

Wirkt meiner Meinung nach durch bereits aufgelistete Punkte billig

Karriere/Weiterbildung

Außer Piercing-Schulungen sowie einer kurzen Schulung zur Arbeitssicherheit nichts.

Gehalt/Benefits

Mindestlohn. Leider meiner Meinung nach für einen Beruf mit Ausbildung und hoher Verantwortung ggü. Kunden und der eigenen Sicherheit sowie der anderer Menschen und vielen Aufgaben sehr unberechtigt. Anstatt Stores in die größten Einkaufszentren zu packen, wodurch ein Hauptteil der Einnahmen in die Miete fließt, sollte man liebe seine hart arbeitenden Mitarbeiter fairer bezahlen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Durch das Piercing und die erforderliche Sterilität entsteht halt viel Müll. Ist an vielen Stellen leider unvermeidbar

Kollegenzusammenhalt

Die Atmosphäre in den Stores war immer sehr angenehm. Liebe Kollegen, meist gute Absprache

Umgang mit älteren Kollegen

ältere Kollegen gibt es wirklich nicht; Allerdings ist der Umgang mit den Kollegen die “älter” bzw. länger in der Firma sind eher ungleich mit den neueren. Man hat gar nicht den Willen, dort lange zu bleiben

Vorgesetztenverhalten

Von oben herab. Geschäftsführer parkt seinen Sportwagen vor der Tür und läuft in teuren Klamotten rein ohne wirklich hallo zu sagen und bezahlt seinen Mitarbeitern das Mindeste

Arbeitsbedingungen

Viele stressige Schichten durch schlechte Organisation und Terminvergabe. Pro Terminslot sind 3 freie Plätze. Selbst zu zweit schafft man das oft nicht, ohne Kunden “abzuarbeiten”, aber leider wirkt es so, als wäre das das Konzept der Firman

Kommunikation

Oft bespricht man wichtige Dinge zu arbeitsbedingten Themen mit dafür verantwortlichen Managern, aber nach einer Zeit kommt nichts mehr.

Gleichberechtigung

Top!!

Interessante Aufgaben

Man lernt halt das Piercen; es gibt Druck, alles schnell zu können. Sterilisation und Ordnung waren ebenfalls noch Aufgaben.


Work-Life-Balance

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael SchmidtGeschäftsführer

KUNUNU STELLT UNTERNEHMEN BEI KOSTENLOSEN PROFILEN NUR MAXIMAL 400 ZEICHEN FÜR ANTWORTEN ZUR VERFÜGUNG. WIR WEIGERN UNS, FÜR DIESE PLATTFORM ZU ZAHLEN!

Zur Bewertung: Positive Punkte wie Team, Gleichberechtigung und Aufgaben zeigen ein differenzierteres Bild. Schulungen, Ziele und Vergütung sind klar kommuniziert.

Unsere HR-Abteilung hilft und ist Ansprechpartner.
personal@glorious-art.de

Super Arbeitsplatz

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Küstenjunge GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich finde meinen Arbeitgeber sehr gut, weil ich mich dort wohlfühle. Das Arbeitsklima ist freundlich und meine Kollegen sind hilfsbereit. Außerdem ist die Bezahlung fair und ich habe die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln. Besonders gut gefällt mir, dass ich respektvoll behandelt werde und gerne zur Arbeit gehe.

Arbeitsatmosphäre

Sehr locker und entspannt

Kollegenzusammenhalt

Mehr wie Freundschaft statt nur Kollegen

Umgang mit älteren Kollegen

Alle Gleichgestellt

Kommunikation

Immer erreichbar

Gleichberechtigung

Sehr abwechslungsreich


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael SchmidtGeschäftsführer

KUNUNU STELLT UNTERNEHMEN BEI KOSTENLOSEN PROFILEN NUR MAXIMAL 400 ZEICHEN FÜR ANTWORTEN ZUR VERFÜGUNG. WIR WEIGERN UNS, FÜR DIESE PLATTFORM AUCH NUR 1 CENT ZU ZAHLEN!

Zur Bewertung: Vielen Dank für dein tolles Feedback. Arbeitsklima, Teamzusammenhalt und respektvoller Umgang sind uns sehr wichtig.

Unsere HR-Abteilung hilft und ist Ansprechpartner.
personal@glorious-art.de

Es könnte einiges besser sein

2,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei Küstenjunge GmbH in Köln gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich glaube da habe ich fast alles zu gesagt.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Gehalt, viel länger Zeit lassen und vernünftig die Leute Schulen. Bei uns im Store wird nach der 1. Onlineschulung , Theorie, gesagt das derjenige jetzt piercen soll. Mir war es damals noch zu früh, ich habe Verantwortung gegenüber den Kunden, und ich wurde von der später zur Storeleitung beförderten Mitarbeiterin sowas von gemaßregelt deswegen. Sowas geht gar nicht!
Vielleicht wird es in anderen Stores ja auch anders gehandhabt. Wenn ja dann sollte da mal ein Auge drauf geworfen werden. Es wird ja damit beworben das die Piercer bei Glorious Art sehr lange Erfahrung haben und extrem gut ausgebildet sind.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre unter den Store Mitarbeitern ist eigentlich gut, wenn man sich untereinander gut versteht. Da ich die älteste im Store war und alle anderen mindestens 25 Jahre jünger waren gab es mit der neuen Storeleitung ständig zu Reibungspunkten ihrerseits, was der Arbeitsatmosphäre natürlich nicht zuträglich ist. Ansonsten hat die Arbeit Spaß gemacht, wie gesagt, wenn die richtigen Zusammenhänge waren, man hat sich gegenseitig geholfen, aisgeholfen und unterstützt..

Image

Das Image bröckelt , meine Meinung.

Work-Life-Balance

Wenn man sehr oft 8 Stunden alleine im Laden ist und keine vernünftige Pause machen kann, dann ist es eine Katastrophe. Man kann ja den Laden nicht eine halbe Stunde einfach zu machen, weggehen aus dem Laden geht auch nicht aber man muss die halbe Stunde Pause stempeln obwohl man sie nicht nehmen kann. Schwierig.
Der Arbeitsplan wurde teilweise mehrmals die Woche geändert, monatlich sowieso. Sich was vornehmen war schwierig. Samstags arbeiten war fast an der Tagesordnung obwohl es anders besprochen war.

Kollegenzusammenhalt

Unter uns Kollegen im Store war alles Top. Bis auf die Storeleitung eben.
Gerade mal 2 Wochen länger im Unternehmen als andere Mitarbeiter im Store und dementsprechend genauso wenig Erfahrung mit Abläufen aber sich als Chef darbieten.... weiss ich nicht ob das so sein sollte und gewünscht ist. Es hätte andere Mitarbeiter gegeben die besser geeignet wären und auch menschlich und Mitarbeiterführend wesentlich kompetenter gewesen wären. Man hätte sich einiges an Stress und Unmut ersparen können.

Umgang mit älteren Kollegen

Bei uns im Store war ich die einzige ältere Kollegin alle anderen waren Anfang bis Mitte 20. Wie gesagt als Storeleiterin sollte man wissen wie man mit Kollegen umgeht, auch mit den Älteren. Respektlosigkeit und Überheblichkeit gehört nicht zu diesen Aufgaben.
Ansonsten kann ich nichts zum Umgang mit älteren Kollegen sagen weil es sie überwiegend einfach nicht gibt. Ja vielleicht vereinzelt in irgendeinem Store aber mit Ihnen kommt man ja nicht in Kontakt das man sich austauschen könnte.

Vorgesetztenverhalten

Da äußere ich mich besser nicht. Storeleitung war Katastrophe, keine Ahnung von Mitarbeiterführung geschweige Wissen wie man mit Menschen und vor allem Kunden umgeht.

Arbeitsbedingungen

Soweit in Ordnung . Das man als Unternehmer wirtschaftlich denkt, ist klar. Das es dadurch einen gewissen Druck gibt ist auch klar. Stundenlang ohne Pause arbeiten, ist eine Zumutung. Man arbeitet an Menschen und da sollte schon an Pause gedacht werden und auch möglich sein. Pausenraum gibt es keinen, zumindest bei uns im Store nicht. Man muss sich irgendeine ruhige Ecke suchen. Leider auch nicht schön.

Kommunikation

Kommunikation Vorgesetzte und Mitarbeiter, naja. Das ist auf jeden Fall ausbaufähig.

Gehalt/Benefits

Man arbeitet zum Mindestlohn, was meiner Meinung, zu wenig ist. Man hat Verantwortung den Kunden gegenüber, man möchte seine Dienstleistung gut machen. Das sollte auch ordentlich vergütet werden. Versprochen wird einem ja auch bei Einstellung mehr Gehalt, wenn man dann piercen darf. Ist nie passiert.

Interessante Aufgaben

Das Piercen hat Spaß gemacht, genauso wie dwr Umgang mit Kunden. Das habe ich geliebt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael SchmidtGeschäftsführer

Vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback.
Es ist grundsätzlich erfreulich, wenn sich ehemalige Mitarbeitende im Nachhinein doch noch intensiver mit ihrem Arbeitsplatz auseinandersetzen. Erfahrungsgemäß wäre ein früherer Fokus auf konstruktive Lösungen im laufenden Arbeitsverhältnis allerdings oft der deutlich sinnvollere Weg gewesen. Dauerhafte Unzufriedenheit, gepaart mit wenig belastbaren Lösungsansätzen, hilft im Arbeitsalltag selten weiter. Umso sinnvoller wäre es gewesen, die eigene Rolle und den eigenen Anteil an der Entwicklung der Zusammenarbeit ebenfalls kritisch zu reflektieren. Leider driftet die Darstellung stattdessen erneut in die gewohnte Richtung ab: viel Unmut, wenig Selbstreflexion und kaum ein erkennbar konstruktiver Ansatz.

Zum Thema Gehalt
Dass in den Verbesserungsvorschlägen an erster Stelle das Gehalt genannt wird, ist selbstverständlich zulässig und zugleich durchaus aufschlussreich. Es zeigt regelmäßig sehr klar, wo der eigene Schwerpunkt liegt. Weniger überzeugend wird es allerdings dann, wenn parallel hohe Ansprüche an Vergütung erhoben werden, während es bei Themen wie Belastbarkeit, Entwicklung, Führungsakzeptanz und professionellem Umgang mit Rückmeldung erkennbar schwieriger wird.

Zur Einarbeitung und fachlichen Entwicklung
Die Schilderung, nach einer einzigen Onlineschulung werde man praktisch „einfach auf Kundschaft losgelassen“, ist in dieser Pauschalität erwartbar zugespitzt. Richtig ist vielmehr, dass fachliche Entwicklung immer den Übergang von Theorie in Praxis voraussetzt. Wer Verantwortung gegenüber Kundinnen und Kunden betont, sollte deshalb nicht nur hervorheben, was alles zu früh, zu viel oder zu schwierig gewesen sei, sondern idealerweise auch, welchen eigenen Beitrag zur fachlichen Entwicklung und zur operativen Stabilität wir tatsächlich erwarten durften.

Zum Umgang mit Führung
Auffällig ist, dass sich Ihre Kritik an mehreren Stellen weniger auf nachprüfbare Prozesse als auf die Person einer jüngeren Führungskraft konzentriert. Das ist insofern bemerkenswert, als Führungsverantwortung weder vom Lebensalter noch vom subjektiven Sympathieempfinden abhängt. Wer sich vorrangig daran stört, von einer jüngeren Vorgesetzten geführt zu werden, beschreibt damit unter Umständen weniger ein Führungsproblem als vielmehr ein persönliches Autoritätsproblem.

Arbeitsatmosphäre und Team
Interessant ist zudem, dass der Kollegenzusammenhalt nach Ihrer eigenen Darstellung „eigentlich top“ war und Probleme im Wesentlichen immer dort begannen, wo Führung, Struktur und Vorgaben eine Rolle spielten. Auch das ist ein durchaus aufschlussreiches Muster. Nicht jede Spannung im Arbeitsalltag ist automatisch ein Beleg für schlechte Führung. Mitunter ist sie schlicht die Folge davon, dass Erwartungen, Rollenverständnis und Leistungsrealität nicht sauber zusammenpassen.

Work-Life-Balance und Planbarkeit
Unsere Standorte arbeiten im Retail- und Centerumfeld, nicht in einem konfliktfreien Verwaltungsmodell mit dauerhaft statischen Abläufen. Wochenendarbeit, operative Anpassungen und dynamische Personaleinsatzplanung sind in solchen Strukturen weder überraschend noch Ausdruck eines Sonderproblems. Wer ein Arbeitsumfeld sucht, in dem möglichst wenig betriebliche Bewegung, wenig situative Anpassung und maximale Vorhersehbarkeit herrschen, wird in anderen Bereichen zweifellos passendere Rahmenbedingungen finden. Wir empfehlen hier den öffentlichen Dienst.

Pausen und Belastung
Sollte es in einzelnen Konstellationen zu organisatorischen Defiziten gekommen sein, kann und muss man solche Punkte konkret adressieren. Eine anonyme pauschale Gesamtabrechnung, in der persönliche Frustration, Einzelfallwahrnehmung und grundsätzliche Ablehnung von Führungsentscheidungen miteinander vermischt werden, ersetzt eine belastbare Einordnung allerdings nicht.

Zum Thema Respekt
Besonders bemerkenswert finden wir, dass Sie wiederholt auf das Alter anderer Mitarbeitender und der Führungskraft abstellen. Respekt, Professionalität und Zusammenarbeit hängen nicht vom Geburtsjahr ab. Altersbezogene Abwertungen wirken selten reflektiert und noch seltener geeignet, der eigenen Kritik zusätzliches Gewicht zu verleihen.

Gehalt, Entwicklung und Verantwortung
Der Wunsch nach besserer Vergütung ist nachvollziehbar. Ebenso nachvollziehbar ist allerdings auch die Erwartung eines Unternehmens, dass Entwicklung und Vergütung nicht allein eingefordert, sondern durch Leistung, Lernfähigkeit, Verlässlichkeit und professionelles Verhalten getragen werden. Genau dieser Zusammenhang scheint in Ihrer Bewertung an mehreren Stellen eher randständig behandelt zu werden.

Nicht jedes Arbeitsumfeld passt zu jeder Person. Nicht jede Person kommt mit Dynamik, Führungsstrukturen, Verantwortung und operativen Anforderungen gleichermaßen gut zurecht. Das ist nicht dramatisch, aber es sollte sauber eingeordnet werden. Ihre Bewertung vermittelt insoweit stellenweise weniger das Bild eines strukturellen Arbeitgeberproblems als vielmehr das einer persönlichen Überforderung mit Führung, Realität und Anforderungen des Arbeitsalltags.

Wir wünschen alles Gute für den weiteren Weg.

Toller Job mit starkem Team – leider bremsen Führung und Struktur das Potenzial

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Küstenjunge GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Was ich an meinem Job besonders schätze, ist die Möglichkeit zu piercen und mich dabei kreativ auszuleben. Der direkte Austausch mit unterschiedlichsten Menschen macht die Arbeit für mich spannend – kein Tag ist exakt wie der andere. Durch meine Zeit bei Glorious habe ich viele tolle Menschen kennengelernt und bin froh, einige von ihnen heute zu meinem engeren Freundeskreis zählen zu können.
Besonders positiv hervorzuheben ist zudem der starke Kollegenzusammenhalt. Der Umgang untereinander ist geprägt von Respekt, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung, wodurch auch anspruchsvolle Arbeitstage deutlich besser zu bewältigen sind.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und bieten neben dem Piercen durch Kundenkontakt sowie Tattoo-Beratungen ein spannendes Arbeitsumfeld mit Verantwortung. Vielfalt wird im Unternehmen sichtbar gelebt – unabhängig von Herkunft, Erscheinungsbild oder Identität erfährt man ein offenes und akzeptierendes Miteinander.
Auch Quer- und Wiedereinsteiger*innen erhalten faire Chancen. Besonders positiv erlebe ich die Store-Leitungen, die sich engagiert für ihre Teams einsetzen, ein offenes Ohr für Anliegen haben und häufig einen Großteil des Drucks abfangen. Darüber hinaus ist eine strukturierte fachliche Einarbeitung grundsätzlich vorgesehen und wird durch verpflichtende Schulungen ergänzt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Was ich im Arbeitsalltag als belastend empfinde, ist vor allem der dauerhaft hohe Druck sowie eine häufig unzureichende Kommunikation. Entscheidungen werden nicht immer transparent vermittelt, wodurch man sich wichtige Informationen teilweise selbst zusammensuchen muss.
Durch eine oft sehr knappe Personalplanung und wiederkehrende Ausfälle entsteht zusätzlich eine hohe Arbeitsbelastung. Kurzfristiges Einspringen gehört häufig dazu, und auch außerhalb der Arbeitszeit bleibt man gedanklich nicht selten im Job. Eine verlässliche Work-Life-Balance habe ich unter diesen Rahmenbedingungen bislang nur eingeschränkt erlebt.
Zudem habe ich den Eindruck, dass wirtschaftliche Kennzahlen einen sehr hohen Stellenwert einnehmen, wodurch für strukturierte Abläufe oder ausreichende Einarbeitungszeiten nicht immer genügend Raum bleibt. Auch Entwicklungsperspektiven wirken begrenzt und Karrierewege nicht immer ausreichend transparent.
Die anhaltende Belastung habe ich phasenweise als emotional fordernd erlebt. Gerade in einer Zeit, in der mentale Gesundheit eine immer größere Rolle spielt, hätte ich mir stellenweise mehr Sensibilität für diese Thematik gewünscht.

Verbesserungsvorschläge

Ich würde mir wünschen, dass transparente Kommunikation im Arbeitsalltag einen noch höheren Stellenwert erhält, sodass Entscheidungen und Veränderungen frühzeitiger und nachvollziehbarer vermittelt werden.
Ebenso könnte eine stabilere Personalplanung dazu beitragen, die Arbeitsbelastung langfristig besser zu verteilen und mehr Verlässlichkeit im Arbeitsalltag zu schaffen.
Gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung mentaler Gesundheit könnten Gespräche über Belastungen sowie präventive Maßnahmen einen größeren Raum einnehmen, um Mitarbeitende nachhaltig zu unterstützen und Überlastung vorzubeugen.
Darüber hinaus könnten eine stärkere Digitalisierung und optimierte Arbeitssysteme dabei helfen, Abläufe effizienter zu gestalten und den Arbeitsalltag spürbar zu erleichtern.
Zusätzlich würde eine noch sichtbarere Form der persönlichen Wertschätzung – etwa durch regelmäßiges positives Feedback, leistungsbezogene Anreize oder ergänzende finanzielle Leistungen – die Mitarbeitermotivation stärken und aus meiner Sicht zur langfristigen Bindung qualifizierter Mitarbeitender beitragen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist durch den hohen Arbeitsdruck sowie eine aus meiner Sicht unzureichende Kommunikation seitens der Geschäftsführung leider sehr angespannt. Wertschätzung in Form von persönlichem, ernst gemeintem Lob durch Vorgesetzte ist selten; stattdessen erfolgt Feedback überwiegend über allgemeine Rundmails mit standardisierten Formulierungen.
Positiv ist dafür der starke Zusammenhalt der Teams im den Shops. Kolleg*innen unterstützen sich gegenseitig und versuchen, auch in besonders stressigen Schichten gemeinsam das Beste aus der Situation zu machen.

Image

Aus meiner Sicht hat Glorious aktuell mit seinem Image zu kämpfen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Unzufriedenheit unter Mitarbeitenden vergleichsweise hoch ist, was sich unter anderem in einer spürbaren Fluktuation widerspiegelt.
Auch in öffentlich einsehbaren Bewertungen wird vereinzelt häufig wechselndes Personal thematisiert. Dies führt im Arbeitsalltag dazu, dass neue Kolleg*innen regelmäßig eingearbeitet werden müssen, was zusätzliche Ressourcen bindet.
In sozialen Medien bin ich zudem wiederholt auf kritische Stimmen gestoßen, die die Erfahrung oder Ausbildung der Piercer hinterfragen.
Da ich in unserem Store die praktische Schulung neuer Piercer*innen übernommen habe, kann ich die Ausbildungsqualität aus eigener Erfahrung einordnen. Neue Mitarbeitende werden sowohl theoretisch als auch praktisch auf ihre Aufgaben vorbereitet. Eine fundierte Einarbeitung benötigt jedoch Zeit, die im Arbeitsalltag nicht immer in ausreichendem Maß zur Verfügung steht.
Nach meiner Wahrnehmung liegt ein starker Fokus auf wirtschaftlichen Kennzahlen, wodurch strukturierte Ausbildungsphasen teilweise verkürzt werden. Dies kann dazu führen, dass neue Kolleg*innen früher eigenständig arbeit

Work-Life-Balance

Eine gesunde Work-Life-Balance habe ich in diesem Unternehmen nicht erlebt. Seit Beginn meiner Tätigkeit leidet mein Privatleben intensiv unter den Arbeitsbedingungen.
Durch chronische Unterbesetzung der Stores und häufige Ausfälle entsteht ein ständiger Druck, zusätzliche Schichten zu übernehmen. Überstunden fallen regelmäßig an und lassen sich nach meiner Erfahrung nur schwer oder gar nicht zeitnah ausgleichen.
Auch außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit bleibt man oft eingebunden – etwa durch Anrufe von weniger erfahrenen Kolleg*innen oder durch zahlreiche arbeitsbezogene WhatsApp-Gruppen.
Ich habe wiederholt Schichten gearbeitet, die ich persönlich als äußerst grenzwertig empfunden habe und die aus meiner Sicht nicht zu einer gesunden oder nachhaltigen Arbeitsbelastung beitragen.

Karriere/Weiterbildung

Die Aufstiegschancen bei Glorious wirken insgesamt eher begrenzt. Als Store-Mitarbeiter*in besteht im Wesentlichen die Möglichkeit, zur stellvertretenden Store-Leitung oder zur Store-Leitung aufzusteigen. Darüber hinaus können einzelne Store-Leitungen nach meiner Wahrnehmung Positionen wie Junior-Operations-Manager oder Operations-Manager erreichen. Diese Stellen sind jedoch nur in geringer Anzahl vorhanden und entsprechend selten verfügbar.
Zudem sind die konkreten Anforderungen und Kriterien für eine Beförderung für mich nicht ausreichend transparent, wodurch Karriereentscheidungen teilweise schwer nachvollziehbar erscheinen.
Auch im Bereich Fort- und Weiterbildung habe ich bislang nur wenige Angebote wahrgenommen. Neben verpflichtenden Schulungen wie der Piercing-Schulung sowie Unterweisungen zu Hygiene und Arbeitssicherheit sind mir aktuell keine weiteren strukturierten Entwicklungsmöglichkeiten bekannt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt bewegt sich nach meiner Erfahrung auf einem sehr niedrigen Niveau und orientiert sich im Wesentlichen an den gesetzlichen Mindestvorgaben. In Anbetracht der Verantwortung und der täglichen Anforderungen in den Stores empfinde ich dies als nicht angemessen.
Zusätzliche finanzielle Leistungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, Fahrtkostenzuschüsse oder relevante Bonusmodelle werden nicht angeboten. Auch die Urlaubstage entsprechen lediglich dem gesetzlichen Minimum. Durch die sechsmonatige Probezeit sowie die Tatsache, dass Samstage nahezu immer zur regulären Arbeitszeit gehören, bleibt zudem wenig finanzieller oder zeitlicher Ausgleich.
Positiv hervorzuheben sind Vergünstigungen bei Piercings und Schmuck sowie eine Materialpauschale für private Tattoos. Zudem besteht Zugriff auf Corporate Benefits, wobei die angebotenen Vorteile aus meiner Sicht nur begrenzt attraktiv sind.
Insgesamt trägt das Verhältnis zwischen Vergütung, Zusatzleistungen und Arbeitsbelastung nach meiner Wahrnehmung spürbar zur Unzufriedenheit im Team bei.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Thema Umwelt ist in dieser Branche insgesamt schwer einzuordnen. Beim Piercen und Tätowieren hat Hygiene oberste Priorität, weshalb viele Einwegprodukte verwendet werden müssen. Auch wenn die meisten Mitarbeitenden versuchen, mit Verbrauchsmaterialien möglichst sparsam umzugehen, entsteht dabei zwangsläufig eine erhebliche Menge an Müll.
Zusätzlich wird sehr viel Papier verbraucht, da zahlreiche Dokumente leider weiterhin ausgedruckt werden. Hier sehe ich deutliches Verbesserungspotenzial durch eine stärkere Digitalisierung von Prozessen – beispielsweise durch elektronische Einverständniserklärungen für Piercing- und Tattoo-Kund*innen, Terminbestätigungen per Mail, E-Bons oder digitale Hygiene- und Reinigungslisten.

Kollegenzusammenhalt

Auch wenn die Stimmung im Team in Bezug auf die Geschäftsführung nicht immer die beste ist, ist der Zusammenhalt unter den Kolleg*innen top. Ich habe durch meine Arbeit viele tolle Menschen kennenlernen dürfen, und im täglichen Miteinander begegnet man sich mit Respekt, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung.
Natürlich gibt es auch hier und da mal Reibungspunkte, doch insgesamt zeichnet sich das Team durch einen starken Zusammenhalt aus, welcher auch solche Situationen gut übersteht.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen ist nur schwer zu beurteilen, da es insgesamt kaum ältere Mitarbeitende in den Stores gibt. Selten findet man Kolleg*innen über 30, wodurch altersgemischte Teams kaum entstehen.
Neueinstellungen älterer Kolleg*innen kommen nur vereinzelt vor und bleiben nach meiner Erfahrung häufig nicht lange im Unternehmen, da der sehr hohe Arbeitsdruck, die schnelle Taktung und die allgemeine Arbeitsweise in den Stores stark auf jüngere Mitarbeitende ausgelegt zu sein scheint.
Die Tattoo-Artists sind da etwas vielfältiger im Alter, von Anfang 20 bis Ende 40 ist alles dabei. Diese beziehe ich in diese Bewertung jedoch bewusst nicht mit ein, da es sich hierbei um externe Mitarbeitende handelt.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten wirkt auf mich wenig authentisch. Transparente Ziel- oder Entwicklungsgespräche finden nach meiner Erfahrung nicht statt; zumindest habe ich in meiner bisherigen Zeit kein solches Gespräch erlebt. Erst nach mehrfachen Nachfragen sind zuständige Vorgesetzte zu einem kurzen telefonischen Austausch bereit.
In diesen Gesprächen muss man häufig selbst Entscheidungen ansprechen, die bereits getroffen wurden, ohne dass man zuvor ausreichend darüber informiert war. Informationen erhält man oft nur indirekt oder über andere Kolleg*innen, was die Situation zusätzlich erschwert.
Auf Rückfragen wird nach meiner Wahrnehmung selten verständnisvoll eingegangen. Stattdessen entsteht häufig zusätzlicher Druck, wodurch man sich eher entmutigt als unterstützt fühlt.
Positiv hervorheben möchte ich jedoch ausdrücklich die Store-Leitungen, die ich bisher kennengelernt habe. Sie kümmern sich engagiert um ihre Teams, fangen einen Großteil des Drucks von oben ab und haben stets ein offenes Ohr für Sorgen im Team. Wertschätzung wird hier spürbar gelebt – sei es durch persönliche Worte oder kleine Gesten wie Snacks.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen in den Stores empfinde ich insgesamt als in Ordnung, wobei es hier stark auf den jeweiligen Standort ankommt.
Jeder Store verfügt über separate, vollständig eingerichtete Piercingräume, einen vom Kundenbereich abgegrenzten Tattoo-Bereich, einen eigenen Sterilisationsbereich sowie ein kleines Lager. Einige Standorte besitzen zudem einen separaten Pausenraum. Ist dieser nicht vorhanden, gibt es meist eine kleine Ecke im Lager als Rückzugsort, was jedoch deutlich weniger angenehm ist.
Da sich viele Stores in Einkaufszentren befinden, fehlt es häufig an Tageslicht und frischer Luft. Zudem kommt es vereinzelt zu Problemen mit der Heizung, wodurch es insbesondere in den kälteren Monaten unangenehm werden kann. Nach meiner Erfahrung hat der Arbeitgeber hier jedoch zeitnah reagiert und den Kontakt zu den zuständigen Stellen gesucht, auch wenn die Einflussmöglichkeiten aufgrund der Centertechnik begrenzt sind.
Verbesserungsbedarf sehe ich vor allem bei der technischen Ausstattung, die in manchen Stores etwas veraltet oder nur teilweise funktionstüchtig ist. Digitale Arbeitsprozesse werden durch die Nutzung mehrerer paralleler Systeme und Anwendungen unnötig komplizier

Kommunikation

Wie bereits zuvor erwähnt, ist die interne Kommunikation aus meiner Sicht nur sehr eingeschränkt vorhanden. Nur die Store-Leitung hat einmal pro Woche ein Meeting; das restliche Team wird anschließend entweder durch die Store-Leitung selbst oder über eine allgemeine zusammenfassende Rundmail informiert.
Diese Informationen beschränken sich meist auf allgemeine Zielvorgaben wie höhere Verkaufszahlen, mehr Umsatz und gesteigerte Leistung, ergänzt durch kurze, standardisierte Motivationssätze wie „Ihr rockt das!“.
Darüber hinaus werden Mitarbeitende nur selten transparent über Entscheidungen oder Veränderungen informiert. Kündigungen während der Probezeit erfolgen teilweise kurzfristig und ohne vorherige persönliche Rückmeldung. Auch eingebrachtes Feedback sowie Ideen oder Sorgen von Mitarbeitenden stoßen nach meiner Wahrnehmung auf taube Ohren.

Gleichberechtigung

Positiv hervorzuheben ist, dass Quer- und Wiedereinsteiger*innen die gleichen Chancen erhalten wie alle anderen. Ebenso wird nach meiner Erfahrung kein Unterschied aufgrund von Hautfarbe, äußerem Erscheinungsbild, alternativer Selbstdarstellung oder Zugehörigkeit zur LGBTQIA+ Community gemacht.
In meiner Zeit bei Glorious bin ich mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt gekommen, was ich in dieser Form aus früheren Arbeitsverhältnissen nicht kannte und daher umso mehr schätze. Auch der Großteil der Mitarbeitenden in den Stores ist weiblich gelesen.
Auffällig ist jedoch, dass Führungspositionen überwiegend von männlich gelesenen Personen besetzt sind. Ob dies strukturelle Gründe hat oder andere Ursachen, kann ich nicht beurteilen und möchte ich auch nicht unterstellen, es hinterlässt jedoch einen ambivalenten Eindruck im Hinblick auf Gleichberechtigung.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben und die eigentliche Arbeit empfinde ich als sehr interessant. Sowohl das Piercen als auch die Arbeit mit Kund*innen bereiten mir viel Freude. Auch die Tattoo-Beratungen sowie die Organisation und Koordination von Tattoo-Terminen für die Artists sind abwechslungsreich und machen Spaß.
Reinigungs- und Hygienearbeiten gehören selbstverständlich dazu, wenn man in einem hygienischen Bereich arbeitet, und sind für mich kein negativer Aspekt - da ich tatsächlich auch ganz gerne putze.
Was die Tätigkeit jedoch deutlich anstrengender macht, ist das ständige Nachhalten und Dokumentieren nahezu jedes einzelnen Arbeitsschritts, etwa durch Fotos in Gruppen oder das tägliche Ausfüllen zahlreicher Listen. Dadurch fühlt man sich dauerhaft kontrolliert, was den positiven Eindruck der Aufgaben teilweise trübt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael SchmidtGeschäftsführer

Vielen Dank für das ausführliche Feedback und die offenen Worte.
Wir schätzen es sehr, wenn Mitarbeitende sich so intensiv mit ihrem Arbeitsplatz auseinandersetzen, auch wenn sich dabei gelegentlich zeigt, dass Wahrnehmung und Realität nicht immer deckungsgleich sind.

Zum Thema dauerhaft hoher Druck
Im klassischen Retail und Centerbetrieb konzentriert sich das Arbeitsaufkommen erfahrungsgemäß auf Abende und Wochenenden. Außerhalb dieser Zeiten beschreiben viele Mitarbeitende den Alltag eher als angenehm ruhig, manche würden fast sagen urlaubsähnlich.

Einspringen, Unterbesetzung und Low Performer
Dass leistungsstarke Teammitglieder für dauerhaft schwache Performance anderer einspringen müssen, ist weder gewünscht noch Zielbild. Genau deshalb arbeiten wir konsequent daran, Teams künftig stärker leistungsorientiert aufzustellen.

Work Life Balance versus Work Life Blending
Unsere Führungskräfte inklusive Geschäftsführung leben Erreichbarkeit und Verantwortung selbstverständlich vor. Wer hingegen eine strikte Trennung im Sinne von 9 to 5 ohne jede Überschneidung bevorzugt, findet dafür in Deutschland hervorragende Alternativen.
Eine Tätigkeit in der Stadtverwaltung bietet hier erfahrungsgemäß sehr stabile Rahmenbedingungen, klare Arbeitszeiten und ein Umfeld, das perfekt zu diesem Wunschprofil passt. Das ist ausdrücklich nicht negativ gemeint, sondern schlicht der Hinweis, dass unterschiedliche Menschen zu unterschiedlichen Arbeitswelten passen.

Überstunden und Belastung
Unsere internen Kennzahlen zeichnen hier ein deutlich anderes Bild. Sollten in einzelnen Stores Abweichungen auftreten, ist dies primär ein Thema der jeweiligen Shop Leitung und nicht einer anonymen Gesamtbewertung.

Kommunikation bei 33 Standorten und über 220 Mitarbeitenden
Gesetzliche Vorgaben, wirtschaftliche Steuerung und operative Entscheidungen lassen sich organisatorisch leider nur bedingt im Stuhlkreis lösen. Hier sind klare Führungsstrukturen notwendig und genau dafür gibt es Shop und Operations Leitungen.

Wirtschaftlichkeit
Als Unternehmen verfolgen wir naturgemäß das Ziel, wirtschaftlich zu arbeiten. Alternativmodelle wie Vergütung in Piercingkugeln wurden intern kurz diskutiert, konnten sich jedoch überraschenderweise nicht durchsetzen.

Dokumentations und Hygienepflichten
Diese ergeben sich weniger aus Kreativität der Geschäftsführung als vielmehr aus Infektionsschutzgesetz und Hygieneverordnungen. Wir geben zu, Gesetze können manchmal erstaunlich wenig Sinn für künstlerische Freiheit haben.

Gehalt und Urlaub
Ungelernten Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern nach kurzer Einarbeitung leistungsabhängige Gehaltssteigerungen zu ermöglichen, halten wir weiterhin für ein faires Modell. Und ja, 24 Urlaubstage statt der gesetzlichen 20 bleiben für uns ebenfalls ein eher ungewöhnlicher Ausdruck mangelnder Wertschätzung.

Karrierechancen
Offene Positionen existieren. Sie zu besetzen setzt allerdings wenig überraschend entsprechende Leistung voraus.

Gleichberechtigung in Führung
Mit über 70 Prozent weiblichen Führungskräften sehen wir uns hier tatsächlich eher auf der Seite der Lösung als des Problems.

Abschließend bleibt
Nicht jedes Arbeitsumfeld passt zu jeder Lebensvorstellung und das ist vollkommen in Ordnung. Wichtig ist nur, den Ort zu finden, an dem Erwartungen, Leistung und Rahmenbedingungen wirklich zusammenpassen.

Und für alle, die sich maximale Planbarkeit, klare Zeiten und minimale betriebliche Dynamik wünschen, gilt weiterhin unser ernst gemeinter Hinweis
Die Stadtverwaltung sucht regelmäßig motivierte Mitarbeitende.

Lauft so weit es geht

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Küstenjunge GmbH in Köln gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Vergisst es

Image

Jedes mitarbeitet war bisher froh hier raus zu sein

Work-Life-Balance

Viele Krankheitsfälle Überstunden wurden nicht ausgezahlt dazu wurde noch gesagt ich hätte minus Stunden wo von vorne bis hinten keinen Sinn ergibt

Karriere/Weiterbildung

Wenn was frei wird

Kollegenzusammenhalt

Ich habe meine Kollegen geliebt

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es nicht

Vorgesetztenverhalten

Mehr als frech man meldet sich krank und wird angeschrien und mit einer Kündigung wird auch gedroht

Arbeitsbedingungen

Katastrophe es gibt Tage da arbeitest du alleine ohne Pause

Kommunikation

Außer das man in 1000 Gruppen ist über die man irgendwann den Überblick verliert

Gleichberechtigung

Könnt ihr hier vergessen
Ich weis mehr als ich hier sage
Aber als Frau habt ihr keine Chance hier

Interessante Aufgaben

Außer dem Piercen nichts


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Michael SchmidtGeschäftsführer

Vielen Dank für diese äußerst dramatische und emotionale Bewertung.

„Lauft so weit es geht“ klingt eher nach einem Kinotrailer als nach einer sachlichen Arbeitgeberbewertung – passt aber vermutlich besser zur gewählten Tonlage als zu den tatsächlichen Gegebenheiten.

Die Behauptung, „jeder Mitarbeitende sei froh hier raus zu sein“, ist in dieser Pauschalität schlicht falsch. Amüsanterweise erreichen uns wöchentlich Mails und WhatsApp-Nachrichten von Leuten, die zurück möchten, da sie gemerkt haben, wie gut es doch war. Aber aus der Ferne ist das Gras woanders immer grüner.

Unsere langjährigen Teammitglieder, darunter Kolleg*innen unterschiedlichsten Alters, sprechen eine andere Sprache. Unsere älteste Kollegin ist Mitte 50. Das nur zur Einordnung der Aussage „Umgang mit älteren Kollegen gibt es nicht“.

Zum Thema Überstunden und „Minusstunden, die keinen Sinn ergeben“: Arbeitszeiten werden dokumentiert und sind für jede*n einsehbar. Zahlen basieren auf Systemen, nicht auf Gefühlen. Wer Einblick möchte, bekommt ihn.

Dass bei Krankmeldungen „geschrien und mit Kündigung gedroht“ werde, weisen wir entschieden zurück. Krankmeldungen werden professionell behandelt.

„Als Frau habt ihr keine Chance“ ist ebenfalls eine bemerkenswerte Aussage – insbesondere in einem Unternehmen, in dem ein Großteil der Führungs- und Fachpositionen weiblich besetzt ist.

Ja, wir arbeiten leistungsorientiert. Ja, wir erwarten Professionalität. Und ja, das ist nicht für jede Person das richtige Umfeld. Das ist jedoch kein Missstand, sondern eine Frage der persönlichen Passung.

Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute – offenbar war es für beide Seiten die richtige Entscheidung, getrennte Wege zu gehen.

Wir setzen auf Transparenz

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