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GÖK 
Consulting 
GmbH
Bewertung

Ein Wunder wie sich der Laden zusammenhält. Demotivierend und Rückständig in nahezu allen Bereichen!

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich habe durch den Arbeitgeber gelernt, wie ich nicht behandelt werden möchte!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dieser Arbeitgeber vereint alles, was ein negatives Beispiel ausmacht: Eine Atmosphäre der Angst, chaotische und demotivierende Kommunikation, toxisches Vorgesetztenverhalten und eine groteske Ungleichbehandlung. Kollegen wechseln in hoher Frequenz, zugesagte Arbeitsbedingungen werden gebrochen, und das öffentliche Image wird künstlich durch manipulierte Bewertungen hochgehalten. Wer hier anfängt, wird nicht gefördert, sondern verheizt.

Verbesserungsvorschläge

Sich mal wirklich mit den internen Problemen auseinandersetzten und nicht immer versuchen andere dafür Verantwortlich zu machen.

Arbeitsatmosphäre

Offene Kommunikation existiert praktisch nicht mehr, da jedes Wort entweder auf die Goldwaage gelegt oder später gegen einen verwendet wird. Viele Mitarbeiter schweigen lieber, anstatt sich frei zu äußern, ein Klima, das jede Form von Teamgeist und Kreativität im Keim erstickt. Man hat permanent das Gefühl, auf einem Schießstand zu stehen: ein falscher Schritt, und man wird zur Zielscheibe. Von einer vertrauensvollen oder gar wertschätzenden Arbeitsumgebung kann hier keine Rede sein.

Kommunikation

Die Kommunikation war mit Abstand der größte Schwachpunkt! Chaotisch, unklar und in jeder Hinsicht zermürbend. Schwammige Aussagen führten zu noch schwammigeren Aufgabenstellungen, und wehe, man interpretierte etwas nicht exakt nach den unausgesprochenen Vorstellungen der Leitung. Statt konstruktiver Klärung folgten endlose, demotivierende Revisionsschleifen, die Projekte nicht nur lähmten, sondern teilweise völlig zum Stillstand brachten. Am Ende wurde die Schuld dafür natürlich nicht bei der Führung gesucht, sondern bequem auf neue Mitarbeiter abgewälzt, Menschen, die nach einer kurzen Einarbeitungszeit sofort mit hohen Arbeitsstunden verheizt wurden. Ein Paradebeispiel dafür, wie Kommunikation nicht sein darf.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen selbst waren durchweg freundlich und bemüht, soweit man sie überhaupt kennenlernen konnte. Leider bestand das Team praktisch aus einer Dauer-Rotation. Ein echtes Miteinander konnte so nie entstehen, da man ständig damit beschäftigt war, sich von den Nächsten zu verabschieden oder neue Gesichter einzuarbeiten. Nach einem halben Jahr Arbeitszeit gehörte ich bereits zu den eingesessenen Mitarbeitern. Diese unfassbar hohe Fluktuation spricht eine deutliche Sprache und ist der unübersehbare Beweis für die Zustände im Unternehmen.

Work-Life-Balance

GöK: Was ist Work-Life-Balance?

Vorgesetztenverhalten

Der Umgang durch Vorgesetzte war für mich einer der belastendsten Punkte. Ich hatte wiederholt den Eindruck, dass Aussagen nicht transparent waren, Kritik unsachlich formuliert wurde und Mitarbeitende fachlich abgewertet wurden. Diese Erfahrungen traten so häufig auf, dass sie für mich nicht mehr wie einzelne Missverständnisse wirkten, sondern wie ein strukturelles Führungsproblem. Führung bedeutet hier nicht, Mitarbeiter zu unterstützen oder zu entwickeln, sondern sie kleinzuhalten, zu verunsichern und öffentlich bloßzustellen. Respekt, Fairness oder gar Ehrlichkeit sind Fremdwörter. Statt Orientierung und Rückendeckung gab es nur Manipulation, Schuldzuweisungen und Erniedrigungen. Ein Führungsstil, der mehr mit Machtmissbrauch als mit Leitung zu tun hat.

Interessante Aufgaben

Der einzige Lichtblick waren tatsächlich die Aufgaben selbst: inhaltlich interessant, abwechslungsreich und fachlich durchaus herausfordernd. Schade nur, dass diese positiven Aspekte im giftigen Umfeld vollkommen untergingen. Was eigentlich motivierend wirken könnte, verkommt in dieser Firma zur Nebensache.

Gleichberechtigung

Von Gleichberechtigung kann hier keine Rede sein. Es könnte möglicherweise so sein, dass der Austausch zwischen Führungsebene und einzelnen Mitarbeitenden unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Während diese wenigen in Watte gepackt werden, gilt der Großteil der Belegschaft als austauschbare Masse verheizt, verhemmert und im Zweifel sofort ersetzbar.

Arbeitsbedingungen

Besonders bezeichnend ist der Umgang mit Überstunden und Homeoffice: Eine Auszahlung von Überstunden bleibt meist nur ein Lippenbekenntnis, real passiert nichts. Und statt „Homeoffice“ spricht man lieber von „mobilem Arbeiten“. Der Effekt: maximale Flexibilität für das Unternehmen, null Verlässlichkeit für die Mitarbeiter. Arbeitsbedingungen, die nur auf dem Papier existieren, aber in der Realität verkommen.

Image

Das nach außen transportierte Image ist nichts weiter als eine Fassade. Das beste Beispiel liefert diese Plattform selbst: Echte, kritische Stimmen verschwinden regelrecht im Rauschen einer Flut an offensichtlich geschönten Bewertungen. Kaum erscheint eine ehrliche, negative Einschätzung, folgt wie auf Knopfdruck eine übertrieben positive, geschrieben aus purer Angst, nicht in Ungnade zu fallen oder schlicht zur Schönfärberei. Vor anstehenden Abstimmungen für Auszeichnungen geschieht das Gleiche: Plötzlich wimmelt es von Lobeshymnen, die mit der Realität nichts gemein haben.

Karriere/Weiterbildung

Beim Thema Weiterbildung klaffen Anspruch und Wirklichkeit deutlich auseinander. Fortbildungen wirken dadurch weniger wie Förderung, sondern eher wie eine zusätzliche private Verpflichtung.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.