8 von 29 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Veränderungen, modernisierung...
Gibt immer jemand, der gegen den Strom schwimmt - wie in jedem Unternehmen.
Mit dem Wechsel der Früh- und Spätschicht ist genug Freizeit da. Klar klappt es hier und da mal nicht und es gibt Planänderungen, aber es wird ziemlich schnell ein Ausgleich gesucht und gefunden.
Ausbilderschein muss leider Großteils von einem selbst übernommen werden.
Durch TGTG und der Tafel sehr Umweltbewusst, jedoch muss die Ki noch ein wenig reinkommen.
Wie schon erwähnt, gibt es immer jemand, der gegen den Strom schwimmt.
Veränderungen sind schwierig anscheinend.
Vom Chef bin ich sehr überzeugt, freundlich und versucht es einem auch recht zu machen. Jedoch gibt es eine weitere Vorgesetzte, die bei erhöhter Temperatur meinte, es würde Leitungswasser geben, was reinzufällig kalt aus dem Hahn kommen würde; das hat mich sehr enttäuscht.
36°C Grad und es wird noch heisser...
Kommunikation hauptsächlich über die Bezirksleitung und dem Büro.
Einige bekommen mehr Geld für weniger arbeit.
Viele Änderungen, es wird nie langweilig.
Leider nichts gefunden!
Wo soll man anfangen? Dieser Arbeitgeber ist ein Albtraum. Punkt.
Arbeitszeiten & Stress: Vertragsstunden sind hier nur 'ne Zahl. In Wahrheit kloppst du Stunden ohne Ende. Der Stresslevel? Am Limit. Man ist ständig unterbesetzt (oft alleine oder zu zweit), und die 'erste Kraft' macht pünktlich um 10 den Abflug, egal wie voll der Laden ist – Hauptsache, Stunden sparen! Ergebnis: Du rennst dir die Füße platt für nichts. Weil mit dem erarbeiteten Umsatz sind Sie nie zufrieden, egal wie hoch und toll er einem erscheint.
Einarbeitung: Die Einarbeitung ist genauso ein Witz. Man kommt zu "Teamtrainern" in die Filiale, die nur noch zusätzlichen Druck machen, statt richtig einzuarbeiten. Keine Sorge, hält man dem Druck nicht stand bleibt man trotzdem, denn es wird alles eingestellt was sich bewirbt, es regen sich dann einfach nur alle darüber auf und reden schlecht hinter dem Rücken - mehr passiert nicht. Gekündigt oder gehen gelassen, werden nur die "guten" Kräfte. Aber die meisten gehen gleich wieder freiwillig!
Empfehlung: Absolut NICHT zu empfehlen! Wer hier anfängt, ist selbst schuld und tut sich keinen Gefallen. Purer Stress, miese Bezahlung, null Respekt, keine Pausen und Chefs, denen die Mitarbeiter völlig egal sind. FINGER WEG von diesem Laden! VORSICHT - Diese Firma geht über Leichen!
Kurz und Knapp - Alles!
Die Stimmung im Team ist komplett am Boden, weil jeder nur noch kaputt vom Stress ist. Das zieht die ganze Mannschaft runter!
Schlecht - In der Freizeit geht andauernd das Handy weil man wieder einspringen muss oder die Gruppen in Signal, die vollgeballert werden mit Nachrichten und "Neuerungen".
Hohe Retouren durch KI-Bestellungen, die fast 1:1 komplett in der Tonne landen. Das ist kein Problem - möchte man aber mal 0,50€ mehr Lohn haben, schauen Sie einen an, als wenn man gerade frisch vom Mond auf der Erde gelandet ist.
Man kann nur hoffen sich schnell immer weiter weg zu bilden, um schnell weg zu kommen!
Gut, weil man im selben Boot sitzt und das gleiche Leid teilt - das schweißt zusammen.
Die meisten älteren Kollegen die anfangen kündigen auch gleich wieder, weil Sie dem Stress und der Arbeitsbelastung kaum standhalten können.
Welche Vorgesetzten? Wenn man hier die "Bezirksleiter" und "Teamtrainer" meint: Lächerlich. Keine Ahnung von Führung, können nur anpampen und Respektlosigkeit ist an der Tagesordnung. Null Unterstützung. Nur Druck von oben - nichts auf Augenhöhe.
Krankheit ist verboten: Wenn du krank wirst, fängt der Ärger erst richtig an. Probleme mit dem Geld, du sollst zur Krankenkasse rennen und dich "begutachten" lassen - solange wird der Lohn einbehalten. Und der Gipfel der Dreistigkeit: Du sollst deinen Ersatz selbst suchen, selbst wenn du im Krankenhaus liegst! Findest du niemanden, wird dir gedroht, dass du TROTZ KRANKSCHREIBUNG (AU) kommen musst. Unfassbar! Von den Gesetzen mal ganz abgesehen, die werden eh nicht beachtet.
Pausen? Fehlanzeige! Wenn du dich mal kurz setzen willst, wirst du sofort wieder rausgezerrt, um Frühstücke zu machen oder Kunden zu bedienen. Durchgehende Pausen gab's quasi nie. Rechtlich sehr fragwürdig. Aber bekommt ja keiner mit, denn die Pause (z.B. 30 min) wird automatisch abgezogen, auch wenn man nur 3 Minuten gesessen hat. Dem tollen Stempelsystem, dass nur zugunsten des Arbeitgebers arbeitet, sei Dank!
Leider kann ich das nicht richtig beurteilen - "Bezirksleiter, Filialleiter, Büro, etc. ist kaum erreichbar oder gehen einfach nicht dran und wenn sind alle immer im Stress und man wird abgewürgt!
Bezahlung: Für den Stress und die Stunden die man kloppt ist die Bezahlung ein schlechter Witz. Unterirdisch ist noch geschmeichelt.
Eigentlich sehr gut - denn fast alle Mitarbeiter werden gleich schlecht behandelt!
(Interessante) Aufgaben kommen immer mehr dazu, aber Personal und Zeit bleiben gleich bzw. weniger. Ständig musst du einspringen, und dann stehst du allein am Sonntag im Café mit Kundenschlangen, die sich bis zur nächsten Straße ziehen. Die "Führung" interessiert es nicht, wie auch? - am Wochenende erreicht man eh niemanden!
Hier ist der Mensch wichtig - und das merkt man auch!
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr positiv und locker.
Die Kolleginnen und Kollegen sind freundlich und hilfsbereit, und der Umgang miteinander ist immer respektvoll.
Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit, auch von zu Hause aus zu arbeiten, ermöglichen es, berufliche und private Verpflichtungen gut miteinander zu vereinbaren.
Teamarbeit wird großgeschrieben und es herrscht ein starkes Wir-Gefühl. Egal ob bei Projekten, in der täglichen Arbeit oder bei gemeinsamen Aktivitäten außerhalb der Arbeit. Neue Mitarbeiter:innen werden herzlich aufgenommen und direkt integriert, was die Eingewöhnung sehr leicht macht.
Die Führungskräfte sind alle offen und herzlich im Umgang mit den Mitarbeitern. Sie geben einem nicht das Gefühl, "unter" Ihnen zu stehen. Sie fördern einen und motivieren dich bei deinen Aufgaben.
Hier lebt man die Du-Kultur - egal ob Führungskräfte oder Kollegen.
Hier hat man direkt das Gefühl zur "Goeken Familie" zu gehören.
Alles läuft über kurze Wege und man bekommt jede wichtige Info die man braucht sehr schnell. Zudem werden gute Leistungen anerkannt und gewürdigt, was die Motivation und Zufriedenheit erheblich steigert.
Die Aufgaben sind sehr vielfältig und immer interessant. Ich durfte hier schon unglaublich viel Neues lernen und entwickle mich dadurch auch immer weiter.
Den Mitarbeiterrabatt
Bei 6-wöchiger Krankheit ruft die Chefin persönlich dich an
Die Ausstattung, das Gehalt für die Maloche (!!!)
Die Einstellung zu kranken Mitarbeitern
Bei 6-wöchiger Krankheit ruft die Chefin dich persönlich an (erstmal nett) und quetscht dich dann aus, warum du denn krank bist und wann du wieder kommst...
Bei Unmut in der Filiale muss die Bezirksleitung ALLE Mitarbeiter*innen der Filiale befragen. Oft wird der Unmut durch Kolleg*innen ausgelöst, die als Sprachrohr zur Bezirksleitung fungieren, aber Intrigen schmieden, um selbst gut dazustehen.
Kommt immer drauf an, mit wem man arbeitet. Es gibt Kolleg*innen mit denen es Spaß macht und wieder andere, die absolut nur am meckern sind.
Cool, modern und nachhaltig.
Wer krank ist, muss trotzdem arbeiten kommen. Wo soll man sonst Personal her kriegen? Teilweise wefden die Kolleg*innen laut angegangen, ob es denn wirklich deren Ernst sei, dass sie schon wieder krank sind. Kolleg*innen kommen zur Arbeit und fühlen sich während der Schicht krank, diese werden angeschrien (live erlebt), dass sie sich gefälligst zusammenzureißen haben. Kolleg*innen kommen krank mit Fieber, Husten, Schnupfen, Bandscheibenvorfällen, Migräne etc. zur Arbeit, weil von der Bezirksleitung nur Druck kommt. Schließlich sind 30 Tage Krankheit im Jahr ein Kündigungsgrund und das wird auch jedem neuen Mitarbeiter so gesagt.
Angeblich kann man schnell aufsteigen, habe noch niemanden "schnell" aufsteigen sehen
Man wird zum Mindestlohn eingestellt, allerdings werden langjährige Mitarbeiter in einer Führungsposition (wir reden hier von 18 Jahren Betriebszugehörigkeit - inkl. Ausbildung - seit 3 Jahren Führungsposition) mit einer 20-Euro-Prämie zum 15-jährigen Jubiläum und 14 Euro Stundenlohn abgespeist. Es gibt kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, geschweige denn eine Inflationsprämie o. Ä.
Goeken backen bietet togood2go an
Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt nur wenige, auf die man sich wirklich verlassen kann.
Kann ich nicht beurteilen. Die älteste Mitarbeiterin, die ich kenne, ist Ende 40 und die wird (leider) bevorzugt behandelt.
Unterirdisch! Solange man sich gut mit der GF und der Bezirksleitung stellt ist alles gut. Bezirksleitung fixiert sich auf ein Kolleg*in und glaubt alles, was man ihr sagt. Gute Kolleg*innen sollen versetzt oder gekündigt werden, sobald Ersatz gefunden wird...
Alte Ausrüstung. Viele Filialen bekommen nur ein Facelift, um moderner auszusehen, fallen aber auseinander, wenn man die Schränke mal auf macht. Die Böden in den älteren Filialen sind nicht mehr sauber zu kriegen, die müsste man raus reißen und neu verlegen. Seit 2 Jahren ist von 4 Öfen einer komplett defekt und in 2 weiteren funktioniert das Licht nicht. Spülmaschinen laufen aus, es schimmelt und heißes Wasser kommt schon lange nicht mehr aus dem Hahn. Es dauert ewig, bis mal ein Handwerker kommt.
Von oben nach unten wird nur mit bestimmten Personen gesprochen. Infos werden teilweise nicht an Filialleitungen weitergegeben, stattdessen werden Mitarbeiter über Neuerungen in Kenntnis gesetzt, die den Bezirksleitern grün sind. Persönliche Dinge werden weiter getratscht (Infos über Abmahnungen, Krankheitsgründe, etc.).
Von unten nach oben wird einem leider wenig Glauben geschenkt.
Es gibt wenig Männer im Verkauf, zu 90 % sind es Frauen.
Kommt ganz auf die Filiale an. Es gibt tolle Cafés, die arbeitstechnisch etwas anspruchsvoller sind. Aber im Endeffekt kann jeder im Verkauf anfangen.
Alles ist super
Sich Mal nachts mehr sehen lassen
Einfach super
Wird drauf geachtet
Durch Nachtarbeit total gegeben
Bestimmt möglich, wenn man es möchte
Mindestlohn am anfang
Wird drauf geachtet
Ist immer da
Sehr gut
Ist sehr gut
Ich finde sie super
Klappt perfekt
Man wird gleich behandelt
Die Abläufe sind halt immer gleich
Nichts, aber auch rein gar nichts.
Leider ist viel Potential und Wissen in den letzten Jahren gegangen worden. Vielleicht sollte sich Canon Gedanken darüber machen, ob man statt einem gut funktionierendem Team (welches nebenbei unsinnigerweise schon einmal komplett ausgetauscht wurde) nicht doch einmal über den Trainer sprechen sollte.
Das EINZIGE was wirklich gut ist.
Was für ein Verhalten?
Wahrlich sind hier die unfähigsten Führungskräfte Deutschlands vereint, wobei das Wort Unfähigkeit nicht ansatzweise stark genug ist, um den Grad der vorhandenen Inkompetenz dieser Personen zu beschreiben. Der Begriff Kindergarten ist die zutreffendste Aussage, um das Konstrukt plastisch darstellbar zu machen. Ob es nun um die Rechtschreibung im Rahmen der Unternehmenskommunikation geht, oder weiterführend um die soziale Fähigkeit im Umgang mit Mitarbeitern, spielt sich dies leider auf einem niedrigen Vorschulklassenniveau ab, wobei in diesem Fall Kindern eine höhere Empathie zugesprochen werden kann. An dieser Stelle einen schönen schönen Gruß seitens Laurence J. Peter.
Der o.g. Umstand hat dazu geführt, dass die Goeke Gmbh seitens des Mutterkonzerns Canon zu Grabe getragen wurde, ohne die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Hier stellt sich die Frage, ob dies dem Mutterkonzern egal ist oder war, obwohl Verantwortung ein elementarer Bestandteil der Unternehmensphilosophie "Kyosei" ist.
Als Teil eines traditionsreichen Unternehmens, welches eine Institution im Raum Dortmund war und nun leider Geschichte ist, ist man nicht nur über den nicht vorhandenen betriebswirtschaftlichen Sachverstand der Goeke Führungsetage überrascht, sondern vielmehr über die Blindheit Canons in Richtung seiner damals inthronisierten und immer noch aktiven Individuen enttäuscht.
Wann wird hier endlich reagiert und die entsprechende Konsequenz dieser Misere gezogen?
Die Uhr tickt...leider anscheinend nur für die Mitarbeiter.
Nahezu nichts.
- das Verhalten gegenüber den Mitarbeitern (keinerlei Wertschätzung - wenn du nicht funktionierst, fliegst du. Zur Not wird mit Konsequenzen gedroht.)
- Vorgesetzte sind nicht in der Lage einen Mitarbeiter zu entwickeln und mit ihm gemeinsame Ziele zu setzen.
- Interesse an den Mitarbeitern wird nur vorgespielt. (Mitarbeiter im Vertrieb sind nur bei ausstehenden Projekten interessant)
....
Um im Fußball Jargon zu bleiben:
Wenn eine Mannschaft im Abstiegskampf ist und keine Verbesserung eintritt, wird in der Regel nicht die gesamte Mannschaft ausgetauscht, sondern man schaut sich nach neuen Trainern um.
Zum Betriebsklima wird seitens des Arbeitgebers nahezu nicht unternommen. Nahezu deswegen, weil es 1-2 mal im Jahr eine "wir haben uns alle so lieb" Veranstaltung gibt, dort steht jedoch nicht de Mitarbeiter im Fokus, sondern der Kunde.
Ich würde das Unternehmen nur empfehlen, wenn man keinerlei Erwartung an eine partnerschaftliche und seriöse Zusammenarbeit hat. Man kann zu dem Unternehmen keinerlei Beziehung aufbauen, da es rein um die erbrachten Umsatzleistungen geht und der Arbeitgeber nichts dafür tut, dass man ein Zugehörigkeitsgefühl für das Unternehmen entwickelt. Der Mitarbeiter ist eine kleine Nummer und kann jederzeit ausgetauscht werden. (Dies wird auch offen kommuniziert.)
Bei der Urlaubsplanung gab es noch keinerlei Probleme.
Das soziale Engagement (für die Homepage und die PR) ist vorhanden. Ebenso steht der Umweltschutz absolut im Fokus, die Goeke GmbH ist climatePartner.
Eine Sache gibt es die funktioniert: Der Zusammenhalt unter den Kollegen!
Ein Stern ist leider zuviel, da es an eigentlich an allem mangelt: Authentizität, Empathie, Führungskompetenz allgemein, sowie Sozialkompetenz sind nicht vorhanden. Aber: Hauptsache man verkauft sich gut im Konzern. (Canon)
Die Arbeitsbedingungen haben ebenfalls keinen einzigen Stern verdient, die Büros haben ihre (erfolgreichen) Zeiten schon einige Jahre hinter sich. Wohlfühlen IST ein Fremdwort. Die Toiletten sind widerlich. Im Sommer herrschen in den Büros regelmäßig über 26Grad, da es keinerlei Belüftung und Klimaanlage gibt, dies ist ein Fall für den Betriebsrat! Lüften kann man aber nicht, da die B1 zu laut ist.
Es gibt regelmäßige Meetings, diese sind jedoch ohne Plan. Es werden Entscheidungen getroffen, die im Nachgang häufig wieder umgeworfen werden.
Die Arbeit kann selbst eingeteilt werden, auch wenn teilweise offensiv Überstunden (unvergütet) gefordert werden. Auf die Ausgestaltung der Arbeit kann keinerlei Einfluss genommen werden, da Ideen und Vorschläge geblockt werden. Man arbeitet lieber wie zur Zeiten der Einführung der ersten IT-Infrastrukturen.
Eine uralte Weisheit der Dakota-Indianer besagt:
"Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab."
Diese Einstellung ist geprägt von Resignation und Passivität und damit kein Vorbild für uns. Na ja, was verstehen die Sioux auch schon von Pferden?
Da sind wir weiter. Wir als hochqualifiziertes Führungspersonal in der kommunalen Verwaltung haben für derartige Situationen zahlreiche erfolgsorientierte Strategien und zielführende Methoden entwickelt:
Wir sagen: "So haben wir das Pferd doch immer geritten."
Wir weisen den Reiter an, sitzen zu bleiben, bis das Pferd wieder aufsteht.
Wir stellen dem Reiter eine Beförderung in Aussicht.
Wir ordnen Überstunden für Reiter und Pferd an.
Wir schließen mit dem Reiter eine Zielvereinbarung über das Reiten toter Pferde.
Wir gewähren dem Reiter eine Leistungspämie, um seine Motivation zu erhöhen.
Wir schicken den Reiter auf ein Weiterbildungsseminar, damit er besser reiten lernt.
Wir organisieren regelmäßige Teamgespräche mit einem externen Supervisor, um die Kommunikation zwischen Reiter und totem Pferd zu verbesseren.
Wir schlagen dem Personalrat vor, Leistungsanreize für tote Pferde einzuführen.
Wir erläutern dem Pferd, dass sein Verhalten zur Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen führen könnte.
Wir sourcen den Stall für tote Pferde aus, um Futterkosten zu sparen. (Vorschlag von "asterio")
Wir setzen den Reiter um und schreiben die Stelle verwaltungsintern aus.
Wir schreiben die Stelle des Reiters des toten Pferdes bundesweit aus, nachdem sich aus dem eigenen Haus kein qualifizierter Bewerber gefunden hat.
Wir besorgen eine größere Peitsche.
Wir verdoppeln die Futterration für das Pferd.
Wir wechseln den Pferdelieferanten.
Wir wechselnd den Futterlieferanten.
Wir wechselnd das Stroh im Stall aus.
Wir lassen den Stall renovieren.
Wir schließen mit dem Personalrat eine Dienstvereinbarung über den Einsatz toter Pferde in der Verwaltung.
Wir berufen einen ämterübergreifenden Arbeitskreis, um das tote Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Verwaltungen, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir stellen fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklären dies zum Normalzustand.
Wir schließen uns einem interkommunalen Vergleichsring an, um entsprechend dem best-practice-Gedanken das tote Pferd zu optimieren.
Wir bringen im Rahmen des Budgets die Produkt- und die Finanzverantwortung des toten Pferdes zur Deckung.
Wir starten einen verwaltungsinternen Ideenwettbewerb zum Reiten toter Pferde.
Wir ernennen einen Verwaltungsmitarbeiter zum Beauftragten für das Totepferdewesen.
Wir beauftragen eine renommierte Beratungsfirma mit einem Gutachten, ob es billigere und leistungsfähigere tote Pferde gibt.
Das Gutachten stellt fest, dass das tote Pferd kein Futter benötigt und empfiehlt, nur noch tote Pferde zu verwenden.
Ein Ergänzungsgutachten ergibt, dass die Leistung des toten Pferdes etwa doppelt so hoch ist wie die Arbeitsleistung eines durchschnittlichen Beamten und empfiehlt die Verbeamtung des Pferdes. ("Häh???")
Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
Wir lassen das tote Pferd nach DIN EN ISO 9001 zertifizieren.
Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie gemeinsam schneller werden.
Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht doch motivieren könnte."
Wir beantragen Fördermittel der EU aus dem Landwirtschaftsfond für Pferdehaltung.
Alternativ schlagen wir vor, das tote Pferd als EU-Kommissar nach Brüssel zu berufen.
Wir erklären: "Wenn man das tote Pferd schon nicht reiten kann, dann kann es doch wenigstens eine Kutsche ziehen".
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
Wir überarbeiten die Dienstanweisung für das Reiten von Pferden.
Wir richten einen unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen des Neuen Kommunalen Finanzmanagements das tote Pferd als bewegliches Anlagevermögen zu bewerten ist.
Wir definieren ein eigenes Produkt "Reiten toter Pferde".
Wir erstellen eine Power-Point-Präsentation, um zu zeigen, was das Pferd könnte, wenn es denn nicht tot wäre.
Wir bilden innerhalb der Verwaltung ein neues Sachgebiet mit Integration aller toten Pferde, um Synergieeffekte zu nutzen.
Wir überlegen die Gründung einer kommunalen GmbH für tote Pferde, nachdem die Einrichtung eines optimierten Regiebetriebes bzw. eines Eigenbetriebes keinen Erfolg brachte.
Wir suchen einen finanzstarken Partner aus der Privatindustrie und gründen zusammen mit dessen toten Pferden ein Public-Private-Partnership-Projekt.
Wir tauschen das tote Pferd gegen ein anderes totes Pferd aus, das laut Produktbeschreibung schneller läuft.
Wir tauschen das tote Pferd gegen eine tote Kuh aus.
Wir erschießen alle lebendigen Pferde, um die Chancen unseres toten Pferdes zu erhöhen. (Vorschlag Thomas Vogler)
Im Rahmen eines internationalen Artenschutzabkommens verpflichten sich alle Partner, das Aussterben toter Pferde zu verhindern. (Anregung Heide Stan)
Wir kündigen nach Anhörung des Personalrates dem Pferd fristlos, da es sich um einen klaren Fall von Arbeitsverweigerung handelt.
Wir verklagen das Pferd zivilrechtlich auf Schadensersatz wegen Nichterbringung einer zugesicherten Leistung.
Wir wenden die Helmut-Kohl-Strategie an: Wir setzen uns hin und warten sechzehn Jahre, ob das Pferd sich nicht einfach nur tot stellt.
Wir wenden die Gerhard-Schröder-Strategie an: Wir schnallen dem toten Pferd einen leichteren Sattel um, damit es die Chance hat, sich wieder von selbst zu erholen.
Wir wenden die Angela-Merkel-Strategie an: Alle dürfen munter sich widersprechende Vorschläge machen und am Schluss ist der Koalitionspartner schuld, wenn das Pferd sich nicht bewegt.
Wir erklären, daß ein totes Pferd von Anfang an unser Ziel war.
Wir legen das tote Pferd bei jemand anderem in den Stall und behaupten, es sei seines.
Wir leugnen, jemals ein Pferd besessen zu haben.
P.S.: Eine weit verbreitete Handlungsmaxime in der Praxis lautet:
"Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, sorge für einen bequemen Sattel - es könnte ein langer Ritt werden!"
(Frank Menzel 2008)
Zum einen herrscht eine sehr lockere Ruhrpott-gemässe Umgangsweise zum anderen, wenn mal was schief läuft, wird schnellstmöglich ein Schuldiger gesucht.
War das Image mal leuchtend und gut fällt es nun leider mehr und mehr ab.
Viel viel viel Arbeit. Durch das fehlerhafte und veraltete Software-System wird man regelrecht im Tagesgeschäft ausgebremst. 10 Stunden Arbeitszeit sind keine Seltenheit.
Aufstiegschancen bestehen.
Ich war zufrieden.
Dort ist das Unternehmen sehr interessiert und engagiert.
Wenn etwas funktioniert dann ist es (zumindest abteilungsbezogen) das "Wir-Gefühl". Wenn da nicht die Grabenkämpfe -zwischen- den Abteilungen wären.
Hier ebenfalls alles okay.
Fachliches Wissen muss noch lange nicht die Fähigkeit der Menschenführung nach sich ziehen. Aussagen werden nicht eingehalten. Es wird viel versprochen, wenig gehalten. "Einzelmeetings" erinnern an Kreuzverhöre. Das hat mit Druck nichts mehr zu tun.
Im Sommer ist es auf der Sonnenseite der Büros kaum auszuhalten. Fenster öffnen? Bei dem Lautstärkepegel der B1 ebenfalls kaum auszuhalten. Einen Pausenraum gibt es nicht, Pausen werden allgemein nicht gerne gesehen.
Der Kommunikationsfluss vom Konzern zur Niederlassung funktioniert. Die Kommunikation untereinander so gut wie garnicht.
Hier ist alles im grünen Bereich.
Man hat weitestgehend Freiheit wie man mit dem Kunden "umgeht" und den Umgang gestaltet. Nur Gnade Gott ein Fehler passiert oder man macht es nicht unbedingt so wie es andere gerne hätten.