Manipulative Gesprächsführung und missbräuchlicher Einfluss auf Mitarbeitende
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass die Kinder allen am Herzen liegen
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es fällt auf, dass in Teamberatungenhäufig über betroffene Personen gesprochen wird, obwohl diese nicht anwesend sind und sich nicht dazu äußern können. Oftmals wird in diesen Gesprächen eine negative Perspektive eingenommen, was das Vertrauen und den respektvollen Umgang miteinander beeinträchtigt. Ein respektvoller und professioneller Umgang mit solchen Themen, insbesondere in Abwesenheit der betreffenden Personen auch bei Krankschreibung wäre wichtig, um ein gutes Arbeitsklima und ein respektvolles Miteinander zu fördern.
Verbesserungsvorschläge
Darüber hinaus wäre es aus meiner Sicht wünschenswert gewesen, verstärkt darum bemüht zu sein, engagierte und zuverlässige Mitarbeitende im Team zu halten
Zudem würde es der Leitungsebene gut tun, mehr Verantwortung abzugeben und eine Teamleitung einzusetzen, die nicht nur die Entscheidungen der Führungsebene mitträgt, sondern auch hinter dem Team steht und eigene, reflektierte Entscheidungen trifft.
Arbeitsatmosphäre
Die Kolleginnen und Kollegen vor Ort sind sehr bemüht, zeigen großes Engagement und geben täglich ihr Bestes trotz der schwierigen Rahmenbedingungen.
Leider ist der Führungsstil der Chefin stark kritikwürdig: Sie tritt häufig in Situationen ein, ohne den vollständigen Kontext zu kennen, urteilt vorschnell und übt direkt Kritik vor den Kindern aus. Oft wird nur eine Seite des Problems betrachtet, anstatt offene Gespräche oder Klärungen im persönlichen Austausch zu suchen.
Kommunikation
Struktur oder Kommunikation? Fehlanzeige. Neue Kinder werden ohne jegliche Informationen übergeben, Mitarbeitende müssen sich dann selbst zurechtfinden. BUCHFUNK wird hier leider großgeschrieben aber nicht im positiven Sinne. Zudem kommuniziert die Chefetage vermehrt über Abmahnungen.
Kollegenzusammenhalt
Zu Beginn gab es ein starkes, unterstützendes Team, das gut zusammengearbeitet und sich gegenseitig den Rücken gestärkt hat. Leider hat sich das im Laufe der Zeit stark verändert. Die Fluktuation ist extrem hoch – es ist mittlerweile üblich, dass jeden Monat neue Mitarbeitende kommen und andere das Unternehmen wieder verlassen oder gekündigt werden.
Unter diesen Bedingungen kann sich kein stabiles Team entwickeln, was sich natürlich auch negativ auf die Arbeitsatmosphäre und auf die Kinder auswirkt.
Work-Life-Balance
Von einer echten Work-Life-Balance kann hier leider keine Rede sein. Die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten zwischen den Diensten von 11 Stunden werden regelmäßig nicht eingehalten oder sogar bewusst unterbrochen.
Bei Krankheitsausfällen wird der Druck schnell an das bestehende Team weitergegeben – die Ausfälle werden fast immer auf dem Rücken der Mitarbeitenden aufgefangen, ohne jeglichen Ausgleich oder Entlastung im Folgemonat.
Es wird erwartet, dass man seine private Zeit der Arbeit unterordnet. Selbst wer überdurchschnittliches Engagement zeigt und private Termine regelmäßig hintenanstellt, erfährt selten Anerkennung, im Gegenteil: Kritik oder Kündigung können selbst dann folgen.
Vorgesetztenverhalten
Im Vorstellungsgespräch werden individuelle Vereinbarungen getroffen, die sowohl das Arbeitsverhältnis als auch private Belange betreffen. Diese wurden zunächst vom Arbeitgeber bestätigt und unterstützt, was einen positiven und flexiblen Eindruck hinterließ. Leider zeigte sich im weiteren Verlauf dass diese Absprachen nicht dauerhaft eingehalten wurden. So arbeiteten Mitarbeitende beispielsweise entgegen der ursprünglichen Vereinbarung vollständig im Gruppengeschehen mit oder konnten zuvor akzeptierte Freitagsaktivitäten plötzlich nicht mehr wahrnehmen. Dies führte zu einem gewissen Vertrauensverlust, da Regelungen, die über einen längeren Zeitraum tragbar gewesen waren, kurzfristig widerrufen wurden.
Zudem beobachtete der Arbeitgeber bei Krankmeldungen, ob Mitarbeitende online (z. B. über soziale Medien) aktiv waren, was von einigen als Eingriff in die Privatsphäre empfunden wurde.
Insgesamt wäre eine verlässlichere Kommunikation sowie das dauerhafte Einhalten getroffener Vereinbarungen wünschenswert gewesen, um ein stabiles und vertrauensvolles Arbeitsverhältnis zu fördern.
Interessante Aufgaben
Zu Beginn wurden verschiedenste Abmachungen und Wunschvorstellungen besprochen. Es wurde beispielsweise zugesichert, bei wichtigen Terminen, die das Bezugskind betreffen, anwesend sein zu können. Leider wurden diese Zusagen im weiteren Verlauf nicht eingehalten.
Der pädagogische Alltag wurde überwiegend von den Pädagoginnen und Pädagogen gestaltet, wirkte jedoch wenig vielfältig und war nicht ausreichend an die individuellen Bedürfnisse und Lernentwicklungen der Kinder angepasst.
Gleichberechtigung
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Umgang mit älteren Kollegen
Bei älteren Kollegen heißt es oft, sie wären von der alten Schule und werden oft nicht als vollwertig gesehen. Dabei kann man so viel von ihnen lernen.
Arbeitsbedingungen
Aktuell werden Personalgespräche in einer sehr ungewöhnlichen und belastenden Form durchgeführt. Diese Gespräche finden oft in einer Runde von vier Personen statt, wobei drei Vorgesetzte (Verwaltung, Geschäftsführung und Vorstand) sowie der betroffene Mitarbeitende anwesend sind. Es ist leicht vorstellbar, wie der Druck in einer solchen Konstellation auf den Mitarbeitenden wirkt. Der Einsatz von gleich mehreren Führungskräften in einem Gespräch erzeugt eine unangemessene Dynamik, die es den Mitarbeitenden schwer macht, sich frei zu äußern oder offen zu kommunizieren.
Ein respektvoller und konstruktiver Dialog, der weniger von dieser hierarchischen Belastung geprägt ist, würde eine bessere Kommunikation und Zusammenarbeit fördern.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es gibt super moderne Computer.
Leider nicht papierfrei Verträge oder andere Dokument werden immer ausgedruckt
Gehalt/Benefits
überdurchschnittlich, so wie die Zuschüsse. Das liegt daran, dass es an Feiertagen keinen Freizeitausgleich gibt. Kein Urlaubsgeld oder 13. Gehalt.
Image
Der Führungsstil ist derzeit eher autoritär geprägt. In Konflikt- oder Problemsituationen wird häufig nur eine Perspektive berücksichtigt, was die Transparenz und Fairness in der Entscheidungsfindung beeinträchtigt.
Es kommt regelmäßig zu Personalwechseln, was unter anderem daran liegt, dass die Leitung wiederholt personelle Entscheidungen trifft, deren Hintergründe für das Team nicht immer nachvollziehbar sind. Einzelne Mitarbeitende scheinen einen überdurchschnittlich hohen Einfluss auf die Führungsebene auszuüben, was im Team regelmäßig zu Spannungen führt und bereits in mehreren Fällen mit dem Weggang von Kolleginnen und Kollegen einherging.
Kritisch zu betrachten ist zudem der Umgang mit Mitarbeitenden während Krankheitsphasen.
Es kommt auch immer wieder vor dass in Teamberatungen über Mitarbeitende gesprochen wird, die nicht anwesend sind, was die Vertraulichkeit und das Vertrauen innerhalb des Teams beeinträchtigt.
Karriere/Weiterbildung
Erste Hilfe Kurse an Säuglingen finden online per Video statt.