1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Ganz klar den Zusammenhalt unter den Kollegen – das Team ist wirklich top. Auch der Arbeitsplatz an sich ist ein Highlight: Man arbeitet mitten in der Natur, was eine sehr schöne Umgebung schafft. Zudem sind die Aufgaben sehr abwechslungsreich, sodass kein Tag wie der andere ist.
- Umgangston: Der Ton ist oft rau
- Arbeitsbelastung: chronische Unterbesetzung. Im Sommer gibt es faktisch keine freien Wochenenden und eine Urlaubssperre.
- Finanzen & Recht: Das Gehalt kommt fast nie pünktlich. Besonders problematisch ist der Umgang mit Arbeitszeiten: Statt den gesetzlichen Annahmeverzug (§ 615 BGB) bei Arbeitsmangel im Winter zu beachten, werden Minusstunden aufgebaut, um Überstundenzuschläge im Sommer zu umgehen.
- Bedingungen: Die Ausstattung ist veraltet und im Sommer herrschen in den Arbeitsräumen teils unerträgliche Temperaturen.
Dringend in Material und Ausstattung investieren, um den Investitionsstau aufzulösen. Vor allem aber: Mehr Personal einstellen! Die Rechnung, einen 7-Tage-Betrieb mit minimaler Besetzung aufrechtzuerhalten, geht zulasten der Gesundheit der Mitarbeiter – zumal aktuell nicht einmal mehr die erwähnten vier Leute pro Tag zur Verfügung stehen. Zusätzlich muss massiv an der Kommunikation gearbeitet werden, und zwar übergreifend in allen Bereichen.
Der Umgang mit Fehlern sorgt für große Verunsicherung. Statt konstruktiver Kritik folgen oft unverhältnismäßig harte, teils persönlich verletzende Reaktionen. Aus Angst vor diesen Konsequenzen trauen sich viele nicht mehr, Verantwortung zu übernehmen. Ein vertrauensvolles Miteinander auf Augenhöhe fehlt.
Nach außen mag der Schein noch gewahrt bleiben, aber intern bröckelt das Image gewaltig. Die Unzufriedenheit im Team ist deutlich spürbar.
Eine Work-Life-Balance ist speziell im Sommer praktisch nicht vorhanden. Da der Betrieb 365 Tage im Jahr geöffnet hat und die Belegschaft chronisch unterbesetzt ist, ist die Belastung extrem hoch. Von Mai bis September herrscht eine Urlaubssperre, was Erholung in der Hauptsaison unmöglich macht. Zusammenhängende freie Tage sind Mangelware, und an ein freies Wochenende ist in den Sommermonaten so gut wie gar nicht zu denken.
Besonders bitter: Auch für die geleistete Arbeit an Sonn- und Feiertagen findet kein Freizeitausgleich statt. Man muss sich also darüber im Klaren sein, dass das Privatleben und die nötige Erholung in dieser Zeit fast komplett auf der Strecke bleiben.
Nicht vorhanden.
Das Gehalt liegt, wie in den Ausschreibungen angegeben, bei 2.500 Euro brutto. Leider ist die Zahlungsmoral mangelhaft: Nur selten kam das Geld wirklich pünktlich an. Echte Sozialleistungen gibt es nicht.
Für Sonn- und Feiertagsarbeit wird pauschal ein Zuschlag von 50 Euro gezahlt – allerdings nur bei vollen 8 Stunden. Angesichts des hohen Arbeitspensums und der Verantwortung empfinde ich das Gesamtpaket als nicht angemessen.
Besonders kritisch ist die Überstundenregelung: Zwar werden Zuschläge theoretisch erwähnt, praktisch habe ich sie nie erhalten. Der Grund: Im Winter werden auf Anweisung des Arbeitgebers massiv Minusstunden angesammelt, die dann im Sommer abgearbeitet werden müssen. Dadurch kommen Überstundenzuschläge faktisch nicht zur Auszahlung, da alles mit dem Minus-Konto verrechnet wird.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist wirklich top. Man spürt eine starke Solidarität und unterstützt sich gegenseitig, wo es nur geht. Egal wie stressig es wird, das Team hält zusammen, ist immer hilfsbereit und fängt vieles auf. Ohne diese tolle Truppe wäre der Arbeitsalltag deutlich schwerer zu bewältigen.
Der Umgangston ist häufig rau und wenig lösungsorientiert.
Kritik erfolgt oft nicht auf einer sachlichen Ebene, sondern wird in einer Form geäußert, die als persönlich angreifend wahrgenommen werden kann.
Eine professionelle Distanz fehlt in Konfliktsituationen teilweise, wodurch ein konstruktiver Austausch auf Augenhöhe erschwert wird.
Hier herrscht Investitionsstau. Die Arbeitsausstattung ist veraltet und die Prozesse leiden unter alten, eingefahrenen Strukturen, die das Arbeiten ineffizient machen.
Besonders belastend ist das Raumklima im Sommer: Im Clubhouse wird es bei warmem Wetter unerträglich heiß. Konzentriertes Arbeiten ist unter diesen Bedingungen kaum möglich, was die ohnehin schon anstrengende Saisonarbeit zusätzlich erschwert.
Die Kommunikation ist mangelhaft. Wichtige Informationen werden oft vergessen oder gar nicht erst weitergegeben. Dazu kommt, dass Vorgesetzte sich untereinander nicht absprechen: Was heute so kommuniziert wird, kann morgen schon anders aussehen. Diese
Widersprüche und die fehlende Transparenz machen die Arbeit unnötig schwierig. Eine klare, verlässliche Informationsweitergabe wäre dringend nötig.
Das Aufgabengebiet ist sehr breit gefächert und vielfältig. Diese Abwechslung habe ich als äußerst positiv wahrgenommen. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen, wodurch die Arbeit nie monoton wird und man sich fachlich breit aufstellen kann.