Krisensicherer Arbeitgeber. Knackpunkte gibt es aber überall.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Allgemein hat man hier viele Freiheiten und Vorteile. Homeoffice, freies Laden, entspannte Krankheitsregelung oder Firmenwagen mit Zuhause ohne auf die Km zu achten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Gelegentlich werden Vereinbarungen oder Absprachen nicht eingehalten, Veränderungen über die Köpfe der Betroffenen hinweg entschieden oder ein Thema wird bei der Abteilungsleitung vergessen. Die Firmenfeste wurden die letzte Zeit auch stark eingespart.
Verbesserungsvorschläge
Barrierefreiheit gibt es gar nicht und die Diversität scheint zumindest bei einer weiblicher Führungskraft anzuecken.
Arbeitsatmosphäre
Warme Büros, immer heißer Kaffee, modernes Equipment und mega leckere Speisen in der Mensa.
Kommunikation
Es wird versucht die Kommunikationswege klein zu halten. Leider sind auf Grund von Bürokratie auch hier grenzen gesetzt, aber die Betriebsübergreifende Kommunikation zB. zwischen EPC und der Service sind immer kurze Wege. Manchmal ziehen aber auch einzelne Kollegen nicht immer ganz an einem Strang, da muss man dann mit leben oder versuchen einen Weg zu finden.
Kollegenzusammenhalt
In den einzelnen Teams, top. Zwischen den Teams ist meistens auch der Zusammenhang da. Oft hat man aber mit einzelnen Abteilungen nur wenig zu tun, weshalb der Zusammenhalt eher mäßig ist. Manchmal hat man auch einen Kollegen dazwischen, der aus privaten Belangen versucht Unruhen zwischen den Teams zu schüren. Da muss man manchmal drüber stehen.
Work-Life-Balance
In speziellen Fällen ist auch 100% Homeoffice nach Absprache je nach Bereich möglich. Ohnehin ist eine "bis zu 50%"-Regelung bei Homeoffice freigegeben. Kurz im System eintragen, damit der Vorgesetzte bescheid weiß und gut. Die ersten 3 Krankheitstage sind ohne AU problemlos möglich und man wird nicht als Staatsfeind behandelt, weil man sich mal Krank meldet.
Vorgesetztenverhalten
Natürlich kann ich nur für mein Bereich sprechen, jedoch ist hier das Verhältnis zum Teamleiter, Abteilungsleiter oder weitere sehr positiv. Der (alte) Geschäftsführer ist immer etwas "reserviert", aber ohnehin hat man mit ihm selten zu tun. Aber spätestens zu Mittag sitzt man dann zusammen am Essenstisch, wenn man möchte.
Interessante Aufgaben
Wenn man für die Erneuerbaren brennt, findet man die Arbeiten definitiv interessant. Natürlich sind die Aufgaben oft wiederkehrend und werden irgendwann Routine, was vielleicht "Alltagstrott" aufkommen lässt, aber es kommen immer auch mal neue Sachen dazu und alte werden ergänzt. Es kommt auch mal vor, dass Geschäftszweige erweitert oder neue gegründet werden und man die Möglichkeit auf neue Aufgaben hat. Beispielweise, dass der Servicetechniker auch in die Drohnen-Thermografie geht oder als Qualitätsprüfer eingesetzt wird. Die Entwicklung geht hier stetig weiter.
Gleichberechtigung
Hier sind ebenso Frauen in den Teamleitungen und Abteilungsleitungen vertreten wie Herren. In der obersten Ebene der Gruppe sind meines Wissens aktuell keine Frauen, was ich jedoch nicht der Diskriminierung zuschreiben würde, sondern mehr der Investorengegebenheiten. Die Firmengründer sind nun mal 2 Herren und die Partner meines wissen ebenfalls.
Umgang mit älteren Kollegen
Grundsätzlich ist es ein sehr junges Team, jedoch sind auch einige Mitarbeiter im Bereich 55-67 teil des Teams.
Arbeitsbedingungen
Top moderne Technik, IT ist stets bemüht alles aktuell zu halten. Auch höhenverstellbare Schreibtische sind vorhanden. Monitore haben integrierte Blaufilter für Brillenträger und allgemeine Verträglichkeit bei langen Tagen. Für alle Büros sind grundsätzlich auch Luftfilter vorhanden. Es gibt auch für alle Mitarbeiter genügend Arbeitsplätze.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Grundsätzlich versucht man natürlich den höchsten Stand des Umweltschutzes einzuhalten und zu übertreffen. Recycling, E-Mobilität, freies Laden für E-Fahrzeuge und E-Bikes, Fairtrade Produkte und Job-Rad. Leider sind nicht immer alle Fahrzeuge auf Elektro umrüstbar, wie zB. die Fahrzeuge der Techniker. Anhängerbetrieb und lange Tagesstrecken durch ganz DE sind hier hinderlich.
Gehalt/Benefits
Grundsätzlich verdient man hier gut. Auf Grund aktueller, politikverursachter Probleme reduziert man leider etwas die Benefits. zB. Eigenanteil in der Mensa um etwas über 50% gestiegen, Well-Pass-Eigenanteil von 27€ auf 45€ erhöht und seit 01.01.2026 wurde die 40h-Woche für einige Firmengruppen wieder eingeführt. In unserer GmbH wurden jedoch KEINE Mitarbeiter entlassen. Im Gegenteil, es wurden sogar erheblich Mitarbeiter eingestellt und man hat bei uns das Gefühl eine sichere Anstellung zu haben. Zudem ist das kostenlose Laden von E-Fahrzeugen weiterhin ein starkes Plus.
Image
Allgemein hat das Image der GP Joule Gruppe wohl etwas gelitten, jedoch ist das Image der Service weiterhin bei den Kunden sehr hoch angesehen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten werden gerne gewährt, Karriere bzw. Aufstiegschancen sind eher eher gering. Es besteht die Möglichkeit, dass neue Abteilungen entstehen und hier Teamleiter oder ähnliches gesucht werden, aber eher begrenzt sich das auf eine neue Positionsbezeichnung mit identischem Gehalt. Meistens ist es jedoch eher so, dass Verantwortung übertragen wird ohne eine Veränderung des Gehalts.



