Nur noch eine schöne Fassade.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Besonders enttäuschend ist für alle wie wenig von den einst kommunizierten hübschen Werten übrig geblieben ist.
Verbesserungsvorschläge
Es fehlt inzwischen an professioneller Führung, Selbstkritik und der Bereitschaft, Verantwortung für Fehlentwicklungen zu übernehmen. Statt unabhängiger, kompetenter Führungspersönlichkeiten scheint vor allem Anpassung an die Vorstellungen der Unternehmensspitze gefragt zu sein.
Es braucht keine weiteren Hochglanzbotschaften über Werte und Nachhaltigkeit, sondern einen grundlegenden Kultur- und Führungswandel.
Der externe Investor sollte die bestehenden Führungsstrukturen konsequent weiter hinterfragen und professionelle Managementstandards etablieren.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wird als zunehmend toxisch erlebt. Misstrauen, Unsicherheit und Angst vor negativen Konsequenzen prägen das Miteinander. Offene Kritik ist kaum erwünscht, während Anpassung und kriechende Loyalität gegenüber der Führung wichtiger erscheinen als Kompetenz und Leistung. Der Verlust erfahrener Mitarbeitender und Führungskräfte verstärkt dieses Klima zusätzlich. Von einer gesunden, wertschätzenden Unternehmenskultur ist wenig zu spüren.
Work-Life-Balance
Die ehemals so schön eingeführte Vier-Tage-Woche wurde wieder durch eine reguläre 40-Stunden-Woche ersetzt. Was einst als modernes und zukunftsorientiertes Arbeitsmodell präsentiert wurde, hat sich damit als nicht nachhaltig erwiesen. Es entsteht der Eindruck, dass solche Maßnahmen vor allem der positiven Außendarstellung dienen, statt langfristig und konsequent gelebt zu werden. Glaubwürdige Arbeitgeberattraktivität sieht anders aus.

