Grammer AG als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Highway to Burnout! Wer sein Leben schätzt, sollte einen großen Bogen um Grammer machen.

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2016 bei GRAMMER AG in Amberg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Mitarbeiter zählt überhaupt nicht. Es zählen nur Gewinn, Umsatz, Kosten,...

Arbeitsatmosphäre

Viele Kollegen versuchen ihr Bestes zu geben und einfach durchzuhalten. Die Arbeitsbelastung ist enorm, die Überstunden sind zahllos, alles ist dringend. Alles muss dokumentiert werden und die Prioritäten ändern sich von Minute zu Minute. Was gerade noch dringend war, liegt dann mehrere Wochen, ohne dass es jemand anschaut. Man sieht es den Kollegen an, dass es vielfach nur noch leere Hüllen sind, die von Wochenende zu Wochenende leben und von Sonntag auf Montag kaum schlafen, weil sie am nächsten Tag wieder in die Arbeit müssen. Es ist kein guter Ort zu bleiben. Wer ausgepresst ist und nicht mehr kann, dem wird ein Aufhebungsvertrag angeboten.

Kommunikation

Es wird hauptsächlich schriftlich kommuniziert, alles muss dokumentiert werden, damit man ja nicht in den Verdacht gerät, an irgend einem Fehler schuld zu sein. Es gibt so viele Meetings und doch werden die wichtigen Informationen nicht weitergegeben.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind der einzige Hoffnungsschimmer. Meistens bekommt man einen Tipp oder Hilfe, manchmal kann man sich in der Mittagspause ein wenig gegenseitig ausweinen und sich Mut zusprechen.
Leider kann man nicht immer jemanden um fachlichen Rat fragen, weil der Kollege der gestern noch da war, heute schon nicht mehr da ist und keiner weiß bescheid.

Work-Life-Balance

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Unbekanntes Wort für Grammer-Mitarbeiter.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt sicher ein paar gute Vorgesetzte, die versuchen, den Spagat zwischen der Geschäftsleitung und ihren Mitarbeitern zu schaffen. Aber auch sie kommen an ihre Grenzen und geben irgendwann auf oder suchen sich etwas Anderes. Andere wiederum bleiben von vorneherein nicht lange, so dass es fast nicht lohnt, sich die Namen zu merken. Es herrscht ein Kommen und Gehen. Viele Vorgesetzte sind nicht aus der Region und es ist ihnen auch egal, was aus den Mitarbeitern und der Region wird. Die Geschäftsleitung hat keine Wertschätzung für die Mitarbeiter. Hire and Fire ist an der Tagesordnung!

Interessante Aufgaben

Meistens ja, zumal die Internationalität einen eigenen Reiz hat. Häufig ist man aber auch einfach nur damit beschäftigt, wie ein Hamster im Hamsterrad durchzuhetzen und hat gar keine Zeit zum Nachdenken.

Arbeitsbedingungen

Hohe Lärmbelastung durch Großraumbüros. Es gibt keine Möglichkeit, sich irgendwo zurückzuziehen, wenn man konzentriert arbeiten muss.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist sehr gut, allerdings muss man einen Teil davon für Medikamente einplanen, damit man durchhält.

Image

Wird immer schlechter. Leider was die Firmenpolitik angeht, zu Recht. Die Produkte sind sicherlich noch sehr gut, so lange es noch Mitarbeiter gibt, die bleiben.

Karriere/Weiterbildung

Förderung hängt stark vom Vorgesetzten ab.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein