Kaum empfehlenswerter Arbeitgeber ohne motivierende Perspektiven.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Homeoffice ist der einzige wirklich positive Aspekt des Unternehmens
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Interne Beziehungen („Vitamin B“) spielen eine große Rolle. Es gibt eine deutliche Bevorzugung und Schutz bestimmter Personen in höheren Positionen. Die Aufgabenverteilung ist unfair – einige Mitarbeitende sind deutlich stärker belastet als andere.
Ich persönlich habe eine Beförderung zum Senior beantragt, die aus meiner Sicht aus nicht nachvollziehbaren Gründen abgelehnt wurde. Gleichzeitig wurde eine andere Person befördert, obwohl deren Ruf im Team sehr schlecht ist, sie sozial isoliert ist und wiederholt durch problematisches Verhalten aufgefallen ist, etwa durch E-Mails, die Kolleginnen und Kollegen in Schwierigkeiten mit dem Partner bringen.
Verbesserungsvorschläge
Überprüfen Sie systematisch die Qualifikation Ihrer Mitarbeitenden im Audit-Team, da bei einigen die fachlichen Kenntnisse deutlich unzureichend sind. Ein Blick in deren Dokumentationen und Arbeitsergebnisse würde schnell zeigen, dass es hier erhebliche Qualitätsprobleme gibt. Ebenso sollte die Zeiterfassung pro Aufgabe genauer analysiert werden, da auch hier Unstimmigkeiten erkennbar sind.
Führen Sie konsequente Leistungsbewertungen ein und stellen Sie sicher, dass nicht einzelne Wirtschaftsprüfer dauerhaft geschützt werden. Dieses blinde Vertrauen wird teilweise ausgenutzt – bis hin zu Situationen, in denen Führungskräfte persönliche Beziehungen am Arbeitsplatz begünstigen, während sie selbst kaum erreichbar sind.
Handeln Sie fair, hören Sie aktiv auf die Anliegen Ihrer Mitarbeitenden und reagieren Sie zeitnah auf
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre im Audit-Team ist leider angespannt und teilweise toxisch. Es haben sich kleine Grüppchen gebildet, in denen häufig negativ über andere gesprochen wird, was das Miteinander belastet. Zusätzlich ist der zuständige Senior Manager kaum erreichbar und leistet wenig Beitrag, wird jedoch stark von der Führung geschützt. Probleme im Arbeitsablauf entstehen dadurch häufiger und werden im Nachhinein oft den Mitarbeitenden zugeschrieben.
Image
Das Image des Unternehmens ist eher negativ, auch im Austausch mit externen Recruiting-Agenturen wird dies deutlich.
Work-Life-Balance
Positiv hervorzuheben ist eine gewisse Flexibilität. Es besteht die Möglichkeit, Arbeitszeiten situativ anzupassen oder einzelne Tage auszugleichen.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsangebote sind begrenzt, und die Karriereentwicklung verläuft langsam. Aufstiegsmöglichkeiten scheinen stark von persönlichen Kontakten abhängig zu sein.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung ist unterdurchschnittlich, und Gehaltserhöhungen fallen sehr gering aus, was langfristig als unfair empfunden wird.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein klares Engagement im Bereich Umwelt- oder Sozialverantwortung ist kaum erkennbar.
Kollegenzusammenhalt
Ein echter Zusammenhalt ist kaum vorhanden. Viele arbeiten isoliert, Aufgaben werden nicht konsequent zu Ende geführt und an andere weitergegeben. Zudem sind unterschwellige Konflikte deutlich spürbar.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang ist wenig respektvoll, Wertschätzung gegenüber erfahreneren Kolleginnen und Kollegen ist kaum erkennbar.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Vorgesetzten im Audit-Team ist unzureichend. Kommunikation bleibt oft wirkungslos, und Beschwerden werden nicht berücksichtigt. Bei Fehlern werden in der Regel die Mitarbeitenden verantwortlich gemacht, nicht die Führungsebene. Auffällig ist außerdem, dass bekannte toxische Verhaltensweisen im Team toleriert werden, ohne dass Konsequenzen folgen. Der ungewöhnlich starke Rückhalt und die Bevorzugung bestimmter Personen wirken dabei teilweise fragwürdig. Zudem wurde bei einem großen Projekt die Prüfungsleiterin in diesem Jahr überraschend durch eine andere Mitarbeiterin ersetzt, die eine gute Beziehung zum Partner hat, was im Team zu erheblichen Spannungen geführt hat.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind teilweise problematisch. Es gibt unnötige Präsenzanforderungen im Büro sowie einen teilweise unangemessenen Umgangston.
Kommunikation
Die Kommunikation im Audit-Team ist sehr schwach. Mitarbeitende sind oft auf sich allein gestellt und erhalten kaum Unterstützung. Probleme werden nicht ernst genommen, stattdessen spielen interne Beziehungen („Vitamin B“) eine große Rolle.
Gleichberechtigung
Das Geschlechterverhältnis ist unausgewogen, mit einem deutlichen Übergewicht an männlichen Mitarbeitenden.
Interessante Aufgaben
Die Vergabe interessanter Aufgaben hängt stark von persönlichen Beziehungen ab. Wer gut vernetzt ist, erhält spannende Tätigkeiten, während andere überwiegend einfache oder wenig anspruchsvolle Aufgaben übernehmen.

