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Unternehmenskultur

Kulturkompass - traditionell oder modern?

Basierend auf Daten aus 15 Bewertungen schätzen Mitarbeiter:innen bei GRAPEVINE die Unternehmenskultur als modern ein, während der Branchendurchschnitt leicht in Richtung modern geht. Die Zufriedenheit mit der Unternehmenskultur beträgt 3,6 Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 basierend auf 36 Bewertungen.

Traditionelle
Kultur
Moderne
Kultur
GRAPEVINE
Branchendurchschnitt: Dienstleistung

Wie ist die Kultur bei deinem Arbeitgeber?

Nutze deine Stimme und verrate uns, wie die Unternehmenskultur deines Arbeitgebers wirklich aussieht.

Die vier Dimensionen von Unternehmenskultur

Die Unternehmenskultur kann in vier wichtige Dimensionen eingeteilt werden: Work-Life-Balance, Zusammenarbeit, Führung und strategische Ausrichtung. Jede dieser Dimensionen hat ihren eigenen Maßstab zwischen traditionell und modern.

Work-Life Balance
JobFür mich
Umgang miteinander
Resultate erzielenZusammenarbeiten
Führung
Richtung vorgebenMitarbeiter beteiligen
Strategische Richtung
Stabilität sichernVeränderungen antreiben
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Branchendurchschnitt: Dienstleistung

Die meist gewählten Kulturfaktoren

15 User:innen haben eine Kulturbewertung abgegeben. Diese Faktoren wurden am häufigsten ausgewählt, um die Unternehmenskultur zu beschreiben.

  • Kollegen helfen

    Umgang miteinanderModern

    80%

  • Sich kollegial verhalten

    Umgang miteinanderModern

    80%

  • Mitarbeitenden Freiräume geben

    FührungModern

    73%

  • Offen für privaten Austausch sein

    Work-Life BalanceModern

    73%

  • Kundenorientiert handeln

    Strategische RichtungModern

    67%

  • Man selbst sein können

    Work-Life BalanceModern

    67%

Kommentare zur Unternehmenskultur aus unseren Bewertungen

Hast du gewusst, dass es 6 Fragen zur Unternehmenskultur gibt, wenn du einen Arbeitgeber auf kununu bewertest? Hier sind die neuesten dieser Kommentare.

3,0
ArbeitsatmosphäreEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Arbeitsatmosphäre im Wiesbadener Büro habe ich insgesamt als in Ordnung empfunden. Das Büro ist hell und modern gestaltet, durch das offene Großraumbüro allerdings häufig laut. Rückzugsmöglichkeiten sind begrenzt, da nahezu alle Räume verglast sind. Telefonate finden häufig direkt am Arbeitsplatz statt, insbesondere wenn die Besprechungsräume belegt sind – für geräuschempfindliche Personen kann das auf Dauer anstrengend sein.
Verbesserungspotenzial sehe ich bei Ergonomie und Sauberkeit. Es gibt lediglich zwei höhenverstellbare Schreibtische, die seit Einführung des Desk Sharings zumindest buchbar sind (wurde nach meines Austritts eingeführt). Küche und WCs waren leider häufiger unsauber und für gemeinschaftliche Aufgaben wie das Ein- und Ausräumen der Spülmaschine fühlten sich oft dieselben Personen verantwortlich.
Ein großer Pluspunkt im Sommer ist die sehr gute Klimaanlage. Außerdem gibt es eine schöne Dachterrasse, die während meiner Zeit allerdings leider nur selten genutzt wurde.

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2,0
KommunikationEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Kommunikation innerhalb meines direkten Teams habe ich überwiegend als offen, unkompliziert und positiv erlebt. Bei der Kommunikation aus höheren Ebenen sah das leider anders aus. Veränderungen und wichtige Informationen wurden teilweise sehr spät, unvollständig oder gar nicht kommuniziert, was immer wieder für Unsicherheit und Unmut sorgte.
Besonders enttäuschend fand ich den Umgang mit unseren eigenen Unternehmenswerten. Als Employer-Branding-Agentur wurden wir Mitarbeitenden in einem internen "Workshop" gefragt, was wir benötigen, um die definierten Werte tatsächlich leben zu können. Unsere Ergebnisse wurden anschließend dokumentiert und intern geteilt – eines der Plakate mit kritischen Punkten, u. a. zu Benefits und angemessener Vergütung, wurde dabei jedoch nicht aufgenommen. Erst auf unsere eigene Initiative wurde das Thema nochmals besprochen, konkrete Veränderungen folgten daraus für mich nicht.
Gerade vor dem Hintergrund, dass wir Kunden zu Employer Branding, Unternehmenskultur und Mitarbeiterbindung beraten haben, empfand ich die Diskrepanz zwischen dem nach außen vermittelten Anspruch und der internen Kommunikation als besonders schade.

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5,0
KollegenzusammenhaltEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Den Zusammenhalt mit meinen Kolleg:innen, auch über das eigene Team hinaus, habe ich als sehr gut erlebt. Wir haben uns gegenseitig unterstützt, Aufgaben abgenommen und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Auch Urlaubs- oder Krankheitsvertretungen waren grundsätzlich nie ein Problem. Herausfordernd war allerdings, dass die Arbeitsbelastung häufig bei allen so hoch war, dass die Vertretung zusätzliche Aufgaben teilweise kaum auffangen konnte. Das lag aus meiner Sicht jedoch nicht am fehlenden Zusammenhalt, sondern an den vorhandenen Kapazitäten. Untereinander konnte man immer offen sprechen und sich aufeinander verlassen. Anfangs fanden zudem hin und wieder Teamevents statt, die im Laufe der Zeit leider deutlich weniger wurden, was ich schade fand. Besonders dankbar bin ich für die Menschen, die ich dort kennenlernen durfte: Aus einigen Kolleg:innen sind echte Freund:innen geworden, mit denen ich auch heute noch in Kontakt stehe.

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2,0
Work-Life-BalanceEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Work-Life-Balance habe ich leider als schwierig erlebt. Zu Beginn war die flexible Arbeitszeit zwischen 7-21 Uhr ein großer Pluspunkt. Nach einem Wechsel in der Geschäftsführung wurde diese auf 8-18 Uhr eingeschränkt, was für mich nur noch bedingt flexibel ist. Zwar wurden im Team Kernarbeitszeiten insbesondere für den Kundenkontakt vereinbart, aufgrund der hohen Arbeitsbelastung wurden diese jedoch regelmäßig überschritten. Bereits nach wenigen Monaten gehörten Überstunden für mich häufig zum Arbeitsalltag. Bei Shootings kamen teilweise Arbeitstage von über zehn Stunden vor, die aufgrund der Zeiterfassung nicht vollständig erfasst werden konnten. Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit Fahrzeiten zu Kundenterminen: Teilweise wurde kommuniziert bzw. erwartet, diese nicht als Arbeitszeit zu erfassen. Da Reisezeiten je nach konkreter Ausgestaltung arbeitszeitrechtlich als Arbeitszeit zu berücksichtigen sind, sollte hier aus meiner Sicht dringend auf eine rechtssichere und transparente Handhabung geachtet werden. Grundsätzlich wären Möglichkeiten für eine gute Work-Life-Balance vorhanden gewesen, in der Praxis wurden diese durch Arbeitsbelastung und Überstunden ausgehebelt.

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3,0
VorgesetztenverhaltenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Zu Beginn war ich mit meiner Führungskraft sehr zufrieden. Mein Einsatz und Entwicklungspotenzial wurden gesehen und sie hat sich sehr für meine Beförderung eingesetzt, wofür ich bis heute dankbar bin. Nachdem unsere Teamleitung in Mutterschutz ging, wurde die Position nicht nachbesetzt und unsere Führungskraft übernahm zusätzlich diese und weitere Aufgaben. Dadurch nahm ihre Präsenz deutlich ab und 1:1-Termine wurden häufig verschoben. Ich hatte den Eindruck, dass sie selbst nicht ganz zufrieden damit war, sich nicht mehr ausreichend um das Team kümmern zu können. Gleichzeitig wurden einige neue Kolleg:innen eingestellt, deren Einarbeitung aufgrund fehlender Kapazitäten größtenteils bei uns lag – zusätzlich zur hohen Arbeitsbelastung. Meine Kritik richtet sich daher vor allem an die fehlende Nachbesetzung und Entlastung durch die darüberliegenden Strukturen. Die täglichen Stand-ups empfand ich zunehmend eher als Kontrolle, weniger als Unterstützung, da die hohe Belastung bekannt war, sich jedoch wenig änderte. Nach meiner Kündigung wurde verständnisvoll reagiert und mir bei persönlichen Themen sehr entgegengekommen. Der Austausch mit meiner Führungskraft war danach jedoch gering.

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4,0
Interessante AufgabenEx-Angestellte/r oder Arbeiter/in

Die Aufgaben waren sehr abwechslungsreich und definitiv ein großer Pluspunkt. Besonders positiv fand ich, dass unsere Führungskraft uns viele Möglichkeiten gegeben hat, uns auszuprobieren und eigene Interessen einzubringen. Wer beispielsweise an Pitches teilnehmen, stärker im Account- und Projektmanagement arbeiten oder sich mehr mit strategischen Themen beschäftigen wollte, bekam grundsätzlich die Chance dazu. Durch die unterschiedlichen Kunden und Projekte konnte man verschiedenste Projektphasen kennenlernen und auch früh Verantwortung für größere Projekte übernehmen und diese von Anfang bis Ende begleiten. Dadurch konnte ich fachlich und persönlich sehr viel lernen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Die Aufgaben selbst haben mir daher viel Spaß gemacht. Getrübt wurde das für mich lediglich durch das insgesamt sehr hohe Arbeitsvolumen, wodurch für einzelne Aufgaben und Projekte teilweise weniger Zeit blieb, als ich mir gewünscht hätte.

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