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Germany
Bewertung

Zeit- und Energieverschwendung: Schikanen und Ausgrenzung - von der Partnerschaft bemerkt und toleriert

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das schlimmste sind die Vorgesetzten. Mit weitem Abstand zu allen anderen Rahmenbedingungen.

Verbesserungsvorschläge

- Neubesetzung der Führungskräfte im nicht-anwaltlichen Bereich
- Gleichberechtigung aller Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Da sie in großen Teilen durch das Vorgesetztenverhalten und die jeweilige Führungskraft bestimmt wird, ist die Atmosphäre schlecht. Es herrscht keine Willkommenskultur, keine Wertschätzung, dafür aber ein hoher Druck.

Work-Life-Balance

Überstunden werden eingefordert. Bei Krankheit und Urlaub klingelt das Telefon trotzdem.

Karriere/Weiterbildung

Nicht vorhanden.

Gehalt/Benefits

Völliger Standard.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bei nicht vorhandenem Sozialbewusstsein im eigenen Unternehmen kann man auch sonst nicht viel erwarten.
Papierreduzierung, Mülltrennung oder Ähnliches gibt es nicht.

Kollegenzusammenhalt

Abteilungsabhängig.

Umgang mit älteren Kollegen

Nichts negatives bemerkt.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskräfte im nicht-anwaltlichen Bereich sind völlig inakzeptabel und werden ihrer Rolle in keinster Weise gerecht. Von Geschrei, das über die Flure hallt, zu öffentlichen Diskreditierungen in Teammeetings, zu keiner Kommunikation, zu Ausgrenzung, persönlichen Vorlieben (und dem öffentlich kundtun derjenigen) und mobbingähnlichem Verhalten mit öffentlichen Lästereien über die eigenen Mitarbeiter. Hier wird nichts ausgelassen.

Arbeitsbedingungen

Keine Möglichkeit des Home Office, keine flexiblen Arbeitszeiten, keine Gleitzeit, keine besondere Ausstattung, keine Aufenthaltsräume (der Platznot geschuldet), sehr kleine Küche.

Kommunikation

Absolut nicht vorhanden. Es reicht in Teilen nicht einmal um die jeweiligen Aufgaben korrekt erfüllen zu können. Informationen werden als Machtinstrument genutzt und nach Gutdünken verteilt.

Gleichberechtigung

Zweiklassengesellschaft zwischen anwaltlichem und nicht-anwaltlichem Bereich. Das ist in der Branche aber wohl üblich.

Interessante Aufgaben

Standard. Von den üblichen Aufgaben abgesehen, ist aber auch keine inhaltliche Bearbeitung irgendwelcher Themen gewünscht.


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Arbeitgeber-Kommentar

Susanne Krüger

Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter,
herzlichen Dank für Dein ausführliches Feedback. Jede Bewertung - positiv wie negativ - nehmen wir sehr ernst. Du sprichst sehr viele Punkte an, von denen die meisten so nicht zutreffen. Auf die wichtigsten möchten wir hier gerne eingehen:
Die Arbeitsatmosphäre ist bei uns teamorientiert und kollegial. Türen stehen bei uns tatsächlich und virtuell stets offen, so dass jeder Mitarbeiter - Anwalt oder nicht - jederzeit die jeweiligen Sprecher, Teamleiter, jede Partnerin oder jeden Partner und natürlich unseren Managing-Partner ansprechen können. Und natürlich schreien wir niemanden an - Deine Darstellung weisen wir daher an dieser Stelle entschieden zurück.
Wir fördern jeden, der sich entwickeln möchte. Jede und jeder kann Ideen einbringen und verfolgen. Das begrüßen wir ausdrücklich. Deshalb werden bei uns regelmäßig Associates Partner und deshalb haben wir auch Kolleginnen und Kollegen, die im Abendsekretäriat, am Empfang oder im Assistenzbereich angefangen haben und heute verantwortliche Funktionen im Marketing, HR oder Business Services-Bereich begleiten.
Wir haben sehr individuelle und flexible Arbeitszeitmodelle. Die Möglichkeit zum Homeoffice ist ein Teil davon. Jede und jeder Anwalt und Mitarbeiter hat technisch die Option, von zu Hause zu arbeiten und darf das auch. Arbeitszeiten sind selbstverständlich flexibel und können an die jeweilige Tätigkeit angepasst werden. Wir haben Kollegen, die um 8 Uhr kommen, weil sie Kinder in der Schule haben und Kollegen, die erst um 11 Uhr ins Büro kommen, weil die noch beim Sport oder am Vorabend lange im Büro waren.
Es stimmt, dass unser Büro inzwischen zu eng geworden ist. Das liegt an unserem Wachstum in den letzten Jahren. Deshalb bereiten wir seit zwei Jahren den Umzug in unser neues Büro vor, das größere Küchen und wesentlich mehr Meeting-Räume sowie Kommunikationsflächen haben wird. Wir freuen uns schon sehr darauf, wahrscheinlich im Herbst in unsere neuen Räumlichkeiten umzuziehen.
Wir sind uns unsere Verantwortung für die Gesellschaft bewusst. Deshalb setzten wir uns seit vielen Jahren für Kinder und Jugendliche ein. Wir unterstützen sehr umfangreich, z.B. mit pro-bono-Rechtsrat, Sammelaktionen, Räumlichkeiten, Geldspenden etc. insbesondere zwei Projekte in Berlin. Wir sind Partner der Integrationsschule Quinoa im Wedding und des Sozial- und Jungendhilfe- Vereins Casablanca in Weißensee.
Mülltrennung und Papierreduzierung sind bei uns eine Selbstverständlichkeit. Unter jedem Schreibtisch und in jeder Küche stehen mindestens drei Mülleimer. Ganz papierlos werden wir leider nicht werden, da es gesetzliche Regelungen für Anwälte zur analogen Dokumentation ihrer Arbeit gibt. Aber soweit es möglich ist, vermeiden wir umfangreiche Ausdrucke - auch um mit möglichst wenig "Gepäck" in unser neues Büro umzuziehen.
Die richtige Work-Life-Balance zu finden, ist immer wieder eine Herausforderung. Mit verschiedenen Maßnahmen wie mehr Neueinstellungen, gerechte Arbeitsverteilung, flexiblen Arbeitszeiten und individuellen Teilzeitmodellen versuchen wir, dieser zu begegnen. Gleichwohl ist es stetiger Prozess, Balance zu wahren bzw. immer wieder zu finden. Deshalb haben wir dieses Thema immer auf dem Schirm.

Beste Grüße

Dein GT-Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.