Erfahrungen bei Greenbone: Licht und viel Schatten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Führungskultur war aus meiner Sicht sehr verbesserungswürdig. Es wurde viel gefordert, oft mit kurzfristiger Erwartungshaltung, während Wertschätzung, Empathie und Unterstützung deutlich zu kurz kamen. Überstunden wurden als selbstverständlich betrachtet.
Besonders negativ fiel der Umgangston in einigen Meetings auf.
Dieser war zum Teil nicht angemessen für ein professionelles Arbeitsumfeld. Eine entsprechende Schulung für Führungsverantwortung wäre hier dringend empfehlenswert.
Verbesserungsvorschläge
- Führungskräfte gezielt auf ihre Rolle vorbereiten – insbesondere in den Bereichen Kommunikation, Empathie und Mitarbeiterführung.
- Transparente und einheitliche Feedbackprozesse etablieren.
- Arbeitsbelastung realistisch einschätzen und fair verteilen.
- Wertschätzung für Mehrarbeit zeigen und offene Kommunikation über Überlastung als Führungskraft seitens des Mitarbeiters ernst nehmen .
Arbeitsatmosphäre
Das Team war menschlich und kollegial –und ich habe viele meiner Kolleginnen und Kollegen sehr geschätzt.
Gleichzeitig wurde von anderen das oft betonte familiäre Umfeld in Teilen als Vorwand für unprofessionelles Verhalten genutzt. Kritik wurde häufig persönlich genommen. Die Grenzen waren nicht immer klar.
Das hat unter anderem auch zu Spannungen geführt.
Work-Life-Balance
Die Remote-Arbeit bietet grundsätzlich viel Flexibilität, was ein Pluspunkt ist. Allerdings war die Arbeitsbelastung sehr hoch, und es gab wenig Verständnis für Überarbeitung oder individuelle Kapazitäten.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team war ein klarer Pluspunkt. Die Zusammenarbeit mit den direkten Kollegen und Koleginnen war offen, hilfsbereit und unterstützend.
Vorgesetztenverhalten
Meine direkte Führungskraft zeigte wenig Empathie, war oft nur schwer erreichbar.
Und es herrschte häufig ein unangemessener und ungeduldiger Ton – vor allem in Meetings. Aufgaben wurden kurzfristig und mit Druck verteilt, ohne Rücksicht auf realistische Umsetzbarkeit.
Die Kritik war nicht wirklich konstruktiv.
Der Feedbackprozess war in einigen Teilen intransparent und nicht wirklich einheitlich gestaltet.
Das Führungsverhalten sollte dringend reflektiert und professionell weiterentwickelt werden. Vor allem sollte auf die Empathiefähigkeit geschaut werden.
Arbeitsbedingungen
Remote-Arbeit war möglich, was ich sehr geschätzt habe. Die technische Ausstattung war auch gut!
Allerdings fehlte es an Priorisierung und Führung, was das Arbeiten im Homeoffice teils erschwert hat.
Kommunikation
Die interne Kommunikation war oft unstrukturiert. Viele Informationen wurden kurzfristig oder gar nicht weitergegeben. Die Kommunikation der Führungskraft war zudem häufig unklar, oftmals auch von Druck geprägt und nicht teamorientiert.