Manche haben drei Buchstaben Vorsprung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Teamleiter
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Meine Aussagen beziehen sich ausschließlich auf die PO. Bei den Schichtführern entstand für mich deutlich der Eindruck von Vetternwirtschaft. Fachliche oder menschliche Eignung spielte dabei teilweise eine untergeordnete Rolle, wichtiger schien die Zugehörigkeit zum richtigen Netzwerk.
Verbesserungsvorschläge
Wenn bereits die damalige Produktionsleitung das Unternehmen verlassen wollte und ein erheblicher Teil der Belegschaft dies positiv aufgenommen hat, wirkt eine spätere Rückkehr in eine Direktionsfunktion schwer nachvollziehbar.
Auch einzelne Beförderungen erschienen fachlich wie menschlich unpassend. Der Eindruck von Vetternwirtschaft drängte sich auf, da weniger die tatsächliche Eignung entscheidend schien als die Zugehörigkeit zum richtigen Umfeld. .
Arbeitsatmosphäre
In der Produktion lässt sich aus meiner Sicht eine deutliche Zweiteilung feststellen.
Zum einen gibt es Mitarbeitende, die aus einem bestimmten früheren Unternehmensumfeld stammen und offensichtlich besonderen Rückhalt genießen. Zum anderen jene, die schlicht ihre Arbeit machen wollen, jedoch deutlich stärker unter Druck stehen.
Auffällig ist, dass bei der erstgenannten Gruppe Konsequenzen oder Kritik kaum wahrnehmbar sind, während andere Mitarbeitende deutlich stärker kontrolliert und belastet werden. Dies scheint insbesondere seit dem Wechsel in der Leitung der Fall zu sein, da die aktuelle Direktion zuvor selbst aus der Produktion stammt und personell eng mit diesem Umfeld verbunden ist.
Bereits bei Einstellungen und internen Weiterentwicklungen entsteht der Eindruck, dass Personen aus diesem Kreis bevorzugt berücksichtigt oder gezielt in bessere Positionen gebracht werden. Diese Form der internen Bevorzugung wirkt sich spürbar auf Motivation, Fairnessempfinden und Arbeitsklima aus.
Image
Dazu kann ich keine konkrete Aussage treffen.
Work-Life-Balance
Das fand ich gut.
Karriere/Weiterbildung
Weiterentwicklung ist grundsätzlich möglich, setzt jedoch voraus, dass man keine kritischen Stimmen äußert, Anweisungen widerspruchslos umsetzt und darauf achtet, nicht in Ungnade zu fallen.
Gehalt/Benefits
Für die auszuführende Arbeit war es in Ordnung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In der PO habe ich kaum Sozialbewusstsein erlebt, während dieses in anderen Abteilungen deutlich stärker vorhanden war.
Kollegenzusammenhalt
Der Umgang hängt stark davon ab, welchem „Lager“ man zugeordnet wird. In einzelnen Fällen entsteht sogar der Eindruck, dass Führungskräfte gemeinsam mit Mitarbeitenden abwertend über andere sprechen.
Umgang mit älteren Kollegen
Insgesamt hängt vieles von den jeweiligen Umständen ab, im Großen und Ganzen habe ich die Zeit dort jedoch als gut erlebt
Vorgesetztenverhalten
Die beiden Teamleiter, mit denen ich gearbeitet habe, habe ich persönlich als kompetent und unterstützend erlebt. Andere Führungskräfte wirkten hingegen eher darauf bedacht, selbst nicht in Ungnade zu fallen, anstatt ihre Mitarbeitenden aktiv zu unterstützen.
Arbeitsbedingungen
Positiv war auch das Arbeiten im Reinraum, das insbesondere in den Sommermonaten als sehr angenehm empfunden wurde.
Kommunikation
Nach außen wird Kommunikation als zentraler Wert betont. In der Praxis erhalten Mitarbeitende aus der Führungsebene jedoch oft nur die Informationen, die für das Nötigste ausreichen.
Gleichberechtigung
Wer die gleiche Meinung wie die Direktion vertritt, erfährt Unterstützung. Abweichende Sichtweisen werden hingegen kaum toleriert, was den Umgang für andere deutlich erschwert.
Interessante Aufgaben
Es gab schon interessante Themen.