Ein großartiger Arbeitsplatz für den Karriereeinstieg!
Verbesserungsvorschläge
Ich hoffe und wünsche den verbliebenen und neuen Teammitgliedern, dass der Spirit, der uns damals als Team getragen, angespornt, motiviert und inspiriert hat, trotz starkem Unternehmenswachstum seit meinem Weggang gleichermaßen damals wie heute vorhanden ist, und blicke immer noch dankbar auf diese außerordentlich schöne Zusammenarbeit zurück!
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war zu jeder Zeit positiv, konstruktiv, vertrauensvoll und wertschätzend.
Image
Das Unternehmen genießt ein weitestgehend sehr positives Image am Markt und ich war immer sehr stolz, Teil des Teams zu sein. Die zunehmende Marktdynamik und der wachsende Wettbewerb bieten dabei eine gute Gelegenheit, die eigenen Leistungen noch transparenter darzustellen und kontinuierlich zu optimieren.
Work-Life-Balance
Gleitzeit und die Möglichkeit, vollständig remote auch außerhalb Berlins zu arbeiten, haben eine sehr gute Work-Life-Balance ermöglicht. Gleichzeitig wurde seitens der Führung darauf geachtet, Überstunden gering zu halten und Wochenendarbeit zu vermeiden.
Karriere/Weiterbildung
Für mich war die Anstellung beim GreenSign Institut der ideale Karriereeinstieg, für den ich bis heute unendlich dankbar bin. Potenziale in mir wurden schnell erkannt und konsequent gefordert und gefördert. Ich wurde oft ins kalte Wasser geschmissen, aber rückblickend sind das die Momente, in denen ich am meisten wachsen konnte. In-House Trainings und Coachings für Kreativität, Qualität und Kommunikation wurden großzügig (in der Regel mehrmals jährlich) ermöglicht. Auch externe Seminare wurden, bei überzeugender Begründung, gerne finanziert. Leider gab es ab einem gewissen Punkt keine neuen Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten mehr für mich und auch keine wirkliche Gelegenheit der Teamführung bzw. des Wachstums auf vertikaler Ebene, weshalb ich nach viereinhalb Jahren das Unternemen schweren Herzens verlassen habe.
Gehalt/Benefits
Gehälter wurden stets pünktlich und verlässlich bezahlt. Zusatzleistungen wie Inflationsprämien, Boni und Provisionen waren vorhanden. Die Gehaltsentwicklung hielt aus meiner Sicht jedoch nicht mit dem Wachstum von Team und Unternehmen Schritt. Leistungen und Engagement wurden regelmäßig wertschätzend anerkannt, spiegelten sich jedoch nicht in entsprechender Weise in der Vergütung wider. Zudem entstand vereinzelt der Eindruck, dass neue Mitarbeitende teilweise mit höheren Gehältern eingestiegen sind, ohne dass dies bei bestehenden, langjährigen Teammitgliedern entsprechend berücksichtigt wurde. Auch formale Qualifikationen, wie akademische Abschlüsse, spielten in der Gehaltsgestaltung keine Rolle, was ich persönlich als wenig wertschätzend empfand. Rückblickend hätte eine stärkere, an individuellen Leistungen orientierte Gehaltsentwicklung die Motivation zusätzlich gefördert. Positiv hervorzuheben waren jedoch die Möglichkeiten zur fachlichen Bildung und Weiterentwicklung, die betriebliche Krankenversicherung sowie Großzügigkeiten in Form von Team-Events (Sommer- und Weihnachtsfeiern) oder Team-Tagen einmal im Quartal.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen ist qua Geschäftsmodell nachhaltig ausgerichtet, was für mich ein entscheidender Beitrag zur Unternehmensidentifikation war. In der gelebten Praxis zeigten sich jedoch punktuell noch Optimierungspotenziale, um den eigenen Nachhaltigkeitsanspruch in allen Bereichen konsequent umzusetzen.
Kollegenzusammenhalt
Das Team hatte während meines Angestelltenverhältnisses eine angenehme Größe und zeichnete sich durch starken Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und einige besonders positive Persönlichkeiten aus, die mir bis heute in Erinnerung geblieben sind. Besonders schön war, dass man sich im Team aufrichtig für die Erfolge anderer Kollegen und Kolleginnen gefreut hat.
Umgang mit älteren Kollegen
Da es zum Zeitpunkt meiner Anstellung keine altersbedingt älteren Kollegen gab, beziehe ich meine Einschätzung auf den Umgang mit langjährigen Mitarbeitenden. Grundsätzlich war der Umgang mit neuen und bestehenden Teammitgliedern fair. In einzelnen Fällen entstand jedoch der Eindruck, dass neue Mitarbeitende teilweise von besseren Konditionen profitierten als langjährig Beschäftigte.
Vorgesetztenverhalten
Die Zusammenarbeit mit der Führungsebene war stets respektvoll und wertschätzend. Formulierte Ziele schienen jedoch nicht immer erreichbar. Businessentscheidungen wurden zwar meist transparent begründet, Bedenken aus dem Team aber nicht immer berücksichtigt.
Arbeitsbedingungen
Die damaligen Büroräume waren gut angebunden, offen, hell und geräumig. Die technische Ausstattung im Büro war gut, für die remote Arbeit wurden moderne Dienst-PCs und -Handys angeschafft. Jedoch wurde letzteres zum Zeitpunkt meiner Anstellung in Verhandlungsgesprächen als Benefit dargestellt, wobei eine ordentliche Arbeitsausstattung meiner Meinung nach Grundvorraussetzung für ein produktives Arbeiten ist.
Kommunikation
Die Kommunikation insgesamt war positiv; Zahlen und Ergebnisse wurden transparent in Meetings geteilt. Die Kommunikation zwischen den einzelnen Teams hätte phasenweise besser laufen können, daran haben wir jedoch in externen, professionellen Team-Coachings regelmäßig arbeiten können. Aufgrund der mehrköpfigen Führungsebene kam es gelegentlich zu inkonsistenten Aussagen und Richtungsweisungen, was vereinzelt Rückfragen im Team auslöste.
Gleichberechtigung
Frauen hatten stets dieselben Aufstiegschancen wie Männer, auch Wiedereinsteigerinnen, zum Beispiel nach der Elternzeit oder einer gesundheitsbedingten Pause, wurden mit offenen Armen wieder empfangen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgabenvielfalt in diesem Job war absolut einzigartig, hing aber mitunter auch von einem selbst ab: Wer nach vielfältigen Aufgaben aktiv gefragt hat und vor allem beweisen konnte, dass er ihnen fachlich und menschlich gewachsen war, hat jene Aufgabenvielfalt erhalten. Sicherlich hängt die Bewertung dieses Kriteriums aber auch von der Stelle bzw. der Abteilung ab, der man angehört. Wie in jedem Unternehmen gibt es auch hier Positionen, die stärker durch Routine geprägt sind, und andere, die mehr Kreativität erfordern.