Ihr Unternehmen?

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GreenStone 
Energy
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Finger weg, es sei denn, man hat Lust auf Chaos, Unklarheit und mangelnde Wertschätzung

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich als eher angespannt. Zwar gibt es einige nette Kolleg:innen, jedoch kommt es häufig zu Reibereien und einem eher konkurrenzbetonten Miteinander. Konstruktive Diskussionen sind selten, da sie oft unsachlich und anstrengend verlaufen. Zudem fehlt es an einer klaren und stringenten Kommunikation seitens der Führungsebene. Vorgaben sind oft unpräzise, und es wird viel gesprochen, ohne konkrete Entscheidungen zu treffen. Häufige Richtungsänderungen erschweren die Nachvollziehbarkeit von Prozessen, und Vorgesetzte wirken oft unverbindlich, indem sie Verantwortung eher abgeben, anstatt sich aktiv um Lösungen zu kümmern.

Image

Das Unternehmen hinkt stark hinter seinen eigenen Werten und Ambitionen hinterher. In den Stellenausschreibungen wird oft das übliche „Bullshit-Bingo“ verwendet, doch spätestens nach einem Interview vor Ort wird den Bewerbenden schnell klar, dass die Realität eine andere ist. Viele Mitarbeitende sprechen negativ über das Unternehmen, und ich bezweifle, dass hier jemand ernsthaft eine Empfehlung aussprechen würde. Besonders auffällig wird das durch das falsche Spiel mit den vermeintlich „grünen“ Marken und Produkten, was die Diskrepanz zwischen Image und Realität noch deutlicher macht.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich gegeben – niemand muss sich hier übermäßig verausgaben. Allerdings wird besonderes Engagement selten anerkannt oder wertgeschätzt, sodass sich zusätzliche Anstrengungen kaum lohnen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen vermarktet Produkte wie "New Energy Cloud" und "Vegan Strom", die auf den ersten Blick innovative und zeitgemäße Lösungen zu sein scheinen – zumindest vermittelt das Branding diesen Eindruck. Leider zeigt sich, dass die technische Umsetzung dieser Produkte nicht den erwarteten Standards entspricht. Zudem sind die tatsächlichen Bezugsquellen der Energie alles andere als tierfreundlich, wenn man den neuesten Forschungsergebnissen Glauben schenkt. Hier klafft eine große Diskrepanz zwischen der Markenkommunikation und der realen Umwelt- und Sozialbilanz.

Karriere/Weiterbildung

Da es weder regelmäßige Evaluierungszeiträume noch klare Erwartungshaltungen gibt, erfolgen Beförderungen eher willkürlich und basierend auf subjektiven Einschätzungen. Externe Weiterbildungen werden nicht unterstützt, und auch interne Weiterbildungsmöglichkeiten fehlen. Wenn es um Investitionen in die persönliche Entwicklung geht, zeigt sich das Unternehmen sehr zurückhaltend und knausrig. Insgesamt wird wenig Wert auf die Förderung der Karriereentwicklung gelegt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen ist eher durchwachsen. Zwar gibt es einige nette und hilfsbereite Personen, doch insgesamt überwiegt oft ein Gegeneinander statt ein echtes Miteinander. In kritischen Situationen würde ich mich nicht unbedingt darauf verlassen wollen, dass Unterstützung selbstverständlich ist.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten zeichnet sich durch mangelnde Verbindlichkeit, widersprüchliche Aussagen und fehlende Transparenz aus. Vereinbarungen werden häufig verschoben oder nachträglich relativiert, ohne dass proaktive Kommunikation stattfindet. Klare Verantwortlichkeiten werden nicht übernommen, sodass man oft das Gefühl hat, allem hinterherlaufen zu müssen. Diese Umstände führen zu Frustration und einem Vertrauensverlust in die Führungsebene. Insgesamt lässt sich der Führungsstil als wenig professionell und ineffizient beschreiben, mit einem klaren Mangel an transparenter und fairer Mitarbeiterführung.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind leider sehr schlecht. Zwar liegt das Büro im hippen Kreuzberg, aber das war es auch schon mit den positiven Aspekten. Das Gebäude ist stark sanierungsbedürftig, und die Ausstattung der Arbeitsplätze lässt zu wünschen übrig. Es gibt einen Meetingraum, der jedoch so schlecht isoliert ist, dass man das Gefühl hat, direkt im Büro am Gespräch teilzunehmen – eine echte Beeinträchtigung der Privatsphäre und Arbeitsqualität. Insgesamt entsprechen die Arbeitsbedingungen weder den Erwartungen noch den modernen Standards.

Kommunikation

Von echter Transparenz kann hier leider keine Rede sein. Es wird oft ein positives Bild gezeichnet, ohne sich wirklich mit den kritischen Punkten auseinanderzusetzen, die für eine nachhaltige Verbesserung nötig wären. Messbare Fakten oder klare Zielsetzungen gibt es kaum – stattdessen wird vieles nach Gefühl und Bauchgefühl entschieden, anstatt sich an konkreten Ergebnissen zu orientieren. Ein offener Austausch über tatsächliche Resultate findet so gut wie nie statt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt im Durchschnitt, teils auch unterdurchschnittlich, was jedoch stark davon abhängt, wie gut man selbst verhandeln kann. Ein absolutes No-Go ist, dass das Gehalt regelmäßig zu spät überwiesen wird, was ein unzuverlässiges und frustrierendes Gefühl hinterlässt. Die Sozialleistungen entsprechen dem Standard, bieten jedoch wenig zusätzliche Anreize oder Vorteile.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird hier leider nicht konsequent umgesetzt. Weder Gehälter noch Evaluationszeiträume für Mitarbeiter sind standardisiert. Wie auch in anderen Bewertungen treffend erwähnt, scheint hier oft das Prinzip „wer am lautesten schreit“ zu gelten. Es fehlt an klaren, transparenten Prozessen, die eine faire und gleichberechtigte Behandlung aller Mitarbeiter gewährleisten würden.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.