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6 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,2Weiterempfehlung: 50%
Score-Details

6 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Nicht als Arbeitgeber zu empfehlen!

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Hier gibt es großen Handlungsbedarf. Sowohl im Hinblick auf die Arbeitsatmosphäre, das Vorgesetztenverhalten und die Kommunikation als auch Weiterbildungsmöglichkeiten sollte das Unternehmen dringend handeln.

Arbeitsatmosphäre

Zwar gibt es einige nette und hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen, die Führungsebene hat das Arbeitsklima jedoch erheblich beeinträchtigt.
Die Vorgesetzten reagierten auf Kritik meist abweisend und wenig konstruktiv. Gespräche und Diskussionen wurden aus meiner Sicht schnell unsachlich, der Umgangston war teilweise harsch und wenig wertschätzend. Eine klare, verlässliche Kommunikation fand nur unzureichend statt. Statt Orientierung und eindeutiger Zuständigkeiten entstand häufig der Eindruck, dass Verantwortung zwischen den Führungskräften hin- und hergeschoben wurde.

Besonders problematisch war für mich, dass Aufgaben und Verantwortung nach unten weitergereicht wurden, während die notwendigen Entscheidungen und Freigaben weiterhin vollständig von den Vorgesetzten abhängig waren. Rückmeldungen kamen wiederholt erst unmittelbar vor Ablauf einer Deadline, verbunden mit umfangreichen Änderungswünschen, die dann unter erheblichem Zeitdruck umgesetzt werden mussten.
Dadurch waren Fristen trotz rechtzeitiger Arbeit kaum verlässlich einzuhalten.

Das Arbeitsumfeld hier war zusammenfassend maßgeblich durch schlechte Führung, fehlende Verbindlichkeit und vermeidbaren Zeitdruck geprägt.

Image

Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als modern, innovativ und werteorientiert. Dieses Bild deckte sich jedoch nicht mit meinen persönlichen Erfahrungen während der Beschäftigung.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hängt stark davon ab, welcher Führungskraft man unterstellt ist. In einigen Bereichen können Arbeitszeiten und Belastung durchaus angemessen sein. In anderen Teams habe ich die Work-Life-Balance jedoch als deutlich schlechter erlebt.

Durch verspätete Entscheidungen, kurzfristige Änderungswünsche und unklare Prioritäten seitens der Vorgesetzten entstand teilweise vermeidbarer Zeitdruck. Wenn Rückmeldungen erst unmittelbar vor einer Deadline erfolgten, mussten Aufgaben kurzfristig überarbeitet werden, obwohl sie zuvor rechtzeitig eingereicht worden waren. Dadurch ließ sich die eigene Arbeitszeit nur schwer verlässlich planen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsmaßnahmen standen nach meiner Erfahrung größtenteils Führungskräften zur Verfügung. Für andere Mitarbeitende wurden interne oder externe Weiterbildungen kaum unterstützt. Gleichzeitig wurde regelmäßig dazu motiviert, sich privat weiterzubilden und das neu erworbene Wissen anschließend im Unternehmen einzubringen.

Auch die Karrieremöglichkeiten empfand ich als sehr begrenzt. Beförderungen wirkten auf mich teilweise willkürlich und waren weder transparent noch nachvollziehbar. Durch die flache Hierarchie bestehen zudem grundsätzlich nur wenige realistische Aufstiegsmöglichkeiten.

Insgesamt hatte ich nicht den Eindruck, dass die fachliche Entwicklung der Mitarbeitenden ernsthaft gefördert wird.

Gehalt/Benefits

Eine transparente oder standardisierte Gehaltsstruktur konnte ich nicht erkennen. Die Vergütung hängt nach meiner Erfahrung stark vom individuellen Verhandlungsgeschick ab und liegt insgesamt eher im durchschnittlichen bis unterdurchschnittlichen Bereich.

Selbst Verhandlungen über geringe Gehaltserhöhungen zogen sich häufig über einen sehr langen Zeitraum hin. Wenn es schließlich zu einer Anpassung kam, fiel diese meist überschaubar aus. Klare Kriterien dafür, wann und in welcher Höhe Gehälter angepasst werden, waren für mich nicht erkennbar.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein wirkt nach außen deutlich stärker, als ich es intern wahrgenommen habe. Nachhaltigkeit spielt in der Vermarktung der Produkte eine große Rolle, im tatsächlichen Arbeitsalltag konnte ich den hohen Anspruch jedoch nur bedingt wiedererkennen.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Kolleginnen und Kollegen gab es einige nette, hilfsbereite und unterstützende Personen. Innerhalb der Teams war der Zusammenhalt grundsätzlich gut, insbesondere dann, wenn die Führungskräfte außen vor blieben.

Gleichzeitig habe ich das Unternehmen als deutlich gespalten wahrgenommen. Es gab aus meiner Sicht ein eher modernes und ein eher konservatives Lager, die bei Arbeitsweisen, Entscheidungen und grundsätzlichen Vorstellungen regelmäßig aneinandergerieten. Diese Spannungen belasteten die Zusammenarbeit erheblich.

Vorgesetztenverhalten

Absprachen und Zusagen wurden nach meiner Erfahrung wiederholt nicht eingehalten. Es wurden viele Versprechungen gemacht, auf deren Umsetzung man anschließend vergeblich wartete. Dadurch ging das Vertrauen in die Führungsebene zunehmend verloren.

Aufgaben und Verantwortung wurden oft nach unten weitergegeben. Wer zuverlässig und engagiert arbeitete, musste regelmäßig die Arbeit anderer übernehmen. Gleichzeitig entstand bei mir der Eindruck, dass Personen, die Verantwortung eher weitergaben als selbst übernahmen, dadurch keine Nachteile hatten und teilweise sogar schneller aufstiegen.

Die Unzufriedenheit mit der Führungsebene war im Arbeitsalltag deutlich spürbar. Einen professionellen, verlässlichen und lösungsorientierten Führungsstil konnte ich kaum erkennen. Kritik war nach meiner Wahrnehmung unerwünscht. Angesprochene Probleme wurden häufig ignoriert, heruntergespielt oder nicht weiterverfolgt, anstatt sie offen und konstruktiv zu lösen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen im alten Büro waren aus meiner Sicht sehr schlecht. Die Räumlichkeiten waren deutlich zu klein, stark sanierungsbedürftig und insgesamt wenig gepflegt. Die Ausstattung war unzureichend: Es gab unbequeme, wackelige Bürostühle, zu wenige Bildschirme und teilweise problematische hygienische Zustände.

Das neue Büro stellt dagegen eine klare Verbesserung dar. Es ist deutlich größer, modern eingerichtet, in einem guten Zustand und insgesamt wesentlich besser ausgestattet.

Kommunikation

Von einer offenen und funktionierenden Kommunikation konnte nach meiner Erfahrung nicht die Rede sein. Es wurde häufig übereinander gesprochen, anstatt Probleme direkt miteinander zu klären.

Ein offener Austausch mit den Vorgesetzten war nur sehr eingeschränkt möglich. Kritik war nach meiner Wahrnehmung nicht erwünscht, und angesprochene Probleme wurden häufig abgeblockt, ignoriert oder nicht ernsthaft weiterverfolgt.

Diskussionen verliefen zudem regelmäßig hitzig und teilweise unsachlich. Statt einer konstruktiven, respektvollen Gesprächskultur erlebte ich häufig Spannungen, persönliche Reaktionen und fehlende Lösungsorientierung. Klare, transparente und wertschätzende Kommunikation fand insgesamt nur unzureichend statt.

Gleichberechtigung

Von nachvollziehbarer Gleichbehandlung konnte nach meiner Erfahrung kaum die Rede sein. Gehälter waren nicht standardisiert, und transparente Kriterien für Vergütung, Gehaltserhöhungen oder Beförderungen waren nicht erkennbar.

Regelmäßige Evaluationszeiträume, strukturierte Feedbackgespräche oder verbindliche Zielvereinbarungen waren kaum bis gar nicht vorhanden. Dadurch war kaum nachvollziehbar, nach welchen Maßstäben Leistung bewertet und über Gehalt oder Entwicklungsmöglichkeiten entschieden wurde.

Insgesamt fehlten transparente und einheitliche Prozesse, die eine faire Behandlung aller Mitarbeitenden sicherstellen könnten. Vieles wirkte stattdessen individuell, willkürlich und stark vom jeweiligen Vorgesetzten abhängig.


Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Greenstone Energy GmbH: great place to work!

4,1
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Freedom, energy, opportunity for responsibility and be in charge of how/ what I do. I love the renewable energy mission and am proud to be a small part of it

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nothing bad

Verbesserungsvorschläge

More team events would help create a more cohesive whole.

Arbeitsatmosphäre

Exciting, fast moving but calm and focussed! Fantastic new office near Potsdamer Platz, a pleasure to work there.

Image

No comment - apart form the facet that Greenstone have a growing presence in the market. Image will become more important e.g. vegan energy, and its software will be seen as superior in customer management compared to rivals.

Work-Life-Balance

Excellent - you can choose your hours - within limits - generally 3 days per week in office - 10am to 4pm. Accommodation of those with special requirements e..g. drop off/pick up kids, elderly care etc.

Karriere/Weiterbildung

This would be a good issue to consider as the team grows.

Gehalt/Benefits

Competitive and negotiable!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Greenstone are mission driven. This extends to their everyday behaviours as regards waste, recycling. Maybe more community involvement will be a good thing?

Kollegenzusammenhalt

With a lot of people working remotely, this could be improved. In a rapidly growing company activities that help the whole team keep connected is a priority going forward. The new Senior HR hire has a strong mandate to work on this!

Umgang mit älteren Kollegen

As an older person myself who has experienced age discrimination in the past, I'm so impressed with the Greenstone managers and their team's attitude.

Vorgesetztenverhalten

High standards are expected of respect for each other but dress code very informal

Arbeitsbedingungen

Great - relaxed, informal, friendly

Kommunikation

Everyone from the CEO down is approachable in the great new modern office As the company grows there will need to be more formal and regular communication sessions, to add to the weekly 'All hands' event. Everyone is encouraged to connect on a one-to-one basis when in the office or online. The department heads are accessible even to those from different departments.

Gleichberechtigung

My observations are that people are treated fairly, without bias of age, gender, orientation, ethnic background.

Interessante Aufgaben

For me it is extremely motivating to be involved in growing a relatively new business with its many unique and winning features.. a challenge oin forward will be to engage the programmers and call centre staff whose roles are difficult to make glamourous!

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Finger weg, es sei denn, man hat Lust auf Chaos, Unklarheit und mangelnde Wertschätzung

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich als eher angespannt. Zwar gibt es einige nette Kolleg:innen, jedoch kommt es häufig zu Reibereien und einem eher konkurrenzbetonten Miteinander. Konstruktive Diskussionen sind selten, da sie oft unsachlich und anstrengend verlaufen. Zudem fehlt es an einer klaren und stringenten Kommunikation seitens der Führungsebene. Vorgaben sind oft unpräzise, und es wird viel gesprochen, ohne konkrete Entscheidungen zu treffen. Häufige Richtungsänderungen erschweren die Nachvollziehbarkeit von Prozessen, und Vorgesetzte wirken oft unverbindlich, indem sie Verantwortung eher abgeben, anstatt sich aktiv um Lösungen zu kümmern.

Image

Das Unternehmen hinkt stark hinter seinen eigenen Werten und Ambitionen hinterher. In den Stellenausschreibungen wird oft das übliche „Bullshit-Bingo“ verwendet, doch spätestens nach einem Interview vor Ort wird den Bewerbenden schnell klar, dass die Realität eine andere ist. Viele Mitarbeitende sprechen negativ über das Unternehmen, und ich bezweifle, dass hier jemand ernsthaft eine Empfehlung aussprechen würde. Besonders auffällig wird das durch das falsche Spiel mit den vermeintlich „grünen“ Marken und Produkten, was die Diskrepanz zwischen Image und Realität noch deutlicher macht.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist grundsätzlich gegeben – niemand muss sich hier übermäßig verausgaben. Allerdings wird besonderes Engagement selten anerkannt oder wertgeschätzt, sodass sich zusätzliche Anstrengungen kaum lohnen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen vermarktet Produkte wie "New Energy Cloud" und "Vegan Strom", die auf den ersten Blick innovative und zeitgemäße Lösungen zu sein scheinen – zumindest vermittelt das Branding diesen Eindruck. Leider zeigt sich, dass die technische Umsetzung dieser Produkte nicht den erwarteten Standards entspricht. Zudem sind die tatsächlichen Bezugsquellen der Energie alles andere als tierfreundlich, wenn man den neuesten Forschungsergebnissen Glauben schenkt. Hier klafft eine große Diskrepanz zwischen der Markenkommunikation und der realen Umwelt- und Sozialbilanz.

Karriere/Weiterbildung

Da es weder regelmäßige Evaluierungszeiträume noch klare Erwartungshaltungen gibt, erfolgen Beförderungen eher willkürlich und basierend auf subjektiven Einschätzungen. Externe Weiterbildungen werden nicht unterstützt, und auch interne Weiterbildungsmöglichkeiten fehlen. Wenn es um Investitionen in die persönliche Entwicklung geht, zeigt sich das Unternehmen sehr zurückhaltend und knausrig. Insgesamt wird wenig Wert auf die Förderung der Karriereentwicklung gelegt.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen ist eher durchwachsen. Zwar gibt es einige nette und hilfsbereite Personen, doch insgesamt überwiegt oft ein Gegeneinander statt ein echtes Miteinander. In kritischen Situationen würde ich mich nicht unbedingt darauf verlassen wollen, dass Unterstützung selbstverständlich ist.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Vorgesetzten zeichnet sich durch mangelnde Verbindlichkeit, widersprüchliche Aussagen und fehlende Transparenz aus. Vereinbarungen werden häufig verschoben oder nachträglich relativiert, ohne dass proaktive Kommunikation stattfindet. Klare Verantwortlichkeiten werden nicht übernommen, sodass man oft das Gefühl hat, allem hinterherlaufen zu müssen. Diese Umstände führen zu Frustration und einem Vertrauensverlust in die Führungsebene. Insgesamt lässt sich der Führungsstil als wenig professionell und ineffizient beschreiben, mit einem klaren Mangel an transparenter und fairer Mitarbeiterführung.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind leider sehr schlecht. Zwar liegt das Büro im hippen Kreuzberg, aber das war es auch schon mit den positiven Aspekten. Das Gebäude ist stark sanierungsbedürftig, und die Ausstattung der Arbeitsplätze lässt zu wünschen übrig. Es gibt einen Meetingraum, der jedoch so schlecht isoliert ist, dass man das Gefühl hat, direkt im Büro am Gespräch teilzunehmen – eine echte Beeinträchtigung der Privatsphäre und Arbeitsqualität. Insgesamt entsprechen die Arbeitsbedingungen weder den Erwartungen noch den modernen Standards.

Kommunikation

Von echter Transparenz kann hier leider keine Rede sein. Es wird oft ein positives Bild gezeichnet, ohne sich wirklich mit den kritischen Punkten auseinanderzusetzen, die für eine nachhaltige Verbesserung nötig wären. Messbare Fakten oder klare Zielsetzungen gibt es kaum – stattdessen wird vieles nach Gefühl und Bauchgefühl entschieden, anstatt sich an konkreten Ergebnissen zu orientieren. Ein offener Austausch über tatsächliche Resultate findet so gut wie nie statt.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt im Durchschnitt, teils auch unterdurchschnittlich, was jedoch stark davon abhängt, wie gut man selbst verhandeln kann. Ein absolutes No-Go ist, dass das Gehalt regelmäßig zu spät überwiesen wird, was ein unzuverlässiges und frustrierendes Gefühl hinterlässt. Die Sozialleistungen entsprechen dem Standard, bieten jedoch wenig zusätzliche Anreize oder Vorteile.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird hier leider nicht konsequent umgesetzt. Weder Gehälter noch Evaluationszeiträume für Mitarbeiter sind standardisiert. Wie auch in anderen Bewertungen treffend erwähnt, scheint hier oft das Prinzip „wer am lautesten schreit“ zu gelten. Es fehlt an klaren, transparenten Prozessen, die eine faire und gleichberechtigte Behandlung aller Mitarbeiter gewährleisten würden.

1Hilfreichfindet das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Toxische Arbeitsatmosphäre und fehlende Entwicklungsmöglichkeiten – Ein Unternehmen, das dringend handeln muss

1,3
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Aktuell fällt mir leider nichts Positives ein, was ich hervorheben könnte.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Arbeitsatmosphäre ist von internen Spannungen und Konflikten geprägt, was die Zusammenarbeit erschwert. Vorgesetzte halten sich nicht an Absprachen und sind wenig proaktiv. Die Gehalts- und Beförderungssysteme sind intransparent, und es gibt keine klaren Weiterbildungs- oder Entwicklungsmöglichkeiten. Die Arbeitsbedingungen sind unzureichend, mit veralteter Ausstattung und einem baufälligen Bürogebäude.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte dringend in eine offene und respektvolle Kommunikation investieren, um die internen Spannungen abzubauen und den Kolleg:innenzusammenhalt zu stärken. Vorgesetzte müssen ihre Zusagen einhalten und mehr Verantwortung übernehmen. Ein transparentes Gehalts- und Beförderungssystem sowie die Umsetzung von Weiterbildungsmaßnahmen würden die Mitarbeiter:innenmotivation und Entwicklung fördern. Die Arbeitsbedingungen, insbesondere die Büroausstattung, müssen dringend verbessert werden, um eine sichere und produktive Arbeitsumgebung zu schaffen. Schließlich sollte das Unternehmen seine Umwelt- und Sozialversprechen transparenter und verbindlicher gestalten.

Arbeitsatmosphäre

Leider ist die Arbeitsatmosphäre in meiner Erfahrung nicht optimal. Es gibt zwei verhärtete Fronten innerhalb der Firma, was zu ständigen Konflikten führt. Diese Konflikte erschweren sachliche Diskussionen zu arbeitsbezogenen Themen erheblich, da die Gespräche oft von einer Grundspannung geprägt sind.

Image

Das Image des Unternehmens hängt stark vom jeweiligen Produkt ab. Die Bewertungen zu „New Energy Cloud“ sind eher negativ und sprechen eine klare Sprache. „Vegan Strom“ wird insgesamt etwas besser bewertet, jedoch nur, weil sehr wenige Menschen den Strommarkt wirklich verstehen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass das Versprechen von „Vegan Strom“ nur in Teilen erfüllt wird – nämlich im Einkauf, aber nicht in der Belieferung. Es mag zwar zu einem gewissen Shift im Markt beitragen, aber das Versprechen ist am Ende nicht zu 100 % korrekt.

Obwohl „Vegan Strom“ von PETA zertifiziert ist, muss man anmerken, dass diese Zertifizierung keinem standardisierten Prozess folgt. Jeder Abschluss von „Vegan Strom“ bringt PETA Geld ein, was die Glaubwürdigkeit dieser Zertifizierung infrage stellt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hängt stark vom eigenen Anspruch an die Arbeit ab. Wer bereit ist, sich mit einem moderaten Engagement zufrieden zu geben, hat keine Schwierigkeiten, eine gute Balance zwischen Beruf und Privatleben zu finden. Es besteht definitiv keine Gefahr, sich hier zu überarbeiten oder "kaputt zu machen".

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umwelt- und Sozialbewusstsein des Unternehmens ist stark in Frage zu stellen. Aussagen wie „veganer Strom“ sind technisch nicht umsetzbar und wirken mehr wie ein Marketinggag als ein ernsthaftes Engagement für Nachhaltigkeit. Auch die andere Marke des Unternehmens, „New Energy Cloud“, ist nicht wirklich überzeugend. Das Konzept ist derart komplex, dass es für Außenstehende kaum verständlich ist und an Betrug grenzt – zumindest nutzt es rechtliche Grauzonen bis an die Grenze aus.

Karriere/Weiterbildung

Wie bereits erwähnt, gilt innerhalb der Firma das Prinzip: Wer am lautesten schreit, bekommt, was er/sie will. Es gibt keinerlei Weiterbildungsmaßnahmen, weder intern noch extern. Das Fehlen einer klaren Karriereentwicklung und Weiterbildungsmöglichkeiten führt dazu, dass Mitarbeitende ohne die nötige Qualifikation in Positionen sitzen, in denen sie nicht hingehören. Diese Willkür erschwert die berufliche Weiterentwicklung und führt zu einer unklaren und oft ungerechten Besetzung von Rollen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen hängt stark davon ab, in welchem der beiden Lager man sich befindet. Es gibt ein modernes Lager, das Veränderungen und Fortschritt aktiv vorantreibt und bereit ist, neue Wege zu gehen. Dieses Lager zeichnet sich durch eine positive und innovative Haltung aus.

Dem gegenüber steht ein eher konservatives Lager, das durch Zurückhaltung und Pessimismus geprägt ist. Es zeigt wenig Offenheit gegenüber Neuerungen, was häufig zu Spannungen zwischen den beiden Gruppen führt. Diese Spaltung erschwert es, als Team zusammenzuarbeiten und eine einheitliche Richtung einzuschlagen.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten von Vorgesetzten ist absolut unzuverlässig. Absprachen werden nicht eingehalten, und selbst vertraglich vereinbarte Dinge werden ignoriert. Auf Nachfragen reagiert man oft ausweichend und wenig konkret. Proaktivität ist nicht erkennbar, und wenn es doch einmal zu einem klärenden Gespräch kommt, wird die Verantwortung gerne an Dritte abgeschoben.

Beförderungen wirken völlig willkürlich und nicht nachvollziehbar. Mitarbeitende, die aktiv die Arbeit verweigern, die Zusammenarbeit erschweren, sich unprofessionell verhalten und regelmäßig mit Kündigungen drohen, werden bevorzugt befördert. Gleichzeitig werden andere, die sich besonders engagieren und große Anstrengungen zeigen, hingehalten und nicht gewürdigt.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen im Unternehmen sind eine Zumutung. Die Bürostühle sind teilweise so alt und beschädigt, dass sie auseinanderfallen, und das gesamte Gebäude ist in einem baufälligen Zustand. Stromleitungen liegen offen herum, im Bad gibt es Schimmel, und die Bildschirme sind kaum größer als 20 Zoll – sofern überhaupt welche zur Verfügung stehen. Die wenigen gut ausgestatteten Arbeitsplätze wurden in vielen Fällen von Mitarbeitenden aus eigener Tasche finanziert, was die Situation besonders problematisch macht.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen lässt in meiner Erfahrung stark zu wünschen übrig. Während das Miteinander oft von teils bewussten Missverständnissen und mangelndem Austausch geprägt ist, wurde übereinander umso häufiger gesprochen. Dies trägt nicht dazu bei, ein konstruktives und vertrauensvolles Arbeitsklima zu fördern.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die mangelnde Verlässlichkeit von Vorgesetzten. Absprachen wurden häufig nicht eingehalten, und selbst vertraglich vereinbarte Regelungen finden keine Umsetzung. Dies erschwert die Planung und führt zu einer allgemeinen Unsicherheit im Arbeitsalltag.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter im Unternehmen sind nicht standardisiert, aber grundsätzlich verhältnismäßig in Ordnung (wenn man gut verhandeln kann). Es gibt Bonusvereinbarungen und VESOP (Employee Stock Option Plans), die zwar sowohl im Bewerbungsgespräch als auch im Arbeitsvertrag erwähnt werden, jedoch bleibt die Umsetzung dieser Vereinbarungen aus – man wartet vergeblich auf die entsprechenden Vereinbarungen und Zahlungen.

Es gibt einen Rabatt auf den hauseigenen Stromtarif, dessen Höhe sich nach der Wochenarbeitszeit richtet. Jeden Donnerstag wird ein Lunch auf Firmenkosten angeboten. Weihnachtsfeiern oder Teamevents finden in der Regel nicht statt. Falls doch, werden sie ausschließlich von Mitarbeitenden in Eigenregie organisiert und auf eigene Kosten durchgeführt.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird im Unternehmen leider nicht wirklich gelebt. Wer am lautesten schreit, bekommt am Ende, was er oder sie will – unabhängig davon, wie angemessen oder gerechtfertigt diese Forderungen sind. Ironischerweise gibt es Kolleg:innen, die sich offen über das eigene Unternehmen und dessen Kund:innen lustig machen. Abfällige Kommentare tragen zu einem respektlosen und wenig professionellen Arbeitsklima bei.

Interessante Aufgaben

Der Markt, in dem das Unternehmen tätig ist, ist eigentlich sehr spannend und bietet viel Potenzial. Es gibt zahlreiche interessante Aufgaben, die theoretisch einen großen Reiz ausüben könnten. Leider wird dieses Potenzial durch die internen Intrigen und das herrschende Chaos innerhalb der Firma komplett zunichtegemacht. Diese Umstände nehmen den Aufgaben ihren Reiz und erschweren es, sich wirklich darauf einzulassen.

1Hilfreichfindet das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Gut: 3.62 von 5 Sternen

3,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Relativ viele Freiheiten und Gleitzeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Fahrtweg ist sehr lang

Verbesserungsvorschläge

Qualitativ ausbaufähig und mehr personal


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Innovative Utility

4,6
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 6 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird GreenStone Energy durchschnittlich mit 2,2 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt unter dem Durchschnitt der Branche Energie (3,7 Punkte). 25% der Bewertenden würden GreenStone Energy als Arbeitgeber weiterempfehlen.
  • Ausgehend von 6 Bewertungen gefallen die Faktoren Umgang mit älteren Kollegen, Work-Life-Balance und Kollegenzusammenhalt den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
  • Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 6 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich GreenStone Energy als Arbeitgeber vor allem im Bereich Karriere/Weiterbildung noch verbessern kann.