54 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
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54 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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54 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht beginnt nachhaltiger Unternehmenserfolg bereits im Recruiting. Personalverantwortliche sollten Bewerbungsunterlagen nicht nur oberflächlich prüfen, sondern die Qualifikationen, Erfahrungen und den tatsächlichen Mehrwert eines Bewerbers im Kontext der ausgeschriebenen Position bewerten.
Die Auswahl ausschließlich anhand einzelner Kriterien – beispielsweise einer früheren Tätigkeit im Einzelhandel – greift zu kurz und blendet entscheidende Kompetenzen wie betriebswirtschaftliches Know-how, Führungserfahrung, Prozessoptimierung, Mitarbeiterentwicklung sowie nachweisbare Erfolge bei der Steigerung von Umsatz und Rentabilität aus.
Gerade bei Führungspositionen sollte das Ziel sein, Persönlichkeiten einzustellen, die bestehende Kennzahlen nicht nur erreichen, sondern nachhaltig übertreffen können. Eine starke Führungskraft schafft Strukturen, entwickelt Mitarbeiter, reduziert Fluktuation und steigert dadurch langfristig Produktivität, Kundenzufriedenheit und Unternehmenserfolg. Fehlentscheidungen im Recruiting verursachen dagegen hohe direkte und indirekte Kosten – angefangen bei erneuten Besetzungsverfahren bis hin zu sinkender Motivation im Team und entgangenen Umsätzen.
Ebenso entscheidend ist jedoch das Vergütungsmodell. Von einer Filialleitung wird erwartet, Verantwortung für Umsatz, Kosten, Personalführung und Zielerreichung zu übernehmen. Fehlt jedoch eine angemessene Vergütung oder eine Beteiligung am wirtschaftlichen Erfolg der Filiale, entsteht zwangsläufig eine Diskrepanz zwischen Verantwortung und Anreiz. Wer wirtschaftliche Höchstleistungen erwartet, sollte auch entsprechende Leistungsanreize schaffen. Motivation entsteht nicht allein durch Zielvorgaben, sondern durch ein nachvollziehbares Verhältnis zwischen Leistung, Verantwortung und Wertschätzung.
Dieser Zusammenhang setzt sich in der Mitarbeiterführung fort. Eine Führungskraft, die selbst weder ausreichend wertgeschätzt noch für außergewöhnliche Leistungen angemessen honoriert wird, wird es deutlich schwerer haben, Begeisterung und Motivation an ihr Team weiterzugeben. Motivation lässt sich langfristig nicht verordnen – sie entsteht durch glaubwürdige Führung, faire Rahmenbedingungen und eine Unternehmenskultur, in der Leistung anerkannt wird.
Bei einem persönlichen Besuch in einer Filiale entstand bei mir zudem der Eindruck, dass der Umgang mit Mitarbeitenden nicht in jedem Fall von Wertschätzung geprägt war. Sollte dieser Eindruck den gelebten Führungsstil widerspiegeln, wäre dies aus betriebswirtschaftlicher Sicht problematisch. Zahlreiche Studien zeigen, dass Wertschätzung, Vertrauen und eine positive Führungskultur entscheidende Faktoren für Mitarbeitermotivation, Kundenservice, Mitarbeiterbindung und letztlich auch für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens sind.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht bildet sich hier ein geschlossener Wirkungszusammenhang: Ein Recruiting, das Potenziale nicht erkennt, kombiniert mit einem Vergütungsmodell ohne leistungsbezogene Anreize und einer Unternehmenskultur, in der Wertschätzung zu kurz kommt, führt zwangsläufig zu sinkender Motivation. Geringe Motivation wirkt sich unmittelbar auf Beratungsqualität, Verkaufsleistung und Kundenzufriedenheit aus. Sinkende Verkaufszahlen bedeuten geringere Umsätze, daraus resultieren niedrigere Gewinne und langfristig eine Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit.
Unternehmen investieren häufig erhebliche Ressourcen in Marketing und Vertrieb, unterschätzen jedoch den Einfluss ihrer Personalstrategie. Dabei entscheidet letztlich der Mensch auf der Verkaufsfläche über den Erfolg beim Kunden. Recruiting, Führung, Vergütung und Unternehmenskultur sind keine voneinander getrennten Bereiche – sie greifen wie Zahnräder ineinander. Sobald eines dieser Zahnräder nicht mehr funktioniert, leidet die gesamte Wertschöpfungskette.
Als erfahrener Betriebswirt, der bereits Unternehmen aufgebaut, restrukturiert und nachhaltig weiterentwickelt hat, bin ich überzeugt, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht zufällig entsteht. Er ist das Ergebnis fundierter Personalentscheidungen, kompetenter Führung, einer leistungsorientierten Vergütung und einer Unternehmenskultur, in der Menschen motiviert werden, ihr Potenzial zu entfalten.
Ich hatte kürzlich ein Probearbeiten in der Filiale und möchte meine Erfahrung sachlich schildern.
Positiv hervorheben möchte ich, dass das Team insgesamt freundlich und offen wirkte. Der Umgang mit Kolleg:innen und Kunden war grundsätzlich angenehm, und ich habe mich im Arbeitsumfeld nicht unwohl gefühlt. Auch während des Tages hatte ich immer wieder kurze, freundliche Gespräche mit Mitarbeitenden.
Kritischer sehe ich jedoch die Organisation und den Ablauf des Probearbeitens. Mir wurde durch die stellvertretende Leitung kommuniziert, dass die Filialleitung an diesem Tag nicht anwesend ist, da sie regelmäßig auch in Coburg in einer weiteren Filiale tätig ist und dort ebenfalls Verantwortung übernimmt. Dadurch war die Hauptverantwortliche für Rückfragen und eine klare Einordnung von Abläufen nicht vor Ort.
Die Einweisung in organisatorische und sicherheitsrelevante Inhalte wirkte aus meiner Sicht unvollständig. Ich erhielt ein Blatt zum Durchlesen und Unterschreiben, jedoch ohne echte Erklärung oder strukturierte Einführung. Mir wurde dabei gesagt, ich solle mir Zeit lassen, damit sie in Ruhe etwas essen kann. Währenddessen war die stellvertretende Leitung zeitweise im Nebenraum, hat dort gegessen und sich auch um ihren Hund gekümmert. Ich habe das Dokument dann in Ruhe durchgelesen und unterschrieben.
Auch zum Thema Arbeitszeiten wurde aus meiner Sicht nicht von Anfang an transparent kommuniziert. Erst im Verlauf des Gesprächs ergab sich, dass insbesondere Samstage und längere flexible Einsätze offenbar eine zentrale Voraussetzung sind. Diese Information war für mich im Vorfeld nicht eindeutig erkennbar und musste eher aktiv erfragt werden.
Positiv war, dass ich während des Tages Aufgaben übernehmen und Einblicke in den Arbeitsalltag bekommen konnte. Ich habe auch aktiv Hilfe angeboten und versucht, mich einzubringen, wenn ich gesehen habe, dass Unterstützung gebraucht wird. Dennoch fehlte mir insgesamt eine klare Struktur im Ablauf des Probearbeitens sowie eine vollständige Einweisung in die Erwartungen an neue Mitarbeitende.
Die Rückmeldung nach dem Probearbeiten kam sehr schnell (bereits am nächsten Tag), was ich als zügig wahrgenommen habe.
Insgesamt ein gemischter Eindruck: freundliches Team, aber aus meiner Sicht Verbesserungsbedarf bei Struktur, Kommunikation und Transparenz im Bewerbungs- und Probearbeitsprozess.
Echte Recruiter wären ein echter Vorteil. Wertschätzung für den Bewerber entwickeln statt leere Textbausteine verschicken.
- Online-Vorstellungsgespräche sind eine tolle Sache, jedoch wäre es vielleicht ratsam hier nicht nur jemanden aus der HR sondern auch gleich den/die zuständige/n Area Manger/in (AM) einzubeziehen. So braucht es nicht 2 oder mehr Bewerbungsgespräche.
Das könnte auch den Prozess verkürzen.
- Die Du-Kultur an sich mag im Unternehmen gut ankommen und erweckt nach Außen den Anschein, dass es dort gut läuft. Aber das täuscht. Mein 1. Gespräch mit der Dame vom HR-Team war super, auch der 4-stündige Probetag lief gut!
Aber das 2. Gespräch mit der AM war rückblickend eine Katastrophe. Die AM wirkte recht gestresst/fahrig und hielt kaum bis gar keinen Blickkontakt. Und die vereinbarte Rückmeldung der AM blieb aus; stattdessen bekam ich dann ein Standard-Absage-Schreiben. Das ist KEIN wertschätzender Umgang! Hier sollten die Verantwortlichen vielleicht mal draufschauen.
- Beim Thema Gehalt gibt es auch noch Luft nach oben. Weit über dem Mindestlohn lag das Angebot nicht.
OHNE EURE MITARBEITER AUF DER VERKAUFSFLÄCHE GEHT ES NICHT!
Also bezahlt die Leute anständig und nach Qualifikation.
Generell hört man in Branchen wie bspw. Gastronomie oder Einzelhandel, dass es schwer ist, gutes Personal zu finden. Es ist aber auch schwer einen guten Arbeitgeber zu finden. Dazu gehören eine anständige Bezahlung und Wertschätzung gegenüber bestehenden und auch potentiell zukünftigen Mitarbeitern!
Natürlich muss am Ende ein Gewinn für das Unternehmen raus kommen; aber wer mit den Rahmenbedingungen und dem Inhalt seiner Arbeit zufrieden ist, der erzielt auch gute Ergebnisse!
Wenn man beim Probetag gleich gesagt bekommt, dass die AM besonders auf die Zusatzverkäufe (an der KASSE!!!!!; nicht im Beratungsgespräch) Wert legt, weiß man, woher der Wind weht.
Urlaubsgelder sollten gegeben werden! Dafür das 90% der Angestellten Frauen sind auch Frauen im System nicht ausbeuten!
Ich habe mich Mitte August auf die Stelle beworben. Als ich dann außer einer Eingangsbestätigung nichts von Depot gehört habe, habe ich Mitte September nach dem Bewerbungsstand gefragt. Die Antwort wieder ein Standardschreiben, dass ich noch etwas Geduld haben soll und Depot sich schnellstmöglich melden wird. Jetzt haben wir bald November und ich habe bisher nicht mal eine Absage erhalten. Ich weiß jedoch, dass die Stelle quasi schon besetzt wurde. Das ist absolut keine Wertschätzung gegenüber mir und meiner Bewerbung, die mich viel Zeit und Mühe gekostet hat. Wirklich sehr schade!
Nach 2 Gesprächen alle E-Mails zu ignorieren und einfach kein Feedback mehr an den Bewerber zu geben ist das unprofessionellste, das ich je von einem Unternehmen erlebt habe. Schön die Aufgsben lösen lassen und nie wieder melden, habt ihr Ideen-Diebstahl nötig?
Beworben habe ich Ende Juli 2020. Es gab kein Bewerbungsgespräch. Man wurde direkt zum Probearbeiten eingeladen. 7 Stunden Probearbeiten ohne Vorankündigung, aber es hat Spaß gemacht und die Kollegen und Kolleginnen sind sehr nett und freundlich gewesen. Danach erfolgte ein kurzes gegenseitiges Feedback mit der eigentlichen positiven Rückmeldung, dass ein Arbeitsverhältnis zustande kommt, ich solle aber noch einmal vorbeikommen damit man mit der Teamleitung über die Details reden kann.
Am Tag des Gesprächs wollte mich die Teamleitung direkt einstellen. Allerdings konnte man mir erneut keine genaue Antwort auf die Frage, wie viel man verdienen würde, geben. Man würde sich diesbezüglich telefonisch melden, was bis heute (Mitte September 2020) immernoch nicht geschehen ist.
Ich habe dann von dem Recruitingteam die Information erhalten, dass ich aus dem Auswahlverfahren herausgenommen wurde, weil sie die Information erhalten haben, dass ich mir das so wünschen würde. Diese Art von Unprofessionalität habe ich bisher noch nicht so gekannt und finde es schade und traurig, dass man nicht ehrlich zu dem Bewerber sein kann, dass man doch kein Interesse an einer Zusammenarbeit hat.
Es gab kein Bewerbungsgespräch. Nur Gespräche nach dem Probearbeiten. Eigentlich war die Führungskraft nicht an dem Lebenslauf interessiert, was auch gut sein kann.
Sonderzahlungen leisten und endsprechend die Mitarbeiter entlohnen
Wie motiviere ich einen Mitarbeiter?
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