Sowas habe ich noch nie erlebt!!!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gab ein kostenloses Mittagessen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
So etwas habe ich wirklich noch nie erlebt. Leider kann ich dieses Unternehmen überhaupt nicht empfehlen – höchstens dann, wenn man keinerlei andere Optionen hat. Allen Kollegen, die auf der Suche nach einem neuen Job sind, wünsche ich von Herzen viel Erfolg.
Verbesserungsvorschläge
Ich glaube, solange dieselben Personen in der Führung bleiben, wird sich dort nichts ändern. Es handelt sich um Menschen, die leider nicht in der Lage sind, normal und offen zu kommunizieren. Das bestätigt sich nicht nur in vielen anderen Bewertungen, sondern auch durch die Erfahrungen derjenigen, die immer noch dort arbeiten.
Als ich mich beworben habe, stand in der Stellenausschreibung unter den Angeboten ein 13. Gehalt sowie ein bezahltes Deutschlandticket. Beides habe ich jedoch nie erhalten. Eine Kollegin aus der Personalabteilung sagte mir zwar irgendwann, dass mein Deutschlandticket bestellt worden sei, aber angekommen ist es bei mir nie. Aus diesem Grund ist das Unternehmen intern vor allem für seinen Kommunikationsmangel und für Unehrlichkeit bekannt.
Arbeitsatmosphäre
Wie bereits andere hier erwähnt haben, ist die Arbeitsatmosphäre leider ziemlich toxisch. Am Anfang wirkte das Team noch sehr nett, doch irgendwann sind die Masken gefallen.
Image
Die „neutralen“ Kollegen kommen und gehen ständig. Als ich dort angefangen habe, wurde mir gesagt, dass das Marketing-Team jedes Jahr eine neue Teamleitung bekommt – und auch während meiner Zeit ist wieder jemand gegangen. Aber nicht nur im Marketing-Bereich herrscht diese Fluktuation, sondern allgemein im Unternehmen. Am Ende bleiben nur diejenigen, die mit der Geschäftsführung befreundet sind.
Work-Life-Balance
Sie kennen sowas nicht.
Karriere/Weiterbildung
sowas gibts da nicht
Gehalt/Benefits
Das Gehalt lag nur knapp über dem Mindestlohn. Im Juni 2025 hat man sogar vergessen, mir das Gehalt auszuzahlen. Im Juli wurde dann auch die Abfindung zunächst nicht überwiesen und später falsch berechnet. Erst nachträglich wurde die Differenz ausgezahlt.
Kollegenzusammenhalt
Ein Großteil der Kollegen gehörte zum Freundes- oder Familienkreis der Geschäftsführung. Bereits am ersten Arbeitstag wurde ich darauf hingewiesen, dass man sehr darauf achten müsse, was man sagt oder tut, da vieles sofort hinter dem Rücken weitergetragen werde. Diese Erfahrung konnte ich später leider selbst bestätigen. Daher habe ich den engeren Austausch überwiegend mit den ‚neutralen‘ Kollegen gesucht.
Vorgesetztenverhalten
Die Führung sprach fast ausschließlich mit ihrer Lieblingskollegin. Meine mehrfachen Versuche, ein Meeting zu organisieren und über Ziele, Zukunft oder Budget zu sprechen, wurden ignoriert oder gar nicht beantwortet.
Normalerweise kümmern sich Unternehmen zumindest in der Weihnachtszeit darum, ein Zusammenkommen zu organisieren – sei es, um das Team zu stärken, gemeinsam Zeit zu verbringen oder einfach allen ein Dankeschön für das vergangene Jahr auszusprechen. Hier existiert so etwas jedoch nicht. Für mich war das ein deutliches Zeichen dafür, dass die Mitarbeiter dort nicht geschätzt werden.
Arbeitsbedingungen
Das einzig Positive war das schöne Büro. Allerdings gab es nur veraltete Rechner, kein Budget für Marketing-Tools.
Insgesamt wirkte vieles ziemlich altmodisch.
Kommunikation
Die Kommunikation mit der Führung stimmte einfach nicht. Es gab ganz klar eine Lieblingsmitarbeiterin, mit der direkt gesprochen wurde. Wenn etwas nicht in Ordnung war oder etwas nicht gefallen hat, wurde mir das nie ins Gesicht gesagt, sondern immer über Umwege über diese Kollegin. Auch wenn ich es deutlich gespürt habe – mir persönlich wurde niemals etwas offen gesagt, und das haben auch andere Kollegen so empfunden.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben fand ich zwar interessant, aber ohne Kommunikation funktioniert Teamarbeit leider nicht gut.