8 von 58 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Dass ich herausfinden durfte, welche Arbeitsumgebung mir nicht taugt.
Edit: Eure Antwort hierauf: "Positiv ist, dass du (..) für dich herausgefunden hast, dass Unternehmensberatung nicht das richtige für dich ist." ist meines Erachtens sehr aufschlussreich. Es ist natürlich leicht, Kritik von sich zu weisen mit der Denke "Das ist Unternehmensberatung, der/diejenige ist halt nicht dafür gemacht". Surprise, Unternehmensberatung funktioniert auch ohne die genannten Grenzüberschreitungen :)
Studis werden als Werkstudenten angestellt, beim Client dann aber als Full-Time verkauft. Die daraus entstehende Erwartungshaltung seitens Client und auch Kollegen wird direkt so weitergegeben, mit wenig Verständnis dafür, dass Studis halt Studis sind und während Klausurenphasen keine All Nighter kloppen
Auch bei 100% Homeoffice werden keine Bildschirme, Tastatur, o.ä. gestellt. Du kriegst nen Laptop und ein Headset, den Rest muss man sich selbst holen.
Häufiger kommt intern die Frage auf, wie man neue Mitarbeiter gewinnen kann, ich glaub das ist weniger das Problem, mit dem Standort MS und zahlreichen Studis die ins Consulting wollen. Ich würd mir eher mal Gedanken darüber machen, wie man die MAs die schon da sind halten kann.
wird recht schnell toxisch, das was zählt sind verrechenbare Stunden mehr nicht
In der Branche unbekannt, das gute Kununu Rating kann ich mir leider nur damit erklären, dass man direkt nach Beginn mehrfach aufgefordert wird eine Bewertung abzugeben.
Gibt deutliche Überschreitungen was das Privatleben angeht. Durch das nicht vorhandene Diensthandy wird man gut und gerne auch am Wochenende zur Arbeit angehalten (als Werkstudent wohlgemerkt) und dazu aufgefordert sein privates Whatsapp auf die Wünsche der Partner anzupassen.
Office gibts nicht, man verbringt die Zeit im HO oder beim Client. Videocalls sind dann immer nur mit triftigem Grund, ein persönlicher Austausch darüber hinaus findet mit den Kollegen eigentlich kaum statt.
Gerade als Werki wird man von Fulltimes auch schonmal gerne vorn Bus geworfen wenn es nicht läuft
Gehalt an sich ist gut, ABER die Werkis führen ihre Stunden immer "variabel", sodass man nicht über die gesetzlichen Vorgaben kommt. Entscheidet man sich dann zu gehen, drückt sich der AG gerne, die geleisteten Stunden auch wirklich zu bezahlen. In der Branche schon ein bisschen peinlich.
Gibt schon ein breites Spektrum an Aufgaben
- Sehr gutes Gehalt
- Spannende Projekte
- Sehr flache Organisation
- Partner, die sich sehr um ihre Mitarbeitenden kümmern
- Viel Verantwortung ab Tag 1 und individuelle, steile Lernkurve
Wer jeden Tag mit den Kollegen in der Früh Kaffee trinken will oder in stressigen Phasen trotzdem pünktlich Feierabend machen will, ist in der Beratung im Allgemeinen und bei grosse-hornke selbstverständlich auch falsch.
Im Vergleich zu anderen Beratungen ist der einzige Nachteil durch die Größe des Unternehmens gegeben. Es ist fast nicht möglich sich sehr stark auf ein Thema zu spezialisieren, sondern man wir eher generalistisch in einem größeren Themengebiet ausgebildet. Das kann man jedoch auch wieder als Vorteil sehen und so sehe ich es gerade für Studierende und Berufseinsteiger auch.
Ich bin sehr zufrieden und habe so weit keine allgemeinen Verbesserungsvorschläge.
Die Atmosphäre ist extrem kollegial und man unterstützt sich gegenseitig jederzeit. Gelegentlich gibt es Druck von Kundenseite, aber das ist in der Beratung eben üblich. In stressigen Phasen kann man sich auf seine Kolleg*innen verlassen und wird nicht alleine gelassen.
grosse-hornke hat natürlich keine so bekannte Brand wie Big Four Beratungen, aber Kunden, die grosse-hornke als Beratung und die Mitarbeitenden sehr schätzen und teilweise schon viele Jahre mit uns zusammenarbeiten.
Branchenüblich kann man keine 35-Stundenwoche erwarten als Mitarbeiter in Vollzeit, aber ich als Werkstudent kann in Absprache meinen Workload anpassen und jede Stunde, die ich mehr arbeite, wird auch ausgezahlt. In Vollzeit kann das Pensum je nach Projekt und Phase schätzungsweise zwischen 40 und 55 Stunden schwanken.
Durch stetig mehr Verantwortung kann man sich in den Projekten weiterentwickeln und jeder Mitarbeiter hat ein Budget mit dem er sich Weiterbildungsmaßnahmen finanzieren kann. Auf Teamtage werden extere Trainer*innen eingeladen oder Kolleg*innen teilen Learnings oder Methoden aus ihrer Projektarbeit.
Bei Werkstudenten ist die Bezahlung stark überdurchschnittlich. Soweit ich gehört habe ist das Gehalt auch bei Kollegen*innen in Vollzeit überdurchschnittlich und mit schnellem und starken Wachstum.
Gemessen an der Verantwortung, die man auch schon als Werkstudent übernehmen kann, ist das Gehalt auf jeden Fall sehr fair.
Fahrten werden nur mit der Bahn zurückgelegt und jeden Monat werden Kilometer in der Sportgruppe gesammelt, die dann in eine wohltätige Spende umgewandelt werden.
Wie gesagt ist der Zusammenhalt sehr gut. Da es ein junges Team ist und jeder zu 100% motiviert ist, kann ich mich diesbezüglich absolut nicht beschweren. Außerdem wird beim Recruiting darauf geachtet, dass die neuen Mitarbeitenden ins Team passen und keine Selbstdarsteller sind. Hierfür großen Respekt an die Partner, die sich auch nicht von einem spannenden CV blenden lassen!
Kolleg*innen, die schon einige Jahre dabei sind, werden von allen sehr geschätzt und haben viel Verantwortung. Die erfahrenen Kollegen sind auch für die neuen Kolleg*innen als Mentor*innen in den ersten Monaten da.
Die Partner haben immer ein offenes Ohr und versuchen Wünsche der Mitarbeitenden so gut es geht umzusetzen. Man fühlt sich wertgeschätzt und unterstützt.
Die Arbeitsausstattung ist absolut ausreichend. Ein Office, in dem man jeden Tag arbeitet, gibt es in der Form nicht. Alle Kolleg*innen arbeiten aus ganz Deutschland remote oder beim Kunden vorort.
Bei jedem Teamevent gibt es ein ausführliches Update zur aktuellen Situation. Zwischen diesen Treffen gibt es regelmäßig Teamcalls in denen neben inhaltlichen Insights auch Updates zur aktuellen Lage. Die Partner sind eigentlich immer telefonisch erreichbar, haben für alle Anliegen ein offenes Ohr und nehmen die Wüsche der Mitarbeitenden sehr ernst.
Ich habe das Gefühl, dass bei grosse-hornke sehr stark das Leistungsprinzip gilt. Wenn jemand sehr gute Arbeit leistet, wird das honoriert und das unabhänig davon, wie lange man schon dabei ist und welches Geschlecht etc. man hat. Die Karriereleiter geht es deshalb für jeden individuell schnell nach oben. Eine gewisse Mindesterfahrung in Jahren für eine Beförderung oder andere harte Kriterien sind mir nicht bekannt.
Die Projekte sind abwechslungsreich und für die Kunden meist von sehr hoher oder strategischer Bedeutung. Die Aufgaben sind deshalb auch meist interessant. Im Rahmen der Möglichekiten werdne Wünsche bezüglich der Besetzung auf Projekte berücksichtigt, wenn man diese äußert.
- Verantwortung von Tag 1
- spannende und vielseitige Aufgaben
- attraktives Gehaltsmodell
- kurze Wege zum Vorgesetzten
- guter Teamgedanke
- Regelmäßiges Bespielen von Online-Kanälen mit Informationen
-
- Etwas mehr an Benefits in Richtung Weiterbildung anbieten
- Personalausgleich in manchen Projekten, um dke Arbeitszeit zu reduzieren
- Kundenübergreifende Kommunikation fördern
Sehr freundliche Kollegen, die sehr lösungsorientiert an Kundenproblemen arbeiten. Schnittstellen werden hierdurch erfolgreich erkannt und entsprechend berücksichtigt
Lange Arbeitszeiten, wenn viel Arbeit ansteht. Es ist allerdings nicht so, dass man gezwungen wird, "Zeit abzusitzen", nur damit man nach außen beschäftigt wirkt. In der Regel ist jedoch viel zu tun, weshalb hier das Klischee des lang arbeitenden Beraters definitiv erfüllt wird.
Es gibt regelmässige Spendenziele, die mit ausreichend Sport aus dem Team heraus erreicht werden können. Diese betreffen in der Regel Umweltthemen oder den Artenschutz.
Ältere Kollegen (wenn auch nicht viele vorhanden) sind genau so im Team integriert, wie die jüngeren auch.
Gute Unterstützung und sofortige Reaktivität bei Problemen. Auch kurzfristige Anfragen bspw. für Urlaub werden in der Regel schnell bearbeitet und genehmigt
Arbeitslaptop wird gestellt, für die Corona-Pandemie wurden Mitarbeiter außerdem Homeoffice-fähig gemacht, indem Headsets gekauft wurden.
Man erfährt relativ wenig von Projekten bei anderen Kunden / an anderen Standorten. Der Austausch an einem einzigen Standort ist dafür in der Regel sehr gut und vielseitig
Ich kann keinen Unterschied zwischen der Behandlung von Frauen und Männern feststellen. Arbeitet man gut, gibt es genderunspezifisch die Möglichkeit zum Aufstieg, arbeitet man schlecht, ergibt sich das nicht.
Sehr vielseitige und spannende Aufgaben, bei denen man schon von Tag 1 an Verantwortung übernehmen kann (und muss). Durch projektorientierte Arbeitsweise kommen regelmässig neue Themen auf einen zu.
Die Schnelligkeit, mit der alles angegangen wird und die gute Stimmung in den Teams
Richtig schlecht ist nichts.
Noch schneller wachsen, so dass man sich aus noch mehr Projekten eines auswählen kann bzw. darauf noch mehr Einfluss nehmen kann
Dynamisches Umfeld mit spannenden Aufgaben, vor Ort beim Kunden 3-4 Tage/Woche. Freitags i.d.R. Home-Office Möglichkeit
Als mittelgroße Beratung ist der Bekanntheitsgrad noch ausbaufähig, aber es wird viel getan, um bekannter zu werden (Studienpreis, Sport-Sponsoring,....). Bei den Kunden haben wir aber immer ein sehr gutes Image weil wir Projekt pragmatisch und intensiv bearbeiten.
Für eine Beratung vollkommen o.k. In der Woche wird intensiv gearbeitet, am Wochenende ist i.d.R. aber nichts zu tun. Aber Beratung ist nun mal kein nine-to-five.
Das meiste lernt man auf den Projekten. Im Jahresgespräch werden individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten (auch extern) besprochen und dann umgesetzt.
Gehalt ist marktüblich. Entsprechend der Leistung wird befördert und dann entsprechend das Gehalt gesteigert.
Es wird darauf geachtet, dass bei Reisen wenn möglich auf Auto/Flugzeug verzichtet werden kann. Aber in der Beratung wird nun mal viel gereist.
Sehr gut, es wird intensiv zusammen gearbeitet, die Vorgesetzten bringen Kollegen zusammen wenn Themen sich überschneiden und Know-how-Austausch sinnvoll ist, häufig auch noch gemeinsames Essen nach der Arbeit
Es gibt in dem Sinne keine "alten" Kollegen.
Stark ausgeprägte Leistungskultur, d.h. Vorgesetzte lassen sich regelmäßig berichten, wie der Status ist, wie es weitergeht, wo sie noch helfen können, etc. Vorgesetzte arbeiten selber in den Projekten fachlich intensiv mit und geben direkt Feeedback
Sehr gut. Meistens wird beim Kunden vor Ort gearbeitet, also bestimmt das Kundenumfeld die Arbeitsbedingungen. Diese sind i.d.R. sehr gut mit moderner Ausstattung, Kaffeeküchen,...
Kurze Wege und Gelegenheit, kurzfristig Infos vom Vorgesetzten zu bekommen. Feedback ist direkt, d.h. man weiß, "woran man ist" und es gibt keine Überraschungen
Vollkommen gegeben, es geht nach Leistung!
Viele spannende Projekte, häufig mit IT-/Technologie-Bezug, interessante Kunden (häufig unter den Top 5 ihrer Branche)
Zu wenig Empathie für die Mitarbeiter, schlechte und intransparente Kommunikation, Übergriffigkeiten in die Privatsphäre. Vor allem aber das mir entgegengebrachte Verhalten nach dem Ausspruch meiner Kündigung war mehr als unseriös. Im Kündigungsgespräch gab es keine wertschätzenden Worte, keine Nachfrage nach Gründen oder den Versuch mich zu halten. Ich wurde anschließend beim Kunden schlecht geredet (dies hat er mir mit großer Verwunderung berichtet), am letzten Arbeitstag wurde die Xing Vernetzung zum Vorgesetzten einfach gelöscht. Etwas so unprofessionelles habe ich in meiner ganzen Karriere noch nicht erlebt.
Eine sehr direkte Feedback-Kultur durch Kollegen und Vorgesetzte ist vorhanden. Durch intransparente Kommunikation, wenig nachvollziehbare Unternehmensentscheidungen und subjektive Beförderungskriterien wird aber wenig Vertrauen erzeugt. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist jederzeit durch hohes Vertrauen geprägt.
Die Dinge die ich in dieser Bewertung kritisiere, höre ich auch von vielen anderen Kollegen genau so. Durch die Atmosphäre in der Firma traut man sich aber nicht diese Punkte auf den Tisch zu bringen, da die Angst besteht, das es nur zum persönlichen Nachteil ausgelegt wird. Nach außen hin mag der Ruf sehr gut sein, intern wird unter der Hand sehr viel geredet und beschwert.
Als kleine Firma sind Wege kurz und individuelle Vereinbarungen können einfach und unkompliziert getroffen werden. Trotzdem wird einem nicht das Gefühl gegeben, HomeOffice oder flexiblere Arbeitszeiten seien gerne gesehen. Das Motto im Subtext lautet, nur Arbeit beim Kunden vor Ort ist wertvolle Arbeit. Das führt zwangsläufig zu Stress und weniger Spaß bei der Arbeit. Gerade für Projekte bei Kunden mit längerer Anreise und wo selbst der Kunde viel im HomeOffice arbeitet, sollte den Mitarbeitern mehr gefühlte Freiheit in der Gestaltung der Arbeitszeit gegeben werden.
Dadurch, dass es keine Geschäftshandys gibt, findet eine sehr starke Vermischung von privatem und beruflichen statt. Erreichbarkeit auch am Wochenende gehört zum "guten Ton". Krank sein wird gefühlt als Arbeitsverweigerung interpretiert. Auch mit Krankschreibung wird von zu Hause gearbeitet.
Fortbildungen oder Schulungen sind hier Fehlanzeige. Meiner Meinung nach eine der wichtigsten Säulen für eine Karriere in der Beratung. In zwei Jahresgesprächen hintereinander wurde mein Wunsch nach Fortbildungen und Schulungen einfach runtergebuttert. Es besteht kein Interesse in das Wissen und die Skills der Mitarbeiter zu investieren. Kein Faktor um Mitarbeiter langfristig zu halten und ein zentraler Grund meiner Kündigung.
Beförderungen sind anderen Mitarbeitern gegenüber wenig transparent und gefühlt auch sehr subjektiv.
Die Zusammenarbeit mit den Kollegen ist ausnahmslos hervorragend. Keine Ellenbogenmentalität, freundschaftlicher Umgang und hohe Hilfsbereitschaft sind die Tagesordnung. Anders wäre der Arbeitsalltag aber vermutlich auch nicht aushaltbar.
Hier bleibt mir leider wenig gutes zu sagen. Auch hier einige wenige Beispiele von vielen: Das Vorgesetzte schlecht vor anderen Kollegen über einen nicht anwesenden Kollegen reden (Bossing) kommt vor. Vorgesetzte überschreiten auch regelmäßig klare Grenzen von privatem und beruflichem. Beim Start wird starker Druck auf das "optimieren" der privaten Xing und LinkedIn Profile ausgeübt. Ändert man dort im Laufe der Zeit Informationen, hat man wenige Stunden später direkt eine Nachricht in der Mailbox, falls man vorhabe zu kündigen müsse man doch mal reden. Auch die privaten Whatsapp Profile werden "verfolgt", ich bin dazu aufgefordert worden mein privates Whatsapp Profilbild zu ändern. Die Lösung wäre denkbar einfach: Ein Geschäftshandy zur Verfügung stellen. Das sind für mich absolut inakzeptable Übergriffe in meine Privatsphäre, die dafür sorgen dass man sich konstant beobachtet und verfolgt fühlt.
Firmen-Assets außer Laptops gibt es nicht. Keine Geschäftshandys, Firmenwagen oder Büros. Beim Kunden arbeitet man mit neuesten Technologien und Software, die einem aber nicht auf dem Firmenrechner zur Verfügung steht. Auch sonst wird intern längst nicht mit state-of-the-art Technologien gearbeitet. Das hilft nicht wirklich dabei, wenn man aber Kunden eben genau dabei beraten soll.
Die interne Kommunikation ist wirklich mehr als fragwürdig und trägt nicht zu einer angenehmen Atmosphäre bei. Um nur wenige von vielen Beispielen zu nennen:
- Es werden Kollegen zu neuen und unbekannten Jobtiteln befördert (keine Information oder Transparenz welche Voraussetzungen dieser neue Titel mit sich bringt)
- Beförderungen unterliegen trotz Mitarbeiterbewertungstools, die eigentlich Objektivität ermöglichen sollen, einem sehr subjektiven "Geschmäckle"
- Man erhält beiläufig durch Kollegen und nicht durch den Vorgesetzten die Info, dass man beim nächsten Team-Event eine Präsentation zu Thema XY halten muss (gefragt wird nicht)
- Man hat kaum Einblicke, was im Rest der Firma so los ist (sofern man nicht selbst mit Kollegen bei anderen Projekten und Kunden im Kontakt bleibt)
Fazit: Mitarbeiter werden viel zu wenig in das Geschehen der eigenen Firma einbezogen, was dazu führt, dass Unternehmensentscheidungen nicht nachvollzogen werden können und Frustration aufkommt. Auch in Entscheidungen, die einen selber betreffen (z.B. neue Projekte), wird man selten bzw. nicht hinreichend einbezogen. Vor vollendete Tatsachen gestellt werden ist die Devise.
Das Gehalt ist ausgesprochen konkurrenzfähig und spiegelt den Anspruch an die Mitarbeiter wieder.
Spannende Projekte und renommierte Kunden (DAX Konzerne) sorgen für Abwechslung. Als kleine Firma hat man in der Regel aber kaum Möglichkeiten bei der Wahl der Projekte und Themen mitzusprechen, weil schlicht Alternativen häufig fehlen. Man wird auch mal in Themen reingeworfen, auf die man nicht viel Lust hat.
Das Unternehmen bietet ein durchaus wettbewerbsfähiges Gehalt und unterstützt den Arbeitnehmer in Form einer KFZ-Zulage.
Ich hatte für diesen Job meine langjährige Anstellung sogar mit Aufhebungsvertrag, da ich so schnell wie möglich anfangen sollte, in München aufgegeben und habe aufgrund dessen innerhalb von einem Monat meinen kompletten Lebensmittelpunkt nach Düsseldorf verlegen müssen. Ebenfalls musste ich mir, nur damit ich die Stelle antreten konnte, ein Auto kaufen. Ich habe alles ermöglicht, nur um mir nach wenigen Tagen sagen zu lassen, dass keine weitere Beschäftigung stattfinden wird. Des Weiteren fand nie ein persönliches Treffen mit der Geschäftsführung statt, da Termine immer wieder verschoben wurden. Die technischen Arbeitsmittel in Form von Netzwerkverbindung waren mangelhaft gestaltet, sodass ein effektives Arbeiten fast unmöglich war. Dieses Unternehmen hat mir aufgrund seines Verhaltens eine der schwersten Zeiten in meinem bisherigen Leben beschert und mich das allererste Mal zum Arbeitslosengeldempfänger gemacht; nach allem, was ich aufgegeben habe, um diesen Job antreten zu können. Der Begriff "über Leichen gehen" trifft in diesem Fall absolut zu.
Ein Get together mit der Unternehmensführung ist bei dieser Unternehmensgröße unabdingbar und sollte jedem neuen Arbeitnehmer ermöglicht werden.
Das bereits vorhandene Mentorenprogramm sollte besser realisiert werden in Form von gemeinsamer Erarbeitung der Unterlagen sowie Klärung der gegenseitigen Erwartungshaltung.
Bei hauptsächlicher Arbeit am PC sowie Rechercheaufträgen müssen die technischen Rahmenbedingungen einwandfrei funktionieren.
Es erfolgte eine fragwürdige Einarbeitung, in der man die meiste Zeit und von Anfang an auf sch alleine gestellt war.
Direkte Einbindung in Projekte mit Kundenkontakt und zügige Einarbeitung durch erfahrene Kollegen und Senior-Partner. Darüber hinaus die gute Teamatmosphäre, das gute Image der Firma bei den Kunden und die schnelle Übertragung von Projektverantwortung.
An negativen Aspekten fallen mir nur die für eine Beratung üblichen Einschnitte in die Freizeitgestaltung und der erhöhte Reiseanteil ein. Die Urlaubsplanung ist projektbedingt schwieriger als etwa bei einer Anstellung bei einem Konzern. Aber wer sich für die Unternehmensberatung entscheidet sollte das vorher wissen.
In Abhängigkeit von der Zeitplanung im Projekt kann es auch mal stressig werden. In der Beratung aber normal. Feedback wird (wie bereits erwähnt) direkt gegeben, jedoch sachlich. Lob und Kritik stehen in einem gesunden Verhältnis.
Die Zusammenarbeit mit Kollegen im Unternehmen ist sehr gut. Bisher habe ich keine "unfairen" Aktionen erlebt. Bei Fragen oder Problemen kann man jederzeit auf Kollegen zugehen und bekommt unbürokratische Hilfe, sofern es das jeweilige Projekt zulässt.
Die Unternehmensführung gibt klare Ziele aus und gibt in kurzen Intervallen klares, kritisches und faires Feedback. Die gesetzten Ziele sind mitunter fordernd, aber nicht unrealistisch. Bei Fragen oder Problemen kann man jederzeit auf die Vorgesetzten bzw. die Firmenleitung zugehen. Generell herrschen (auch aufgrund der Größe) flache Hierarchien und man wird Leistungsbezogen bewertet.
Die Kommunikation mit Kollegen, Vorgesetzten und Kunden funktioniert ausgesprochen gut. Neben regelmäßigen Feedbackgesprächen, Teammeetings und Infomails ist auch die Kommunikation mit Kollegen beim gleichen Kunden gegeben.
Die Aufgabenstellung ist immer abhängig vom Projekt. In der Regel sind die Projekte aber interessant und fordernd.
- Spannende und anspruchsvolle Projekte bei großen Unternehmen (trotz kleiner Unternehmensgröße werden DAX/ MDAX Unternehmen beraten)
- Direkte Einbindung in Projekte ab Tag 1
- Steile Lernkurve
- Durch flache Hierarchie sehr flexible Gestaltungsmöglichkeiten (z.B. Weiterbildung)
- Gutes bis sehr gutes Gehalt
- Bei entsprechender Leistung sehr gute Karrieremöglichkeiten
- Sehr guter kollegialer Umgang (keine Ellenbogenkultur)
- Kollegen sind durchweg motiviert
- Regelmäßige Teamevents/ Get-together
- Keine/ wenige internationalen Projekteinsätze (Projekte an sich sind international, allerdings gibt es keine/ wenige Auslandseinsätze)
Projektabhängig