Früher stolz, heute enttäuscht
Gut am Arbeitgeber finde ich
Früher konnte man wirklich stolz darauf sein, für dieses Unternehmen zu arbeiten. Es gab eine starke Identifikation mit der Firma, viele engagierte und loyale Mitarbeitende und ein Gefühl von Zusammenhalt. Auch heute gibt es noch viele Kolleginnen und Kollegen, die sich mit großem persönlichen Einsatz für das Unternehmen engagieren. Umso bedauerlicher ist es, wie sehr sich das Bild des Arbeitgebers aus meiner Sicht verändert hat.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Als ehemalige Kollegin finde ich es besonders schade zu sehen, dass offenbar weitere Maßnahmen eingeleitet werden, die auch die letzten engagierten und geschätzten Mitarbeitenden zunehmend vor den Kopf stoßen. Besonders kritisch sehe ich die fehlende transparente Kommunikation. Vieles erfährt man offenbar eher über den Flurfunk als über die offiziellen Kommunikationskanäle. Früher habe ich gerne und mit Stolz erzählt, wo ich arbeite. Heute hat sich dieses Gefühl leider grundlegend verändert. Die zunehmende Unzufriedenheit und der Umgang mit den Mitarbeitenden haben dazu geführt, dass von der früheren Verbundenheit mit dem Unternehmen nur noch wenig übrig geblieben ist.
Verbesserungsvorschläge
Die Geschäftsführung sollte aus den Entwicklungen der vergangenen Jahre lernen und Entscheidungen, die die Mitarbeitenden unmittelbar betreffen, offen und transparent kommunizieren. Es ist enttäuschend, wenn wichtige Veränderungen zuerst über den Flurfunk bekannt werden, obwohl mit der Mitarbeiter-App eigentlich ein geeignetes Kommunikationsmittel vorhanden wäre. Zudem sollte kritisch hinterfragt werden, ob es sinnvoll ist, erneut auf dieselben externen Ansätze und Beteiligten zu setzen, wenn diese bereits in der Vergangenheit aus meiner Sicht vor allem für Unzufriedenheit in der Belegschaft gesorgt haben. Gerade die verbliebenen und langjährigen Mitarbeitenden sollten stärker wertgeschätzt und in Veränderungen einbezogen werden.

