Ambivalente Erfahrungen in einer dynamisch, jedoch strukturell herausfordernden Organisation
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war von einem hohen Maß an Unsicherheit geprägt. Insbesondere die stark fluktuierenden Zielvorgaben und die nicht konsistent kommunizierte strategische Ausrichtung führten zu einer belastenden Grundstimmung.
Work-Life-Balance
Aufgrund des konstant hohen Arbeitspensums, gepaart mit einer geringen personellen Ausstattung, gestaltete sich eine ausgewogene Work-Life-Balance als kaum realisierbar. Maßnahmen zur strukturellen Entlastung blieben aus - bis auf gelebtes Home Office.
Karriere/Weiterbildung
Trotz wiederholter Nachfrage wurden individuelle Weiterbildungsmaßnahmen nicht gefördert oder finanziell unterstützt. Eine systematische Personalentwicklung war nicht erkennbar.
Kollegenzusammenhalt
Die Dynamik innerhalb des Teams war gut - zwischen den Teams eher belastend, da eine selektive Bevorzugung einzelner Mitarbeitender erkennbar war. Dies führte zu Spannungen und einem Ungleichgewicht im kollegialen Miteinander.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ließ in mehrfacher Hinsicht zu wünschen übrig. Weder wurden Erwartungen an mich transparent artikuliert, noch fanden sich belastbare Informationen zu mittel- oder langfristigen Unternehmenszielen. Entscheidungsprozesse erschienen häufig ad-hoc und wenig nachvollziehbar.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt lag im Vergleich zum regionalen Durchschnitt leicht über dem Mittelwert, was positiv hervorzuheben ist. Auch die Bereitstellung einer Fitnessstudiomitgliedschaft sowie einzelner weiterer Benefits trug zur materiellen Wertschätzung der Mitarbeitenden bei.
Gleichberechtigung
Die Unternehmenskultur wies in manchen Bereichen traditionelle und wenig diversitätssensible Strukturen auf. Insbesondere im Rahmen von Besprechungen war eine unausgewogene Geschlechterdynamik deutlich wahrnehmbar.