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GuideCom 
AG
Bewertung

Außen glänzend, innen ernüchternd

3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Münster gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das man neben der Arbeit das Leben leben kann, solange die Arbeit halt gemacht ist. Das ist auch sehr fair. Vorstand ist auch fein - es liegt an den Head Of's

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Interne Maßnahmen werden häufig größer dargestellt, als sie tatsächlich sind, offenbar um die Mitarbeitenden bei Laune zu halten. Gleichzeitig wird eine realistische Sichtweise oft nicht gern gesehen. Wer Dinge nicht durch die rosarote Brille betrachtet oder eine gegenteilige Meinung äußert, stößt intern schnell auf Widerstand

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte sollten gezielt in psychologischen Grundlagen und in echter, fachlicher Führung geschult werden – nicht nur dann präsent sein, wenn ein kleiner formaler Fehler passiert. Zudem wäre es wichtig, Empathie zu fördern und Führung darin zu stärken, die individuellen Stärken der Mitarbeitenden zu erkennen und weiterzuentwickeln. Das derzeitige P2P-Format erfüllt diesen Anspruch leider nicht

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist künstlich gut gehalten - Künstlich, weil immer alles über den Klee gelobt wird, auch wenn es eigentlich nicht gut läuft.

Image

Begrenzt auf die Sparkassenwelt, ansonsten kennt man GuideCom nicht.

Work-Life-Balance

Man kann sich sein Leben neben der Arbeit sehr gut einteilen und Leben.

Karriere/Weiterbildung

Karriereentwicklung scheint hier keinen hohen Stellenwert zu haben. Zwar wirken die flachen Hierarchien auf dem Papier attraktiv, doch bei fast 400 Mitarbeitenden bräuchte es klare Strukturen und Verantwortlichkeiten, um individuelle Entwicklung wirklich zu ermöglichen. Ein einzelner Head of mit der Betreuung von 25–30 Personen sowie zusätzlicher Verantwortung für Zahlen und Ziele kann diese Aufgabe schlicht nicht mehr leisten. Wenn man sich dennoch gegen zusätzliche Führungskapazitäten entscheidet, nimmt man zwangsläufig Unzufriedenheit und blinde Flecken in Kauf – zugunsten einer ‚Scheincoolness‘, die nach außen modern wirkt, intern aber eher bremst. Und nein, hier ist nicht (!) gemeint, dass man einen Titel zum Führen braucht !

Gehalt/Benefits

Weder Spitze noch schlecht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kennen wir nicht.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen untereinander in den jeweiligen Teams halten sehr stark zusammen, grenzen sich aber gegenüber anderen Teams immer ab.

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Auch wenn viele Positionen den Titel Head of tragen, erfüllen nur wenige tatsächlich die Anforderungen einer echten Führungskraft. Die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden hat bei vielen offenbar keinen Stellenwert und wer seine Stärken einbringen möchte, muss aktiv und hartnäckig dafür kämpfen. Entsprechend entsteht der Eindruck, dass individuelle Stärken wenig interessieren. Selbst die CliftonStrengths-Analyse blieb wirkungslos – obwohl ein ausführliches Ergebnis vorlag, wurde es von meinem Head of weder aufgegriffen noch in irgendeiner Form berücksichtigt

Arbeitsbedingungen

Sind sehr gut (Büro, Ausstattung etc..)

Kommunikation

Die interne Kommunikation ist ausgesprochen schwach. Versprechungen werden nicht eingehalten, Abstimmungen finden kaum statt und unangenehme Themen werden lieber über komplizierte Umwege behandelt, anstatt offen angesprochen zu werden

Gleichberechtigung

Ja.

Interessante Aufgaben

Gibt es in manchen Bereichen bestimmt (KI) - in anderen gar nicht.

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Arbeitgeber-Kommentar

Lars Duibjohann, Team People & Culture
Lars DuibjohannTeam People & Culture

Hallo liebe/er GC-ler/in,

danke für Deine Zeilen, den Blick in Dein Innenleben und das persönliche Meinungsbild.

Ja, ich gebe direkt zum Start zu, dass ich mir gewünscht hätte, dass wir uns bei einem leckeren Cappuccino in einer ruhigen Ecke über einige Punkte direkt ausgetauscht hätten. Das biete ich im Übrigen hiermit gerne an.

Ich lese an einigen Stellen harte Worte mit dem Blick auf das Miteinander, vor allem rund um das Verhältnis Führungskräfte und Mitarbeitende. Gerade weil uns ein gutes Miteinander und gegenseitige Wertschätzung so wichtig ist, schmerzt Deine persönliche Wertung.

Die GuideCom kennt seit ihrem Bestehen ausschließlich ein gesundes Wachstum, von einem Start Up zu einem erfolgreichen Player auf dem deutschen Markt. Und hier sind wir sowohl in der Sparkassen-Finanzgruppe als auch in mittelständischen Unternehmen und DAX-Konzernen mit unseren Lösungen auf partnerschaftlicher Basis sehr erfolgreich - und das in 25 Jahren mittels eines organischen Wachstums.

Ja, dabei begegnen wir vielen Dingen, die wir auf Basis unserer Werte Mut, Entdeckungsfreude, Ambition und Verständnis, angehen. Machen wir immer alles richtig? Nein! Stellt uns unser Wachstum vor Herausforderungen? Ja, klar! Hinterfragen wir unsere Entscheidungen? Na, logo! Machen wir Fehler! Und ob! Ja, und das gilt sowohl für Führungskräfte als auch für Mitarbeitende!

Unser Weg des stärkenorientierten Förderns und Fordens ist nur ein Mosaikstein im Gesamtkonzept der Personalentwicklung. Hier sind wir uns nach 25 Jahren natürlich immer noch bewusst, dass individuelle Weiterentwicklung ein wichtiger Faktor für uns alle ist. Dass sich das Wie dabei stetig verändert, ist dank der großartigen Reise klar. Dass es nicht immer sofort greift, und wir auf dem Weg der Veränderungen auch Dinge erleben, die wir nicht erwartet haben, kennen wir. Und darüber reden wir. Ja, manchmal sehr kontrovers, gerne mit einer gehörigen Portion Optimismus („Positivity“), die uns auszeichnet.

Zu einigen Deiner Punkte würden wir gerne mehr verstehen. Kommunikation ist für uns ein entscheidender Schlüssel, und manchmal hilft ein Perspektivenwechsel sehr gut. Lass uns dazu gerne dazu austauschen; melde Dich jederzeit bei mir.

Lars

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.