Außen glänzend, innen ernüchternd
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das man neben der Arbeit das Leben leben kann, solange die Arbeit halt gemacht ist. Das ist auch sehr fair. Vorstand ist auch fein - es liegt an den Head Of's
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Interne Maßnahmen werden häufig größer dargestellt, als sie tatsächlich sind, offenbar um die Mitarbeitenden bei Laune zu halten. Gleichzeitig wird eine realistische Sichtweise oft nicht gern gesehen. Wer Dinge nicht durch die rosarote Brille betrachtet oder eine gegenteilige Meinung äußert, stößt intern schnell auf Widerstand
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte sollten gezielt in psychologischen Grundlagen und in echter, fachlicher Führung geschult werden – nicht nur dann präsent sein, wenn ein kleiner formaler Fehler passiert. Zudem wäre es wichtig, Empathie zu fördern und Führung darin zu stärken, die individuellen Stärken der Mitarbeitenden zu erkennen und weiterzuentwickeln. Das derzeitige P2P-Format erfüllt diesen Anspruch leider nicht
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist künstlich gut gehalten - Künstlich, weil immer alles über den Klee gelobt wird, auch wenn es eigentlich nicht gut läuft.
Image
Begrenzt auf die Sparkassenwelt, ansonsten kennt man GuideCom nicht.
Work-Life-Balance
Man kann sich sein Leben neben der Arbeit sehr gut einteilen und Leben.
Karriere/Weiterbildung
Karriereentwicklung scheint hier keinen hohen Stellenwert zu haben. Zwar wirken die flachen Hierarchien auf dem Papier attraktiv, doch bei fast 400 Mitarbeitenden bräuchte es klare Strukturen und Verantwortlichkeiten, um individuelle Entwicklung wirklich zu ermöglichen. Ein einzelner Head of mit der Betreuung von 25–30 Personen sowie zusätzlicher Verantwortung für Zahlen und Ziele kann diese Aufgabe schlicht nicht mehr leisten. Wenn man sich dennoch gegen zusätzliche Führungskapazitäten entscheidet, nimmt man zwangsläufig Unzufriedenheit und blinde Flecken in Kauf – zugunsten einer ‚Scheincoolness‘, die nach außen modern wirkt, intern aber eher bremst. Und nein, hier ist nicht (!) gemeint, dass man einen Titel zum Führen braucht !
Gehalt/Benefits
Weder Spitze noch schlecht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kennen wir nicht.
Kollegenzusammenhalt
Die Kollegen untereinander in den jeweiligen Teams halten sehr stark zusammen, grenzen sich aber gegenüber anderen Teams immer ab.
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr gut.
Vorgesetztenverhalten
Auch wenn viele Positionen den Titel Head of tragen, erfüllen nur wenige tatsächlich die Anforderungen einer echten Führungskraft. Die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden hat bei vielen offenbar keinen Stellenwert und wer seine Stärken einbringen möchte, muss aktiv und hartnäckig dafür kämpfen. Entsprechend entsteht der Eindruck, dass individuelle Stärken wenig interessieren. Selbst die CliftonStrengths-Analyse blieb wirkungslos – obwohl ein ausführliches Ergebnis vorlag, wurde es von meinem Head of weder aufgegriffen noch in irgendeiner Form berücksichtigt
Arbeitsbedingungen
Sind sehr gut (Büro, Ausstattung etc..)
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist ausgesprochen schwach. Versprechungen werden nicht eingehalten, Abstimmungen finden kaum statt und unangenehme Themen werden lieber über komplizierte Umwege behandelt, anstatt offen angesprochen zu werden
Gleichberechtigung
Ja.
Interessante Aufgaben
Gibt es in manchen Bereichen bestimmt (KI) - in anderen gar nicht.


