Wandel ist selten bequem – aber unverzichtbar
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich kann mich einbringen, fachlich als auch menschlich entfalten und meinen Teil zum Unternehmenserfolg beitragen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Naja, nicht wirklich schlecht. Vielleicht nur ein Anreiz zum Nachdenken: Unsere Ziele und der Stil der Kommunikation sollten nicht dazu führen, dass Bildnis von extrem hohen Leistungs- und Erwartungsdruck gesprüht wird und die Arbeit der Mitarbeiter dadurch das Bild bei jenen erzeugt, dass diese nicht wertgeschätzt werden. Ich verstehe, dass dies kränkend für betroffene Mitarbeiter sein kann - es ist die Aufgabe jedes Teamleiters oder direkten Vorgesetzten, so etwas im Auge zu behalten und zwischenmenschlich abzufangen. Der eine mag das besser, als der andere können. Aber es wichtig überhaupt etwas zu tun.
Verbesserungsvorschläge
Umstrukturierungen sind insbesondere in Zeiten des Wachstum und im Hinblick des Marktes und der Wettbewerbsfähigkeit richtig und wichtig. Menschen unterschiedlichen Colours können nicht allesamt abgeholt werden, dass ist natürlich und verständlich. Achtet in Zukunft auf eine transparente und wertschätzende Kommunikation in Wort, Ton und Schrift, habt das Ziel vor Augen und nehmt uns mit auf diese Reise und alles wird wieder etwas ruhiger.
Arbeitsatmosphäre
Die Umstrukturierungen haben die Arbeitsatmosphäre spürbar beeinflusst und verständlicherweise für Unruhe gesorgt. Veränderungen verlaufen selten reibungslos, und auch die anfängliche Kommunikation durch die neue Geschäftsführung war nicht optimal. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass zuvor ein Wechsel in der Geschäftsführung stattgefunden hat und das neue Management naturgemäß noch nicht über die gleiche unternehmensspezifische Erfahrung verfügte. Menschliche Fehler sind in einer solchen Übergangsphase normal und sollten Raum zur Korrektur erhalten. Wichtig ist, dass die eingeschlagene Richtung im Kern sinnvoll und notwendig ist, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig zu sichern.
Image
Das ist gut - auch wenn der öffentliche Diskurs auf kununu gerade explodiert.
Work-Life-Balance
Work-Life Balance ist kein festgelegter Maßstab, sondern je Person sehr individuell und bedürfnisorientiert. Ich finde, das das Unternehmen hier ein klares Benefit hat, dass es ermöglicht seinen Beitrag zu leisten und sich dabei selbst nicht außer Acht zu lassen.
Karriere/Weiterbildung
Niemandem wird etwas hintergeworfen. Für seine Karriere muss man arbeiten, was man dafür braucht, weiterbilden und anwenden. Jede Weiterbildung sollte jedoch einen Nutzen für die Firma darstellen, wenn man will, dass man sie bezahlt bekommt. (meine Meinung)
Gehalt/Benefits
Die Gehälter sind im größten Teil Branchendurchschnitt - Potenzial nach oben gibt es immer: Aber auch hier: Von nichts, kommt nichts. Viele vergleichen sich gerne, aber am Ende ist man seines eigenes Glückes Schmied. ;)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Jeder trägt seinen Teil dazu bei. Ein Unternehmen stellt nur die Rahmenbedingungen.
Kollegenzusammenhalt
Aus meiner Perspektive kann ich behaupten, dass wir alle zusammenhalten, oft auf einen geachtet wird und Wertschätzung immer vorhanden ist, selbst über das eigene Team hinaus. Wir sollten alle nicht vergessen, dass wir Teil des Ganzen sind und das wir alle gemeinsam nach vorn schauen sollten.
Im Kern ist nachvollziehbar, warum es zu vermehrt schlechten Bewertungen kommt. Wir neigen meist dazu unseren Unmut kundzutun, als die psotiven Aspekte
Umgang mit älteren Kollegen
Ich denke im Kern wird das gelebt - die aktuellen Umstrukturierungen und entstandenen Emotionen führen dazu, dass dies eher bröckelig wirkt.
Vorgesetztenverhalten
An meinem direkten Vorgesetzten ist absolut nichts zu bemängeln. Er ist ein Beispiel für das, was für die eigene Entfaltungsmöglichkeit wichtig ist. Andere übergestellte Vorgesetzte haben genauso wie wir ihre Aufgaben, selbst wenn diese nicht immer positiv sind. Das Verhalten ist aber kaum zu bemängeln. Wenn ja, spricht man es einfach ruhig an, statt zu brodeln.
Arbeitsbedingungen
Passt. Alles was erforderlich ist zum Arbeiten ist vorhanden. Wenn ich etwas brauche, wird es beantragt, geregelt und zur Verfügung gestellt.
Kommunikation
In der Anfangsphase war die Kommunikation der Geschäftsführung geprägt von Intransparenz, was viele Mitarbeitende belastend zurückgelassen hat. Mit der Einführung regelmäßiger Townhalls wurde versucht, mehr Offenheit und Austausch zu schaffen. Allerdings zeigte sich auch, dass die emotionale Betroffenheit und persönliche Verunsicherung vieler Mitarbeitender die Inhalte teilweise überlagerte, sodass die eigentlichen Botschaften nicht immer klar vermittelt werden konnten.
Ideen für die Zukunft ;)
Frühzeitige und transparente Kommunikation:
Informationen sollten rechtzeitig und klar geteilt werden, auch wenn noch nicht alles endgültig entschieden ist. Ehrlichkeit über offene Punkte schafft mehr Vertrauen als Schweigen.
Struktur in den Botschaften:
In Townhalls oder Mitteilungen sollte es eine klare Agenda und Kernbotschaft geben. Debatten sind manchmal emotional und wir sollten alle auf Signale achten.
Raum für Emotionen, aber getrennt vom Sachlichen:
Wir sind am Ende alle nur Menschen und das ist gut so, gleichzeitig sollten wir allesamt persönliche Unsicherheiten nicht zur Überlagerung einer sachliche Kommunikation nutzen und die Kuh vielleicht gemeinsam vom Eis bekommen. ;)
Gleichberechtigung
Das kann ich nicht beurteilen, aber am Ende sollte jemand fähiges an die bestimmte Stelle geknüpft sein und dann einfach, egal ob männlich, weiblich oder divers gleichberechtigt behandelt werden.
Interessante Aufgaben
Unser Aufgabenpensum wächst - ja, einerseits durch den Wegfall der Kollegen, aber auch durch unsere Kunden. Die Aufgaben sind vielfältig, interessant und man lernt immer wieder dazu, selbst im Austausch mit unseren Kunden. Ich persönlich finde das sehr angenehm.

