Es tut sich was - und das ist auch gut so
Verbesserungsvorschläge
Neukonzipierung der internen Kommunikation, damit sich alle gleichermaßen abgeholt fühlen
Arbeitsatmosphäre
Durchweg gut - allerdings zeigt sich hier ein bisschen, dass sich unternehmensintern scheinbar "zwei Lager" gebildet haben: die einen, die erkennen, dass sich das Unternehmen im Umbruch befindet und die am Wandel aktiv teilnehmen und diesen mitgestalten wollen - und die anderen, die das nicht wahrhaben wollen oder können. Letztere sind meiner Meinung nach in der (lauten) Minderheit, was die Arbeitsatmosphäre dementsprechend beeinflusst.
Image
Eigentlich gut - leider trägt sich der interne Unmut einiger weniger mitunter nach außen, was das Image natürlich beeinträchtigt.
Work-Life-Balance
Absolut vorbildlich - hier fährt GUS das ganze Register: von Homeoffice, über Gleitzeit und Flexibilität bei nicht verschiebbaren privaten Terminen. Die Zeiterfassung ist hier auch positiv zu erwähnen - sorgt einfach für mehr Transparenz bei Überstunden etc.
Karriere/Weiterbildung
Direkte Angebote gibt es leider wenige - aber wer für sich selbst interessante Weiterbildungsmöglichkeiten findet, kann mit dem jeweiligen Vorgesetzten sprechen und idR wird das dann genehmigt, was ich gut finde. Hier ist meiner Meinung nach jede/r ein bisschen auch für sich selbst verantwortlich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Schwierig zu sagen, da diesbzgl. wenig kommuniziert wird. Was ich positiv finde, ist die Bezuschussung des D-Tickets.
Kollegenzusammenhalt
"Kollegenzusammenhalt" ist halt abhängig davon, mit wem man Kontakt hat: Teamintern ist alles super, mit den meisten anderen GUS-MAs auch komplett unproblematisch. Gelangt man allerdings an einen "Blocker", der pauschal erstmal immer "nein" sagt, ist das entsprechend frustrierend. Hier sei aber hervorzuheben, dass das eher selten der Fall ist.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich persönlich kann das aufgrund meines Alters nicht wirklich beurteilen - allerdings merkt man manchen älteren Kollegen schon eine gewisse Unzufriedenheit an. Andere langgediente Kollegen, mit denen ich schon ins Gespräch gekommen bin, sehen GUS allerdings durchweg positiv. Daher gemischtes Bild mit 3 von 5 Sternen.
Vorgesetztenverhalten
Mein Eindruck: man jederzeit über alles reden. Das beugt zum einen der Entstehung von potenziellen "Problemen" effektiv vor und fördert gleichzeitig die Entwicklung von Ideen im direkten, wöchentlichen Austausch.
Arbeitsbedingungen
Büro ist klimatisiert, Technik ist modern und wird regelmäßig geprüft und trotz Großraumbüro ist es nicht zu laut. Tiefgarage sorgt besonders im Sommer dafür, dass sich das Auto nicht aufheizt und die nahe S-Bahn-Station ist eine schnelle Anbindung an den Hbf.
Kommunikation
Ist okay - könnte intern aber besser sein. Ich denke da in Richtung einer zentralen Informationsplattform mit Newsupdates aus den jeweiligen Abteilungen, regelmäßigeren Formaten zum Austausch und gerne auch "lockere" Angebote für die Mitarbeitenden untereinander. Aktuell wird die Informationsvariante "Mail an alle MA" zu oft/unstrukturiert genutzt und teils wichtige Informationen verschwinden irgendwo im Mail-Postfach - das geht besser.
Gleichberechtigung
Ist generell gegeben - auch wenn ich mir langfristig mehr weibliche Führungskräfte wünschen würde.
Interessante Aufgaben
Was die Arbeit interessant macht, ist die "offene Tür"-Politik hinsichtlich neuer Ideen und Vorschläge, die dann ernsthaft geprüft und ggf. auch zeitnah umgesetzt werden. So wird viel Freiraum zur Ausgestaltung des eigenen Aufgabengebietes gegeben, was ich sehr positiv finde.

