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GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbHals Arbeitgeber

Deutschland,  5 Standorte Branche EDV / IT
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GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH Erfahrungsbericht

  • 21.März 2019
  • Mitarbeiter

So wird das nichts mit den jungen Leuten. Oder dem Überleben ohne die Sicherheit der Fiducia.

1,69

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre wird hier beschrieben als: "Loben die Vorgesetzten? Trägt die Firma dazu bei, dass ein von Fairness und Vertrauen geprägtes Betriebsklima herrscht?"

Über Ersteres kann ich mich nicht beschweren. Das klappt gut.
Letzteres - Leider nein. Vertrauen kann ich der GWS nicht wirklich entgegenbringen. Dazu bekommt man viel zu sehr den Eindruck vermittelt, dass man seine Meinung doch bitte für sich behalten solle.

Vorgesetztenverhalten

Auch da kommt es wohl auf den Vorgesetzten an.
Oft sind Entscheidungen für mich absolut nicht nachvollziehbar. Einbezogen wurde ich definitiv noch nie in eine solche.

Ich bin ja schon froh, wenn ich die Entscheidung überhaupt mitbekomme, nachdem sie gefallen ist. Aber da sind wir dann wieder bei der nicht vorhandenen Kommunikation.

Kollegenzusammenhalt

Das ist natürlich immer sehr abhängig vom Team. Die Firma ist groß, da kennt man die meisten nicht einmal.
In meinem Team kämpft eher jeder für sich. Ich, Ich, Ich. Und jeder ist der Beste von allen!

Interessante Aufgaben

Das Aufgabengebiet hängt natürlich von der Stelle ab. Meines ist nicht wirklich interessant. Und auch nicht besonders fordernd. Größtenteils ist es stumpfe Routinearbeit.

Kommunikation

Kommunikationskultur ist hier eher ein Running Gag als eine Philosophie.
Niemand weiß nichts über irgendwas. Und weiß auch nicht, woher er Informationen eigentlich bekommen sollte.

Die normale Antwortzeit auf E-Mails beträgt etwa 6 Wochen. Falls Sie denn überhaupt gelesen werden und nicht einfach ignoriert und gelöscht.

Leider ist das den Kunden gegenüber genau so.

Gleichberechtigung

Frauen? In der GWS? Nee, so was machen wir nicht. Zumindest nicht in Führungspositionen.
Als kleine Arbeiter-Ameisen dürfen die wohl auftauchen, aber mehr dann auch bitte nicht.

Umgang mit älteren Kollegen

Natürlich ist der Umgang mit älteren Kollegen gut. Es handelt sich ja auch um das Sinnbild einer Altherrengesellschaft.
Von "Fördern" kann da aber auch nicht mehr die Rede sein. Es darf halt jeder auf seinem Platz sitzen bleiben, bis er tot umfällt. Was bei dem Workload gar nicht mal so unwahrscheinlich ist.

Karriere / Weiterbildung

Ich habe immer noch nicht so ganz verstanden, nach welchem System Leute befördert werden. Leistung ist definitiv nicht der ausschlaggebende Faktor. Können auch nicht. Betriebszugehörigkeit auch nicht.
Vielleicht wird einfach hin und wieder mal gewürfelt, wer jetzt aufsteigt. Leider sind es dann meistens die falschen Leute.

Gehalt / Sozialleistungen

Man kann davon leben. Marktkonform sind die Gehälter aber eigentlich nicht mehr.
Die Sozialleistungen sind aber gut. Sehr guter Versicherungstarif bei der R+V.

Arbeitsbedingungen

Die Gebäude sind alle gut klimatisiert. Das ist gerade im Sommer echt von Vorteil.
Was die Ausstattung angeht: je nachdem, welcher Klasse man angehört. Führungskräfte dürfen natürlich alles haben. Je höher du stehst, desto besser dürfen auch dein Laptop, dein Handy, dein Auto, dein Büro sein. Statussymbol pur.
Wer weiter unten steht, hat eine 50:50 Chance. Vielleicht kommt er in den Anbau. Da sind die Tische und Monitore top, höhenverstellbar und großzügig. Dafür sitzt man aber im Großraumbüro und nervt die anderen schon, wenn man mal mehr als 2 Minuten telefoniert.
Vielleicht kommt man auch in das Bestandsgebäude. Da gibt es kleine Büros, idR max. 3 Personen. Dafür sind die Tische aber fest, Ergonomie ist dein eigenes Problem und die Schreibtischplatte besteht eigentlich nur aus Monitorfuß und Tastatur. Viel mehr Platz ist da nicht.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Die Dieselschleudern vor und hinter der Tür sind nicht unbedingt ein Musterbeispiel an Umweltbewusstsein.
Kaffee und Milch sind weder Bio, noch Fair-Trade. Mülltrennung findet eigentlich auch nicht statt und Recycling gibt es auch nicht.

Mir fällt nichts ein, wo die GWS auch nur im Mindesten auf die Öko-Bilanz achtet.

Work-Life-Balance

Work? Unbedingt!

Life? Naja, dein Leben ist halt deine Arbeit. Sonst aber auch nichts. Zum schlafen darfst Du nach Hause gehen, aber dann kommst Du bitte auch direkt zurück.

40 Stunden sind in der GWS übrigens mindestens 45 bis 60.
Überstunden soll man grundsätzlich am liebsten gar nicht haben, aber trotzdem 10 Stunden am Tag da sein. Und auch nie einen Freizeitausgleich nehmen. Allein die Frage kommt Ketzerei gleich.

Image

Außen Hui, Innen Pfui.
Die GWS ist ganz groß darin, sich als Größter, Bester und Tollster vorzustellen. Das steht auch überall.
Nur ist das viel heiße Luft um ziemlich wenig. Womit genau wir denn eigentlich so gut sein wollen, wissen wir auch nicht so richtig.

Die Kundenzufriedenheitsumfrage hat deutlich gezeigt: die Armen hatten keine Ahnung, worauf sie sich da einlassen. Antwortzeit gerne mal 14 Wochen, Problemlösung = 0. Niemand ist zuständig, niemand macht konkrete Aussagen, niemand geht ans Telefon. Aber wir sind doch die tollsten! ...naja, bis zur Unterschrift. Und dann ignorieren wir dich wieder.

Verbesserungsvorschläge

  • Wacht doch bitte auf. Ihr wollt junge Leute anlocken? Dann müsst ihr denen auch was bieten. Unsere Generation lebt nicht mehr nur um zu arbeiten. Wir suchen Freude und persönliche Erfüllung bei der Arbeit. Natürlich spielt auch Geld eine Rolle - und selbst da habt ihr Nachholbedarf. Aber auch so was wie Kinderbetreuung, ECHTE Gleitzeit (die nicht nur dazu dient, mehr zu arbeiten), Home Office (Ehrlich, warum wehrt ihr Euch dagegen so? Es ist nicht so, dass der Zugriff nicht auch mobil funktionieren würde. Ihr lasst uns nur nicht) [das wird seit Ewigkeiten vom Betriebsrat angekündigt und dann passiert genau... richtig. Gar nichts.], Hunde am Arbeitsplatz, bessere Verpflegung in der Kantine (man wird hier entweder dick oder boykottiert das Essen oder isst nur geschmacks- und konsistenzloses Gemüse), Duz-Kultur, etc. pp. Das wären Faktoren, die Menschen wirklich motivieren können. Bei der Betriebsversammlung auf sie einzuhacken gehört eher nicht dazu. Noch dazu sind das Dinge, die wirklich leicht umzusetzen wären - man muss es nur endlich auch mal machen, statt darüber zu reden. Und hört euch an, was eure Mitarbeiter zu sagen haben. Auf den Fluren lauern richtig gute Ideen.

Pro

Die Büros sind wirklich schön. Der Umgang unter den Kollegen meistens auch. Die Sozialleistungen und die Bereitstellung von Kaffee und Obst sind mustergültig!

Contra

- Kunden sind eher ein lästiges Übel. Ist ja auch nicht so, dass die unser Gehalt bezahlen. Oh, wait...
- Was die weichen Faktoren angeht müsst ihr wirklich aufstocken. Und was die Vergütung angeht auch.
- Eigenes Essen mitzubringen ist unerwünscht (daher auch keine Mikrowellen). Das Kantinenessen ist aber auch nicht erträglich.

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten
  • Firma
    GWS Gesellschaft für Warenwirtschafts-Systeme mbH
  • Stadt
    Münster
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in