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Hager 
& 
Meisinger 
GmbH
Bewertung

Schlechtester Arbeitgeber bei dem ich war! Katastrophal!

1,0
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Hager & Meisinger in Neuss gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein positiver Aspekt war im Sommer die Möglichkeit, sich Eis zu nehmen. Wassereis wurde kostenlos zur Verfügung gestellt, und andere Sorten wie Nogger, Cornetto oder Split konnte man für etwa 50 Cent erwerben. Das wurde von vielen Mitarbeitenden geschätzt. Mit der Zeit hat sich jedoch gezeigt, dass häufig weniger Geld eingeworfen wurde als vorgesehen, was vermutlich auch mit den Gehältern zusammenhing. Letztlich wurde dieses Angebot eingestellt. Die Art und Weise, wie dies kommuniziert wurde, wirkte auf mich jedoch wenig transparent, es entstand der Eindruck, dass der Vorfall rund um die aufgebrochene Kasse intern inszeniert wurde, um das Angebot zu beenden, da es sich wirtschaftlich nicht mehr rentiert hat. Ach und Wasser umsonst.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ein negativer Punkt ist, dass kritische Meinungen aus meiner Sicht nicht wirklich erwünscht sind. Zwar wird nach außen vermittelt, dass jede Stimme zählt, in der Praxis hatte ich jedoch den Eindruck, dass man schnell Nachteile erfährt, wenn man Dinge anspricht, die nicht gehört werden wollen. Teilweise entsteht dadurch ein gewisser Druck, sich anzupassen. Zudem habe ich erlebt, dass hinter dem Rücken über Mitarbeitende gesprochen wird und in Einzelfällen das Gefühl entsteht, bewusst aus dem Team gedrängt zu werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre bei Hager & Meisinger wird oft als angespannt und belastend beschrieben. Viele kritisieren mangelnde Kommunikation, hohe Fluktuation und fehlende Wertschätzung.

Image

Meisinger versucht krampfhaft, nach außen perfekt auszusehen auf Instagram, oder auf Kununu. Alles soll glänzen, alles „Top Arbeitgeber“-mäßig wirken. Aber die Realität? Die sieht oft komplett anders aus. Ganz ehrlich: Wenn es auf Kununu eine Bewertung „Höllle“ gäbe, würde sie bei Meisinger ziemlich genau passen.

Was viele nicht checken: Diese „Top Company“-Titel sind super leicht zu bekommen. Kein echter Wettbewerb, kein erster Platz einfach ein Durchschnitt von ein paar Bewertungen, fertig. Schon kann jede Firma das Siegel abstauben.

Und es wird noch krasser: Jedes Mal, wenn eine schlechte Bewertung auftaucht, kommen danach fast immer 1–2 richtig gute Bewertungen. Zufall? Nein. Das sind meist Mitarbeitende, die von oben oder aus dem Büro dazu angehalten werden, das Image wieder geradezubiegen und positive Bewertungen zu schreiben.

Am Ende entsteht nach außen ein Bild, das glänzt, aber nichts mit der echten Arbeitssituation zu tun hat. Also: Lasst euch nicht von diesen Siegeln blenden. Lest die Kritiken genau, achtet auf Muster und vertraut nicht blind auf Kununu-Bewertungen.

Work-Life-Balance

Gut. Während der Arbeit kann man viel im Internet surfen, mit Kollegen Spiele spielen oder ausgiebig mit der Familie telefonieren. Wenn man mal länger private Dinge erledigen muss, gibt es diverse Räume zum Rückzug oder man chillt oft einfach länger auf der Toilette, surft dort im Internet, schläft kurz oder kümmert sich ungestört um private Angelegenheiten.

Karriere/Weiterbildung

Karriere und Weiterbildung? Bitte bewerbt euch hier nur, wenn es wirklich gar nicht anders geht und ihr unbedingt einen Job haben müsst. Ganz ehrlich: Lieber arbeitslos, als hier zu arbeiten. Normale Jobs oder Ausbildungen, Finger weg! Der Lohn ist dabei kaum besser, als würdet ihr Arbeitslosengeld vom Staat bekommen. Selbst der Ausbilder, der jahrelang hier war, hat irgendwann voller Erleichterung gekündigt. Alle, die wirklich etwas draufhaben, verlassen diesen Laden früher oder später.

Gehalt/Benefits

Ob Gehalt von Meisinger oder Arbeitslos sein, kein Unterschied!

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt war meistens okay, aber oft hatte man das Gefühl, als Produktion gegen die Damen aus den Büros kämpfen zu müssen, weil sie einem nach außen freundlich begegneten, hinterrücks aber versuchten, einem das Leben schwer zu machen. Alle haben schnell gecheckt, was für Lachnummmern das waren jede einzelne von diesen „Super-Damen“ oder „Jägerinnen“ hatte teils eigene Spitznamen, und ehrlich gesagt, jeder hat sie gehasst und verachtet.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war meistens schlecht. Entscheidungen wurden undurchsichtig getroffen, Feedback kam kaum, und man hatte oft das Gefühl, von den Chefs nicht ernst genommen zu werden. Viele Führungskräfte wirkten überfordert oder wenig wertschätzend, was den Frust im Alltag noch verstärkte.

Arbeitsbedingungen

Es ist laut, dreckkig und nicht besonders sicher. Die Luft in der Produktion ist echt unangenehm.

Kommunikation

Viele Mitarbeitende kritisieren die Kommunikation im Unternehmen als unklar und intransparent. Oft würden Informationen nicht vollständig oder verspätet weitergegeben, Entscheidungen schlecht erklärt und unterschiedliche Abteilungen schlecht vernetzt, was zu Verwirrung und Frust führt. Teilweise heißt es auch, dass sich getroffene Absprachen schnell wieder ändern und das gesagte vom Vortag am nächsten Tag bereits hinfällig sei, sodass Mitarbeitende ständig nachfragen müssen, um auf dem gleichen Stand zu bleiben.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist hier kaum spürbar. Wer wirklich arbeitet, wird oft nicht gut behandelt, während diejenigen, die kaum etwas tun, scheinbar alles erreichen. Ob man den ganzen Tag in sinnlosen Meetings sitzt oder richtig arbeitet, macht keinen Unterschied. Es hängt stark davon ab, ob man nach deren Pfeiffe tanzt oder offen sagt, was Sache ist, wer widerspricht, bekommt schnell Probleme. Beförderungen und Chancen hängen oft mehr von Beziehungen, Sympathie oder Geschlecht ab, und Lob oder Anerkennung wird ungleich verteilt. Leistung und Fairness spielen hier kaum eine Rolle.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Angela Krüger, Leiterin Personal- & Organisationsentwicklung
Angela KrügerLeiterin Personal- & Organisationsentwicklung

Vielen Dank für deine ausführliche Bewertung.

Auch wenn wir viele deiner Punkte so nicht teilen, möchten wir gerne auf einige Aspekte eingehen und unsere Sichtweise darstellen.

Zum Thema „Eisangebot“:
Das Angebot wurde nach einem Vorfall, bei dem Geld aus der Kasse entnommen wurde, vorübergehend eingestellt. Die Entscheidung hatte also einen konkreten Hintergrund und wurde nicht – wie von dir vermutet – „inszeniert“. Uns war wichtig, verantwortungsvoll mit dem Vertrauen innerhalb der Belegschaft umzugehen.

Arbeitsatmosphäre & Umgang miteinander:
Du beschreibst eine sehr angespannte und negative Zusammenarbeit. Diese Wahrnehmung können wir so nicht bestätigen. Im Gegenteil: Gerade von neuen Mitarbeitenden bekommen wir häufig die Rückmeldung, dass sie die Atmosphäre als angenehm und vergleichsweise druckarm erleben.
Themen wie respektvoller Umgang, Zusammenarbeit und ein offener Austausch sind feste Bestandteile unserer täglichen Arbeit.

Umgang mit Kritik:
Uns ist es wichtig, dass Meinungen offen geäußert werden können. Gleichzeitig erwarten wir, dass dies in einer konstruktiven und respektvollen Form geschieht. Einen generellen „Druck zur Anpassung“ sehen wir in dieser Form nicht.

Kommunikation (insbesondere im Ausbildungsbereich):
Hier können wir nachvollziehen, worauf du dich beziehst. Durch Veränderungen im Ausbildungskonzept gab es zeitweise unterschiedliche Aussagen, weil verschiedene Optionen parallel geprüft wurden. Das war Teil eines offenen Entscheidungsprozesses – nicht Ausdruck fehlender Transparenz.

Ausbildung & Übernahme:
Grundsätzlich übernehmen wir Auszubildende nach ihrer Ausbildung sehr gerne – vorausgesetzt, Leistung, Entwicklung und vor allem die Passung zu unserem Team und unserem Wertesystem stimmen. Diese Entscheidungen treffen wir bewusst und im Interesse einer funktionierenden Zusammenarbeit.

Work-Life-Balance:
Du beschreibst eine Arbeitsweise, bei der während der Arbeitszeit umfangreich privaten Tätigkeiten nachgegangen werden kann. Das entspricht nicht unserem Verständnis von Verantwortung im Job. Umso mehr hoffen wir, dass du inzwischen ein Umfeld gefunden hast, das besser zu deinen Vorstellungen passt – unabhängig davon, welchen Weg du aktuell eingeschlagen hast.

Arbeitsbedingungen in der Produktion:
Natürlich handelt es sich bei unseren Arbeitsplätzen um industrielle Produktionsarbeitsplätze. Gleichzeitig investieren wir kontinuierlich in Sauberkeit, Struktur und Sicherheit und erhalten gerade im Vergleich zu anderen Industrieunternehmen regelmäßig sehr positives Feedback. Deine Wahrnehmung entspricht daher nicht dem Gesamtbild, das wir intern und extern zurückgespielt bekommen.

Zum Thema Kununu und Bewertungen:
Wir nehmen keinerlei Einfluss auf Bewertungen, freuen uns aber natürlich, wenn auf kritische Beiträge auch positive Rückmeldungen folgen. Dies liegt aus unserer Sicht daran, dass viele Mitarbeitende ihre eigenen – oft deutlich anderen – Erfahrungen teilen möchten.
Den „Top Company“-Status sehen wir als Ergebnis einer Vielzahl von Bewertungen über einen längeren Zeitraum.

Abschließend möchten wir sagen:
Wir arbeiten kontinuierlich an unserer Weiterentwicklung – sind aber gleichzeitig überzeugt, dass wir in vielen Bereichen bereits heute gut aufgestellt sind.

Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg alles Gute.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.